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Spitzbergen (Svalbard), Norwegen

Vom 31. Mai bis 4. Juni hatte ich das Glück an einer Konferenz teilnehmen zu dürfen, die in Longyearbyen auf Spitzbergen stattfand. War definitiv etwas Besonderes diese arktische Wilderniss zu erleben (außer dem ca. 1500 Einwohner zählenden Longyearbyen, das übrigens ein eigenes Universitätsgebäude hat, gibt es dort ja nicht viel Zivilisation).
Wir kamen von sommerlichen 25°C in Oslo direkt in den Winter: Schnee lag eigentlich noch durchgehend (bis auf mitten in Longyearbyen) und die Temperaturen variierten zwischen -5°C und 5°C. Zwar war keine Zeit und Möglichkeit für ausgedehnte Wanderungen o.Ä., aber eine 8 stündige Schiffsfahrt entlang des Isfjord (dem größten Fjord auf Spitzbergen) und ein kurzer Ausflug zum Svalbard Villmarkssenter samit Rentiereintopf gaben dennoch einen Ein- und Umblick. Eisbären haben wir leider keine gesehen (geschieht auch nicht so häufig), dafür ein paar Robben, Rentiere (die unbekümmert durch die Stadt wanderten) und einen Haufen Vögel, vor allem Eissturmvögel. Beeindruckend natürlich auch das Fehlen der Nacht. An Schlafen ist eigentlich nur schwer zu denken, wenn die Sonne Mitten in der Nach immer noch vom Himmel scheint und alles fast so aussieht wie am Tag!



Hier ein paar Eindrücke, ich hoffe sie gefallen (entschuldigt, falls 1200px zu groß sind):

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Svalbard Villmarkssenter

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Blick vom Villmarkssenter über das Adventdal zurück nach Longyearbyen

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Schlittenhund

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Blick übers Adventdal zurück nach Longyearbyen

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Erkundungstour durch Longyearbyen

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Eines der Rentiere

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Es gibt nicht Viel, das an ein Mitternachts-Outdoor-Bier heranreicht, wenn einem dabei die Sonne das Gesicht wärmt!

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Jepp, es ist 2:30 in der Früh...

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Küste entlang Isfjorden

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Berge

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Eine Kolonie von Dickschnabellummen

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Mehr Berge

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Isfjorden

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Robben

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Eissturmvogel

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Juhuu, mein erster Eisberg!

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Achtung, Snowscooter-Verkehr
 
Rüganer schrieb:
Tolle erfrischende Fotos, danke. Das ist doch das ultimative Sommerschi-Gebiet ! :wink:

Ja, dachte solche Photos bieten sich jetzt bei der Hitze an ;)
Aber das wär mal was: Sommerskitrip nach Spitzbergen.
 
Vielen Dank für die Impressionen.
So hoch im Norden ist das Licht einfach etwas ganz Anderes.
Ich mag die Landschaft sehr.
Ob ich mich mit dem Städtebau anfreunden könnte, weiß ich nicht. Das müsste man mal erleben.
Klasse, wie Du die Eindrücke mit Deinen (für heutige Verhältnisse erfreulich wenigen) Photos transportierst.
Mir persönlich sind Vereinzelte davon zwar im Hinblick auf den Himmel etwas zu intensiv bearbeitet, aber das ist Geschmackssache und sie sind ohne Zweifel ziemlich gut.
So viel Stimmung und Information kommt nur in ganz wenigen Berichten herüber und man sieht mal wieder, dass Qualität nicht durch Quantität ersetzt werden kann.

Was ich interessant finde, ist das teilweise etwas merkwürdige Bokeh bei manchen Telebrennweiten. Z.B. bei dem Photo mit dem Rentier: Trotz Unschärfe sind manche Strukturen wiederrum recht scharf wiedergegeben und wirken lediglich irgendwie verschoben. Ist das Optikbedingt oder hat das etwas mit der Nachbearbeitung zu tun (Entrauschung, Schärfen)?
Jedenfalls große Klasse, Deine Photos!
 
Wunderschöne Fotos.
Das Bild mit dem Schlittenhund hat es mir besonders angetan. Ich betrachte es nun schon bald 5 Minuten.
Das Foto versetzt mich irgendwie in Gedanken. Aus den Augen des Hundes kann man nicht erkennen ob es krank ist, müde nach einer weiten Exkursion, oder einfach vor sich hin chillt.
Ein Bild, dass bei jedem erneuten Betrachten neue Rätsel stellt und dessen Lösungen niemand kennt.
Sehr schön.
 
Sehr beeindruckende Bilder, in ihren Stimmungen wie Farben, Perspektiven und Motiven. Nach Spitzbergen möchste ich schon sehr lange mal, ich mag diese Stimmungen einfach sehr... ja und Sommerschi dort... das hätte schon was!!
 
Aber nicht vergessen "beware for the polar bears" :D

Wunderschöne Fotos, wirklich!
 
Danke für die Kommentare!

Zu den Fragen:
  • Das Bokeh beim Rentier sieht leider wegen der eingesetzten Optik (Canon EF 35 f/2) so aus. Du hast jedenfalls absolut Recht und es stört mich selbst sehr. Trotz Unschärfe ist der Hintergrund viel zu aufdringlich. Schade, aber kann man nichts machen soweit...
  • Der Schlittenhund war recht wahrscheinlich am abchillen soweit ich das vor Ort einschätzen konnte ;)
  • Eingesetztes Equipment war: Canon EOS 40D, Tokina 12-24 f/4, Canon EF 35 f/2, Canon EF 85 f/1.8 und Canon EF 70-200 f/4L
 
Danke für die Infos. Ich schließe daraus, dass Du mit den Bildern in PS in bisschen was gemacht hast, weil die teilweise ja schon in Farben und Tondichte geradezu analog anmuten... ?
 
trincerone schrieb:
Danke für die Infos. Ich schließe daraus, dass Du mit den Bildern in PS in bisschen was gemacht hast, weil die teilweise ja schon in Farben und Tondichte geradezu analog anmuten... ?

Ich investiere allgemein schon einige Zeit in die Nachbearbeitung. Allgemein geschieht das in Adobe Lightroom (ich nehme alles in RAW auf) und bei einigen Aufnahmen (vor allem Landschaft) habe ich zuvor mit PhotoMatix Pro ein Pseudo-HDR aus dem RAW entwickelt und dieses dan per "Detail Extractor" dem Tonemapping unterzogen.
 
Ah, danke. RAW erklärt so einiges... :) Der analoge Look kommt wohl teilweise auch von der Präzision der Bilder, die eben weder jpg Verstümmelungen aufweisen (da nur einmal am Ende komprimiert nehme ich an) noch das sonstiges Gerechne, das man selbst bei DSLRs immer wieder noch sieht. Vielen Dank für diese genialen Aufnahmen, ich gebe zu, dass mich das inspiriert, aber auch herausfordert, mein digitales Imageprocessing mal weiter zu optimieren, denn zu derartigen Wirkungen bin ich noch nicht ganz gekommen... :)

P.S. Deine Objektive scheinen ziemlich scharf zu zeichnen, auch das Zoom, wenn ich das richtig sehe. Das kann ich von meinem nicht in diesem Ausmaß behaupten. Ich tendiere aber eh dazu, wieder mehr Festbrennweiten einzusetzen.
 
trincerone schrieb:
Ah, danke. RAW erklärt so einiges... :) Der analoge Look kommt wohl teilweise auch von der Präzision der Bilder, die eben weder jpg Verstümmelungen aufweisen (da nur einmal am Ende komprimiert nehme ich an) noch das sonstiges Gerechne, das man selbst bei DSLRs immer wieder noch sieht. Vielen Dank für diese genialen Aufnahmen, ich gebe zu, dass mich das inspiriert, aber auch herausfordert, mein digitales Imageprocessing mal weiter zu optimieren, denn zu derartigen Wirkungen bin ich noch nicht ganz gekommen... :)

P.S. Deine Objektive scheinen ziemlich scharf zu zeichnen, auch das Zoom, wenn ich das richtig sehe. Das kann ich von meinem nicht in diesem Ausmaß behaupten. Ich tendiere aber eh dazu, wieder mehr Festbrennweiten einzusetzen.

Die Objektive sind recht gut scharf ja. Ich tendiere momentan auch zu den Festbrennweiten - macht einfach mehr Spaß damit. Habe mir neulich das EF 50 f/1.4 geholt, das weist eine unglaubliche Schärfe auf (außer ganz offen natürlich)!
Wobei was in der hier gezeigten Auflösung fast wichtiger ist, ist das Nachschärfen NACH dem Verkleinern - das macht einen riesen Unterschied!
Sonst arbeite ich viel mit Gradiationsverläufen und dem Pinselwerkzeug (in Lightroom) um gezielt Bereiche hervorzuheben oder andere abzudunkeln etc. (keine Montagen versteht sich).
 
Echt wunderschöne, perfekte Bilder.
Besonders das, wo der Vogel über das Wasser schwebt!
 
S@ndlo schrieb:
Besonders das, wo der Vogel über das Wasser schwebt!

Danke :)

Ich hab aber auch ca. 2 Stunden der Bootsfahrt NUR damit verbracht einen der Eissturmvögel vernünftig abzulichten, ist gar nicht so einfach bei der Geschwindigkeit, die die Viecher haben!
 
So, noch ein superkleiner Nachschlag:

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Bergkette entlang Isfjord


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Auf Spitzbergen ist es Brauch, Schuhe auszuziehen, auch im Hotel
 
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