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Skihalle in Bispingen (Lüneburger Heide)

alpenfreak schrieb:
...
Technische Daten:
Fläche: ca. 13.000 qm
Anbau/Kinderland:

530 qm
Spannweite: 50 m
Hallenlänge: 270 m
max. Höhe über OK Fundament:
Dach: 43,50 m
Piste: 28,95 m
Neigung der Piste: 0 bis 26,4 %
Stahl: 2.500 t
...

Na dann ist die ja wie Neuss in den Abmessungen, gut im untersten Drittel in Neuss ist ja fast kkein Gefälle mehr aber oben gehts schon einigermassen zumindest um Schwung für unten zu haben ;)
Man kann halt ne Halle nicht mit den Abfahrten draussen bzw in den Alpen vergleichen
 
snowflat schrieb:
HIER als Download die Präsentation der nördlichsten Skihalle Deutschlands ... von der Vision zur Wirklichkeit.
).
Lol. Die Söldner auch wieder. Es ist mal gar nicht die nördlichsten Skihalle Deutschlands. Das ist die in Wittenburg.

Die Präsentation sieht auf jeden fall schon ein bisschen verältet aus. Ist mal gar nicht der EUB Schwarze Schneid zu sehen auf die Bilder.
 
Ich habe es jetzt mal hier gepostet, da es nicht wirklich "Neues" ist, die Welt am Sonntag berichtet:

Alpenländischer Stil und 100 feste Jobs
Im Oktober öffnet der Snow Dome Bispingen. Im Städtedreieck Hamburg-Bremen-Hannover werden mehr als 350 000 Gäste pro Jahr erwartet. Der Hintergedanke der österreichischen Investoren: Der Besuch der Skihalle soll Lust auf Winterurlaub in den Alpen machen
Die Lüneburger Heide hat fast alles, was es nach den Vorstellungen von Jakob Falkner für ein zünftiges Skivergnügen braucht: ambitionierte Skiläufer, die notwendige Kaufkraft, eine hervorragende Verkehrsanbindung und eine gute Tourismus-Infrastruktur. Wie? Berge und Schnee und Kälte gehören auch dazu? Das Problem ist kleiner, als man sich das als Flachländer so vorstellt. 23 000 Quadratmeter Lüneburger Heide bei Bispingen direkt neben der A7 werden ab Oktober schneesicher sein - und zwar an 365 Tagen im Jahr. "In den Bergen können Sie mit dem Wetter Pech haben. Im Snow Dome ist es immer ideal", sagt Falkner.


Der Österreicher ist Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Das ist das Unternehmen, das 32 Millionen Euro investiert, um in die flache Heide den Snow Dome Bispingen zu bauen. Basisdaten: Eine überdachte Rampe, 300 Meter lang und 100 Meter breit mit einem Gefälle zwischen neun und 20 Grad. Der kuppelbare Skilift kann pro Stunde 3000 Menschen den Kunsthügel hinaufschaffen. Für Anfänger gibt es einen weiteren Lift. Die Halle steht schon, ab August wird sie heruntergekühlt.


Vor der überdachten Piste entsteht ein Eventareal mit mehreren Restaurants, Skihütte, Alpenstube und Sportshop. Die gewaltige Halle bauen Firmen aus der Region, sogar den Schnee werden Maschinen aus Deutschland produzieren. Aber für den original alpenländischen Stil in der Alpenstube wurde eigens ein Tischer aus Tirol herbeigeholt. Auch die Möbel kommen aus Österreich. Es soll halt so aussehen wie im Ötztal. "Schließlich wollen wir nicht nur Schnee bieten, wir wollen Sölden darstellen, wie es ist", sagt Falkner.


"Für uns ist die Halle ein Appetizer", sagt Falkner, der zu Hause als Stütze des Tiroler Fremdenverkehrs gilt. Zum einen soll den vielen Skifahrern und Snowboardern im Norden die Chance auf ein schnelles Schneevergnügen geboten werden. Außerdem will Falkner so auch neue Kundschaft für die Pisten im Ötztal heranzüchten. "Wir hoffen, daß viele junge Leute hier das Skifahren lernen." Zudem, so seine Überlegung, kommen viele Kurzurlauber in die Lüneburger Heide. Und wer auf Ralf Schumachers Kartbahn gleich nebenan Gas gibt, im Centerpark ein Wochenende verbringt oder mit seinen Kindern den Heidepark Soltau besucht, der kommt auch für einen mehrstündigen Winter- sporturlaub vorbei.


Im Städtedreieck Hamburg-Bremen-Hannover leben rund 6,5 Millionen Menschen, die mit dem Auto innerhalb von einer Stunde in Bispingen sein können. Der Standort sei ideal, schwärmt Falkner. Es habe auch Gespräche mit der Stadt Wolfsburg und VW gegeben, aber nachdem die Söldener Investorentruppe den Heidestandort unter die Lupe genommen hatte, war der Fall schnell klar.


Die Halle ist die erste in Norddeutschland und die vierte in Deutschland, die ganzjährige Skifreuden bietet. Es sei die modernste Halle Europas, sagt Falkner. Mit ihren 300 Metern ist sie zwar nicht die längste, aber wegen ihrer Breite die größte in der Fläche. Kein Stützpfeiler störe den Skifahrer oder Snowboarder. Der Schnee wird in einem neuartigen Verfahren mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt hergestellt, zusätzlich werde der Luft in der Halle Feuchtigkeit entzogen. Reiner Pulverschnee sei das Resultat. Und die Luft sei mit zwei bis vier Grad minus relativ warm und dabei trockener als in anderen Skihallen.

Falkner rechnet mit einer Anlaufzeit von zwei bis drei Jahren. Im ersten Jahr werden rund 350 000 Gäste auf der Piste erwartet. Jeder Besucher bleibt im Schnitt 1,5 Stunden im Schnee - das sind Erfahrungswerte von anderen Skihallen . So dürften rund eine halbe Million Skistunden zusammenkommen, schätzt der Investor. Auf 100 Skiläufer kommen noch einmal 50 zusätzliche Besucher, wenn etwa die Oma ihrem Enkel beim Snowboarden zusieht. Das seien konservative Berechnungen, sagt Falkner. Festlegen möchte er sich nicht, aber "ganz grob geschätzt" wird jeder Gast im Schnitt 20 Euro im Snow Dome ausgeben. Die Skistunde ist ab 14 Euro zu haben, eine Tageskarte kostet 30 Euro.


Rund 100 feste Jobs sind im Snow Dome zu vergeben. Dazu können später leicht noch einmal 100 weitere kommen, etwa für Skilehrer.


In Bispingen wird man nicht allzu lange für sich behaupten können, die einzige Skihalle im Norden zu haben. Im mecklenburgischen Wittenburg an der A 24 wird der Snow Funpark gebaut. Im Dezember soll er eröffnet werden. Die Halle wird rund 30 000 Quadratmeter Skipiste überdachen, etwas länger und schmaler als die in Bispingen sein. Zur Wintergaudi ist von Anfang an noch ein Hotel dabei. Investor ist die Hamburger Hanel Holding.

Konkurrenz scheint Falkner nicht zu beunruhigen. "Wir haben die Lage in der Tourismusregion Lüneburger Heide und die kaufkräftigen Kunden direkt vor der Tür", sagt der Erbauer des Snow Dome. "Außerdem ist Ski unser Kerngeschäft. Da kennen wir uns aus." Stephan Maaß
 
Das 100.000ste Liftticket im SNOW DOME Bispingen

Um 11.45 Uhr war es soweit. Der SNOW DOME Bispingen begrüßte am 21. Januar den 100.000sten Liftticket-Käufer. Feierlich überreichte Geschäftsführer Ralph Benecke dem Gewinner Carsten Schröder aus Hamburg- Langenhorn ein SNOW DOME Jahresticket im Wert von 720 Euro für unbegrenzten Schnee-Spaß. „Es ist für uns ein besonderer Moment bereits nach drei Monaten das 100.000ste Liftticket erreicht zu haben“, freute sich Ralph Benecke über den großen Zuspruch.

Der Flugzeugelektroniker Carsten Schröder (38 Jahre) kam heute mit den Kindern seiner Lebenspartnerin Lisa und Kimberly Wiemer in den SNOW DOME Bispingen. Die drei hatten ihre eigene Skiausrüstung dabei, um zum ersten Mal in der modernsten Skihalle Europas zu fahren. „Ich habe mir den SNOW DOME bereits einmal angeschaut, ohne selbst zu fahren, aber ich war gleich von dem Ambiente und dem österreichischen Flair begeistert“, sagte der Alpenfan Carsten Schröder bei der Übergabe des Jahrestickets. „Ich fahre bereits seit 20 Jahren Ski und heute wollen wir neben dem Skifahren auch endlich einmal das Snowboard fahren ausprobieren“, erklärte der 38-jährige sein Tagesprogramm im SNOW DOME. „Ich habe bereits die Entstehung der Halle mit großem Interesse verfolgt und meine Freunde erzählten mir begeistert von ihren Erfahrungen und dem tollen Schnee. Dieser Gewinn ist wirklich toll und wir werden die Jahreskarte bestimmt sehr regelmäßig nutzen“, freute sich Carsten Schröder.

Neben den 100.000 Pistennutzern, kommen zusätzlich viele Gäste, um in der Gastronomie die österreichischen Gaumenfreuden zu genießen oder bei den zahlreichen Partys ausgelassen zu feiern, so dass sich inzwischen insgesamt über 200.000 Besucher von der Tiroler Atmosphäre begeistern ließen. Das SNOW DOME Konzept ist voll aufgegangen. Seit dem 20. Oktober 2006 ist die Lüneburger Heide um eine Attraktion reicher. Der SNOW DOME Bispingen präsentiert seinen Gästen nicht nur 365 Tage im Jahr optimale Pistenbedingungen, sondern auch eine Erlebnisgastronomie mit fünf verschiedenen Bars und Restaurants in österreichischer Hüttenatmosphäre.
Quelle: Skipresse
 
Ich würde sagen: Alles richtig gemacht ...

"Klein-Sölden": Skihalle als starker Tiroler Werbeträger

Die Ötztaler Bergbahnen haben Klein-Sölden als Skihalle in die Lüneburger Heide verfrachtet.

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Inmitten der flachen Lüneburger Heide hat Jack Falkner eine Skihalle aufgestellt
Bild: Snowdome


Die Szenerie, wenn Dutzende Menschen mitten in der flachen Lüneburger Heide ihre Ski schultern und in Skischuhen auf eine riesige Stahlhalle zustapfen, wirkt überaus skurril.

Das Ziel der norddeutschen Wintersportfans: die Skihalle Bispingen, die von den Ötztaler Bergbahnen um 35 Millionen Euro errichtet und vor einem Jahr eröffnet wurde.

Seit dem 20. Oktober 2006 sind 480.000 Menschen im Snowdome über die 25.000 m² große Kunstschneepiste gewedelt.

Mehr Skifahrer als erwartet
"Das ist eine überwältigende Bilanz", berichtet Geschäftsführer Alois Haider. Die Erwartungen, im Schnitt 1000 Skifahrer täglich in den überdimensionalen Kühlschrank zu locken, seien damit weit übertroffen worden.

Auch Investor Jack Falkner, Chef der Ötztaler Bergbahnen, zeigt sich mit dem Ergebnis voll zufrieden. Er wollte den Deutschen im Städtedreieck Hamburg-Bremen-Hannover ein Stück Tirol bieten und Gäste nach Sölden holen. So lockt das Restaurant "Ötztaler Stube" klischeegerecht mit Knödel, Kasspatzln und Krapfen, aber deutschem Bier.

Von der Halle ins Ötztal locken
Mit einem volkstümlich-rustikalen Partyprogramm wird die Skihalle auch dem Söldener Après-Ski-Image gerecht. Wer aber Tiroler Dialekt hören will, der muss schon die Reise ins Ötztal antreten. Die 150 Mitarbeiter parlieren nämlich in feinstem Hochdeutsch mit den Landsleuten.

"Das Konzept ist voll aufgegangen", so Falkner. Er betont aber, die Halle nicht wegen der Werbewirkung gebaut zu haben: "Das ist ein angenehmer Nebeneffekt, von dem wir durchaus profitieren", meint er, "aber das Projekt muss sich alleine rechnen."

Fürs zweite Geschäftsjahr rechnet er mit Zuwächsen von 15 bis 20 Prozent. "Erfahrungen anderer Skihallen haben gezeigt, dass diese Ziele realistisch sind."
Quelle: TT
 
Naja das das Ding doch so gut läuft...
aber 1000 pro Tag ? NOT !

Also ich war bis jetzt 10x da...von April bis Oktober. Meistens am Samstag.
Und 3x wurde der Sessellift geschloßen weil so wenig los war...
und anstehen musste man auch nie...und es war nie jeder Sessel besetzt...

Naja die werden es wohl wissen ;)

Aber der Fun Park is echt klasse :)


img3153ao7.jpg
 
Hamburg: Sölden lockt mit Skihalle deutsche Gäste an

Vor einem Jahr haben die Söldener Bergbahnen bei Hamburg eine Indoor-Skihalle um 35 Mio. Euro eröffnet. Den Norddeutschen soll Lust aufs Skifahren gemacht werden. Und sie sollen im Idealfall das Gelernte auf den Pisten in Sölden umsetzen.

Im Schnitt 1.300 Hallenskifahrer pro Tag
480.000 Norddeutsche, fast 130.000 mehr als erwartet, haben die Skihalle in Bispingen im Städedreieck Hamburg-Bremen-Hannover im ersten Jahr besucht. Das bedeutet einen Schnitt von 1.300 Hallenskifahrern, die sich täglich auf der 300 Meter langen und 100 Meter breiten Anfängerpiste im Neonlicht drängen.

Von den Skiern bis zum passenden Outfit kann alles ausgeliehen werden. Der Schnuppertag im Schnee sollte möglichst einfach und umkompliziert ablaufen, dazu gibt's Tiroler Knödel und Kasspatzln. Nicht zu übersehen sind auch die Transparente der Sölden-Werbung - und das mit einem klaren Ziel, sagt der Direktor des Ötztal-Tourismus Oliver Schwarz:

Appetit auf Sölden machen
"Wir wollen den Leuten dort Appetit machen. Ich hoffe, sie kommen zu uns zum Essen."

Viele Buchungen aus Norddeutschland
Und das Konzept scheint zu funktionieren. Noch in der Skihalle bucht mancher norddeutsche Schnupperskifahrer den ersten Urlaub auf der Naturpiste im Ötztal und das bei sonst rückläufigen Buchungen aus Deutschland.

Ein angenehmer Nebeneffekt, erklären die Ötztaler Betreiber des Snow-Domes. Denn in erster Linie soll mit der Skihalle Geld verdient werden und bei täglich 1.300 Besuchern sei die Halle, trotz enormer Energiekosten, auch bereits in den schwarzen Zahlen. Dazu erwartet man für heuer einen Zuwachs von 15 bis 20 Prozent.

Weitere von den Bergbahnen finanzierte und betriebene Skihallen im Ausland seien trotz des Erfolges derzeit nicht geplant. Möglich sei eine Zusammenarbeit mit anderen potenten Investoren.
Quelle: ORF
 
...im Leben net!!!!

Habe das Spektakel der besagten 1300 Gäste selbst zw. 31.03 und 02.04 diesen Jahres erlebt. Wenn das von früh 9 oder 10 wann die aufmachen bis 22 Uhr 500 Gäste am Tag waren war das viel. Samstagabend ca 300 verteilt auf Piste, Umkleide, Restaurant und Free-Flow Bereich. Sonntag dann ne Stunde vorher zugemacht weil nur ca. 10 Leute auf der Piste, nach Beschwerde an der Kasse 25.-€ Gutschein erhalten. Als Stuttgarter hab ich mich besonders gefreut wollt eigentlich anteilmäßig Geld zurück.

...21.30 Uhr irgendwann Klamotten ins Auto gebracht und zurück zum vollen Weizlein(der Laden hat ja bis 23Uhr offen).....denkste....Tür zu!!!!!(man schließt ja heut auch den Gastrobereich früher, hätten Sie vielleicht auch durchsagen können wie das frühere Liftende)... Handy drin....Freundin drinn???? Eingangstür fast eingeschlagen nachdem das "freundliche Personal" hinter der Kasse gewunken hat und mir zu verstehen gab dass schon zu iss.

Fazit: Die Freundlichkeit haben Sie von Sölden gleich mitgebracht und die Innovag Powder Schnee-Schnickschnackmschine können sie auch nicht bedienen denn flufiger Maschinenschnee fährt sich anders egal ob er aus Südtirol/Pasenbach stammt oder Vorarlberg.
 
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