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Skipass Preise 2019/2020

Und bei der richtigen Auswahl der Ausbildung kommt man selbst auch schnell dahin, dass man es hat.
...kann, muss aber nicht :roll:

Das Geld zu haben ist das eine, die andere Frage sind die Prioritäten, in der Reihenfolge man bereit ist, dieses auszugeben. Sollten die Preise wirklich in die Region von (flächendeckend) dreistelligen Tageskartenpreisen steigen, wird es viele geben, die ein anderes Hobby als das (Pisten-)Skifahren finden werden.

Langfristig wird es aus meiner Sicht schwierig, die Masse an Skifahren/innen zu generieren, die es in Zukunft brauchen wird, um die Infrastruktur auszulasten. Ich behaupte, dass die meisten über Familie/Freunde zum Skifahren gekommen sind. Und in dem Bereich wird es bei immer steigenden Preisen eher weniger als mehr, dass Familien in den Skiurlaub fahren (können/wollen).
 
Da muss ich caverboy recht geben. Ich denke, dass es wie in vielen Bereichen ist. Hohe Preise bringen eine zeitlang gute Margen, aber auf lange Sicht gesehen, schrumpft die Marge wieder durch abgeschreckten Nachwuchs
 
Das sieht man ja an den darbenden Luxusmarken.

Rolex nicht lieferbar :D
 
Rüganer schrieb:
Das sieht man ja an den darbenden Luxusmarken.

Rolex nicht lieferbar :D

Wenn du das auf meinen Post bezogen meinst, ist das wohl kaum zu vergleichen. Mit dem Skifahren muss man irgendwann mal anfangen, um dem Reiz zu erliegen und meist passiert das in der Kindheit.

Rolex kann den Preis auch hochhalten um exklusiv zu bleiben, in dem es einfach die Produktion drosselt und hat dann auch nicht so viel laufende Kosten wie ein Skigebiet.
 
Das sieht man ja an den darbenden Luxusmarken.

Rolex nicht lieferbar :D

Ganz klar, es gibt einen gewissen (kleinen) Prozentsatz an Menschen, für die Geld nicht die Rolle spielt, wie es beim Großteil der Bevölkerung ist. Wenn es diese Bevölkerungsgruppe nicht geben würde, wäre neben Rolex auch Porsche heute nicht die Firma, die sie ist und die nach wie vor hervorragende Gewinne generiert. Genau deswegen gibt es auch in der Schweiz Gebiete wie z.B. St. Moritz, die preislich deutlich über dem Großteil der Gebiete in den Alpen liegt. Die Leistung dort ist hervorragend - wir haben es letztes Jahr selbst erlebt. Und dennoch würden wir in den kommenden Jahren wieder Gebiete in AT / Südtirol vorziehen.

Und obwohl es im oberen Preissegment die Nachfrage gibt: die Vielzahl an Skigebieten, die Beförderungskapazitäten, etc. wird nicht mal ansatzweise durch dieses Klientel ausgelastet werden. Nicht heute und nicht in Zukunft.
 
ThomasZ schrieb:
Da muss ich caverboy recht geben. Ich denke, dass es wie in vielen Bereichen ist. Hohe Preise bringen eine zeitlang gute Margen, aber auf lange Sicht gesehen, schrumpft die Marge wieder durch abgeschreckten Nachwuchs
Stimmt offenbar für die beiden genannten Hochpreisgebiete genau so wenig wie für Zermatt und ein paar andere. Die Zahlen zeigen seit Jahren aufwärts!

Und bitte nicht vergessen, dass das Lohnniveau in der Schweiz deutlich höher ist als in Deutschland! Kaufkraftbereinigt entspricht eine Tageskarte für CHF 100.- gerade mal einer für EUR 56.-. Und da ist man in Österreich ja auch bereits angekommen.
 
Also zum Teil ist dieses Dynamic pricing ja richtig bescheuert. Ich fahre Anfang Februar für 8 Tage nach Grindelwald, und wollte mir jetzt den Skipass noch kaufen. Regulärer Preis für 8 Tage sind 440 Euro. Mit der Eary-Bird onlineermäßigung kostet er 352€. Die ist für meinen Tag allerdings nicht mehr verfügbar. Was ich aber bekommen habe, ist ein Skipass für 9 Tage, der einen Tag vorher startet für dann 377 Euro :stupid:
 
Und wenn der am erste Tag nicht "entwertet" wird ist er nicht gültig... würde mich nicht wundern, wenn da so ein Mechanismus eingebaut ist um maximale Erlöse zu erzielen, denn das ist ja der Sinn des Dynamic-Pricing.
Etwa so wie Skipass in Cervinia kaufen der aber nicht gültig ist wenn man in Zermatt nicht den Ersteintritt macht.
Oder so wir ein Flugticket bei dem man den Rückflug nicht antreten darf wenn man nicht hingeflogen ist und den ersten Flug genutzt hat.
 
Also ich habe jetzt mal alle AGB's gelesen, die ich auf der Internetseite gefunden habe, stehen tut da an sich nichts.
Ich bin aber eh so gegen 13-14 Uhr da, ich kann also den Skipass locker am ersten Gültigkeitstag entwerten.
 
Pässe für Warth-Schröcken allein gibt es nur bis zu 2,5 Tagen. Ab 3 Tagen gibt es zwei mögliche Varianten:
Den Ski-Arlberg Pass mit Lech, Zürs, St.-Anton & Co., oder den 3 Täler Pass. Mit letzteren bleibt einem der Anschluss nach Lech über den Auenfeld-Jet weiterhin verwehrt, dafür sind weitere andere Gebiete wie Damüls-Mellau oder der Diedamskopf inkludiert (insgesamt 33, z.T. aber sehr kleine Gebiete)

Steht auf der Homepage von Warth-Schröcken auch so, Google hilft über den detaillierten Leistungsumfang der jeweiligen Konstrukte weiter.

Es ist etwas kompliziert da...
 
Vielen Dank, jetzt habe ich es begriffen. Also hatten beide Seiten recht.
 
Arlberg hat die neuen Preise veröffentlicht für die nächste Saison. Sie schrammen ganz knapp an den 60 Euro Tagesskipass Grenze vorbei 8O
 
Thunderbird80 schrieb:
Arlberg hat die neuen Preise veröffentlicht für die nächste Saison. Sie schrammen ganz knapp an den 60 Euro Tagesskipass Grenze vorbei 8O

Mutig :naja:
 
Wenn ich das schon wieder lese, dass es nächstes Jahr noch teurer werden soll. Also ich habe in der Schweiz diese Saison finanziell so dermaßen "geblutet", dass ich da nicht wieder hin fahre. Ich verdiene leider in EUR und eben nicht auf Schweizer Niveau, dann sollen die Schweizer halt ihre Berge alleine befahren. Die Rechnung geht für den Tourismus zwar nicht auf, aber ich fahre da definitiv nicht wieder hin. Wenn die einzige Antwort auf fehlende Umsätze höhere Preise sind, dann haben die offenbar den Schuss noch nicht gehört. Das ist wahrscheinlich unbekannt in der Schweiz, aber es gibt auch woanders schöne Berge.
 
Kreon100 schrieb:
Wenn ich das schon wieder lese, dass es nächstes Jahr noch teurer werden soll. Also ich habe in der Schweiz diese Saison finanziell so dermaßen "geblutet", dass ich da nicht wieder hin fahre. Ich verdiene leider in EUR und eben nicht auf Schweizer Niveau, dann sollen die Schweizer halt ihre Berge alleine befahren. Die Rechnung geht für den Tourismus zwar nicht auf, aber ich fahre da definitiv nicht wieder hin. Wenn die einzige Antwort auf fehlende Umsätze höhere Preise sind, dann haben die offenbar den Schuss noch nicht gehört. Das ist wahrscheinlich unbekannt in der Schweiz, aber es gibt auch woanders schöne Berge.
Also irgendwie beschleicht mich langsam das ungute Gefühl, dass Du gegen die Schweiz an sich etwas hast :/. Ich war zwar noch nie in der Schweiz Skilaufen, aber dieses permanente Schweiz-Bashing ist nervig. Ja, die Schweiz ist nicht günstig. Aber es gibt bestimmt genügend sehenswerte Gebiete, für die man alle paar Jahre auch mal etwas mehr Geld ausgeben kann. Es sagt ja keiner, dass man jedes Jahr in die Schweiz fahren muss. Man kann das ja zum Beispiel auch nur alle fünf Jahre machen, dann ist das finanziell "verkraftbarer".

Man muss allerdings auch sagen, dass Österreich auch schon lange nicht mehr günstig ist. Wenn ich mir angucke, dass nächsten Winter die Arlberg-Tageskarte 59,50 € kostet, dann sind wir in fünf Jahren auch in Österreich bei mindestens ~ 65 € angelangt.
 
maba04 schrieb:
Also irgendwie beschleicht mich langsam das ungute Gefühl, dass Du gegen die Schweiz an sich etwas hast :/. Ich war zwar noch nie in der Schweiz Skilaufen, aber dieses permanente Schweiz-Bashing ist nervig. Ja, die Schweiz ist nicht günstig. Aber es gibt bestimmt genügend sehenswerte Gebiete, für die man alle paar Jahre auch mal etwas mehr Geld ausgeben kann.

Dann mach es mal, dann wird es dir vielleicht genauso gehen wie mir. Ist vielleicht mal was für ein eigenes Topic... Und wohlgemerkt, ich habe nichts gegen Schweizer, warum auch? Aber ich nehme mir das Recht eines jeden Verbrauchers raus, andere Angebote wahrzunehmen. Ich gehe auch nicht alle paar Wochen mit Familie ins Fischereihafenrestaurant, auch wenn es dort gutes Essen gibt. Das ist mir zu teuer und ich kenne Restaurants, wo es besseren Fisch zum halben Preis gibt oder ich koche zuhause.

Ich bin früher viel in der Schweiz gewesen, kenne u.a. Savognin, Fiesch, St. Moritz, Davos, Leukerbad, Crans Montana und Mürren. Aber in den letzten 15 Jahren war mir das einfach over the top und ich sehe nicht, dass es besser wird. Ist meine Entscheidung und excuse me, wenn ich das hier im Forum auch so sage.
 
maba04 schrieb:
Man muss allerdings auch sagen, dass Österreich auch schon lange nicht mehr günstig ist. Wenn ich mir angucke, dass nächsten Winter die Arlberg-Tageskarte 59,50 € kostet, dann sind wir in fünf Jahren auch in Österreich bei mindestens ~ 65 € angelangt.

Da muss ich dir zustimmen, grosse Gebiete in Österreich sind auch nicht mehr sooo günstig, So viel teurer sind die meisten Tageskarten (mal abgesehen von Zermatt sowie Laax und Gstaad, wenn man nicht früh bucht) in der Schweiz auch nicht. Und ich habe in Schweizer Gebieten auch schon weniger für eine Wurst mit Pommes gezahlt als in Ischgl oder Sölden. Auch in Südtirol habe ich vor Weihnachten keine wirklichen "günstigen" Angebote bekommen.

Aber wir wissen alle, Skifahren ist ein teurer Sport und wenn sich die Leute auf mehr Gebiete verteilen oder manche ganz meiden, dann bleibt mehr Platz für diejenigen, die Geld ausgeben wollen.

Aber zum Theme Preise Arlberg nächstes Jahr: sollten wir da nicht ein neues Topic für Preise 2020/21 aufmachen?
 
Wo genau geht es hier um die Schweiz im Moment?
 
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