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Sternrodt (Sauerland) | 3.12.2023 | Wintermärchen

Sternrodt (Sauerland) | 3.12.2023 | Wintermärchen

Das Skigebiet Sternrodt bei Olsberg-Bruchhausen ist ein Geheimtipp im Sauerland. Gute 20 Minuten von den beiden Hochburgen Winterberg und Willingen entfernt, entgeht es in der Regel dem dortigen Rummel. Gleichzeitig bietet es sich für Skigebietswechsler als Nachmittagsziel an, wenn sich hüben wie drüben die Skifahrer stapeln.

Am Sonntag, dem zweiten Saisontag am Sternrodt, wechselte ich nicht und verbrachte meinen gesamten Saisonstart in dem kleinen Gebiet. Wobei, so klein ist es gar nicht. Auf den 1,4 km Abfahrt mit 200 Höhenmetern lässt es sich ganz gut aushalten. Der Parallel-Schlepper sorgt zudem für eine zügige Auffahrt.
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Das Skigebiet ist mit allem ausgestattet, was ein Tages-Ausflugsziel benötigt: Neben der Hauptpiste und einem separaten Anfängerbereich sind dies ein Rodelhang sowie Skihütte, Skiverleih und nach Ankündigung auch Skikurse. Der kostenlose Parkplatz wäre dann inzwischen noch als Alleinstellungsmerkmal zu nennen.

Hier der Übungshang, der von einem Handschuhfresser links erschlossen wird.
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Diese Gruppe dürfte für guten Gastro-Umsatz gesorgt haben. Bei meiner späteren Einkehr war sie zum Glück nicht mehr da.
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Ordentlich Schnee vor der Hütte
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Bei meinen drei bisherigen Besuchen lief jeweils nur der linke Lift, aber der dann auf Vmax. Oben rechts der schöne Schlusshang der einzigen Abfahrt.
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Der selektive Teil der Abfahrt war schon etwas zerfahren, Feindkontakt war nicht zu vermeiden. Kein Wunder, wenn die hiesige Dorfjugend den Paradehang schon 5 Tage vor Saisonbeginn in Beschlag nimmt.
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Die Doppelanlage hat für Rollenfreunde so einiges zu bieten.
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Die Lifte sind in den 1970ern nacheinander gebaut worden. Die genauen Daten habe ich nicht zur Hand.
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Einen guten Kilometer sind die Schlepper lang. Das ist für sauerländer Verhältnisse schon ordentlich.
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Immer wieder wandert der Blick bei der Auffahrt nach links oder rechts in den tiefverschneiten Winterwald.
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Die Schneehöhe war mit 20 bis 27 cm angegeben. Das hat bis auf den Schlusshang gut gereicht. Die Lifttrasse wurde zudem von oben nach unten von fleißigen Mitarbeitern stetig ausgebessert. Toller Service.
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Am Ausstieg geht es nur nach rechts. Schade, dass es links der Lifttrasse nicht noch eine weitere Abfahrt gibt. Sieht auf dem Luftbild gut machbar aus.
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Das wäre wohl ein guter Biwak-Spot für Fritz Meinecke
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Das erste Drittel der Abfahrt lädt zu leichten Schwüngen ein.
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Danach nimmt das Gefälle etwas zu - ebenso die Aussicht.
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Auf dem letzten Drittel befährt man den bereits gezeigten Schlusshang, den ich hier zugunsten des Panoramas abgeschnitten habe.
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Das dürfte für mindestens einen der drei Beteiligten nicht sonderlich bequem gewesen sein.
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Der berühmte Schilderwald vom Sternrodt.
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Was baumelt denn hier unterhalb der vorderen Rollenbatterie herum?
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Der 3. Dezember auf rund 700 Metern Höhe: Ein Wintermärchen.
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Dann wurde es langsam Zeit für den Einkehrschwung.
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Die Umsatztreiber-Truppe war inzwischen zum Glück wieder weg.
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Die Skihütte würde ich als gepflegt-rustikal beschreiben. Dass zwischenzeitlich alkoholfreies Weizen und Pommes aus waren (letztere wurden noch herangekarrt), darf man am zweiten Saisontag verzeihen. Dafür war die Stimmung gut und das Personal freundlich.
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Der gemütliche Gastraum war die meiste Zeit mit Familien gefüllt, daher nicht fotografiert.
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Als dann endlich das Pommes-Taxi vorgefahren war, wurde schnell bestellt. Das Schnitzel mit Paprikasauce ungarische Art entpuppte sich als gefülltes Cordon Bleu. Das sorgte beim ersten Anschnitt für kurzes Entsetzen, war dann aber ganz lecker.

Sieht aus wie ein Scan einer Analogaufnahme, ist aber ein Telezoom durch das Panoramafenster der Hütte.
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Nach meiner Pause war dann deutlich weniger los. Dem Vernehmen nach gab es an dem Abend wohl einen besuchenswerten Weihnachtsmarkt in Brilon.
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Zeit für die letzten Schwünge.
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Zur späten Stunden waren dann nur noch die Liftspur-Rowdys_innen unterwegs.
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Tolle Licht-Stimmung zur letzten Abfahrt.
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Zottel schrieb:
Was baumelt denn hier unterhalb der vorderen Rollenbatterie herum?
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Das müssten Klemmen sein, die auf die ~Steuerseile zwischen den Förderseilspuren gesteckt werden.

Zottel schrieb:
Zur späten Stunden waren dann nur noch die Liftspur-Rowdys_innen unterwegs.
Wenn beide Lifte laufen, kann man tolle Sachen machen, zum Beispiel von einem Lift zum anderen wechseln. Hat mein Vater mal gemacht, er ist vom rechten Lift (alleine) zu meinem Bruder im linken Lift gewechselt. Unbemerkt von mir, ich fuhr im linken Lift voraus. :D
Kleine Anekdote von unserer Saisoneröffnung vor 13 Jahren am 28.11.2010.
 
Zottel schrieb:
Was baumelt denn hier unterhalb der vorderen Rollenbatterie herum?
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Das ist nur der Blitzschutz für das Schalter (Hinleiter) und das Telefonseil (Rückleiter)
Sowas wie das hier:
https://witthinrich.com/de/berspannungsableiterfrblankeundisolierteFr
Wenn diese defekt sind bzw durchgeschlagen haben funktioniert weder Telefon noch die Überwachung der Bruchstäbe. Die FUA meldet Erdschluss in der Folge kann man den Skilift nicht starten.
Wenn man sie einfach abhängt, ist die Verbindung zur Erde weg und die Anlage läuft wieder.
Sicherheitsmässig kein Abstrich, man muss einfach hoffen, dass es im Winter nicht gewittert.
 
Zottel schrieb:
Der berühmte Schilderwald vom Sternrodt.
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Da erkennt man, welche Gästeschichten dort vertreten sind :lol:

Danke für den Bericht, solche früh-tiefwinterlichen Skitage im Mittelgebirge gibt es nicht oft und müssen entsprechend dokumentiert sein. Nochmal DANKE dafür!
 
Danke für deinen Bericht vom Sternrodt. An keinem anderen Hang habe ich so viel Zeit verbracht. In meiner Kindheit und Jugend eigentlich nahezu jeden Tag nach Schulschluss. Damals war der Sternrodt kein Geheimtipp. Am Wochenende standen die Autoschlangen weit die Straße hinab, trotz Einweisern oben. Da reichten auch die beiden zügigen Schlepper nicht aus. Der linke war/ist auf der Strecke übrigens gut 2-3 Anker schneller oben 😉

Damals gab es genau die von dir angesprochene Variante beim Ausstieg links durch den Wald. Bald 2km lang aber präpariert abwechslungsreich und schön. Kam dann ganz unten wieder raus. Leider aber schon einige Jahre lang Geschichte. Ich meine, weil der neue Pächter des Waldes keinen Skibetrieb in seinem Wald wollte. Für mich ein Grund nicht bei Möbel Hardeck zu kaufen. Hieß es zumindest damals, dass er der Pächter sei (keine Gewähr). Daher wurde auch ein Zaun beim Ausstieg errichtet (jemand hatte eben doch die Absicht eine Mauer zu bauen). Inzwischen braucht es den Zaun nicht mehr. Die steile Linkskurve auf der ehemaligen Abfahrt ist eh kaum mehr zu befahren und zugewachsen (bin wohl auch gealtert).


Ob ich damit zu der von dir genannten Dorfjugend zähle, die vermeintlich Schuld am Pistenzustand trägt? Ich kann dich aber beruhigen. Ich bin der einzige im Dord mir Tourenski und wir waren letzte Woche lediglich zu zweit am Hang. Die Lifttrasse schonmal für euch vorzupräparieren war uns eine Ehre 😉 Dem Hang machte das bei der guten Schneelage eh schon Nix mehr aus.

Wir haben es übrigens mal mit 5 Boardern an einem Anker geschafft damals. 2 auf jeder Seite und einer hat sich oben vorne festgehalten 😄


Insgesamt liest sich dein Bericht übrigens sehr schön. Freue mich, dass du einen schönen Tag hattest und hoffe, dass der Dorflift zumindest noch ein paar Jahre durchhalten kann.

Schönen Gruß aus Bruchhausen
 
Danke auch von [n].
Diese linke Abfahrt gab es glaube ich sogar mal. Ich weiß aber nicht genau ob es nur eine Rodelbahn oder eine wirkliche Abfahrt gewesen ist. Der Waldbesitzer hat dem ganzen dann ein Ende gesetzt.
Zur Jahrtausendwende gab es hier mal große Pläne für ein Skigebiet. Sogar eine FIS-Riesenslalomstrecke war geplant.
 
Das Expose habe ich leider auch nie gesehen, aber es gab sogar einen Pistenplan und eine Beschreibung der Ausbaupläne. Ist sicher noch irgendwie zu finden.
 
Danke für die Rückmeldungen und Erläuterungen, insbesondere zum Blitzschutz und zum Projekt Skiarena Langenberg. Schon faszinierend, dass man vor gut 20 Jahren solch einen Ausbau anstrebte und jetzt nur kurze Zeit später reihenweise die Einzellifte schließen. Andererseits wird das Projekt bei Montenius ja explizit als Reaktion auf schwindende Besucherzahlen beschrieben. Wie Winterberg heute wohl ohne die Pionier-Investitionen 4-SB Rauher Busch (2003), 4-SB Poppenberg (2004), 6-KSB Quick Jet (2005) aussähe?

GIFWilli59 schrieb:
Wenn beide Lifte laufen, kann man tolle Sachen machen, zum Beispiel von einem Lift zum anderen wechseln. Hat mein Vater mal gemacht, er ist vom rechten Lift (alleine) zu meinem Bruder im linken Lift gewechselt. Unbemerkt von mir, ich fuhr im linken Lift voraus. :D
Kleine Anekdote von unserer Saisoneröffnung vor 13 Jahren am 28.11.2010.
Solche Späße kenne ich nur in Ansätzen von den Fellhornliften. Da war ein Wettrennen Das Höchste ( :wink: ) der Gefühle, wobei der linke Lift deutlich schneller unterwegs war und man im rechten eigentlich nur eine Chance hatte, wenn es links mal wieder einen im Steilhang vor dem Ausstieg zerlegt hatte.

Hibbe schrieb:
Zottel schrieb:
Der selektive Teil der Abfahrt war schon etwas zerfahren, Feindkontakt war nicht zu vermeiden. Kein Wunder, wenn die hiesige Dorfjugend den Paradehang schon 5 Tage vor Saisonbeginn in Beschlag nimmt.
Ob ich damit zu der von dir genannten Dorfjugend zähle, die vermeintlich Schuld am Pistenzustand trägt? Ich kann dich aber beruhigen. Ich bin der einzige im Dord mir Tourenski und wir waren letzte Woche lediglich zu zweit am Hang. Die Lifttrasse schonmal für euch vorzupräparieren war uns eine Ehre 😉 Dem Hang machte das bei der guten Schneelage eh schon Nix mehr aus.
Tatsächlich war meine Passage als charmanter Seitenhieb auf deine Bilder im Forum gemeint :wink: Die Schleppspur fuhr sich wirklich gut und die schlechten Stellen wurden ja vom Personal ausgebessert.

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Noch ein Schachtelsatz in eigener Sache:

Wenn die aktuelle Abspaltung zwischen dem einen AF und dem anderen AF wie in diesem und anderen aktuellen Berichten dazu führt, dass die Berichteschreiberei kein Monolog mehr ist, sondern wieder zu aktivem Austausch und Diskurs der User untereinander führt, ist das unterm Strich doch eine positive Entwicklung.
 
Zottel schrieb:
Danke für die Rückmeldungen und Erläuterungen, insbesondere zum Blitzschutz und zum Projekt Skiarena Langenberg. Schon faszinierend, dass man vor gut 20 Jahren solch einen Ausbau anstrebte und jetzt nur kurze Zeit später reihenweise die Einzellifte schließen. Andererseits wird das Projekt bei Montenius ja explizit als Reaktion auf schwindende Besucherzahlen beschrieben. Wie Winterberg heute wohl ohne die Pionier-Investitionen 4-SB Rauher Busch (2003), 4-SB Poppenberg (2004), 6-KSB Quick Jet (2005) aussähe?
Nicht zu vergessen auch die 4SB Büre-Herrloh, die wohl schon vor der großen Ausbauwelle (inkl. Beschneiung an der Postwiese) im Jahr 2000 errichtet wurde.
Peripher ferner die DSB an der Kappe (um 2000/2001), die mit dem Bikepark den Weg zu den neueren (K)SBen dort ebnete.

Zottel schrieb:
Solche Späße kenne ich nur in Ansätzen von den Fellhornliften. Da war ein Wettrennen Das Höchste ( :wink: ) der Gefühle, wobei der linke Lift deutlich schneller unterwegs war und man im rechten eigentlich nur eine Chance hatte, wenn es links mal wieder einen im Steilhang vor dem Ausstieg zerlegt hatte.
Da kann ich leider nicht mitreden, klingt aber nach einem ungleichen Kampf. :D
 
Hibbe schrieb:
Damals war der Sternrodt kein Geheimtipp. Am Wochenende standen die Autoschlangen weit die Straße hinab, trotz Einweisern oben.

Heute braucht man nicht einmal Geheimtipps, sondern findet alles im Netz. Und trotzdem tummeln sich die Leute in Winterberg. Schon merkwürdig. Ich habe lieber eine lange top Piste mit viel Platz als mehrere mit hunderten Ameisen.
 
judyclt schrieb:
Heute braucht man nicht einmal Geheimtipps, sondern findet alles im Netz. Und trotzdem tummeln sich die Leute in Winterberg. Schon merkwürdig. Ich habe lieber eine lange top Piste mit viel Platz als mehrere mit hunderten Ameisen.

Vielleicht ja gerade deshalb? In Winterberg scheint eben immer die Sonne (zumindest wenn ich nicht da bin).
 
Ich freue mich für diese kleineren Betreiber, dass sie gute Bedingungen haben und Lohn für ihre Ausdauer haben. So ein Geschäft im Mittelgebirge ist sicher nicht leicht.
 
Hallo Zottel, vielen Dank für den tollen Bericht über unser Skigebiet. Übrigens wurde Sternrodt I im Jahr 1975/1976 gebaut und hatte im Januar 1976 seinen ersten Betriebstag. Die Anlage war damals komplett neu und galt als eine der modernsten Anlagen im Sauerland. Sternrodt II wurde dann aufgrund der damals sehr guten Winter und entsprechenden Gästen im 1987/88 errichtet. Hierbei handelt es sich um eine gebrauchte Anlage, die zuvor in Südtirol in Betrieb war.
Eine Bitte hätten wir noch: Könntest Du uns die tollen Bilder zur Verfügung stellen und uns an post@sternrodt-skilift.de mailen?
Das wäre super.
 
Herrliche Bilder! Freut mich, dass du dir so einen netten Ausflug hast einrichten können.

judyclt schrieb:
Heute braucht man nicht einmal Geheimtipps, sondern findet alles im Netz. Und trotzdem tummeln sich die Leute in Winterberg. Schon merkwürdig. Ich habe lieber eine lange top Piste mit viel Platz als mehrere mit hunderten Ameisen.
Da habe ich den gleichen Geschmack. So wie früher am Taubenstein - da hatte man vier Schlepper und eine EUB "für sich", während sich die ganzen Leute drüben am Spitzingsee im Ameisenskifahren versuchten. Leider geht das nun nicht mehr - Taubenstein ist bis auf den unterem Maxlrainer LSAP. Nur die Bahn fährt halt noch im Sommer.

Als ich mal ein knappes Jahr in Oberstdorf gewohnt habe, bin ich sehr oft einfach nur ans Söllereck. Damals hatte es einen super Winter und am Höllwieslift konnte man sich den ganzen Nachmittag entspannt vergnügen (2 lange Abfahrten), während die Normalos alle ans Fellhorn sind. Wobei es dort damals wenigstens noch interessante Lifte gegeben hat (Ende der 90er / 2000).
 
Hier im eigenen Forum habe ich einen (Gast) Beitrag ....geschrieben wurde der am 23.10.2002....
über die Pläne der "Sternrodt Skiarena" gefunden
Die Verlinkung zu den damals genannten Internetseiten scheint es nicht mehr zu geben.

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=99&hilit=Skiarena+Langenberg&start=25
(ihr landet auf Seite 2, ihr müsst auf Seite 1 zurück)

Hier gibt es gleich mehrere interessante Beiträge über zukünftige Vorhaben im Sauerland zu finden.
 
Vielen Dank auch von meiner Seite für diesen Bericht aus dem Sauerland, wo ich bislang nur einen einzigen Skitag meines Lebens verbracht habe, als während Covid dort plötzlich die Skigebiete öffnen durften, während sie in Ba-Wü und Bayern geschlossen blieben. In Sauerländer Skigebiete fahre ich aus dem Raum Karlsruhe ca. 3 Stunden, da bin ich etwas schneller im Allgäu. Sollte es mich nochmals zum Skifahren ins Sauerland verschlagen, steht Sternrodt oben auf der Liste ... zusammen mit Willingen. Liftanlagen >1000 m Länge im Mittelgebirge finde ich klasse, garantieren sie doch eine mindestens ebenso lange Abfahrt und üblicherweise größeren Höhenunterschied als kurze Anlagen. Und jedes Jahr wieder freue ich mich auf den Start der Skisaison "vor der Haustür". Saisonstart auf einem Gletscher habe ich mal ausprobiert, das brauche ich nicht unbedingt noch einmal.

Vom Skilift Sternrodt hatte ich mir etwas mehr Aussicht versprochen, aber er liegt doch eher im Loch. So erinnert er mich an den Hirschkopflift in Enzklösterle im Nordschwarzwald: Teils steiler Skilift mit schöner Waldtrasse, nur eine Abfahrt >1km Länge, kein Ausblick. :D

Aufs Forststraßensystem östlich der Liftanlage als Zusatzabfahrt sollte man per Ski schon irgendwie draufkommen ... wäre ich vor Ort, würde ich es probieren.
 
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