• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Stubaier Gletscher: Wundersame Pistenentwicklung

Sie läuft paralell? das ist was anderes, auf der Panoramakarte sieht es alles andere als paralell aus :)
 
Lies dir das Topic mal durch und mach dir dann dein eigenes Bild. Sollte alle deine Fragen beantworten.
Generell werden die Kilometerangaben aus Marketinggründen schöngerechnet bzw. es werden Berechnungen
zu Grunde gelegt die äußerst fragwürdig sind. (Z.B. Einbeziehung der Radien die ein Skifahrer fährt in die Berechnung. Dopplung
der Km bei Überschreitung einer bestimmten Pistenbreite die wohl willkürlich festgelegt wird - d.h. ein und dieselbe Piste wird dann als "zwei Pisten"
gewertet, etc....)
 
wenn man sarkastisch wäre, könnte man behaupten, die hohen kilometerangeban kommen durch die teils schlechte pistenpräparierung zustande, sprich weil man um die löchser in den pisten drum rum fahren muss :)

nicht falsch verstehen, stubai ist trotzdem mein lieblingsskigebiet ;)
 
Immerhin nennen die Stubaier das jetzt nicht mehr Pistenkilometer, sondern "effektive Fahrstrecke". Das ist ein erster Schritt zur Einsicht. Leider hilft dies noch nichts im Hinblick auf die Vergleichbarkeit. Manche nehmen die (aus meiner Sicht schwachsinnige) "effektive Fahrstrecke", andere nehmen stark "geschönte" Pistenkilometer, andere nehmen realistische Pistenkilometer. Ich selbst messe solchen Angaben mittlerweile überhaupt keine Bedeutung mehr bei, sondern mache mir auf Google Earth ein eigenes Bild von den Abfahrtsmöglichkeiten. Trotzdem bekommen bei mir diejenigen Gebiete ein Plus in der Wertschätzung, die realistische Pistenkilometer angeben (Fellhorn, Grands Montets, etc.).
 
Folgender Hinweis findet sich auf der HP der Stubaier Bergbahnen
ganz ganz ganz unten auf der Seite: http://www.stubaier-gletscher.com/de/winter/lifte-pisten/

Zitat Bergbahnen:
"Bei der Pistenlänge wird die effektive Fahrstrecke und nicht die Luftlinie angegeben. Ab 100 Metern Pistenbreite zählt eine Piste doppelt, weil es möglich wäre, zwei Pisten nebeneinander zu führen."

Mehr braucht man wohl nicht sagen :D

Aber was ist jetzt wenn ich die Pisten einfach gerade aus runter fahre :lol:
 
Lord-of-Ski schrieb:
Aber was ist jetzt wenn ich die Pisten einfach gerade aus runter fahre :lol:
Dann wirst du unten verhaftet und für die Wintersaison weggesperrt!

Interessant aber das man auf das sinnfreie Pistenkilometer- Hick- Hack regiert hat. 8O
 
Der nächste Kandidat mit der Pistenkilometer - Mauschelei ist wohl dann das Engadin. Immer wieder erstaunlich, wie die auf 380 km kommen. :lach:
Dabei habens die echt nicht nötig.
 
Corvatsch wird im aktuellen DSV SKIATLAS mit 120km angegeben, Corvigilia mit 163km und Diavolezza/Lagalb mit32km. Das wären dann 315km, wenn man Zuoz noch mit reinrechnet kommt na auf 336km.
Ich kenne die Skigebiete alle und glaube, dass beim Corvatsch ein bisschen zu viel angegeben ist, Corvigilia müsse man mal alle Pistenvariationen nachmessen. Diavolezza/Lagalb halte ich für durchaus relaistisch.
 
Chasseral schrieb:
Immerhin nennen die Stubaier das jetzt nicht mehr Pistenkilometer, sondern "effektive Fahrstrecke". Das ist ein erster Schritt zur Einsicht.

Selbst mit dieser komischen "effektiven Fahrstrecke" kommt man nicht auf die Pistenlängen: Wenn entlang von Kreisbögen jeweils 45° links und rechts aus der Falllinie fährt (also lauter 90°-Kurven hintereinander), ist die tatsächliche Fahrstrecke nur 11% länger als die Fahrstrecke entlang einer Fallline:

Beispielrechnung mit Radius 10m:

Lange eines solchen Bogens:
1/4 * Kreisumfang = 1/4* Durchmesser * pi = 1/4 * 20 m * pi = 15,7 m

Lange der Strecke entlang der Falllinie
x^2 = (10m)^2+(10m)^2 (Pythagoras) ==> x= wurzel (200) m = 14,1 m

16 m/14,1 m = 0,11 = 11%

Hier mal eine kleine Tabelle:

Winkel = maximaler Winkel gegenüber der Falllinie
Kreisbogen = Strecke entlang eines Kreisbogens mit 10m Radius
Direkte Strecke = Kreissehne zu diesem Kreisbogen
Verlängerung = Verlängerung der Strecke entlang des Kreisbogens gegenüber der direkten Strecke

Winkel Kreisbogen Direkte Strecke Verlängerung
5 1,7 1,7 0%
10 3,5 3,5 1%
15 5,2 5,2 1%
20 7,0 6,8 2%
25 8,7 8,5 3%
30 10,5 10,0 5%
35 12,2 11,5 7%
40 14,0 12,9 9%
45 15,7 14,1 11%
50 17,5 15,3 14%
55 19,2 16,4 17%
60 20,9 17,3 21%
65 22,7 18,1 25%
70 24,4 18,8 30%
75 26,2 19,3 36%
80 27,9 19,7 42%
85 29,7 19,9 49%
90 31,4 20,0 57%
 
das ist ja für die klassischen touris gerechnet, die machen ja zwischendrin 30m schrägfahrt ;)
 
Mit diesem Thema hab ich mich vor ein paar Jahren auch schon mal intensiver beschaeftigt. In der Praxis bekommt man das groesste Verhaeltnis zwischen maximal moeglicher und minimal moeglicher - also geradeaus entlang der Falllinie - Skifahrstrecke bei steilen Pisten, weil man dort tatsaechlich Spitzkehren von Pistenrand zu Pistenrand fahren kann, ohne wegen zu geringer Neigung des Fahrwegs stehen zu bleiben. Das heisst also, dass man auf einer Abfahrt der Art Trass an der Schmitten den 1.5-fachen Fahrweg der Fahrstrecke entlang der Fallinie (die wird aber dort auch kaum jemand fahren) zusammenbekommen kann, waehrend man an der Rossalmpiste auf der Winklmoos gerade mal eine Fahrstreckenverlaengerung von vielleicht 15% zusammenbekommt, notfalls mit Anschieben.

Ich hab das auch schon mal in Going am Astberg ausprobiert, wo mir auf der steilsten Variante der Piste 100 mit groteskem Spitzkehrenfahren eine Fahrstreckenverlaengerung von 43.5% (2.21km / 1.54km) gelungen ist, waehrend ich auf der flachen Pistenvariante 100d mit ebenso grotesker Fahrweise gerade mal 11% Fahrstreckenverlaengerung (2.97km / 2.67km) geschafft habe, was mit dem Rechenergebnis von Martin_D uebereinstimmt. Siehe mein Beitrag vom 6. Marz 2011 http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=46&t=38669&p=4751412&hilit=Zickzackfahren#p4751412
 
albe schrieb:
Irgendwie schummelt wohl fast jedes Skigebiet bei den Angaben zur Pistenlaenge ...
Deshalb seien hier Fellhorn und Grands Montets nochmal lobend erwähnt. Die geben 21 km bzw. 24 km an. Das ist definitiv kein Meter zuviel. Eher sind noch ein paar (halb)offiziell fahrbare Varianten weggelassen. Beides sind Skigebiete, bei denen manche Tourismusunternehmen in Versuchung kämen, denen um die 75 km Pistenlänge anzudichten (s. Stubai, Mölltaler, Matrei, Engelberg, etc.). Daraus wird auch die Spannbreite der angegebenen Zahlen deutlich. Ein Faktor von 3 ist locker drin zwischen seriösen Unternehmen und unseriösen.
 
Talabfahrer schrieb:
mit groteskem Spitzkehrenfahren eine Fahrstreckenverlaengerung von 43.5% (2.21km / 1.54km) gelungen ist
Das ist dann noch weit weg von dem Faktor 2-3 wie bei manchen üblich ...
 
Die neue Daunjochbahn hat eine Länge von 1.197 Meter, die neue SCHWARZE Piste wird jedoch mit 3,2 km angegeben...
??
Oder sind darin noch die Zu-/Abfahrtspiste enthalten?

Gruß Seilbahnfreund
 
Das ist doch einfach am Stubaier

1 x linke Pistenseite 1 Kilometer
1 x rechte Pistenseite 1 Kilometer
1 x Pistenmitte 1 Kilometer

so hat man doch die 3 Kilometer zusammen :D
 
Neulich habe ich auf irgendeiner Skigebietswebseite im Kleingedruckten gelesen, dass Pisten mit einer Breite von über 100m doppelt gezählt werden DÜRFEN :rolleyes: ... Unglaublich wie man betuppt wird.
 
fabi112 schrieb:
Neulich habe ich auf irgendeiner Skigebietswebseite im Kleingedruckten gelesen, dass Pisten mit einer Breite von über 100m doppelt gezählt werden DÜRFEN :rolleyes: ... Unglaublich wie man betuppt wird.
Das war die Website vom Stubaier Gletscher.
http://www.stubaier-gletscher.com/de/winter/lifte-pisten/
Ganz unten:
Hinweis:
Bei der Pistenlänge wird die effektive Fahrstrecke und nicht die Luftlinie angegeben. Ab 100 Metern Pistenbreite zählt eine Piste doppelt, weil es möglich wäre, zwei Pisten nebeneinander zu führen.
 
Obwohl ich das noch verstehen kann. Andere zählen ja auch die ganzen Zieh- und Forstwege mit.
 
jens.f schrieb:
fabi112 schrieb:
Neulich habe ich auf irgendeiner Skigebietswebseite im Kleingedruckten gelesen, dass Pisten mit einer Breite von über 100m doppelt gezählt werden DÜRFEN :rolleyes: ... Unglaublich wie man betuppt wird.
Das war die Website vom Stubaier Gletscher.
http://www.stubaier-gletscher.com/de/winter/lifte-pisten/
Ganz unten:
Hinweis:
Bei der Pistenlänge wird die effektive Fahrstrecke und nicht die Luftlinie angegeben. Ab 100 Metern Pistenbreite zählt eine Piste doppelt, weil es möglich wäre, zwei Pisten nebeneinander zu führen.

Link habe ich eine Seite vorher schon mal gepostet :ja:
 
Wird halt doch mal Zeit das wir hier in Europa nicht die Pistenlängen angeben sondern die Skigebietsfläche. Da kann man dann nicht mehr wirklich bescheißen.
 
Zurück
Oben