• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Stromausfall im Zillertal

seilreiter

Großer Müggelberg (115m)
ORF Forum schrieb:
Stromausfall stoppt Gletscherbahnen
Im Hinteren Zillertal ist am Samstagfrüh der Strom ausgefallen. Leidtragende waren auch die Zillertaler Gletscherbahnen. Hunderte Wintersportler saßen in ihren Gondeln fest.
Samstag, 11.12.04

Wintersportler steckten in Gondeln
Um 9.00 Uhr Vormittag stürzte bei Holzschlägerungsarbeiten ein Baum auf eine Stromleitung der TIWAG. Die Stromzufuhr ins hintere Zillertal wurde daraufhin komplett unterbrochen. Deshalb blieben die Bahnen mit Hunderten Wintersportlern auf den Hintertuxer Gletscher stehen.

Bergung mit Notbetrieb
Etwa zwei Stunden dauerte es, bis alle Wintersportler mit Hilfe des Notantriebs aus den Gondeln befreit werden konnten, sagt der Geschäftsführer der Zillertaler Gletscherbahnen, Klaus Dengg.

Wieder Strom zur Mittagszeit
Nach Auskunft der TIWAG sollte die defekte Stromleitung in den Mittagsstunden repariert sein, damit die Lifte und Bahnen am Hintertuxer Gletscher wieder fahren können.

exxo, vor 0min
hoffentlich erfährt der deutsche Anwalt nichts von der Sache, sonst wirds teuer



Quelle:http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=357946

btw, Beziehen sich die 2 h fürs Leerfahren auf _eine_ Bahn?
Werden in so einem Fall alle Personen ins Tal gebracht, was ja mehrere Seilbahnfahrten erfordert (Hintertux -> bis zu 3), oder nur bis zur nächsten Station
 
Die 2 Stunden beziehen sich wohl nur auf eine Bahn, was aber viel zu lang ist.

Es ist doch immer das gleiche: Es wird einfach fast überall zuviel Zeit vergeudet bis eine Entscheidung getroffen wird.
Die längst Anlage ist die 2 sSektion der 4er Gondelbahn mit 2353m. Wenn der Hilfsantrieb mit 1.0m/s fahren kann ist doch die ganze Aktion in 1 Stunde durch.
Bedingung ist natürlich auch, das in jeder Antriebsstation jemand ist der mit dem Hilfsantrienb fahren kann.
Wenn das irgendeiner nicht kann und warten muss bis der Kollege zuerst seine Bahn leergefahren hat, dann kanns schon ordentlich lange dauern.

So ein Stromausfall im ganzen Gebiet kan einem schon den ganzen Tag versauen, fehlt dann nur noch das alle Evakuierten im nächsten Restaurant ein heisses Getränk verlangten.
 
aus der heutigen TZ:

2,5 Stunden in Gondel gefangen
Keine Entschädigung

tz-München: Eigentlich ist Karl-Heinz Wall (45) ein recht spaßiger Zeitgenosse. Doch seit Samstag ist er ziemlich sauer. Über zwei Stunden saß er wegen Stromausfalls in einer Gondel am Hintertuxer Gletscher fest. Danach bekam er weder eine Entschuldigung noch die Tageskarte rückerstattet. „Sonne und Pulverschnee, das konnte ich am Samstag nur erahnen. Zweieinhalb Stunden hing ich mit der Gondel in einem Schattenloch fest. Wär ich nicht ein so robuster Typ, hätt ich heut ‘ne gscheide Grippe“, so Karl-Heinz Wall.

Mit 17 anderen Personen quetscht sich der Münchner Postangestellte am Samstag kurz vor halb zehn Uhr in die Gondel Gletscherbus 2, die zwischen der Sommerbergalm und dem Tuxer Fernerhaus pendelt. In 300 Metern Höhe dann ein Ruck. Und Totenstille. „Plötzlich ging’s weder vor noch zurück. Nur der Wind hat uns seitlich hin- und hergeblasen.“ Der Grund für den Stillstand: Bei Baumfällarbeiten im Tuxertal ist ein Baum auf eine Leitung gefallen, hat die Stromzufuhr gekappt. Nicht nur Wall, insgesamt 1800 Gäste sitzen in den 15 Bahnen und Liften fest.

Über zwei Stunden. „Anfangs haben wir gewitzelt: Lasst uns kurz rausgehen und eine rauchen, doch irgendwann war niemand mehr zum Scherzen aufgelegt.“ Erst kurz nach 12 Uhr setzt sich Walls Gondel wieder in Bewegung. „Per Notantrieb wurden die Gondeln zurückbewegt und leergefahren“, so Melanie Mader von der Zillertaler Gletscherbahn. „Eigentlich hab ich ja keine Höhenangst, doch ich war heilfroh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte“, sagt Wall. Doch der Ärger nimmt auch auf der Mittelstation kein Ende: „Auf den Schreck hin wollte ich mir nen Glühwein gönnen. Doch auch das Restaurant war wegen Stromausfalls außer Betrieb.“

Ein ganz und gar nicht gelungener Skitag. Was Wall aber am meisten ärgert: „Servicekräfte ließen uns zwar Beschwerdebögen ausfüllen, doch entschuldigt hat sich niemand. Wenigstens die 35 Euro der Tageskarte hätte ich gerne rückerstattet. Oder sie hätten zumindest jedem eine Flasche österreichischen Wein schenken können.“ Mit finanzieller Entschädiung schaut’s laut Mader jedoch schlecht aus. „Der Strom fiel wegen Fremdverschuldens aus. In unseren Geschäftsbedingungen steht, dass wir bei sowas nicht haften.“

Was aber drin ist: Die Hintertuxer Gletscherbahnen nehmen nur ungenutzte Tageskarten zurück. „Per Computer ist ablesbar, ob mit der Karte später noch gefahren wurde. Bei den meisten Gästen war das am Samstag der Fall. Immerhin ließen wir nach dem Zwischenfall die Bahnen eine Stunde länger bis 16.30 Uhr laufen. Wall bekommt jedenfalls nix. „Meine Magnetkarte hab ich vor Ort zurückgegeben. Ich wollte ja wenigstens die zwei Euro Pfand zurück.“
 
Mit 17 anderen Personen quetscht sich der Münchner Postangestellte am Samstag kurz vor halb zehn Uhr in die Gondel Gletscherbus 2
*lol* :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Warum quetschen??? Eng ist die nicht! Bisschen übertrieben!! :rofl:
 
Dazu sag ich nur:

- daß bei Ausfall von Anlagen kein Skipaß ersetzt wird, ist bekannt und steht auf jedem drauf
- daß ein Restaurant ohne Strom nicht in Betrieb sein kann, dürfte auch klar sein
- Höhenangst im GB2? LOL...
 
In den Gletscherbus 2 passen doch 24 Personen.
Wenn man schon bei 17 Quetschen muß, huii! :)

Aber jetzt weiß ich wie hoch es über das Tal geht. 300m! 8O
 
Aber jetzt weiß ich wie hoch es über das Tal geht. 300m!

Das halte ich für ein Gerücht.
Der GB 2 fährt doch über den Taleinschnitt, in dem die Spannagelabfahrt endet. Die Talstation der 6SB Sommerberg ist auf 1948 m, ein paar Meter tiefer wirds im Talgrund schon sein, aber nie im Leben 300 m, da der GB2 da relativ horizontal drüber fährt.
 
Weiß nicht ob man das hier wirklich gut sehen kann, aber ich glaub auch nicht, dass das 300m sind!!!




Zum vergrößern Bilder anklicken!
 
Downhill schrieb:
Marius schrieb:

Definitiv erfunden.

Wenn die 6SB auf 1948 m startet, sind's unter 100 m. Talstation GB 2 wird mit 2031 m angegeben. Im übrigen kenn ich da einen, der mal ne Seite über Funitels gemacht hat. Da finden sich bestimmt ein paar Bilder, wo man das zumindest im Ansatz erahnen kann... :lol:
 
Ich bin jetzt von der persönlichen Erinnerung ausgegangen :D
Schaut euch doch die Bilder von der 3S an, das sind 400m - als Vergleich. Bei 400 m sieht die Landschaft unten aus wie kleines Spielzeug.

Dem Herrn Wall empfehle ich mal, sich die Höhe des Eiffelturms vorzustellen. Ob der unter den GB2 reinpassen würde? *g*
 
Zurück
Oben