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Snowboarder tot aufgefunden

Wollte mich nach dem ersten Kommentar schon aufregen und die Editkeule schwingen! (Hatte nur die Überschrift gelesen)
Aber wenn der Sachverhalt stimmt kann ich nur zustimmen!
Die Obduktion wird hoffentlich Klarheit geben.
 
Leid tut mir das Kind.
Aber wie lange dauert es noch bis man auch auf der Skipiste ins Röhrchen blasen muss ?
 
Meint Ihr nicht, dass Ihr da vielleicht ein bißchen vorschnell mit Euren Äußerungen seid? Als ich gestern den Artikel über den eigentlichen Unfall
zwischen dem Snowboarder und dem Mädchen gelesen hab', hab ich mich natürlich auch aufgeregt und wollte das ganze hier schon unter "Fahrerflucht auf der Piste" posten.
Schließlich ist es tragisch genug, dass immer wieder "Unbeteiligte" durch andere in Gefahr gebracht werden.

Die Tatsache, dass wohl genau dieser Snowboarder jetzt tot ist, macht das ganze natürlich nicht einfacher. Aber "nur", weil jemand (unter welchen Umständen auch immer) einen Unfall verursacht hat, hat er noch lange nicht den Tod verdient, so wie einige Eurer Aussagen hier zu verstehen sind.
 
naja ich bin da in der Regel ja sehr vorsichtig!
Aber dort steht nach wie vor das er stark alkoholisiert und "aus Angst" den Unfallort verlassen hat.
Wenn das so ist hält sich ein Mitgefühl nach wie vor in Grenzen.
Natürlich kann man das auch anders sehen!! Für mich eine Unfallflucht warum auch immer. Unfälle können immer passieren und eine Versicherung sollte man in dem Alter in jedem Fall haben. Natürlich tritt dann wieder das Akoproblem auf der Piste ein. Klar ist das man keinen dem Tod wünscht. Aber eine Selbstschuld kann man ihm leider nicht absprechen. :?
ungefähr vier Kilometer vom Zeigerlift entfernt, wo der Mann nach einem Skiunfall die Piste verließ und im Wald verschwand. Die Stelle liegt auch außerhalb des Gebiets, das die Bergwacht in der Nacht zum Sonntag durchkämmte.
Nach Polizeiangaben hatte sich bei dem Belgier das Snowboard vom Fuß gelöst und war, da nicht gesichert, davon gegangen, bis es ein 13-jähriges Mädchen traf. Die Jugendliche trug schwere Prellungen davon und wurde in die Klinik nach Freiburg geflogen.
Nach Polizeiangaben war der 28-Jährige stark alkoholisiert, und möglicherweise fachten in dieser Verfassung das Unfallerlebnis und die Angst, für den Vorfall verantwortlich gemacht zu werden, Panik an, sodass er Snowboard und Rucksack liegen ließ und sich absetzte.
 
Ich hatte ja auch nur zu Vorsicht bei zu voreiligen Aüßerungen gemahnt. Wenn ihm das Board wirklich abgehauen ist, dann mag sein Alkoholkonsum dabei natürlich auch eine Rolle gespielt haben, aber grundsätzlich hätte das auch einem nüchternen Anfänger passieren können.

Meiner Meinung nach hat Alkohol auf der Piste eh nix zu suchen, aber das ist ein anderes Thema.

Was ich nur in diesem Fall und in obigem Artikel nicht verstehe ist, dass es wohl Telefonkontakt mit seiner Freundin gab, die ihn dann wohl auch noch zurückgerufen hat.
Wenn er nicht sagen konnte, wo er war, so hätte man das Handy doch wenigstens grob orten können müssen.
 
anno_80 schrieb:
Was ich nur in diesem Fall und in obigem Artikel nicht verstehe ist, dass es wohl Telefonkontakt mit seiner Freundin gab, die ihn dann wohl auch noch zurückgerufen hat.
Wenn er nicht sagen konnte, wo er war, so hätte man das Handy doch wenigstens grob orten können müssen.

Es hieß aber auch, dass es später keinen Handy-Kontakt gegeben habe, weil wohl der Handy-Akku leer war. Und nach meinem technischen Verständnis kann man ein Handy nur orten, wenn es eingeschaltet ist.
 
ich hab einmal ein Snowboard in St. Anton herrenlos eine Piste runterrauschen sehen, sowas ist ein tödliches Geschoss! Das Mädchen hatte Glück.
im Strassenverkehr wäre es genauso!
Leider liesst man viel zu oft, dass Leute, Familien, Kinder von Betrunkenen zu Tode gefahren wurden und da wünscht man sich in dem Moment Genugtuung, wenn es dem Betrunkenen genauso geht.
 
Balou schrieb:
Es hieß aber auch, dass es später keinen Handy-Kontakt gegeben habe, weil wohl der Handy-Akku leer war. Und nach meinem technischen Verständnis kann man ein Handy nur orten, wenn es eingeschaltet ist.

Das ist schon richtig, allerdings steht in diesem Artikel http://www.badische-zeitung.de/feldberg-polizei-entdeckt-snowboarder-tot-im-bachbett wörtlich:
"Später habe sie weiter versucht, ihn zu erreichen, einige Male mit Erfolg,..."
Der Akku scheint also ja nicht gleich leer gewesen zu sein und eine grobe Ortung hätte schon möglich sein müssen.
 
Hmm...verstehe jetzt ned, warum dem sein Board abhaut....sind die Boardfänger so out mittlerweile? Oder war er einfach zu besoffen sich das Board richtig anzuziehen? Hat sich ggfls. die Bindung gelöst?(Hatten wir bei einem Leihboard auch schonmal) Dann trüge der Sportshop eine Teilschuld an der Verletzung der Kleinen. Ich hoffe Sie wird wieder vollkommen Gesund.

Irgendwie schon wieder ein sehr eigenartiger Zwischenfall...

@ Geschoss: Mit Boards hab ich da wenig Probleme bisher, allerdings mit auf Bauch/Rücken liegenden, rutschenden Wintersportlern auf steileren Pisten...wenn so eine 100kg Wuchtbrumme Schreiend auf dich zurutscht suchst auch schnell das Weite...ist aber OT zurück zum eigentlichen Thema.

@ Alkohol auf Skihütten: Hier hilft wohl nur eine Begrenzung auf "Vernünftige" Mengen. Sobald jemand leichte Ausfallerscheinungen hat, gibts keinen Alkohol mehr. Aber die meisten Hüttenwirte verdienen halt zu gut daran. Ein Generelles Verbot ist mir zu Heftig. Schliesslich trinke ich im Frühjahr gerne mal ein Radler oder in Italien ein Glas Wein zum Mittagessen.
Wenn ich denn mal Lust auf Aprés Ski hab, dann gibts den im Tal...
 
Ich hatte ja auch nur zu Vorsicht bei zu voreiligen Aüßerungen gemahnt. Wenn ihm das Board wirklich abgehauen ist, dann mag sein Alkoholkonsum dabei natürlich auch eine Rolle gespielt haben, aber grundsätzlich hätte das auch einem nüchternen Anfänger passieren können.
Auf jeden Fall.
In einem Skilager hat mal ein Kamerad dank der alten Fritschi-Bindung einen Tourenski verloren.
Aber sobald Alkohol im Spiel ist, sinkt der Wert auf der Mitleidsskala. Unabhängig davon ob der Alkohol wirklich die Ursache für den Unfall ist.
 
Af schrieb:
Hmm...verstehe jetzt ned, warum dem sein Board abhaut....sind die Boardfänger so out mittlerweile?

Vielleicht können die hier anwesenden Boarder sich dazu äussern wie sie das handhaben. Ich jedenfalls habe in meinem entfernteren Bekanntenkreis einige Boarder, aber "Fänger" oder "Stopper" wie bei Skiern vorgeschrieben hat keiner dran 8O (sorry, wenn OT)
 
Ich benutze die Fänger seit Jahren nicht mehr. Muss jeder selber wissen, ich meine, dass man selbst wissen muss, wie sicher man das Board in der Hand hat.

Ein 100kg Typ, der Dir auf einem steilen Hang entgegen rutscht ist ja eher langsamer als ein Brett. Beim Zusammenstoß mit dem Typen bekommst Du ein paar blaue Flecken, vielleicht nen Beinbruch und von seinen Ski eine Schnittwunde am Oberschenkel oder Arm. Das Brett, was wir damals am Osthang in St. Anton am Arlberg gesehen haben, hatte mit Sicherheit 70-100km/h drauf und kann Dir leicht Gliedmaßen abtrennen bzw. gegen den Kopf...

bzgl. Apres Ski. Alkoholverbot auf Pisten sag ich! Wir haben einige Jahre oberhalb von St. Anton gewohnt, was da abends noch versucht hat vom Krazy Kanguruh oder vom Mooserwirt hinunterzufahren... wahnsinn! Da lob ich mir die Schweizer, in St. Moritz hatte ich mir oben an der Lej de la Pesch-Hütte zwei Glühwein bestellt und die Kellnerin fragte, dass die hoffentlich nicht beide für mich sind und ich beantworten musste, dass einer für meinen Bruder ist, der gleich kommt. Sehr vernünftig!!!
In Lech kann man ohne Probleme an der Kriegerhütte im Skigebiet auch mal 5 Glühwein und 5 Kurze bestellen, ohne das auch nur annähernd nachgefragt wird!
 
@ Siri: Das ist so ein Band um den Fuss rum, das verhindern soll, dass das Board abhaut, wenn die Bindung aufgeht oder man sich das Board versucht anzuschnallen. (vgl. mit dem Band bei Snowblades)

@ Arlberg-Irrer: Hast du ne Ahnung was so Klopse auf schwarzen Pisten für ein Tempo erreichen können....
Rutschenden Boards/Skiern oder Rodeln sollte man lieber aus dem Weg gehen. Die fahren auch gerne man einfach durch die Kunststoffschale des Skischuhs durch....Betrifft übrigens auch die Snowblades, die eine ähnliche Bindung haben, wie die alten Bügelbindungen der Snowboards. Und bei den extrem festen Kunstschneepisten hab ich auf den schwarzen Pisten auch schon einige Skier als Geschoss dahinrasen sehen...hätt ich nach meiner Skierfahrung auch nicht für möglich gehalten....

@ Boardfang: Naja, dank Step-in trag ich sowieso eine. Dass die meisten Soft-Fahrer keine mehr Tragen war mir schon fast klar...aber eine Skibremse wie bei den Skibindungen gibts nicht. Dazu ist der Bindungsaufbau ungeeignet. Ausserdem würden die Haken bei jeder Kurve im Schnee streifen, da se bei Skieren wesentlich höher liegen, macht das bei den 5-teiligen nix aus.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Ich benutze die Fänger seit Jahren nicht mehr. Muss jeder selber wissen, ich meine, dass man selbst wissen muss, wie sicher man das Board in der Hand hat.

Ich hab Fangbänder an meinen Snowblades und auch schon häufiger drüber nachgedacht, die Bänder abzumachen. Mir ist diese Bindung noch nie aufgegangen, und es ist wirklich ziemlich nervig, wenn die Verschlüsse der Bänder grad mal wieder voller Schnee und/oder eingefroren sind. Aber da sie zum Aufhängen am Skiständer ganz praktisch sind - und ich Angst habe, dass ich die Ski aus irgendwelchen blöden Gründen ja doch mal verlieren könnte - lass ich sie halt dran...

Ich hab mal einen Ski gesehen, bei dem die Skibremse eingefroren war. Der ging ab wie "Schmidts Katze"... Ein Skifahrer, der ein ganzes Stück unterhalb war, ist dann in die "Rutschbahn" des Skis gefahren, weil er gehofft hatte, dass der Ski langsamer wird, wenn er gegen seine Ski rutscht. Der einzelne Ski ist durch den Schlag erst mal "aufgestiegen", hat sich ein paar Mal überschlagen und ist dann auf der Bindung liegen geblieben. War nicht ganz ungefährlich, die Aktion, aber zum Glück ist nichts passiert.
 
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