• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Slowmountain

Sollen mehr Skigebiete zu "Slowmountains" umstrukturiert werden?

  • Nein, aber man soll mehr Chillout- Pisten anbieten

    Stimmen: 5 11,6%
  • Ja, unbedingt

    Stimmen: 4 9,3%
  • Nein, das ist unnötig

    Stimmen: 25 58,1%
  • Nein, das jetzige Angebot an Chillout- Pisten reicht schon

    Stimmen: 9 20,9%

  • Umfrageteilnehmer
    43
  • Umfrage geschlossen .

Schöditaz

Fichtelberg (1214,6m)
Registriert
16. Okt. 2010
Beiträge
1.336
Reaktionspunkte
92
Hallo! Ich wollte Euch fragen, was ihr von sogenannten "Slowmountains" haltet.
Schatzalp- Strela hat man nach 7 Jahren LSAP als Berg für Geniesser neu eröffnet. Das Medienecho war sehr gross (Tagi, NZZ, FAZ etc.) Aber auch immer mehr Skigebiete richten eine "Chillout"- Piste ein, teilweise mit Geschwindigkeitsbegrenzung.
 
Ich halte davon eigentlich garnichts, da es ein reiner Retorten-Marketingbegriff für etwas, was weder neu, noch besonders ist und die eigentlichen, relaxten Skigebiete solche Werbung ohnehin nicht machen.
 
Wenn ich auf der Chillout-Piste nicht chille, werd ich dann verhaftet?
 
Gute Frage! Ich weiss es nur von Davos. Auf Parsenn schaut kein Schwein schnell du fährst. Auf Schatzalp schaut auch niemand richtig. Ich denke, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung angegeben ist, dann können die dich nicht verhaften.
 
Schöditaz schrieb:
Gute Frage! Ich weiss es nur von Davos. Auf Parsenn schaut kein Schwein schnell du fährst. Auf Schatzalp schaut auch niemand richtig. Ich denke, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung angegeben ist, dann können die dich nicht verhaften.

Da müsste man erst einmal den Tacho für uns Skifahrer erfinden, woher soll man denn wissen wie schnell man gerade fährt :lach: .
 
Ach was, wenn man die Pistenpräparation und Geländeplanierung einfach mal weglässt, hat man ganz ohne Tempolimit einen "slowmountain" (welch ein Begriff), auf dem man sich, obwohl man eher langsam ist, dennoch schnell fühlt.
Na gut, heutzutage, sozusagen der zeitgemäße Weg wäre wahrscheinlich wie manchmal beim Straßenbau, wo Innerortsstraßen breit und mit großen Radien auf locker fahrbare 70-80km/h ausgebaut, dann aber auf 30-50 limitiert werden, um die weggeplante Verkehrssicherheit wieder herzustellen ;)
 
krimmler schrieb:
Schöditaz schrieb:
Gute Frage! Ich weiss es nur von Davos. Auf Parsenn schaut kein Schwein schnell du fährst. Auf Schatzalp schaut auch niemand richtig. Ich denke, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung angegeben ist, dann können die dich nicht verhaften.

Da müsste man erst einmal den Tacho für uns Skifahrer erfinden, woher soll man denn wissen wie schnell man gerade fährt :lach: .

Und bald darauf folgen auch schon die ersten Blitzer :lol:
Wer weiß, vllt muss man dann einen Führerschein machen um auch rote und schwarze Pisten zu fahren, oh man :nichtzufassen:
 
rabiator schrieb:
ersten Blitzer :lol:
Du lachst - noch ;)
Gibt es Geschwindigkeitsmessungen nicht bereits irgendwo?
Ich meine mal so etwas gelesen zu haben.
ZB der Gedanke einer Helmpflicht war vor 20 Jahren mindestens so abwegig wie heute vielleicht noch das Tempolimit. Aber die Zeiten ändern sich.
 
3303 schrieb:
rabiator schrieb:
ersten Blitzer :lol:
Du lachst - noch ;)
Gibt es Geschwindigkeitsmessungen nicht bereits irgendwo?
Ich meine mal so etwas gelesen zu haben.
ZB der Gedanke einer Helmpflicht war vor 20 Jahren mindestens so abwegig wie heute vielleicht noch das Tempolimit. Aber die Zeiten ändern sich.


Unglücklicherweise betrübt mich das Gefühl dass du wahrscheinlich recht hast :? Denn es fahren immer mehr Menschen Ski und alles wird immer mehr geregelt werden, ich denke mal wenn ich so um die 50 bin wird Skifahren von vorne bis hinten geregelt sein :sniff: wenn denn nich bis dahin die große Klimaerwärmung uns sowieso keinen Schnee mehr ermöglicht ;D

Ich genieße einfach mal die nächsten Skijahre, in der Hoffnung dass sich nicht allzu viel ändert...
 
3303, die Argumentation aus Deiner Feder verwundert mich jetzt etwas. Es geht ja keinesfalls ums "extra langsam fahren", oder gar um meditieren o. dgl.. Geländetopologie und u.U. fehlende Präparierung implizieren allenfalls dass man langsamer fährt als auf eine der üblichen Pistenautobahnen. Letztendlich geht es nicht anders.

Und ja, vielleicht lädt es doch hier und da zum verweilen ein, wenn man im nicht durch bunte Pistenmarkierungen, Netze, 6er Bubbles, gigantischen Pistenpanoramas, piependen Pistenwalzen im Rückwärtsgang usw. durchfrachteten Raum steht, sondern noch dieses angenehme Gefühl der stillen weissen Weite mitbekommt, wie es selten genug geworden ist (Zb. noch an Diavolezza zu finden).

Das zweite ist der Marketingbegriff, der wohl aus dem Vorbild von "Slow Food" gebildet wurde. So unschön "Slow Food" klingen mag, es ist ja als Gegenpostulat zu "Fast Food" entstanden, und ist heute der international geläufige Begriff für bewusst gute regionale Gastronomie. Ich denke Du wirst das kennen, Slow Food geht wesentlich weiter als die "heute normale Gastronomie", indem der Gastronom versucht, mit Engagement(!) rundum gute Gerichte zu erschaffen die Freude machen, und zB. auch regionale Traditionen und Produkte aufgreifen. Als Reaktion auf allgegenwärtiger Banalküche à la Schnitzel vom Schwein mit Pommes & Co. nebst braun klebriger Maggiflasche am Tisch unter dem Coca Cola Sonnenschirm.
Der Begriff "slow food" ist nun mal fertig geprägt und allgemein bekannt. Erscheint ein Restaurant in einem "Slow food" Führer auf, weiß man was man dort vorfinden wird. Ich wurde bisweilen nie enttäuscht.

Ähnlich ist es nun mal mit "Slow Ski", auch dies erscheint mir eine pragmatische begriffliche Lösung zu sein, um den Skigast ohne viel Erklärung das zu Erwartende begreiflich zu machen.
Ich finde den Begriff aufgrund der Analogie zu "Slow Food" daher sehr geschickt gewählt.
(Zugegebenermaßen klingt es etwa doof, das ist richtig).

Insofern kann ich hier Marketing -obwohl es mir sonst schon genug auf den Geist geht- tolerieren bzw. gutheißen. Dass sich Pischa aktiv eine Bühne schaffen muss, ist ja leider dadurch gegeben, dass heute der Normalfall das hochoptimierte Massenindustriegebiet ist, während das nichtindustrielle Skifahren im Bewusstsein (insbes. der unter 35 Jährigen) weitgehend nicht vorhanden zu sein scheint.

Die können daher garnicht anders als Marketing zu betreiben, wollen sie überleben... die müssen zeigen was sie haben, was sie bieten, was es bedeutet dem vermeintlichen Überkomfort zu entfliehen. Den Spagat den sie hinbekommen müssen ist jedoch, einerseits Marketing zu betreiben, aber anderseits bescheiden zu bleiben, und nicht ihrerseits zu beginnen das Gebiet mit Profangimmiks à la "Sitzbank zum Meditieren. Ihre Basler Versicherung" zuzupflastern.

Dass Pischa letztendlich durchaus ernst genommen wird, zeigt letztendlich auch die (m.E. fiese weil in GR völlig unübliche) Weigerung des großen Skigoliaths, den kleinen David mit in einen Kartenverbund aufzunehmen....
Also weiter so...
 
Ich glaube ich würde mich kaputt lachen wenn´s auf einmal im Wald blitzt und mich dann weiter unten ein Polizist aus dem "Verkehr" zieht :lol: .

3303 schrieb:
Gibt es Geschwindigkeitsmessungen nicht bereits irgendwo?

Ich habe mal im Fernsehen einen Bericht gesehen wo bei Skifahrern das Tempo gemessen wurde. Als man das dann den Leuten zeigte haben sich manche gewundert wie schnell sie eigentlich waren 8O .
 
Hallo
Eigentlich bin ich eher der Raser unter den Skifahrern. Trotzdem bin ich für Chillout-Pisten.
Ich wäre dafür Pisten zu kennzeichnen auf denen man einen super Ausblick hat, auf die Umgebung. Und um das Panorama geniessen zu können, führt man dann auf solchen Pisten ein "Tempolimit" ein, so dass man keine Angst haben muss, beim langsamen fahren und in der Landschaft rum schauen von den Rasern überfahren zu werden.

Gruß Andreas
 
Fab schrieb:
Wenn ich auf der Chillout-Piste nicht chille, werd ich dann verhaftet?
@Schöditaz
Die Reaktion haber ich erwartet und auch provoziert :D
Eigentlich wollte ich mit meiner ironischen Fragedarauf zielen, dass das Einrichten diverser Zonen Separation und Reglementierung nach sich zieht. Will man das wirklich?

In Cervinia richtet man ja zu dieser Saison soweis ein. Allerdings auf einer Piste wo man eh nicht anders kann, da man bei Gegenwind stehen bleibt.
In Z wurde ja letztes Jahr am Pistenbeginn der "Rotenboden" ein Transparent "Chillout Zone"aufgestellt. Die Piste geht auch ca. 1 Km. flach dahin. Dann fallt die Piste mit schönem Gefälle wie ein riesiger Hohlweg (Durchmesser ca. 40m - 60m), aber voller Kuppen, Mulden u. Schrägfahrten, nach Riffelberg ab. Ich werde den Teufel tun und dort "chillen". die Piste eh meistens leer.
 
So sehr ich die "Slow Mountains" mag (wenn man den Begriff wie Kris definiert); so sehr finde ich Chillout Pisten unnötig.

Da gibt es dann nur noch eine Regel mehr (Geschwindigkeitsbegrenzung). Und das wahrscheinlich auf der schönsten Piste (weil schön hügelig und verwinkelt); also gerade da wo es Spaß macht mit dem Gelände zu "spielen" (und da möchte ich dann auch keine Geschwinigkeitsbegrenzung)

Im übrigen gibt es bei uns in der Branche das "Slow Baking". Gute Bäckerein betreiben das schon seit jeher (ohne es extra dran zu schreiben); um den Begriff zu verwenden muss man Zertifiziert sein :tot: Deshalb stehe ich der ganzen Begriffssache etwas skeptisch gegenüber.
 
Ok, "Chill Out" Piste ist natürlich ein völliger Käse.
Ich sehe dass hier so kommen, dass Massenskigebiete "Chill Out" Pisten auszeichnen werden, um einerseits das Problem einzelner übervoller Pisten in den Griff zu bekommen, und anderseits das Ganze noch als "Im Sinne des Kunden" vermarkten zu können...

Crowding als für den Kunden unangenehmes Phänomen wird ja mehr und mehr durch die Bergbahnstrategen wahrgenommen.
So sollen z.B. schwächere oder ängstliche Skifahrer, Familien mit Kindern auf den entsprechend ausgewiesenen Pisten "outchillen", ohne in Stress und Angst zu verharren dass sie von oben durch Schnellcarver über den Haufen gefahren werden könnten. Hier fahren alle langsam, ruhig und vorsichtig. Die Trennung von samstäglicher Fußgängerzone und Stadtautobahn sozusagen.


"Chill Out" Pisten wären hier eine Möglichkeit, eine anfürsich unerwünschte Abart des modernen Industrieskilaufs als neuen Vorteil verpackt wiederum vermarkten zu können.

Warten wirs ab, das wird mittelfristig interessant werden...


(Die Umfrage hier ist vielleicht etwas ungeschickt zusammengestellt, denn "Slow Ski" à la Pischa und "Chill Out Pisten" in einem Industrieskigebiet haben nicht so viel gemein wie man es zunächst glauben könnte...)
 
@ krimmler: Meinst du das (schon ein bisschen älter) :guckstduhier: http://www.kassensturz.sf.tv/Nachri...est/Crashs-auf-der-Skipiste-mit-boesen-Folgen Der eigentliche Test beginnt bei 10 min 30 sek
kris schrieb:
(Die Umfrage hier ist vielleicht etwas ungeschickt zusammengestellt, denn "Slow Ski" à la Pischa und "Chill Out Pisten" in einem Industrieskigebiet haben nicht so viel gemein wie man es zunächst glauben könnte...)
Ja, du hast recht :oops:
P.S. Pischa hat schon auch langsame Anlagen, aber der Slowmountain ist auf Schatzalp.
 
^^ Das ist zwar nicht der selbe Bericht, aber genau so meine ich das. Viele wissen nicht wie schnell sie eigentlich sind....
 
3303 schrieb:
Ich halte davon eigentlich garnichts, da es ein reiner Retorten-Marketingbegriff für etwas, was weder neu, noch besonders ist und die eigentlichen, relaxten Skigebiete solche Werbung ohnehin nicht machen.

Seh ich genau so.
 
Fab schrieb:
In Z wurde ja letztes Jahr am Pistenbeginn der "Rotenboden" ein Transparent "Chillout Zone"aufgestellt. Die Piste geht auch ca. 1 Km. flach dahin. Dann fallt die Piste mit schönem Gefälle wie ein riesiger Hohlweg (Durchmesser ca. 40m - 60m), aber voller Kuppen, Mulden u. Schrägfahrten, nach Riffelberg ab. Ich werde den Teufel tun und dort "chillen". die Piste eh meistens leer.

Volle Zustimmung :biggrin:
 
Crowding als für den Kunden unangenehmes Phänomen wird ja mehr und mehr durch die Bergbahnstrategen wahrgenommen.
So sollen z.B. schwächere oder ängstliche Skifahrer, Familien mit Kindern auf den entsprechend ausgewiesenen Pisten "outchillen", ohne in Stress und Angst zu verharren dass sie von oben durch Schnellcarver über den Haufen gefahren werden könnten. Hier fahren alle langsam, ruhig und vorsichtig. Die Trennung von samstäglicher Fußgängerzone und Stadtautobahn sozusagen.

Diese Besucherlenkungsmaßnahme die Du beschreibst existiert in Nordamerika als sog. "Slow zone" (mit vielen Hinweisschildern à la "Ride fast, loose pass" oder "Flaps down"), v.a. an den Haupttalabfahrten oder besonders flachen Partien. Nachmittags stehen dann oft die dort obligatorischen Freiwilligen und stellen sich hinter die "Slow" Schilder um sozusagen als moralische Mahnung zu wirken. Ob und wie vielen Leute dort jährlich tatsächlich wegen Mißachtung einer "Slow zone" der Pass entzogen wird, weiß ich nicht (LiftFreak könnte es aus Whistler wissen).
An sich witzig: in normalen nordamerikanischen Skigebieten ist normalerweise sowieso weniger Betrieb als in Europa zu Hochsaisonzeiten und es gibt im Normalfall ein deutlich besseres Verhältnis von Beförderungskapazität und Pistenfläche (nicht immer zur gewalzten Pistenfläche).

Die Frage ist: wie störend nimmt der gute Fahrer diese Zonen wahr? Auf sehr flachen Partien (wie von Fab beschrieben) kann man teilweise ohnehin nicht schnell fahren, ich habe mir dann immer vor genommen quasi in Zeitlupe, besonders schön (subjektiv natürlich) und sehr bewusst zu fahren. Auf nachmittäglichen Talabfahrten hingegen ist aber auch mal mehr Betrieb, dazu im Frühjahr Sulzhaufen etc. Auch hier sollte man im Idealfall nicht mit Schmackes hinunterdonnern. Hier verleiht die Slow zone Anfängern und weniger Geübten Sicherheit und reduziert den Stress.
Besonders gut ist es in Copper Mtn gelöst: hier ist der westliche Teil des Skigebietes sehr flach durchweg und komplett als Slow Zone ausgewiesen, während es nach Osten zu kontinuierlich steiler wird und kaum mehr Slow zones ausgewiesen sind. Dadurch und durch die Topographie sortiert sich das Publikum quasi natürlich und Pistenblocher, Skikurse oder Schnecken kommen sich kaum in die Quere.

Kontrolle ja/nein: hmm, an sich wäre ich gegen eine weitere Reglemetierung dieser Freizeitaktivität, aber ich sehe das praktische Problem, dass Vorgaben nicht eingehalten werden, wenn gegenteiliges Verhalten keine negativen Konsequenzen nach sich zieht.

Das Crowding-Phänomen auf Skipisten ist auf jeden Fall ein großes Forschungsdefizit, es gibt sehr wenig bis kaum Literatur dazu, hingegen zu Crowding in Nationalparks, städtischen Grünanlagen etc. gibt sehr viel und gute Werke. Es gibt sogar "under crowding" (eine einsame "Hintenrum"-Piste, auf der Leute das Gefühl haben könnten, es ist etwas faul, weil niemand sonst sie fährt, evt. gesperrt und man hat das Schild übersehen oder es hat unten raus keinen Schnee mehr oder die Qualität ist schlecht, oder... Meine Mutter ist Expertin für Bedenkenträgerei dieser Art... :D ) - das Musterbeispiel für "under crowding" sind allerdings Frauen nachts allein im dunklen Stadtpark. Wenn mehr Betrieb wäre, würden sie sich wohl(er) fühlen, oder vom Hund begleitet. Sorry für den länglichen Exkurs...
 
Zurück
Oben