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Skizentrum Reichenstein

Marco

Großer Müggelberg (115m)
Nachdem ich's per Suche hier nicht gefunden habe:

Die Betreiber des Skizentrums Reichenstein (bei Schönsee, Oberpfälzer Wald, kleine Skischaukel mit 3 längeren und zwei kurzen Liften) haben kurz vor Beginn der Wintersaison 2005/06 Insolvenz angemeldet. Infolge dessen gab's letzten Winter keinen Liftbetrieb, und auch die Sommerrodelbahn ist nicht in Betrieb (konnte mich letzte Woche davon überzeugen).
Augenscheinlich scheiterte die Gesellschaft an den zuvor mageren Wintern und den Kosten für die letzten Sommer in Bau befindliche Beschneiungsanlage (Speicherteich im Rohbau fertig, Rohre liegen auf dem Parkplatz, aber aktuell keinerlei Bautätigkeit). Ein Jammer - gerade diesen Winter gab's in der Region Schnee satt.
Das Tourismusbüro in Schönsee wusste auch nicht, ob's da noch mal weitergeht. O-Ton: 'haben bereits beim Konkursverwalter angefragt - keine konkrete Auskunft'

Bilder folgen !
 
Hallo,
ware vor kurzen im Skizentrum Reichenstein, schade um das schöne Gebiet, da könnte man durchaus noch was machen wenn sich ein Geldgeber finden würde.
Bei meinem Besuch im Dauerregen sieht man wirklich die Trostlosigkeit im ganzen Gebiet :cry:

Bilder kommen demnächt's :wink:
 
Das kam sogar im Fernsehen. Ich glaube auf MDR. Dort haben sie gesagt, dass man die Lifte in Satnd hält und einen Käufer sucht.
 
Das Komische Bild ist eine Kurve eines Kurvenschleppers....was für eine, muss dir ein Fachmann sagen, da gibts verschiedene Arten.

Die Bilder werden nicht grösser, da se nur 150x200 Pixel sind...da sind se einfach zu klein...

Wo liegt denn das Gebiet genau? Wie weit ists von grösseren Städten weg? (Ballungsraum Nürnberg, Neumarkt etc...)
 
Af schrieb:
Wo liegt denn das Gebiet genau? Wie weit ists von grösseren Städten weg? (Ballungsraum Nürnberg, Neumarkt etc...)

Das Gebiet liegt quasi direkt an der Grenze zu Tschechien ca. 35km vom Autobahnkreuz Wernberg-Köblitz entfernt. Größere Städte in der weiteren Umgebung wären Amberg, Schwandorf oder Weiden.
 
Ist zwar schon etwas länger her, aber ... :?


Von (ptr) | 16.10.2009
Oberviechtach
Für stimmiges Nutzungskonzept
Nachfrage bei Liquidator Peter Spichtinger und Grundstücksbesitzer Hans Eibauer
"Es wird schon verhandelt, aber nicht so wie es wünschenswert wäre", sagt Peter Spichtinger, der ehemalige Geschäftsführer des Skizentrums Reichenstein auf Nachfrage unserer Zeitung. Seit Juni 2006 gibt es die Gesellschaft nicht mehr und Spichtinger wurde zum Liquidator. "Irgendwann muss man einmal zu einem Schluss kommen!", betont er. Aufgabe des Liquidators sei es, das vorhandene mobile Vermögen zu bestmöglichen Preisen zu veräußern und mit den Erlös die Gläubiger anteilsmäßig abzufinden.

Dies würde allerdings das absolute Ende des Skizentrums Reichenstein bedeuten. "Es ist verständlich, dass dies ein schwerer Schritt ist, da letztendlich keiner der Schuldige sein möchte", betont Spichtinger. Für einen Neubeginn wäre es das beste, wenn im Einvernehmen mit den Gläubigern das mobile Vermögen zu einem Pauschalbetrag an einen Investor abgegeben werden könnte. Natürlich müsste dieser Betrag noch Luft zum Investieren lassen.

"Diesen Investor zu finden ist jedoch nicht leicht. Wenn die Grenze in Schwarzach richtig offen wäre, gäbe es diese zu hauf", betont Spichtinger. "Aber so ist es ein Sackbahnhof!". Eine Zukunft für die bisherige Rodelbahn sieht er nicht: "Die kommt durch den TÜV nicht mehr durch. Wenn die Bahn so toll gewesen wäre, gäbe es sie noch. Es sind nicht so viele Leute gekommen, wie wir für den Betrieb gebraucht hätten".

Hans Eibauer, Altbürgermeister von Schönsee, gehört das Grundstück mit der "Immobilie Gasthaus", welches die damalige Gesellschaft vor dem Bau des Skizentrums in Erbbaurecht von ihm erworben hat. Auf unsere Nachfrage betonte er gestern: "An mir soll es nicht scheitern, aber ich kann auch nichts herschenken. Bei mir war noch keiner, der konkret verhandelt hat. Ich stehe niemanden im Wege. Man muss verhandeln und die Bedingungen klären".

Doch das Wichtigste sei ein stimmiges Nutzungskonzept für eine ganzjährige Freizeitanlage am Reichenstein. Er habe voriges Jahr ein Ideenpapier für die Region erstellt, in welches der Reichenstein einbezogen ist. Die vier Gemeinden Stadlern, Weiding, Schönsee und Eslarn haben die Konzeption ausgeschrieben und seit September liegen die Angebote von den Büros in den Rathäusern vor. "Es wird sich bald entscheiden, wer den Auftrag für ein Konzept bekommt. Das ist dann eine gute Grundlage für Gespräche mit Investoren und Kommunen", so Eibauer.

quelle.oberpfalznetz
 
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