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Stadtmenschen und Kühe

Werna76

Jungfrau (4161m)
Das Topic bezüglich des berühmten Kuh-Urteils ist leider immer noch geschlossen, deswegen das neue Topic:
Im Video zu sehen ist ein Wanderer der sich vollkommen vorbildlich verhält und eine heimtückische Mörderkuh die völlig grundlos und überraschend attackiert (zumindest stehts doch so immer in den Medienberichten)

https://www.krone.at/1964287
Die Kuh sieht irgendwie ziemlich verwirrt aus, als ob sie überlegt was das für ein eigenartiges weißes Murmeltier ist was da vor ihr herumläuft :lol:
Ich frag mich ob der Kerl sich das auch bei einem Stier getraut hätte.
 
Werna76 schrieb:
Weiter gehts Richtung Absurdität, diesmal ne Nummer kleiner: Attacke durch Schaf erfordert Einsatz der Bergrettung
https://kurier.at/chronik/oesterreich/wanderer-nach-attacke-von-schaf-in-tirol-verletzt/400565105
Die Kollegen waren wohl noch nicht mal mit ihren Kindern in einem Streichelzoo :lol: :lol: :lol:
Selbst als Städter könnte man da lernen, dass Schafe (u.ä.) auch schieben und schubsen können :ja: :wink:
Und auf der Weide hält man halt Abstand, aber wem sag ich das hier :roll:
 
Ohne Witz, die betroffenen Leute sollten sämtliche durch ihr unvernünftiges und einfach nur dummes Verhalten entstandenen Kosten selbst tragen müssen. Wer nicht weiß, dass ein Tier, gerade wenn es paarungswillig ist oder Nachwuchs hat, gerne mal unberechenbar reagieren kann, der hat meinerseits null Mitleid verdient.
Mitleid hab ich nur mit den Landwirten, die sich wegen solcher Vorfälle auch noch Dinge anhören muss. :nein:
 
Das Oberlandesgericht Innsbruck hat entschieden, dass der Landwirt nur zu 50 % Schuld trägt.
In meinen Augen immer noch um 50 % zu viel.
https://kurier.at/chronik/oesterreich/gerichtsentscheid-nach-toedlicher-kuhattacke-opfer-hat-mitschuld/400588112
Das Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck hat nach einer tödlichen Kuhattacke auf eine deutsche Wanderin das Urteil gegen einen Landwirt aus dem Pinnistal teilweise aufgehoben.

Der Mann war zunächst zu einer Entschädigungszahlung von mehreren hunderttausend Euro verurteilt worden. Nun ortet das Gericht die Schuld zur Hälfte bei der Frau.
 
Also mir machte bisher nur einmal eine sehr neugierige Kuh Probleme. War mal als ich über einen Alten Steig zur Bodenschneid bin, aber ich hab mich vor der Aufgebäumt und die Ausgeschimpft, schon ging die weg. Und kurz vor mir ist da einer mit Hund durch, vermutlich waren die da nur nervös, ob der auch nen Hund dabei hat. Wenn man mit einem gewissen Abstand (15-30m) am Vieh vorbei geht am besten ohne Hund, hat man keine Probleme. Neulich hatte ich dann eh noch nen neugierigen Hütehund gehabt (beim Loassattel in der Nähe) Der kam hoch und hat mich nervig verbellt, allerdings halt auch einen kaum begangenen Steig genommen, der aber recht schön, wenn auch tw. ausgesetzt war. Aber getan hat er mir nix, aber dass manchmal Tiere neugierig werden bin ich bei Touren, da ich ja bevorzugt alte, aufgelassene Steige nehme eh gewohnt. Ein Ander mal (vor ner guten Woche) waren dann Abends im Nebel auf einmal mehrere Pferde vor mir gestanden, eins hat sich seine Streicheleinheit geholt vllt. das Leitpferd und fertig. Die waren nur neugierig wer da durch den Wald geistert. Die Kühe an denen ich vorbei bin waren auch friedlich, also ich hatte bisher keine Probleme mit Weidevieh. Solang man das Vieh respektiert tut das einem auch nix, Wird's verbellt durch einen wildfremden bzw. dessen Hund werden die gestresst und dann misstrauisch und dann greifen die auch mal an, sind halt eben keine zahmen Haustiere sondern Nutzvieh!

mFg Widdi
 
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