• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Sölden

Hallo. Dieser Weg der von dem Bagger ins Eis gegraben wird, wird in jedem Herbst immer wieder neu gestaltet. Es dient nur als Weg für die Pistenfahrzeuge, sowie als Kamerastandort für den Weltcup, mit Schwenkkamera vor dem Steilhang...

Alle Jahre wieder: SL Karleskogel:
Wieso versetzt man nicht einfach den SL Karleskogel sowie die Stützen vun unten von der Mittelstation Schwarze Schneid gesehen aus, alles etwas nach links? Start (Verankerung sowie Antrieb usw) könnte genau unter der riesigen Stütze von der Schwarze Schneidbahn sein! Oder sofort links daneben? Gletschereis oder Gletscherfluss gibts (leider) eh nicht mehr! So hätten die riesigen geheitzen Stützenfundamente zumindest noch einen weiteren sinn, wenn man dort Antrieb usw fixieren könnte. Und oben könnte alles wie gehabt neben dem Skitunnel im Felsen verankert bleiben. Somit hätte der SL Karleskogel wieder die ganze Länge und bei Sturm wäre es eine weitere Möglichkeit um die Gletscherrunde via Tunnel zu machen... Oder?

Ausserdem als Info: Ab Freitag dem 27. September ist der SL Karleskogel in Betrieb und ab Samstag SL Seiterjöchl sowie die Pisten 33 und 34 am Rettenbachgletscher in Betrieb.
 
auch Sölden erweitert nun sein Angebot
ab Freitag SL Karleskogel
ab Samstag SL Seiterjöchl + Pisten 33/34

dann wirds am Tiefenbachferner wohl auch nicht mehr lange dauern, denke mal zum übernächsten Wochenende gehts hier dann auch los
 
BurtonSupermodel schrieb:
Hallo. Dieser Weg der von dem Bagger ins Eis gegraben wird, wird in jedem Herbst immer wieder neu gestaltet. Es dient nur als Weg für die Pistenfahrzeuge, sowie als Kamerastandort für den Weltcup, mit Schwenkkamera vor dem Steilhang...

Hab gerad mal im Pistenplan geguckt, der Weg firmiert offiziell als Piste 35. Habe darauf in den letzten Jahren im Pistenplan definitiv nicht geachtet, aber vor dem Bau der 8EUB gab es den nicht.
 
F. Feser schrieb:
Mein Hinweis dass die dort schon Skibetrieb haben wurde mit einem "Boah echt, da hätte ich jetzt voll Lust drauf..." Kommentiert. Und wenn man sich dieses Verhalten hochrechnet, ist es einfach logisch dass - getrieben durch das - eigentlich falsche - Marketing alles im Frühherbst auf die Gletscher rennt.
M.M.n. Und da steh ich jedes Jahr aufs neue dazu - ist es nur eine Frage der Beharrlichkeit, damit man diesen Faktor umdrehen könnte, und das Höhenskifahren im Frühsommer richtig zu pushen an statt den Rentabilitätskiller Frühstart so wie derzeit praktiziert zu forcieren....

Losgelöst vom sportlichen Aspekt: Auch landschaftlich ist es im Frühsommer auf in den Regionen der Gletscherskigebieten wesentlich schöner als im Frühherbst vor den ersten größeren Schneefällen. Man kann nur hoffen, dass ein Gletscherskigebiet die Chance der Profilbildung erkennt und sich bewusst von den anderen Gebieten abgrenzt, indem es eine verlängerte Frühjahrsaison bis in den Frühsommer hinein anbietet und aktiv bewirbt (Ich weiß: Manche Gebiete haben durchaus zu diesem Zeitaum noch offen: Aber auch bei diesen Gebieten hat man das Gefühl, man wird zu dieser Jahreszeit zwar noch geduldet, aber richtig erwünscht fühlt man sich nicht mehr.). Als Ausgleich wird dann im Herbst später geöffnet und nicht schon bereits zu dem Zeitpunkt, wo man mit riesigen Aufwand eine vergleichsweise lächerliche Piste herrichten muss, wie das in Sölden in den ersten Wochen ab der Öffnung im September gewöhnlich der Fall ist.
Ein großes Problem sind dabei natürlich die Bedürfnisse der Stangenfahrer, die natürlich zu einem wesentlichen Teil die Nachfrage mitbestimmen.
 
Martin_D schrieb:
Losgelöst vom sportlichen Aspekt: Auch landschaftlich ist es im Frühsommer auf in den Regionen der Gletscherskigebieten wesentlich schöner als im Frühherbst vor den ersten größeren Schneefällen. Man kann nur hoffen, dass ein Gletscherskigebiet die Chance der Profilbildung erkennt und sich bewusst von den anderen Gebieten abgrenzt, indem es eine verlängerte Frühjahrsaison bis in den Frühsommer hinein anbietet und aktiv bewirbt (Ich weiß: Manche Gebiete haben durchaus zu diesem Zeitaum noch offen: Aber auch bei diesen Gebieten hat man das Gefühl, man wird zu dieser Jahreszeit zwar noch geduldet, aber richtig erwünscht fühlt man sich nicht mehr.). Als Ausgleich wird dann im Herbst später geöffnet und nicht schon bereits zu dem Zeitpunkt, wo man mit riesigen Aufwand eine vergleichsweise lächerliche Piste herrichten muss, wie das in Sölden in den ersten Wochen ab der Öffnung im September gewöhnlich der Fall ist.
Ein großes Problem sind dabei natürlich die Bedürfnisse der Stangenfahrer, die natürlich zu einem wesentlichen Teil die Nachfrage mitbestimmen.

Bei den Punkten Attraktivität des Frühsommerskifahrens und der Nachfragebildung durch die Stangerlfahrer im Frühherbst stimme ich dir vollends zu. Den Aufwand, den Sölden für die eine Piste betreibt sehe ich jedoch so nicht. Die mussten zur Mittelstation der schwarzen Schneid nichts beschneien, lediglich die Heizungsmulde teilweise mit Schnee befüllen. Das müssen sie für einen Start aber so oder so. Da haben die Pitztaler für die Öffnung wesentlich mehr zu tun gehabt. Oder welchen weiteren Aufwand siehst du noch? Natürlich müssen Sie im Vergleich der Gletscherskigebiete, Hintertux mal ausgenommen, mit der Meldung Betrieb zu haben mitziehen können.
 
Vielleicht ist das jetzt auch eine ganz dämliche Idee :mrgreen: , aber wäre es nicht möglich/sinnvoll das "Loch" zu beschneien und damit quasi zu zumachen? Wieviel m³ dareingeht im Gegensatz zu einer ganzen Piste, die beschneit werden muss, kann ich jetzt nicht sogut einschätzen (also kA, wie hoch der Aufwand wäre und ob es umsetzbar ist), aber könnte man damit nicht das Problem halbwegs lösen? Man käme wieder besser zur Mittelstation und der Gletscher in dem Bereich wäre auch im Sommer viel mehr geschützt und würde sich weit weniger schnell zurückziehen.

Theoretisch denkbar oder blanker Unsinn? :lol:
 
Scheint nicht sehr sinnvoll zu sein da man ja die Stütze extra beheizt um den Schnee bzw. Gletscher von ihr fernzuhalten. Somit wäre eine Auffüllung des Lochs kontraproduktiv.
 
Whistlercarver schrieb:
Scheint nicht sehr sinnvoll zu sein da man ja die Stütze extra beheizt um den Schnee bzw. Gletscher von ihr fernzuhalten. Somit wäre eine Auffüllung des Lochs kontraproduktiv.

Hat man die Stütze denn überhaupt jemals beheizt? Irgendwo hab ich mal gelesen, die Heizung wäre gar nicht zum Einsatz gekommen. Wozu auch, der Gletscher schmilzt ja ohnehin immer weiter von der Stütze weg..
 
Es werden nicht die Stützen sondern afaik nur die bergseitigen Kanten dieser beheizt um ein "vorbeifliessen" des Gletschers zu ermöglichen. Zumindest hat man sich das so vorgestellt. In Betrieb war diese Heizung jedenfalls so weit mir bekannt ist noch nie.
 
Hier mal ein Bild der Stützenheizung


es werden also die beiden Metallkeile beheitzt ( ist wohl noch nie wirklich in Betrieb gewesen )
Wobei man ( zumindest am 1.Mai 2007 ) mit nem Bagger den Gletscher vor der Stütze " entfernt " hat

^^ hier sieht man noch ein kl Stück vom Bagger, hab leider kein besseres Bild dazu ( vom 1.5.2007 )

Noch ein Schneller Vergleich,

^^ 1.5.2007

^^ 17.4.2013
 
Schon beachtlich,eigentlich ist da kein Gletscher mehr um die Stütze.

Ist eigentlich jetzt bekannt was mit Karleskogel passiert bevor er voll ganz runterfällt?
 
skier3000 schrieb:
Schon beachtlich,eigentlich ist da kein Gletscher mehr um die Stütze.

Ist eigentlich jetzt bekannt was mit Karleskogel passiert bevor er voll ganz runterfällt?

Ja, der Gletscher zieht sich beachtlich schnell da zurück. Also man sieht ja auf der Livecam, NOCH kommt man drum herum zur EUB Mittelstation. Aber lange geht das so einfach nicht mehr. Und da die Heizung eh nie an war wäre halt immer noch meine Idee, ob man das Loch nicht einfach wieder zumachen könnte (?).

Naja der Karleskogl öffnet heute ja, also diese Saison wirds so sein wie letztes Jahr. Ich schätze Sölden wartet hier (wie auch letztes Mal) bis wieder was passiert, also die Trasse weiter wegbricht. Wobei ich nicht weiss, wie der Untergrund aussieht, dort wo der "Rest" des SL nun steht, also ob da auch die Gefahr ist, dass das schnell ins Pitztal gehen kann.
 
Hier 1 Mail die ich an die Bergbahnen Sölden geschrieben habe und die Antwort aus Sölden:
Gesendet: Samstag, 07. September 2013 17:21
An: bergbahnen@soelden.com
Betreff: SL Karleskogel

Guten Tag. Meine Kollegen und ich haben 1 Frage, den SL Karleskogel betreffend:
Wieso versetzt man nicht einfach den SL Karleskogel sowie die Stützen vun unten gesehen etwas nach links? Start könnte genau unter der riesigen Stütze von der Schwarze Schneidbahn sein. Oder sofort links daneben? Gletschereis oder Gletscherfluss gibts (leider) eh nicht mehr. So hätten die riesigen geheitzen Stützenfundamente zumindest noch einen weiteren Sinn, wenn man dort Antrieb usw fixieren könnte. Und oben könnte alles wie gehabt im Felsen verankert bleiben. Somit hätte der SL Karleskogel wieder die ganze Länge und bei Sturm wäre es eine weitere Möglichkeit um die Gletscherrunde via Tunnel zu machen...
Oder erklären Sie uns bitte, wieso man SL Karleskogel nur noch auf halber Länge laufen lässt... Obwohl mann alles nur ein paar Meter nach links (von unten gesehen) setzen müsste? Mit freundlichen Grüssen.
Wir wünschen Ihnen einen schneereichen und sonnigen Winter!
Danke im Voraus.

Antwort von den Bergbahnen aus Sölden:
Mittwoch, 25. September 2013 11:07

Mein Name ist ... und ich bin Betriebsleiter des Schlepplift Karleskogel.
Erst einmal Gratulation zu deinem ausgezeichneten Fachverständnis.
Genau diese Variante die du geschildert hast liegt so ähnlich bei uns in der Schublade, da auch diese vorübergehende Lösung mit dem Einstieg weiter oben in ca. 1-2 Jahren nicht mehr funktionieren wird.
Von unten gesehen auf der linken Seite der großen Stütze Nr.8 der Schwarzen Schneidbahn apert immer mehr ein maßiver Fels aus, der für die Gründung einer neuen Talstation wahrscheinlich geeignet wäre. Übrigens: die großen Eisenkeile werden schon einige Jahre nicht mehr beheizt - dies ist nur erforderlich sobald sich der Gletscher nähert - was er leider nicht tut. Es ist generell nicht möglich und genehmigbar dieses Fundament zu nutzen - es müsste daneben ein neues Bauwerk errichtet werden.
Einer der Gründe wieso diese Lösung noch nicht umgesetzt wurde ist der sehr große behördliche Aufwand. Diese Maßnahme wird laut Seilbahngesetzt nicht als Umbau, sondern als Neubau gewertet, was ein sehr umfangreiches Behördenverfahren nach sich zieht. Generell sind alle Baustellen auf dem Gletscher und in dessen Nahbereich von der Umweltbehörde ungern gesehen. Es müsste im unteren Bereich die Schleppspur im Gletscher neu angelegt werden, damit diese keine Querneigung aufweist.
Ich bin mir sicher dass bei der derzeitigen Entwicklung dieser "Neubau" erforderlich ist, und auch bald umgesetzt wird.
Ich hoffe mit dieser Antwort gedient zu haben und hoffe dich und deine Freunde auch weiterhin als Gäste in Sölden willkommen heißen zu können.
Mit freundlichen Grüßen aus Sölden.
 
leider hat man den Kampf gegen den Regen nun wohl verloren
SL Karleskogel und SL Seiterjöchl bleiben weiterhin geschlossen
Quelle: HP
 
Ja das Loch könnte man zu machen,den SL versetzen bevor er samt Stützen eines Tages abstürzt.

...naja anbetracht der Webcambilder auch kein Wunder das man da nucht fahren kann
 
Noch mal was zum Thema Attraktivitätssteigerung in den Herbstmonaten:

Der Weltcuphang ist doch zur Öffnung der 2. Sektion der Schwarzen Schneidbahn für den Skibetrieb schneemäßig gut zu befahren (sieht man ja an den vielen Spuren von den Tiefschneefahrern). Das Öffnen dieser Abfahrt würde das Angebot von Sölden zu dieser Jahreszeit deutlich steigern, da neben der leichten Piste Nr. 32 auch eine anspruchsvolle dazugekommt. Natürlich ist mir klar, dass der Steilhang für den Weltcup im Oktober hergerichtet werden muss. Für diesen werden doch aber zuerst Beschneiungsarbeiten durchgeführt, was ja für den skibetrieb nicht weiter schlimm wäre (kann man ja auch nachts machen) und der Piste keinen Schaden zufügen würde. Für die notwendige Vereisung für den Weltcup kann man dann ja die Piste wieder ganz oder teilweise sperren (da die Rennstrecke nicht die ganze Breite der Abfahrt benötigt), weil ein Skibetrieb in dieser Zeit den ,,Feinschliff" der Abfahrt zerstört. Da dieser aber eh erst frühestens ab 2 Wochen vor dem Weltcup durchgeführt wird, spricht doch ein Skibetrieb davor (immerhin bis Mitte Oktober) nichts im Wege. Bis dahin ist normalerweise der Tiefenbachgletscher in Betrieb, welcher bekanntlicherweise ein zusätzliches Angebot anbietet.
 
Karleskogl jetzt auch pffen, Seiterjöchl weiterhin zu.
 
Laut Website öffnen am Freitag Seiterjöchl und 8EUB Tiefenbachferner, Seiterkar vorerst nur als Rückbringer.
 
wenn man der HP Glauben schenken darf, geht der Schnee stündlich zurück. Die Tage warns noch 47 cm und heut nur noch 19cm.
Bei allen anderen Gletschern liegt da um das Doppelte, was mir nicht so ganz einleuchtet.
Bin ab morgen vor Ort, nicht nur zum Skifahren, aber mal sehen ob was geht. Ich hätte wohl besser Hintertux gebucht, denke ich.....
 
zb am mölltal 140 cm :)) da gibst nicht nur psitenkmfälschung sondern ein kleines spiel mit den schneehöhen auch... :)
 
Zurück
Oben