Nachdem ja jedes Jahr wieder die Frage hochkommt: "Wie schaut es am Giggijoch bei der Eröffnung des Winterskigebietes aus?", schiebe ich mangels anderer Berichterstatter doch noch ein paar Bilder von meinem gestrigen (Freitag, 10. November) Besuch dort nach. Nachdem ich kein Fan alpiner Autokurverei bin, war das Parken im Parkhaus und die gemütliche Auffahrt der mit den wenigen Besuchern stark unterforderten 10-EUB schon mal der erste Pluspunkt.
Von der Gondel sieht man, dass die Naturschneeauflage in Hochsölden noch dünn ist; trotzdem liefen an einigen Stellen der Talabfahrten schon die Schneeerzeuger und für den 10. November ist das gar nicht so schlecht.
Auch entlang der Langegg-Piste (11) wurde beschneit; tagsüber waren auch schon ein paar Sessel der Langegg-SB ausgaragiert. Wenn's mit dem Schnee so wie aktuell weitergeht, wird der Betriebsstart dort nicht mehr lang auf sich warten lassen.
Eindrucksvoll fand ich, dass fast die ganzen verfügbaren Pistenflächen präpariert waren. Dafür waren dann an wenigen Stellen kleine Stufen vorhanden. Mit ein bisschen Vorausschau konnte sich bei der guten Sicht am Vormittag jeder seine eigene Linie mit sehr viel Platz suchen.
Piste an der Silberbrünnl-KSB:
Totale des Giggijoch-Bereichs:
Piste westlich der Giggijoch-8KSB:
Piste talwärts:
Bereich der Giggijoch 8-KSB-Bergstation:
Stationen:
Es wurden übrigens fast alle Zutritts-Kartenleser erneuert. Auch Hainbachkar hat jetzt Kartenleser.
Im Video sieht man die Pisten an der Silberbrünnl-KSB; bei scharfem Hinschauen sieht man auch, dass am Gaislachkogel den ganzen Tag über die obere 3S-Bahnsektion lief. Ich vermute mal, dass dort Material für die Bond-Kinoinstallation, deren Eröffnung "im Dezember" angekündigt ist, hoch transportiert wird.
Blick Richtung Hochgurgl. Bei genauem Hinschauen sieht man die laufende Beschneiung. (nein, obwohl mir die Rechtschreibkontrolle hier "Beschneidung" anbietet, meine ich das Geschriebene

)
Bereich der Rotkogl-Gaststätte:
"Golden Gate", Piste entlang des Seekogl-Sessellifts. Wenn der nur nicht so elend langsam wäre, dann könnte man dort auch ein paarmal fahren.
Einzeiger-Piste:
An der bin ich über die Mittagszeit hängen geblieben, weil mir die genauso viel bietet, wie z.B. der Tiefenbach-Gletscher. Die Weiterfahrt zum Gletscher hab ich ausfallen lassen, weil ich dort schon 6 Tage zuvor bei bestem Wetter war, und weil die Sicht gegen Mittag immer diesiger und Konturen-schluckend wurde. Das einzige, was mich drüben noch gereizt hätte, wären ein paar Fahrten am Rettenbach-Steilhang gewesen, der schon letzten Samstag die weitaus beste Piste war, vor allem auch, weil der von den Menschenmassen verschont blieb.
Blick Richtung Rettenbach.
Bereich der Schwarzkogel-Talstation; dort gab es einen Verletzten, der mit dem in Minutenschnelle eintreffenden Notarzthubschrauber abtransportiert wurde. Ab Mittag musste man wegen der schlechten Erkennbarkeit der kleinen Stufen und Löcher in den großen präparierten Flächen aufpassen; ich hab da einige Stürze gesehen.
Mein Fazit: Eine tolle Leistung der Sölder zum Saisonstart!