Moin,
ich habe mir jetzt mal eure kompletten "Snow-Farming- Kapitel" durchgelesen. Das Grundproblem ist, dass die Mengen an Schnee, die ihr/du im Garten erzeugen willst, nicht ausreichen um ein sogenanntes Mikroklima zu erzeugen. Das brauchst du aber, damit der Schneehaufen sich von alleine kühlt.
Das ist eine ganz simple Rechnung: eine große Schneekanone (T60/T40 o.ä.) setzt pro Sekunde bei minus 7 Grad ungefähr 5 Liter Wasser durch.
Das heißt er verbraucht pro Minute 300 Liter Wasser.
Also pro Stunde 18.000 Liter Wasser.
Die Depots, die ich kenne, wurden über mehrere Wochen angelegt. Das heißt der Schneeerzeuger lief schon mal bis zu 240 Stunden und hat nur das eine Depot angelegt.
Also hätten wir da einen Wasserverbrauch von 180.000 Litern in 10 Tagen.
Das ganze kannst du mit dem Faktor 2,5 multiplizieren und hast dann die etwaige Schneemenge, also ungefähr 450 Kubikmeter Schnee. Und das ist noch nicht einmal ein wahnsinnig großer Haufen.
Dann noch kurz zum Thema Schneeerzeuger im Sommer:
Der einzig wirklich zuverlässige Schneeerzeuger meiner Meinung nach ist der von IDE. War dieses Jahr an der Ruhrquelle im Einsatz.
Eine normale Schneekanone oder Lanze funktioniert nun mal nur bei Minusgraden, oder bei einer Luftfeuchte von unter 30%. Die haben wir aber in Mitteleuropa nur einmal in 10 Jahren
Dann noch kurz auf die M90 von Lord-of-Ski angesprochen.
Ich habe selbst noch so eine Maschine im Einsatz und bisher war es die beste, zuverlässigste und leistungsfähigste Maschine, die ich hatte. Sie hat bei -1 Grad Schnee produziert, wo andere noch Wasser geschmissen hatten. (Vgl. Sufag SuperSilent und IAG Propellermaschine)!!!!!!!
Klar ist sie laut und verbraucht 25kW/h aber sie funktioniert einfach nur tadellos.
Dieses Jahr hab ich noch eine Areco SuperSnow II in Betrieb genommen. Diese Automatikmaschine kommt in etwa an die Schneileistung der M90 ran.
MfG
Tom