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Snowboarder tot aufgefunden

Also eine Leash wie es beim Snowboard heißt, habe ich auch nicht...Bei einer normalen Ratschenbindung ist die in meinen Augen auch völlig überflüssig...zumindest wenn man nüchtern ist und mit seinem Material umgehen kann.

Klar ist es ein Sicherheitsrisiko, aber in meinen Augen ein verdammt geringes...
 
Arlberg-Irrer schrieb:
ich hab einmal ein Snowboard in St. Anton herrenlos eine Piste runterrauschen sehen, sowas ist ein tödliches Geschoss! Das Mädchen hatte Glück.
im Strassenverkehr wäre es genauso!
Leider liesst man viel zu oft, dass Leute, Familien, Kinder von Betrunkenen zu Tode gefahren wurden und da wünscht man sich in dem Moment Genugtuung, wenn es dem Betrunkenen genauso geht.
Arlberg-Irrer schrieb:
Ich benutze die Fänger seit Jahren nicht mehr. Muss jeder selber wissen, ich meine, dass man selbst wissen muss, wie sicher man das Board in der Hand hat.


????????? Tolle Einstellung, kann ich jezt nicht ganz nachvollziehen.
 
Grauburgunder schrieb:
Arlberg-Irrer schrieb:
ich hab einmal ein Snowboard in St. Anton herrenlos eine Piste runterrauschen sehen, sowas ist ein tödliches Geschoss! Das Mädchen hatte Glück.
im Strassenverkehr wäre es genauso!
Leider liesst man viel zu oft, dass Leute, Familien, Kinder von Betrunkenen zu Tode gefahren wurden und da wünscht man sich in dem Moment Genugtuung, wenn es dem Betrunkenen genauso geht.
Arlberg-Irrer schrieb:
Ich benutze die Fänger seit Jahren nicht mehr. Muss jeder selber wissen, ich meine, dass man selbst wissen muss, wie sicher man das Board in der Hand hat.


????????? Tolle Einstellung, kann ich jezt nicht ganz nachvollziehen.

Ich betrinke mich ja auch nicht auf der Piste! Der einzige Moment, in dem mir das Brett abhanden kommen könnte, wäre beim An- oder der sehr unwahrscheinliche Fall beim Abschnallen. Snowboardbindungen gehen bei Stürzen nicht auf! Und da ich eher der "Safety First"-Mann bin (Helm und Rückenprotektor, plus ggf. Lawinenausrüstung, des Weiteren Flachlandtiroler, der bei einer Hangneigung ab 0,5% bereits Angst vorm Ausrutschen hat) schnalle ich auch nicht auf irgendwelchen Hängen das Board an, wo es mir abhauen könnte. In 15-20 Jahren gab es nicht einmal eine Begebenheit, wo es auch nur ansatzweise hätte passieren können.
 
Muss auch zugeben, dass die vordere Bindung ausser in den Gondel/SSB immer zu ist und sofern diese nicht bricht auch zu bleibt....sogesehen ist der LEASH bei Softboot mit klassischen Bindungen auch nicht notwendig. Bei Klicker, Stepin und Plattenbindungen ists was anderes da ist ein Leash IMO schon notwendig, auch wenn mir das Board in meinen bisher 17 Jahren noch nie abgehauen ist. Aber bei meinen Intecs kanns schon mal sein, dass ich nicht vernünftig in die Hintere einraste. Das merke ich aber nach spätestens 10 Metern und die Vordere hält dann immernoch.

Trotzdem wunder ich mich, wie dem Typen sein Board abhauen kann...es sei denn es ist ihm beim Anziehen vor der Hütte abgehauen und hier würde eindeutig der Alkohol mit reinspielen. Die Ausnahme, dass die Bindung eines Leihbrettes abgeht würd ich mal aussen vor lassen, da extremst unwahrscheinlich...
 
albe schrieb:
zum Glueck ist das ja alles kein Problem am Feldberg:

Betrunkene Skifahrer tauchen jedenfalls in den Pistenberichten der Info-Scouts, die an Wochenenden und in Ferienzeiten täglich im Skigebiet unterwegs sind, nicht auf. Von ein, zwei Fällen pro Skiwinter spricht Haselbacher und dies bei rund einer halben Million Wintersportlern.


--> http://www.badische-zeitung.de/tod-am-feldberg-ist-alkohol-am-hang-ein-problem


...ohne Kommentar.

Zitat aus obigen Link:

"Im Gegensatz zur Ski-Party-Meile in Ischgl oder andern alpinen Skigebieten, wo es von den Berghütten noch ein weiter Weg bis ins Tal ist, sind im Skigebiet Feldberg die Möglichkeiten für die Einkehrschwünge am Pistenende unmittelbar an den Straßen angesiedelt, und von dort geht es in aller Regel nicht mehr auf die Skipiste, sondern auf den Heimweg."

Na ob Alkohol im Strassenverkehr besser aufgehoben ist, als auf der Piste wage ich mal zu bezweifeln!!
 
anno_80 schrieb:
Zitat aus obigen Link:

"Im Gegensatz zur Ski-Party-Meile in Ischgl oder andern alpinen Skigebieten, wo es von den Berghütten noch ein weiter Weg bis ins Tal ist, sind im Skigebiet Feldberg die Möglichkeiten für die Einkehrschwünge am Pistenende unmittelbar an den Straßen angesiedelt, und von dort geht es in aller Regel nicht mehr auf die Skipiste, sondern auf den Heimweg."

Na ob Alkohol im Strassenverkehr besser aufgehoben ist, als auf der Piste wage ich mal zu bezweifeln!!

Steht doch auch in dem Bericht:

Die Polizei kontrolliert immer mal wieder die Verkehrsteilnehmer, die spätnachmittags oder frühabendlich aus dem Skigebiet die Heimfahrt antreten und stellt dabei fest, dass in den voll besetzten Autos oft mehrere angeheiterte Personen sitzen, der Fahrer aber keinen Alkohol getrunken hat, berichtet Höfele.

D.h offensichtlich sind die Leute so vernünftig, nur denn zu Trinken, wenn sie Beifahrer sind oder mit öffentlichen Verkehrsmittel kommen.

Gruß, Jens
 
Na ob Alkohol im Strassenverkehr besser aufgehoben ist, als auf der Piste wage ich mal zu bezweifeln!!
Ich denke im Strassenverkehr schreckt nicht die erhöhte Unfallgefahr vom Alkoholkonsum ab, sondern die rigorosen Kontrollen bzw. deren Konsequenzen. Und da viele Leute nicht während drei Monaten mit dem Bus zur Arbeit fahren wollen, verzichten sie halt auf den Alkohol.
Jedoch beim Skifahren wird der Alkoholkonsum immer noch bagatellisiert.
Wäre noch interessant zu wissen ob bei einem Skiunfall mit Alkoholeinfluss die Möglichkeit bestehen würde, den (Auto-)Führerschein zu entziehen. Beispielsweise bei betrunkenen Fussgänger und Radfahrer ist dies in der Schweiz möglich !

Da lob ich mir die Schweizer, in St. Moritz hatte ich mir oben an der Lej de la Pesch-Hütte zwei Glühwein bestellt und die Kellnerin fragte, dass die hoffentlich nicht beide für mich sind

In der Schweiz könnte der Wirt durchaus zur Verantwortung gezogen werden, falls es zu einem Unfall kommt.
 
Af schrieb:
Trotzdem wunder ich mich, wie dem Typen sein Board abhauen kann...es sei denn es ist ihm beim Anziehen vor der Hütte abgehauen und hier würde eindeutig der Alkohol mit reinspielen.

Ich glaube auch kaum, dass DER seine Bindung noch unter Kontrolle hatte 8O
 
Jup, dann versteh ichs...wobei IMO hier wieder der Hüttenwirt zur Verantwortung zu ziehen wäre, sofern der Junge in der Hütte dermassen abgefüllt wurde....aber da es in Österreich ja auch fast überall nur noch ums raffen geht, wird das wohl nicht durchsetzbar sein.

Positives Beispiel: Ich habe bereits öfters gehört, dass auf der Hohen Salve in der Skiwelt um 16.30 die Leute quasi aus der Hütte getrieben werden. Zu trinken gibts ab 16Uhr eh nix mehr....

Eigenverantwortung ist halt fürn Ar*** sogesehen helfen heutzutage eben nur noch Gesetze mit entsprechenden Strafen....
 
TPD schrieb:
Wäre noch interessant zu wissen ob bei einem Skiunfall mit Alkoholeinfluss die Möglichkeit bestehen würde, den (Auto-)Führerschein zu entziehen. Beispielsweise bei betrunkenen Fussgänger und Radfahrer ist dies in der Schweiz möglich !

In D auch, ist aber meiner Meinung nach ein Witz, sofern keine Gefährdung anderer vorliegt...
Skiunfälle finden zudem nicht im Straßenverkehr statt...
 
Af schrieb:
Eigenverantwortung ist halt fürn Ar*** sogesehen helfen heutzutage eben nur noch Gesetze mit entsprechenden Strafen....

Ohja...eigentlich müsste es auf alle unmoralischen Dingen eine Strafe geben...aber das bekommen die ja eh nicht hin.
Aber ein Alkoholverbot auf Pisten ist das echt so schwer ?
Meinetwegen kann man es ja an die StVO anlehnen...über 0,5 strafbar. Unter 0,5 beim Unfall und alle unter 21 0,0 :P
 
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