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Skispringen

Alle 4 DSV Adler qualifiziert für die Normalschanze morgen.
 
Severin Freund gewinnt Springen in Lahti. Zweiter Stefan Kraft, dritter Kamil Stoch.

Der Rest von den DSV-Springern enttäuschen.
 
Severin Freund gewinnt am Holmenkollen. Wahnsinn die Form die er derzeit hat
 
Durch die Absage des dritten und vierten Durchgangs in Harrachov ist Severin Freund Skiflug-Weltmeister! :D
 
Eine schöne Belohnung für einen sehr sympatischen Sportler und ein gerechter Ausgleich seiner gefühlten 20 vierten Plätze :D
 
Jetzt ist die Saison leider vorbei... War eine Tolle Saison! Nun freue ich mich schon auf den Sommer GP, denn den finde ich teilweise sogar schöner als den Weltcup. vorzeitige Termine
 
Mir war es eigentlich schon klar, man hat ja immer wieder von den Streitigkeiten im Österreichischen Team gehört(Schlierenzauer) und die Saison war eigentlich auch nicht gut. Kein Österreicher unter den besten 5 im Weltcup und keine Einzelmedaille bei Olympia.
 
Und hier auch noch die offizielle Presseaussendung von Pointner: „Auffassungsunterschiede zu groß“


Meiner Meinung nach durchaus nachvollziehbar - sie haben in der Vergangenheit alles gewonnen was es zu gewinnen gab, weswegen es jetzt vielleicht doch mal an der Zeit ist neuen Schwung ins Team zu bringen. Es gilt jetzt den richtigen Weg zwischen den Erfahrenen, wie Loitzl, Kofler, Morgenstern, Fettner und Schlierenzauer, und den "jungen Wilden", also in erster Linie Hayboeck, Kraft und Diethardt, aber auch denen dahinter, wie bspw. Poppinger, zu finden.

In den vergangengen Jahren hat man nämlich genau das nicht geschafft und in der Welle des Erfolges den jungen, nachkommenden Springern kaum Chancen gegeben sich im Weltcup zu beweisen. Kann mich da spontan noch an Leute wie Mario Innauer, Arthur Pauli, Lukas Müller oder Markus Eggenhofer erinnern, die vor 3-5 Jahren alle mal am A-Team dran waren, letztendlich aber nur in der nationalen Gruppe starten durften.

Bei uns im DSV hat man diesen Werdegang hinter sich. Zu seiner Zeit musste die Generation Uhrmann/Hocke/Schmitt beerbt werden, was mit Peter Rohwein ebenfalls einen Trainer den Job kostete. Nach ein paar Jahren zeigt sich nun immer mehr, wie sehr dieser Trainerwechsel Früchte getragen hat...
 
Die FIS plant für die kommende Saison ein neues Format für das Skifliegen, bei dem der erste Durchgang in vier Zehnergruppen (nach Weltcup-Platzierung eingeteilt) gesprungen wird. Die jeweils sechs Besten aus den vier Gruppen erreichen dann den zweiten Durchgang. Die Punkte aus dem ersten Durchgang werden aber nicht mit in den zweiten mitgenommen, sondern nur die im zweiten Durchgang erzielten Punkte gehen in die Endwertung ein. Außerdem sollen die Top Ten des Gesamtweltcups nicht mehr vorqualifiziert sein.
Meiner Meinung nach nur ein System, das die Spannung auch im ersten Durchgang erhöhen soll. Momentan stehe ich dem Ganzen eher kritisch gegenüber, das klassische System gilt nicht ohne Grund schon so lange; ich werde mir aber erst einmal die Testwettkämpfe im Sommer anschauen - denn es gilt immer noch: erst ansehen, dann urteilen!

FIS will Skifliegen reformieren
 
Diese Änderung finde ich total daneben! Das KO System sollte man nur bei der Tournee anwenden, denn wirklich fair ist es nicht. Auch das mit den Vorqualifizierten finde ich schlecht. Wenn zb. der Weltcup führende mal nen Sprung in den Sand setzt ist für den das Wochenende gelaufen.
Wenn man beim Skifliegen etwas ändern will dann doch von mir aus andere Anzüge, 3 Durchgänge oder sowas, aber die Sportart ändern kann man nicht und das sollte man auch nicht.
Die Anzüge sind ja jetzt auch endlich wieder größer und dicker geworden. Jetzt ist der Landedruck nicht mehr so groß. Aber die Anzüge sollten vielleicht nicht jedes Jahr an den Anzügen rumbasteln...
 
Ich schließe mich dieser Meinung an. Ein ähnliches K.O. - System haben sie schon einmal vor etwa 10 Jahren im Sommer ausprobiert und es hat sich nicht bewährt.

Gerade beim Skifliegen wäre es fairer, wenn der Beste aus zwei Durchgängen gewinnt und nicht der Beste bei einem einzigen Sprung.
 
Gregor Schlierenzauer hat am Samstag für den ersten ÖSV-Sieg im laufenden Sommer-Grand-Prix der Skispringer gesorgt. Der 24-jährige Tiroler und Weltcuprekordsieger verwies in Einsiedeln den Polen Piotr Zyla um sechs Zähler auf Rang zwei, mit Michael Hayböck kam ein weiterer ÖSV-Adler als Dritter auf das Siegespodest.
Erster ÖSV-Sieg bei Sommer-GP
 
Heuer ist beim GP die Crème de la Crème dabei. Trotzdem finde ich die Wettkämpfe nicht wirklich sehenswert, denn durch dieses Neue System versteh ich nichts mehr...
 
Ich habe Teile des Springens in Wisla gesehen und muss sagen es geht mir ähnlich. Das System an sich kann ich noch einigermaßen nachvollziehen:

- Qualisprung wird voll für den Wettkampf gewertet
- nach der Quali werden die Qualifizierten in vier 10er Gruppen (?) aufgeteilt, aus denen sich nach dem (auf dem Papier) zweiten Wertungssprung die jeweils sechs besten der Gruppen für den finalen Durchgang qualifizieren
- letztendlich zählt dann die Gesamtpunktzahl der drei Sprünge

Ich kann nur sagen mir gefällt es auch nicht. Dass man damit mehr Spannung reinkriegen will ist ja eine, durchaus nachvollziehbare, Maßnahme, aber dann bitte so, dass es für jeden, auch für diejenigen, die ganz selten einschalten, verständlich bleibt.
Ein K.O.-System wie es bspw. bei der Vier-Schanzen-Tournee zum Einsatz kommt finde ich absolut gelungen. Das ist nachvollziehbar, macht den ersten Durchgang deutlich spannender, und sorgt auch dafür, dass die Platzierung in der Quali nicht ganz egal ist.
Das jetzige System hingegen wirkt vollkommen zusammengewürfelt: erst lassen wir sie alle springen, dann teilen wir sie mal in ein paar Gruppen ein und unterm Strich hat es dann einen Wettkampfsprung mehr gegeben.

Was mich ehrlich gesagt wundert, ist, dass von Seiten der Sportler alles so hingenommen wird (zumindest habe ich noch keine negativen Äußerungen gehört). Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die mit dieser Aufwertung des Qualisprungs als dritten Wettkampfsprung alle so einverstanden sind.


Nun ja, ich bin mal gespannt nach welchen Kriterien die FIS den Erfolg dieser Testphase bewerten will, denn wenn selbst die "harten Skisprungfans", die sich den Sommer Grand Prix anschauen, schon nicht mehr wissen was mit dem System anzufangen, will ich nicht wissen wie das mit den Gelegenheitsguckern im Winter ausschaut.
 
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