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Straße in Salzburg verschüttet

Rüganer

Zugspitze (2962m)
Zitat von ntv.de

Straße in Salzburg verschüttet

Eine riesige Lawine aus Erdmassen und Felsbrocken hat eine Bergstraße in Salzburg verschüttet. Ob Menschen verschüttet wurden, ist unklar: Die Behörden schließen nicht aus, dass sich unter dem bis zu zehn Meter hoch aufgetürmten Geröll Fahrzeuge befinden könnten.

Die Fahrbahn der Landesstraße zwischen Dienten und Lend ist auf einer Länge von etwa hundert Meter unter Felsen, Erdreich und Baumstämmen verschwunden.

Der Hang sei noch in Bewegung, sagte ein Sprecher der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. Deshalb könne vorerst kein Rettungseinsatz beginnen. Auch mit der Räumung der Straße müsse gewartet werden.

Der Katastrophenreferent des Bezirks, Kurt Reiter, beschrieb die Lage vor Ort als extrem gefährlich. "Hier spielt es sich ab wie bei einem lokalen Erdbeben", sagte Reiter dem Österreichischen Rundfunk (ORF).

Es soll aber ein Bergsturz sein.
 
Schei.sse, als ich vor knapp 3 Wochen da lang fuhr, dachten dort beheimatete Freunde von mir noch an genau solch ein Ereignis vor einigen Jahren, wo sie eine Stunde zuvor da entlang gefahren waren...Hoffentlich ist da niemandem etwas passiert...

Jakob
 
Wie vorhin auf Ö3 zu hören war, befinden sich laut Zeugenaussagen glücklicherweise keine Fahrzeuge unter der Mure.

Die Straße bleibt zumindest bis Mitte nächster Woche gesperrt.
 
hagelschlag schrieb:
normales naturereignis, aber trotzdem spektakulär. in zukunft wird es solche ereignisse öfter geben.
klar, dass das ein normales naturereignis is, aber das eine Mure von der Größenordnung eine Straße unter sich begräbt, kommt doch nich alle Tage vor...
 
die Straße is übrigens immer noch gesperrt...

Quelle: SN
Datum: 19.04.2008

DIENTEN (SN). Auch am Wochenende wird nahezu pausenlos gearbeitet, um den Weg wieder freizumachen. Mit zwei Baggern und vier Lkw sind die Arbeiter im Einsatz. „Pro Tag werden ca. 1000 Kubikmeter Erdreich und Geröll von der Fahrbahn entfernt, auf einen Lkw passen ca. 13 Kubikmeter, das sind am Tag rund 80 Fahrten“, rechnet ein Lkw-Fahrer vor. Derzeit ist der Hang ruhig, es kommt kein weiteres Material von oben mehr nach.

Trotz all den Bemühungen wird es noch mindestens eine Woche dauern, bis die Straße wieder befahrbar ist. Danach sind umfangreiche Berg- und Felssturz-Sicherungsmaßnahmen notwendig. Es dürfte daher auch in Zukunft mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen sein.
 
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philipp23 schrieb:
klar, dass das ein normales naturereignis is, aber das eine Mure von der Größenordnung eine Straße unter sich begräbt, kommt doch nich alle Tage vor...

Auf der Landessraße nach Saalbach gehen jedes Jahr (zur Schneeschmelze) Muren ab ,die sind nur nicht so groß und bestehen größtenteils aus Schlamm usw. Aber spektakulär sehen die auch aus. (Da kann man sich mal vorstellen, was das immer kostet, die Straßen jedes Jahr von Muren zu befreien :twisted: ).
 
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