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Skisafari Norditalien

Kreon100

Rigi-Kulm (1797m)
Hallo Forum,

bevor sich hier alle in die Sommeraktivitäten verabschieden will ich noch mal ein paar Anregungen einholen. Für März 2020 plane ich einen Skiurlaub in Zermatt und im Anschluss will ich von dort über Aostatal mit Mietwagen nach Verona zurück reisen. Auf der Strecke will ich alle wesentlichen Skigebiete in Norditalien abklappern mit Ausnahme Sellaronda und Dolomiten, das gehe ich gesondert an.

Geplant ist folgendes. Ich trete die Rückreise nur mit Skiklamotten am Leibe und ein paar Socken und Unterhosen und T-shirt und Rei-in-der-Tube an, alles sollte in einen kleinen Rucksack passen und dann ist folgende Route geplant:

  • Samstag noch Skifahren in Zermatt, am Nachmitttag Überfahrt nach Cervina
    Nach Liftschluss Fahrt ab Singlin nach Aosta (umsteigen in Chatillon), dort übernachten
  • Sonntag Skifahren in Thuille: Bus Abfahrt Aosta c.a. eine Stunde Fahrt,
    Zurück nach Liftschluss mit dem Bus nach Aosta, dort wieder übernachten
    oder Skifahren direkt in Aosta/Pila
  • Montag Bus zum Flughafen Aosta
    Mietwagen um 08:30 Uhr abholen und nach Monterosa fahren, dort Skifahren
    nach Liftschluss Weiterfahrt nach Turin, dort Übernachtung
  • Dienstag Fahrt nach Sestriere/Oulx (ca. 1h Autofahrt) Piste Fourneous nicht vergessen
    Weiterfahrt an den Lago d'Iseo Übernachtung dort in Lovere (ca. 3h Autofahrt)
  • Mittwoch Autofahrt nach Paso Tonale Skifahren dort
    Weiterfahrt nach Rocolo, Übernachtung dort (ca. 1h)
  • Donnerstag Fahrt nach Madonna Di Campiglio (ca. 1h) Skifahren dort
    Weiterfahrt nach Verona Rückgabe Mietwagen, Einstieg in den Nachtzug nach Salzburg

Hört sich nach einer coolen Tour an, sollte machbar sein. Courmayeur wollte ich mir sparen, sieht von der Skimap nicht so doll aus, wenn man mal den Helbronner außen vor lässt, da scheint mir La Thuile die bessere Variante zu sein. Auch scheint mir La Thuile besser als das Skigebite in Aosta selbst (Pila). Habe ich ein "Must-see"/"Must-Ski" übersehen? Gibt es irgendwas auf der Reise zu beachten?

Freue mich auf jegliche Anregungen, damit ich das im Sommer genau planen kann...
 
Kann mir gar nicht vorstellen, dass dazu niemandem was einfällt. Habe jetzt noch aus einem anderen Fred eine kleine Änderung aufgenommen und werde Peio 3000 noch mit einbauen, so dass dann folgende Route geplannt ist:


  • Samstag noch Skifahren in Zermatt, am Nachmitttag Überfahrt nach Cervina (bei Sturm nehme ich den Zug nach Aosta ;-) )
    Nach Liftschluss Fahrt ab Singlin nach Aosta (umsteigen in Chatillon), dort übernachten
  • Sonntag Skifahren in La Thuille: Bus Abfahrt Aosta c.a. eine Stunde Fahrt,
    Zurück nach Liftschluss mit dem Bus nach Aosta, dort wieder übernachten
    oder Skifahren direkt in Aosta/Pila
  • Montag Bus zum Flughafen Aosta
    Mietwagen um 08:30 Uhr abholen und nach Monterosa fahren, dort Skifahren
    nach Liftschluss Weiterfahrt nach Turin, dort Übernachtung
  • Dienstag Fahrt nach Sestriere/Oulx (ca. 1h Autofahrt) Piste Fourneous nicht vergessen
    Weiterfahrt an den Lago d'Iseo Übernachtung dort in Lovere (ca. 3h Autofahrt)
  • Mittwoch Autofahrt nach Paso Tonale Skifahren dort mit nachmittags Ausflug nach Peio 3000
    Weiterfahrt nach Rocolo, Übernachtung dort (ca. 1h)
  • Donnerstag Fahrt nach Madonna Di Campiglio (ca. 1h) Skifahren dort
    Weiterfahrt nach Verona Rückgabe Mietwagen, Einstieg in den Nachtzug nach Salzburg
  • Freitag 5:00 Uhr morgens Ankunft mit Nachtzug in Schwarzach, Überfahrt mit Bus nach Gastein, Frühstück und Skifahren dort
 
Mir wäre das zu viel Fahrerei und dann hast du doch nen Teil gesehen. Wenn du schon in Zermatt bist und das Aostatal besuchen willst würde ich dort bleiben. Die paar Tage wird es dir nicht langweilig.
Courmayeur 1 bis 2 Tage (Helbronner 2. Tag Wenn Freeride)
La Thuile 1 Tag
Monterosa 1 Tag wenn nur Piste sonst 2 Tage und ab Gressoney, nicht Champoluc
Falls noch Tage übrig sind Pila oder Champorcher oder Chamonix
Oder Macugnaga oder San Domenico. Alles in der Gegend, die letzten beiden etwas umständlicher.

Die lombardischen Gebiete würde ich bei einer anderen Tour machen.
 
ich kenne alle von Dir erwähnten Skigebiete. Ich möchte auch viel entdecken, fahre viel und brauche auch Abwechslung.
Aber selbst ich war in jedem der von Dir erwähnten Skigebiete min 5-7 Tage....auch wenn es in Italien seltener ist, vielleicht passt ja auch das Wetter mal nicht.

Aostatal...man könnte zentral in Aosta wohnen und dann hast Du es mit dem Auto jeweils ca. 1 Stunde in alle relevanten Skigebiete und Pila direkt vor der Haustür.
Corurmayeur ist für 1-2 Tage allein lohnenswert wie Pila, Monte Rosa, La Thuile mit La Rosiere im Verbund sogar mehr als 2-3 Tage.

Wenn Du Dir ein Quartier im Val di Sole suchst, kannst Du Madonna, Passo Tonale und auch Pejo von einem Wohnort mit Skibus oder Ski machen.

Via Lattea würde ich mir auch für mehr Tage aufsparen und die Gegend Bormio, Santa Catarina, Livigno erwähnst Du gar nicht. Auch da kann man mehr als 1 Woche verbringen...
 
Kreon100 schrieb:
Kann mir gar nicht vorstellen, dass dazu niemandem was einfällt.
Vermutlich hab ich andere Skigebietspräferenzen (wenn ich mir die aktuellen Ziele anschau), also lass ichs mit Vorschlägen, weils ja doch keinen Sinn hat ;-)
 
Ich wurde den Tonale einen vollen Tag nehmen und nicht extra nach Pejo fahren. Das lohnt sich eigentlich nicht, ist schon viel fahrerei und der Tonale für einen Tag schon mehr als ausreichend wenn du einmal durch das gesamte Gebiet fahren willst inkl. Wiederholungsfahrten
 
Raptor311 schrieb:
ich kenne alle von Dir erwähnten Skigebiete. Ich möchte auch viel entdecken, fahre viel und brauche auch Abwechslung.
Aber selbst ich war in jedem der von Dir erwähnten Skigebiete min 5-7 Tage....auch wenn es in Italien seltener ist, vielleicht passt ja auch das Wetter mal nicht.

Aostatal...man könnte zentral in Aosta wohnen und dann hast Du es mit dem Auto jeweils ca. 1 Stunde in alle relevanten Skigebiete und Pila direkt vor der Haustür.
Corurmayeur ist für 1-2 Tage allein lohnenswert wie Pila, Monte Rosa, La Thuile mit La Rosiere im Verbund sogar mehr als 2-3 Tage.

Wenn Du Dir ein Quartier im Val di Sole suchst, kannst Du Madonna, Passo Tonale und auch Pejo von einem Wohnort mit Skibus oder Ski machen.

Via Lattea würde ich mir auch für mehr Tage aufsparen und die Gegend Bormio, Santa Catarina, Livigno erwähnst Du gar nicht. Auch da kann man mehr als 1 Woche verbringen...

Ich weiß, es klingt etwas hektisch und so ein bisschen nach "Touribus - Europa in 5 Tagen", aber ich liebe es, auch mit etwas Zeitdruck so ein Skigebiet zu erkunden. Ich finde da durchaus meine Momente, wo man mal den Ausblick genießt. Die meiste Zeit sitzt man ja sowieso in der Gondel und im Sessellift. Aber dieser kleine Nervenkitzel, wenn man nachmittags unbedingt einen Zubringerlift noch erreichen muss, ist für mich kein Stress sondern eher das Salz in der Suppe. Das unterwegs sein, ja das Reisen auf Skiern macht mir eben besonders Spaß. Ich weiß, dass das für viele ein Graus ist, meine Familie eingeschlossen. Freue mich aber jetzt auf nächste Woche, wo ich noch mal meine Skisafari von Dorfgastein bis nach Zauchensee und zurück antreten werde ;-)

Aber super, danke für die Anmerkungen! Santa Catarina kannte ich noch überhaupt nicht. Werde ich mal auf Youtube checken.

Und Bormio ist natürlich ein Name, aber auf der Skimap war ich dann doch etwas enttäuscht, weil es ja im Grunde nur der eine Berg ist. Das gleiche gilt für Cortina, da gibt es ja nach WEgfall des Cristallo außer den legendären Tofana-Schuss kaum etwas, was ich unbedingt mitnehmen muss: Außerdem ist das offenbar ja auch kein richtiges Skikarrussel. Tonale erschien mir im Vergleich zu Bormio deutlich attraktiver oder etwa nicht?
 
Wenn ich mich nicht irre, gibt's (oder gab's) für den Bormio-Raum oder zumindest für Bormio+Catarina eine gemeinsame Tageskarte, so dass man das kombinieren könnte. Tonale fand ich bisher eher langweilig. Bormio+Caterina war ich erst einmal, würd aber gern wieder hin. Meistens land ich aber halt in Oga gegenüber, weil das eher mein Style ist, viele SL. Aprica gefällt mir aufgrund der Agudio-EUB und der anderen teils alten Lifte auch immer wieder, trotz der teils grauenhaften Modellierungen. Vigezzo, Macugnaga, Bielmonte, Mottarone, Cardada können auch nett sein und bieten eine andere Sicht für den österreich-fixierten Mainstreamfahrer. Und die Skigebiete tiefer in den Bergamasker Alpen gefallen mir auch meist. Mit Montecampione gibts auch was größeres dort.
 
ich bin kein großer Freund des Passo Tonale. Okay für einen Tag, besser aber im Dezember, Januar, Februar, denn sonst ist die Südseite oft schon nicht nutzbar.
Weiterhin hat es tolle Pisten nach Temu, aber die sind oft weich. Wenn es gut Schnee hat und kalt ist, ein tolles Gebiet.

Ich weiss, Bormio ist nur ein Hang...aber der hat viele Variationen...mir wurde es dort erstaunlicherweise nicht langweilig....und wenn die Stelvio bis ins Tal offen ist, ist das ein Erlebnis von 3000 auf 1200.

Catarina, da war sogar mehrfach die Herren Abfahrt und die Piste Deborah Compagnogi ist einmalig.
 
starli schrieb:
Wenn ich mich nicht irre, gibt's (oder gab's) für den Bormio-Raum oder zumindest für Bormio+Catarina eine gemeinsame Tageskarte, so dass man das kombinieren könnte. Tonale fand ich bisher eher langweilig. Bormio+Caterina war ich erst einmal, würd aber gern wieder hin. Meistens land ich aber halt in Oga gegenüber, weil das eher mein Style ist, viele SL. Aprica gefällt mir aufgrund der Agudio-EUB und der anderen teils alten Lifte auch immer wieder, trotz der teils grauenhaften Modellierungen. Vigezzo, Macugnaga, Bielmonte, Mottarone, Cardada können auch nett sein und bieten eine andere Sicht für den österreich-fixierten Mainstreamfahrer. Und die Skigebiete tiefer in den Bergamasker Alpen gefallen mir auch meist. Mit Montecampione gibts auch was größeres dort.

die 1.800 Höhenmeter in Bormio sind natürlich schon reizvoll und mal auf die Stelvio wäre schon cool aber bei Tonale sieht mir das gesamte Gebiet etwas spannender aus. Tonale selbst ist wohl eher mau aber so die Verbindung rüber nach Temu sieht schon ganz nett aus. Und eben die Presena runter reizt mich schon.
 
Bezüglich Bormio kann ich mich den Vorrednern nur anschließen. Ja, es ist jetzt kein riesiges Gebiet, aber die vorhandenen Pisten sind so gut dass es man es mMn problemlos einen Tag dort aushalten kann. Ich war drei Mal in den Osterferien dort: schnelle lange Lifte, wenig Leute, gute Schneebedingungen durch Höhe/Exposition, dazu einige abwechslungsreiche Varianten (die Bimbi al Sole hat bspw. einen ganz anderen Charakter wie die östlichen Pisten) - mehr braucht es eigentlich nicht wie ich gerade heute wieder festgestellt habe.

Kenne Tonale nicht, aber wenn du meinst du könntest auf Grundlage des Pistenplans eine bessere Entscheidung treffen als anhand der Erfahrungsberichte hier, brauchst du auch nicht nach Feedback bezüglich deiner Tourplanung zu fragen...

Santa Caterina sind halt nur die Pisten an der EUB wirklich interessant - die 4KSB und die Hintenrumabfahrt sind zu flach, wenn dann eher noch die beiden Pisten am (steilen) SL oberhalb der DSB mitnehmen, die sind ganz nett. Also wenn's noch passt, kann man es schon für 2-3h einplanen, ich würde mich bei einem Tag aber auf Bormio beschränken. Ich mag aber auch Zeitdruck nicht und mache Skigebietswechsel nur wenn es wirklich "nötig" ist...
 
Ich war bisher zwei mal am Tonale und mir hats dort gut gefallen. Also Tonale selbst war so lala, diese parallelen Lifte mit den nahezu gleichen Pisten sind nicht so pralle. Aber Presena ist schon schön. Und die Piste Alpino (20) war auch gut. Ebenso hat die Verbindung vom Tonale nach Ponte di Legno was - und die schwarzen Talabfahrten nach Ponte di Legno und Temù sowieso. Meine absolute Lieblingspiste war aber die Angelo (15) mit dem zugehörigen Tellerlift, denn dort ist es wirklich ruhig. Man muss dort nämlich nicht unbedingt hin, um von A nach B zu kommen und braucht auch erstmal nen fixen Zweiersessel von weiter unten, um dort hin zu kommen. An der Bergstation dieses Zweiersessels fand ich die Hütte Corno d'Aola super, wir waren beides mal vom Essen begeistert, ist aber auch gern mal gut voll.
 
schmidti schrieb:
Kenne Tonale nicht, aber wenn du meinst du könntest auf Grundlage des Pistenplans eine bessere Entscheidung treffen als anhand der Erfahrungsberichte hier, brauchst du auch nicht nach Feedback bezüglich deiner Tourplanung zu fragen...

hey, o.k.! Also ich will ja nur erklären, wie ich auf Tonale gekommen bin und freue mich auf allen möglichen Input. Ich bin ja gerade noch nicht entschieden, sind ja auch noch etwas mehr als 350 Tage hin und zwischen Tonale und Bormio wird dann vielleicht sogar das Wetter entscheiden. Ich lese die die Entscheidungsfindung aber gerne hier noch weiteren Input.
 
Bei Bormio ist neben dem gewaltigen Höhenunterschied auch zu berücksichtigen, dass durch wenige Bahnen sehr viele Pisten erschlossen sind. Deswegen wirkt das Gebiet auf dem Pistenplan auch kleiner als es tatsächlich ist.
 
Ich würde ja gerade gegen Ende März (nicht Beginn) als Fixpunkt noch wenns sich unter der Woche ausgeht - Madesimo mitnehmen. Für mich eines der besten Gebiete zum Saisonende unter der Woche (an schönen Tagen am Wochenende ist halt Mailand dort - am Wochenende erst im April). Also wenns denn so eine Tour de Force werden soll. Weil normalerweise würde ich auch sagen - Aostatal hat locker genug für 1 Woche.

Dafür würde ich Passo Tonale/Peio auslassen.

Und generell würde ich flexibel sein - nix im vorhinein planen was nicht absolut nötig ist - sprich dem Wetter nach entscheiden. Via Lattea falls es sehr warm ist - eher nein. Wenns normal/kühler ist sofort. Courmayeur, La Thuile, Pila, Monterosa bei Schönwetter mitnehmen weil dass dann auch viel weniger Fahrerei ist. Für Zermatt-Cervinia-Valtournenche würde ich auch 2 Tage nehmen. Erster Tag Schweiz und Abends nach Italien, dann ein Tag Cervinia/Valtournenche ohne Schweiz (viel günstigerer Skipass).

Lombardei eher auf einem Madesimo 1 Tag, St Moritz (2 Tage, mit einmal Corviglia/Corvatsch - und einmal Corviglia-Diavolezza-Lagalb), Livigno (oder das auslassen) 1 Tag, Bormio/Santa Caterina 1 Tag oder evtl 1 Tag Aprica, Madonna die Campiglio 1-2 Tage Trip einplanen. Man könnte auch noch Scuol irgendwie einbauen.
 
extremecarver schrieb:
Ich würde ja gerade gegen Ende März (nicht Beginn) als Fixpunkt noch wenns sich unter der Woche ausgeht - Madesimo mitnehmen. Für mich eines der besten Gebiete zum Saisonende unter der Woche (an schönen Tagen am Wochenende ist halt Mailand dort - am Wochenende erst im April). Also wenns denn so eine Tour de Force werden soll. Weil normalerweise würde ich auch sagen - Aostatal hat locker genug für 1 Woche.

Dafür würde ich Passo Tonale/Peio auslassen.

Und generell würde ich flexibel sein - nix im vorhinein planen was nicht absolut nötig ist - sprich dem Wetter nach entscheiden. Via Lattea falls es sehr warm ist - eher nein. Wenns normal/kühler ist sofort. Courmayeur, La Thuile, Pila, Monterosa bei Schönwetter mitnehmen weil dass dann auch viel weniger Fahrerei ist. Für Zermatt-Cervinia-Valtournenche würde ich auch 2 Tage nehmen. Erster Tag Schweiz und Abends nach Italien, dann ein Tag Cervinia/Valtournenche ohne Schweiz (viel günstigerer Skipass).

Lombardei eher auf einem Madesimo 1 Tag, St Moritz (2 Tage, mit einmal Corviglia/Corvatsch - und einmal Corviglia-Diavolezza-Lagalb), Livigno (oder das auslassen) 1 Tag, Bormio/Santa Caterina 1 Tag oder evtl 1 Tag Aprica, Madonna die Campiglio 1-2 Tage Trip einplanen. Man könnte auch noch Scuol irgendwie einbauen.

super, danke für die Tipps! Große Flexibilität hatte ich mir auch schon vorgenommen, Wetter kann einen ja gehörig den Plan versauen, daher eben auch der Mietwagen, mit dem man dann sternförmig ausweichen kann.

St. Moritz Diavolezza/Lagalb kenne ich gut, das bleibt daher alles außen vor. ich war noch nie zum Skifahren in Italien, daher wird es in der Woche nur Italien sein.

Hingegen ist Zermatt und Cervina ja gesetzt, weil ich dort eine ganze Woche sein werde. Nun wollte ich von dort eben nach Gastein kommen und das geht nun mal nur nördlich rum über München oder ab durch die Mitte über Innsbruck oder eben südlich über Mailand, Bergamo, Verona. letztere Variante erschien mir schon wegen des Nachtzuges nach Salzburg als das größere Abenteuer. Diese Route will ich eben möglichst mit einem Besuch in allen Hot-Spots in der Ecke verbinden, weil nochmal werde ich da zum Skifahren wohl nicht längs kommen... (abwarten!)

Wenn du Pila kennst, wäre ich für eine kurze Beschreibung und hop oder topp im Vergleich zu la Thuile und Courmayeur noch sehr dankbar. Ich hatte den Eindruck, dass für Pistenfahrten La Thuile die beste Variante ist. Ich will viel unterwegs sein, die ganzen Skiarenen abfahren, aber das mit minimalen Risiko. Also keine Extravaganzen neben der Piste, keine Experimente. Daher will ich auf dem Trip auch keine Skirouten oder gar offpiste fahren. Keine Lust in Turin oder Bergamo mit verdrehten Knien im Hospital zu stranden, so dass eben z.B. Courmayeur nach meiner jetzigen Sichtweise raus ist. Was meinst du?
 
Pila ist sehr klein im Vergleich zu Courmayeur und La Thuile/Rosierere.
Trotzdem mag ich es. Hat ca. 12 Lifte und ganz oben eine paar steile schwarze Pisten an die man vom obersten Lift nur über ein Förderband hinkommt.
Die Anbindung mit einer ewig langen EUB aus Aosta ist praktisch. Pile ist aber eher für einen Ski-Halbtag oder einen gemütlichen Tag geeignet (gibt sehr gute Gastronomie mit tollem italienischen Essen dort).

Courmayeur ist das einzige Skigebiet im Aostatals das ich im Winter noch nicht selbst besucht habe. Es liegt von der Größe zwischen Pila und Thuile/Rosiere und bietet einen grandiosen Ausblick auf den Mont Blanc. Ansonsten ist das Skigebiet viel kompakter als La Thuile/Rosiere und eher wegen seiner 2 Routen interessant.

La Thuile wiederum ist sehr weitläufig und abwechslungsreich. Eher flacher auf der französischen Seite mit tollem Blick auf Les Arcs/Plange, Tiges & Co. Im Norden der Mont Blanc und dazu einige schwarze fordernde Pisten in La Thuile sowie viele lange Pisten rechts und links am Skigebirte entlang ins Tal nach Thuile.

Wenn du Pistenskifahren mit viel Abwechslung und größeren Distanzen suchst ist La Thuile/Rosiere sicher die beste Wahl.
 
Ich war im Aostatal außer in Monterosa Ski (aber da nur Freeride/Touren und schon ein paar Mal) und Cervinia/Valtournenche in den anderen Gebieten bisher nur kurz. Aber mir hat es eigentlich in allen gut gefallen. Mir wäre Aosta und Lombardei einfach zu viel Fahrerei wenn jede Gegend für sich locker ausreichend ist für eine Woche.
 
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