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Sölden 2023/24

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Hab mich für die schwarze nach Innerwald entschieden. Ging ziemlich gut. Unterwegs traf ich auf ca 5, die unfreiwillig auf der Abfahrt gelandet waren wegen letzter Lift verpasst. Schneeauflage gut. 2x abschnallen und 1x Rasenrutschen, jeweils für ein kurzes Stück kam ich bis kurz vor Innerwald. Leider habe ich dann den falschen Fixpunkt anvisiert um zum Zentrumsshuttle zu kommen. Daher musste ich nochmal einen Umweg machen. Happy S(hi)kiing allen Nachahmern
 
snowflat schrieb:
Ich will hier niemenden in Schutz nehmen und bin auch kein Bullyfahrer, aber ich meine gehört zu haben, dass es ab einer gewissen „Sulztiefe“ in Kombination mit Gefälle und dem Eigengewicht des Gerätes ein sehr schweres Unterfangen ist, eine brettflache Piste herzustellen. Klang für mich verständlich, dass der weiche Sulz irgendwo an den Seiten rausquillt, wenn das tonnenschwere Gefährt von oben drückt.

Lasse mich aber auch gerne von Experten (Anmerkung: Das sind die Personen, die beruflich Pisten präparieren) eines besseren belehren :)

Das stimmt.
Zumindest im Bereich Wasserkar war technisch nicht mehr drin.
Organisatorisch hätte man evtl. durch einen späteren Arbeitsbeginn ein besseres Ergebnis erzielen können. Muss aber auch nicht zwingend so sein.
 
will die Diskussion nicht zu sehr offtopic bringen, finde die Überlegungen aber interessant, weil zuletzt doch viele Gebiete diese Probleme hatten.

Würde es denn überhaupt etwas bringen, noch ein zweites Mal drüber zu fahren oder sonstwie die "Problemstellen" intensiver zu bearbeiten?
 
snowflat schrieb:
Ich will hier niemenden in Schutz nehmen und bin auch kein Bullyfahrer, aber ich meine gehört zu haben, dass es ab einer gewissen „Sulztiefe“ in Kombination mit Gefälle und dem Eigengewicht des Gerätes ein sehr schweres Unterfangen ist, eine brettflache Piste herzustellen. Klang für mich verständlich, dass der weiche Sulz irgendwo an den Seiten rausquillt, wenn das tonnenschwere Gefährt von oben drückt.

Lasse mich aber auch gerne von Experten (Anmerkung: Das sind die Personen, die beruflich Pisten präparieren) eines besseren belehren :)
Habe mich in SFL am WE das gleiche gefragt und konnte kaum glauben, dass es nur an der fehlenden Lust lag.
Habe es vor allem bei Pisten mit leichter Schräglage bemerkt, worauf die Erklärung für mich auch zutraf. Nur gab es eben auch wiederum steilere Pisten, die auf einmal wieder gut präpariert waren :?:
 
be4ski schrieb:
Habe mich in SFL am WE das gleiche gefragt und konnte kaum glauben, dass es nur an der fehlenden Lust lag.
Habe es vor allem bei Pisten mit leichter Schräglage bemerkt, worauf die Erklärung für mich auch zutraf. Nur gab es eben auch wiederum steilere Pisten, die auf einmal wieder gut präpariert waren :?:

Da spielt so viel mit rein...Höhenlage, Hangausrichtung....da kann man nicht so wirklich pauschalisieren.
Die Gurgler haben es bei solchen Wetterlagen jedenfalls wesentlich besser.
Am Giggijoch und auch am Gaislachkogl drückt schon von der Früh weg die Sonne voll auf den Hang, wobei in Gurgl quasi alle Pisten auf der sonnenabgewandten Seite.
Dementsprechend besser halten die Pisten dort durch.
 
basti.ethal schrieb:
Dementsprechend besser halten die Pisten dort durch.

muss ich das nächste mal nach Gurgl

am Sonntag musste ich um 13 Uhr am Giggijoch bei 10 Grad Hangneigung quasi mit den Stöcken noch anschucken.
 
Von den Bergbahnen Sölden habe ich vom zuständigen Pistenchef die Rückmeldung erhalten, dass es - trotz der Jahreszeit und Temperaturen - wesentlich besser gehen sollte und gehen muss.
Sie haben sich entschuldigt für das Vorfinden solcher Verhältnisse, die deren Auffassung nach "nicht unseren Standards" entsprechen und gehen dem intern via Snowsat GPS System nach.

Damit ist das Thema für mich durch und ich bedanke mich für die erläuternde Rückmeldung der Bergbahnen. Wichtig für mich zu wissen, dass es eben besser geht anscheinend, wie auch immer, und man es nicht einfach abkanzelt mit "ist halt das Wetter" oder so...
 
be4ski schrieb:
Pisten weitestgehend sehr gut.
Aber wo wir wieder beim Service sind: einige Pisten nur teilweise oder gar nicht präpariert worden.
Schwarze 1b gar nicht
Schwarze 3 oberstes Stück gar nicht
Rote 4 am rechten Rand auch nicht
Ich hatte mal das hier gepostet und dann auch bei den Bergbahnen nachgefragt.
Nun hat man mir dazu geantwortet, das sei doch ganz normal. Es seien keine Hauptpisten und sie werden nur alle 2 bis 3 Tage präpariert. Der geübte Skifahrer suche diese Herausforderung gerne, der Ungeübte könne diese Pisten ja umfahren.😅
Auch interessant.
 
be4ski schrieb:
be4ski schrieb:
Pisten weitestgehend sehr gut.
Aber wo wir wieder beim Service sind: einige Pisten nur teilweise oder gar nicht präpariert worden.
Schwarze 1b gar nicht
Schwarze 3 oberstes Stück gar nicht
Rote 4 am rechten Rand auch nicht
Ich hatte mal das hier gepostet und dann auch bei den Bergbahnen nachgefragt.
Nun hat man mir dazu geantwortet, das sei doch ganz normal. Es seien keine Hauptpisten und sie werden nur alle 2 bis 3 Tage präpariert. Der geübte Skifahrer suche diese Herausforderung gerne, der Ungeübte könne diese Pisten ja umfahren.😅
Auch interessant.

Ich war zwar noch nie in Sölden, aber als zahlender Kunde darf ich doch die Präparierung aller Pisten erwarten. Am Kitzsteinhorn wäre mir nie aufgefallen, dass man eine Piste nicht präpariert hätte. Sonst wurden auch immer alle Pisten in den Gebieten (unterhalb der Baumgrenze!), die ich häufig besucht habe (Schladming, Flachau, Gastein uvm.), jede Nacht präpariert.

Meine Frage an alle: Ist Sölden viel besser/abwechslungsreicher als das Kitzsteinhorn? Werde ich dort Highlights finden, die es am Kitz nicht gibt und die weite Anreise von Graz aus wirklich wettmachen? Wenn auch das Kitzsteinhorn kein größtes Skigebiet ist, fahre ich aufgrund der hervorragenden Schneequalität am liebsten dort Ski, abgesehen von Fasching bzw. Ostern.
 
Kitzsteinhorn ist halt sehr zentral alles auf einen Berg fokussiert (jedenfalls jetzt wo Maiskogel schon tot ist).

Wenn in Sölden Gigijoch wie aktuell noch offen hat, haste mehr fürs Auge und mehr Abwechslung da auch größer. Sieht man auf dem Pistenplan auch recht gut.

Mir gefällt an Sölden nur ihr fast schon selbstverliebtes " Wir sind die Besten" und solche Mail Antworten gar nicht.
 
Am Arlberg wurden letztes Jahr in der Hauptsaison auch nicht alle Pisten jeden Tag präpariert. Wunderte mich anfangs, habe ich aber akzeptiert. Ich versuche halt mit allen Bedingungen und Pisten klar zu kommen.
 
Fahren können ist das Eine- Fahren wollen das andere. Wenn ich auf einer Piste fahre, ist meine Anforderung an diese schon, dass sie frisch präpariert ist. Auch, wenn ich durchaus über knapp 1m hohe Sulzbuckel komme. Nur Spaß macht es mir dann nicht...
 
Ist ein Effekt, der leider in Frankreich noch stärker vertreten ist - dort werden ja ca. 70% der schwarzen Pisten nie präpariert (und es wird in den meisten Skigebieten auch auf dem Pistenplan keine Differenzierung vorgenommen).

Die Aussage "gute Skifahrer würden diese Herausforderung suchen" ist da halt Quatsch: Buckelpistefahren kann man auf Skirouten und Offpiste prima, auf ner Piste muss präpariert werden.

Denn auch wenn gelegentlich ne Buckelpiste Spaß macht: Am meisten Spaß machen steile, schwarze, präparierte Pisten. Sowas wie die Talabfahrt Zell am Ziller bei kühler Witterung im Tal bzw. morgens, das ist ein echter Traum. Oder die Face de Bellevarde in Val d'Isere, also wenn sie mal grade präpariert ist.
 
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