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Skipasspreise 2022/2023

Finn1 schrieb:
Hier noch die neuen Preis für Serfaus-Fiss-Ladis. Auch da wurde erhöht.
61 Klötze geht ja fast noch. Wenn man mal vergleicht:
- Sölden verlangt 65, für ein ähnliches Angebot
- Tiroler Zugspitzarena verlangt 56, aber das sind halt auch nur 5 Lifte oder so... (wie gesagt, wer wechselt schon für nen Tag)
 
Downhill schrieb:
Finn1 schrieb:
Hier noch die neuen Preis für Serfaus-Fiss-Ladis. Auch da wurde erhöht.
61 Klötze geht ja fast noch. Wenn man mal vergleicht:
- Sölden verlangt 65, für ein ähnliches Angebot
- Tiroler Zugspitzarena verlangt 56, aber das sind halt auch nur 5 Lifte oder so... (wie gesagt, wer wechselt schon für nen Tag)

In Berwang meistens nicht, aber sonst war ich eigentlich immer an einem Tag in zwei Skigebieten, z.B. Ehrwalder Alm + Lermoos oder Lermoos + Marienberg. Aber ja, auch dann finde ich 56€ schon ziemlich happig.
 
https://www.krone.at/2776263

+10% möglich, aber immerhin unter 70€ wollen sie bleiben. Mal sehen wie sich das auf Besucherzahlen auswirkt, wenn es "nur" den Preis betrifft.

In nächster (anderes Topic) Konsequenz wäre es ja noch Komfort Verringerung. Na mal sehen welches Land und welche Regionen diesen Winter am besten durchkommen... aber interessante Aspekte, viele auch schon in diversen Topics hier im Forum erwähnt (weniger/keine Beschneiung, schmalere Pisten, verkürzte Betriebszeiten, langsamere Bahnen, etc.).
 
langsamere Bahnen ist nicht sooo tragisch...eventuell längere Wartezeiten aber bestimmt leerere Pisten....

aber eine Reduzierung der Pistenbreite? ok...das ist eine Katastrophe....in der Hochsaison sind sie so wie so überfüllt....
 
Wie viel hat man denn letztes Jahr in der Hauptsaison an der Planai bezahlt?
 
Eine Reduzierung des Angebots halte ich für eine ganz schlechte Idee. Vor allem sowas wie kürzere Betriebszeiten (zumal die in Ö sowieso schon früher als in den anderen Ländern schließen) oder weniger Beschneiung.

Finde aber die Überlegung sowieso äußerst abstrus, denn im Gegensatz zu Gas kann man Strom nicht in relevanter Menge speichern (und es wird relativ wenig Strom aus Gas erzeugt, außer in Italien) und ein "immer und zu jeder Zeit Strom sparen" bringt daher niemandem was.

Strom sparen bringt nur, und wirklich nur, dann etwas wenn sonst zu genau diesem Zeitpunkt (Minutengenau) nicht genug Strom im Netz ist.

Und da man Beschneiung nachts vornimmt (wenn der Stromverbrauch am niedrigsten ist) und eine Liftschließung zwecks Stromsparens nur zum Spitzenverbrauch überhaupt theoretisch etwas bringen könnte, aber die tägliche Lastspitze ist von ca. 9:30 bis ca. 11:00 Uhr (und sinkt danach fast kontininuierlich, ehe er ab 6 Uhr morgens wieder ansteigt).
 
Sehe ich auch so. Strom an sich ist nicht das Problem, sondern auch in D vor allem die Speicherung. Leider subventioniert und baut man alles Mögliche, aber so etwas wie PSW nicht. Deren Bau und Betrieb ist daher für die Privatwirtschaft unrentabel. Aber was soll's, der olle Bürger wird schon zahlen.
 
j-d-s schrieb:
Finde aber die Überlegung sowieso äußerst abstrus, denn im Gegensatz zu Gas kann man Strom nicht in relevanter Menge speichern (und es wird relativ wenig Strom aus Gas erzeugt, außer in Italien) und ein "immer und zu jeder Zeit Strom sparen" bringt daher niemandem was.

Strom in relevanter Menge speichern ist tendenziell eher schwierig, wird aber gerade am Alpenraum praktiziert, Stichwort Pumpspeicherkraftwerke.
 
Sind die nicht im Winter so ähnlich wie Stauseen auch eher leer? Denn in den Bergen kommt ja weniger Wasser nach, wenn der Niederschlag als Schnee fällt, welcher erstmal liegen bleibt.

Aber selbst dann stellt sich immer noch die Frage der Kapazitäten der Pumpspeicher und der Stromleitungen. Wir hatten im anderen Faden ja bereits herausgefunden, dass Tirol+Vorarlberg gar keine Hochspannungsleitungen nach Ostösterreich haben, sondern nach D.

Ich hatte aber ja eh schon gesagt, dass ich sowieso mit dem Energielockdown rechne.
 
Nein, schau mal im Winter den Lünersee oder Silvrettasee an.
 
j-d-s schrieb:
Sind die nicht im Winter so ähnlich wie Stauseen auch eher leer? Denn in den Bergen kommt ja weniger Wasser nach, wenn der Niederschlag als Schnee fällt, welcher erstmal liegen bleibt.

Aber selbst dann stellt sich immer noch die Frage der Kapazitäten der Pumpspeicher und der Stromleitungen. Wir hatten im anderen Faden ja bereits herausgefunden, dass Tirol+Vorarlberg gar keine Hochspannungsleitungen nach Ostösterreich haben, sondern nach D.

Ich hatte aber ja eh schon gesagt, dass ich sowieso mit dem Energielockdown rechne.

Von "oben" kommt im Winter weniger nach aber bei genügend Strom (also in Schwachlastzeiten) können die Pumpspeicher, je nach Bauart, aus Unterbecken oder aus Flüssen im Tal (wenn genug Wasser fließt) wieder hochpumpen. Kraftwerksliste
Als Beispiel die Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck:
Maltakraftwerke
Reißeck-Kreuzeck
oder die Kraftwerksgruppe Kaprun

Tirol und Vorarlberg haben sehr wohl Verbindungen nach Ostösterreich. Zwar nicht über 380 kV aber über niedrigere Spannungsebenen - z.B. über 220kV Leitungen.
Für 110kV finde ich auf die schnelle keine schöne Österreichkarte.
 
Alles recht und gut mit der Verfügbarkeit, das ist das eine Thema. Aber wenn die Preise für Strom um 1/3 steigen kann ich die Mehrkosten durch z.B. 1/3 weniger Beschneiung, kürzere Betriebszeiten oder was alles denkbar ist, herausholen.

Und wenn ich das nicht mache, muss ich die Preise entsprechend erhöhen…
 
Nein, weil die Energiekosten nur einen Teil der Gesamtkosten ausmachen (aus dem Grund stimmt auch das Gerede von einer "Lohn-Preis-Spirale" nicht). Personal, Anlagen, Steuern usw. Kosten ja auch Geld.

Aber vor allem birgt halt eine Angebotsreduktion die Gefahr, dass deshalb weniger Gäste kommen.

Gibt ja zahlreiche Skigebiete, die sich erst gesundschrumpfen wollten, dann aber wegen deshalb ausbleibender Gäste ganz aufgegeben werden mussten.
 
j-d-s schrieb:
Sind die nicht im Winter so ähnlich wie Stauseen auch eher leer? Denn in den Bergen kommt ja weniger Wasser nach, wenn der Niederschlag als Schnee fällt, welcher erstmal liegen bleibt.

...
Besser bei der Atomenergie bleiben, da braucht man nicht so viel Verständnis in der Physik.

Es steht am Montag wieder ein Ikea Besuch an, Tischplatte wieder kaputt und große Beule am Kopf.

Ironie aus.

Lieber j-d-s, in diesem Moment hast du dich leider komplett disqualifiziert um in Energiefragen sich weiter zu außer. Wer die Funktion eines Pumpspeicherkraftwerk nicht verstanden hat möge sich bitte nicht mehr weiter zur Atomenergie äußern und es dabei belassen, das der Strom aus der Steckdose kommt.
 
Im Gegensatz zur dir gebe ich zu, wenn ich mich zu einem Thema nicht erkundigt habe (meine Aussage war als Frage formuliert, die bisher aber niemand hier beantwortet hat). Inwiefern das mich "disqualifizieren" sollte, ist daher kaum verständlich und wohl aus persönlicher Antipathie gespeist.

Aber man kann das ja nachsehen: https://app.electricitymaps.com/zone/AT

Da kann man die Ansicht nach Monaten auswählen. Im Januar 2022 erzeugte Österreich 2,44% des Stroms in Pumpspeicherkraftwerken (im Dezember und Februar noch weniger). Die Spitze liegt hier im Sommer deutlich höher.

In jedem Fall ist der Anteil von Pumpspeicherkraftwerken in Ö sehr gering. Da kommt mehr Kohle- und Atomstrom aus der Tschechei.
 
Und jetzt kommt der Gag vom morgen frisch aus dem Netz. Laut deinem Link sind zur Zeit 1 GW negativ in der Spalte Pumpspeicherkraftwerk angezeigt. Warum wohl? Die Pumpen gerade Wasser nach oben!
Irre oder? Negativ! Unvorstellbar!
In der Physik nett man dies Lageenergie.

Jetzt aber bitte hier zurück zu den Schipasspreisen. Danke.
 

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Hey kommt mal runter.... :(
Pumpspeicher sind eine sinnvolle Ergänzung für kleinere Länder die noch dazu Gefälle... haben.
aber nie für Länder wie D ausreichend. Hoffe das ist Euch allen klar.
Dann wäre noch die Frage warum Ihr Euch so streitet.
Ihr trauert wohl dem Coronatopic nach....? :wink:
Mein Tip:
schaut Euch einfach die Bilder und Videos aus Eurem letzten Skiausflug an, oder pflegt Eure Ski im Keller.... dann gehts wieder.... :D
 
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