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Sölden - 06.12.19 - Gelungener Saisonstart

Am gestrigen Freitag konnte ich auch endlich meine Saison starten. Nachdem die Wetteraussichten fürs Wochenende wieder mal nicht so toll waren konnte ich in der Firma trotz schlechter Vorzeichen den Freitag frei bekommen und zum skifahren nutzen. Bei der Wahl des Gebiets war man am Freitag noch etwas eingeschränkt. Viele waren noch zu, die niedrigeren wollte ich nicht anfahren, am Ende waren Ischgl, Hintertux, Gurgl und Sölden im Rennen, wo ich mich dann für Sölden entschied weil ich da auch schon Jahre lang nicht mehr gewesen bin.

Das Wetter war zum skifahren optimal. Sonne, keinerlei Wolken. Temperaturen zwar eher mild gemeldet aber oben nicht groß über 0°. Durch die tief stehende Sonne war es keinesfalls warm, weder gefühlt noch vom Schneezustand.

Die Pisten waren meist angenehm griffig, nicht zu hart, man merkt definitiv dass dieses Jahr viel Naturschnee dabei ist. Steine ganz vereinzelt dort wo es von den Felswänden abbröckelt wie hier und da am Gletscher oder am Gaislachkogl, aber nicht dramatisch. Auf manchen niedrigeren Pisten wie Wasserkar oder bei Hochsölden lief die Beschneiung tagsüber so lang es die Temperaturen erlaubten. Oben aber nicht, somit nicht so störend.
Am besten fand ichs am Roßkirpl (bzw. eigentlich große Teile des gesamten Giggijoch), am Schwarzkogl, am Rettenbachgletscher und am Seiterkar. Am wenigsten gut fand ich Tiefenbach und Wasserkar. Letzteres auch weil nur die langweilige ziehwegartige blaue Piste offen ist.

Wartezeiten gab es hier und da an den dafür bekannten Bahnen:
- Silberbrünnl 3 min.
- Einzeiger 5 min.
- Gletscherexpress 2 min.
- Schwarze Schneid 3 min.
- Langegg 3 min.
Sonst immer direkt durch zum Einstieg.

Gestartet bin ich am Gaislachkogl. Morgens erstmal diesen Bereich abgeklappert, am besten fand ichs an der 3S. Danach rüber zum Giggijoch und dort alles gefahren bevor es zum Gletscher ging. Etwas der Masse hinterher aber doch noch ziemlich drin. Zuerst Rettenbach, dann Tiefenbach, zurück über die Piste im Rettenbachtal und am Ende noch an der Heidebahn die Zeit bis 16:00 verbracht.

Bilder:
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Die 2. Sektion der Gaislachkogelbahn. War sehr gut morgens.

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Am Wasserkar. Miserabel, aber irgendwie muss man die Zeit totschlagen bis andere Bahnen aufmachen.

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Die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen.

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Blick aus der Langeggbahn richtung Gletscher der noch im Schatten liegt und im Dezember da auch kaum rauskommt.

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Giggijoch

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Breite Pistenautobahnen dort. Und sehr angenehmer Füllungsgrad.

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Irgendwann nahm ich dann auch mal den Silberbrünnl und fuhr Richtung Gletscher

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Die meisten fuhren direkt durch zum Gletscher, ich nahm aber noch den Abstecher zur Schwarzkoglbahn, und das gleich mehrmals. Eine der besten Pisten des Tages.

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Jetzt schon am Gletscher. Ein paar Ausblicke von der Bergstation Schwarze Schneide.

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Müssten die Dolomiten sein. Ziemlich links der schneebedeckte glaub ich die Marmolada.

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Ist das Tux? Der Olperer und evtl. gefrorene Wand. Aber ich konnte keine Lifte erkennen.

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Rettenbachgletscher von unten.

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Richtung Pitztal, leider durch die Scheibe.

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Dito

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Die Wildspitze

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Am Seiterkar. Dort gings auch gut, wesentlich besser als auf der Gletscherpiste daneben.

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Im Tal noch ein Relikt von James Bond. Gibt auch noch anderes im Gebiet, und generell versucht man überall auf Bond hinzuweisen.

Ein sehr schöner Skitag. Rückblickend war es die richtige Gebietswahl für mich. :D
 
schaut ja eigentlich ganz nett aus.
Was war am Wasserkar misserabel? Eis/Knollen?




David93 schrieb:

Müssten die Dolomiten sein. Ziemlich links der schneebedeckte glaub ich die Marmolada.

Der schneebedeckte Kopf links der Bildmitte ist die Tofana di Rozes.

Die Marmolada ist hier in der Bildmitte am Horizont, schattig, oberhalb des sonnenbeschienenen Schneefeldes des Plattkofels zu sehen:

David93 schrieb:
 
CV schrieb:
Was war am Wasserkar misserabel? Eis/Knollen?
Erstmal die einzig offene Piste generell, die ja hauptsächlich aus Serpentinen besteht. Und dann eher unruhig präpariert, zudem dort viele laufende Schneekanonen denen man nicht ausweichen konnte und unverteilte Beschneiungshaufen aus der Nacht. Aber das beschränkte sich rein auf den Wasserkar-Bereich.

CV schrieb:
Der schneebedeckte Kopf links der Bildmitte ist die Tofana di Rozes.
Die Marmolada ist hier in der Bildmitte am Horizont, schattig, oberhalb des sonnenbeschienenen Schneefeldes des Plattkofels zu sehen:
Da lag ich ja ganz schön daneben. :o Danke für die Aufklärung! :top:
 
Danke für deinen Bericht,tolle Fotos.
Von Aktivitäten bezüglich Beschneiung hast Du ja berichtet,gab es auch was zu sehen bezüglich Talabfahrt?

Wir sind nächstes Wochenende da & würden gerne via Talabfahrt zu unserer Unterkunft aber bis jetzt sieht es mau aus...
 
Die Talabfahrten wurden auf jeden Fall beschneit am Freitag, auch tagsüber was ja recht gut ging da es im Tal kälter war als oben. Sind auch schon welche inoffiziell runter. Was man von der Gondel einsehen konnte sah schonmal recht gut aus, wenn man noch ein bisschen beschneien kann denk ich geht die bald auf. Zumindest die am Gaislachkogl und der Teil der 7 unten den man einsehen kann. Am Giggijoch drüben konnt ichs nicht sehen wie weit man schon ist.
 
Ich war heute in Sölden unterwegs, die Talabfahrt am Giggijoch war gesperrt, morgens liefen unten einige Kanonen, man hat schon ein wenig Schnee verschoben, aber im Wiesenbereich unten war nirgends mehr als 2 Raupen breit verschoben worden. Dazu waren etliche Bereiche nicht glattgezogen und einige Stellen wo Steine/Gras durchkamen. Also eine sehr baldige Öffnung sehe ich nicht. Es sind aber einige Leute trotzdem runter.
Auch im Restgebiet gabs immer wieder Steine, meist recht kleine, aber insbesondere im Gaislachkogel Sektor war es heftig, faustgroße Steine an einigen Stellen...
 
So extrem wars bei mir nicht mit Steinen. Aber wie ich schon im Bericht gesagt hab denk ich auch nicht dass die vom Untergrund durchkommen, sondern von den Felswänden runterfallen. Und da hat der Wind der vergangenen beiden Tage sicherlich seinen Teil dazu beigetragen.
 
David93 schrieb:
So extrem wars bei mir nicht mit Steinen. Aber wie ich schon im Bericht gesagt hab denk ich auch nicht dass die vom Untergrund durchkommen, sondern von den Felswänden runterfallen. Und da hat der Wind der vergangenen beiden Tage sicherlich seinen Teil dazu beigetragen.

An einigen Stellen gabs keine Felswand, von der die Steine hätten runterkommen können. Gaislachkogel Mitte z.B., Hochsölden Rotkogel die rote Piste, Gaislachkogel II oben der Einstieg in die 78,5 % Gefälle Variante die ganze von oben rechte Pistenseite ein einziges Steinemeer, unten lagen dann faustgroße Brocken. Zumindest bei den ersten beiden Stellen gibts keine Felsen und bei der dritten wurde einfach zu viel Schnee weggeschoben.
 
David93 schrieb:
So extrem wars bei mir nicht mit Steinen.
Ich war die ganze Woche vor Ort und Steine waren wirklich nur an 2 Stellen auffällig und das aber leider jeden Tag. Zu einem am Ende der schwarzen Piste 1b und auf der Piste 1a bzw. 3a, diesem Ziehweg zur Mittelstation am Gaislachkogel. Dort waren schon sehr viele Steine auf der Piste. Es wäre für die BBS ein leichtes, 2 mal am Tag einen Kontrolleur mit einer Schaufel dort vorbeizuschicken, der die Steine aufsammelt und entfernt. Das kenne ich so aus einem anderen bekannten Skigebiet. Ich möchte aber die sonst gute Präparierung der geöffneten Pisten loben. Das Angebot an offenen Pisten war schon super.
 
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