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Stuben/Arlberg 13.03.2006

Stuben/Arlberg (AT) 13.03.2006

Anfahrt: Über Stuttgart,Ulm,Bregenz,Feldkirch völlig problemlos

Wetter: Den ganzen Tag Kaiserwetter mit Blauen Himmel und Sonnenschein

Temperatur: Am Morgen so -15°C am Nachmittag dann nur noch -4°C

Schneehöhe: Tal 280cm
Berg 320cm

Schneezustand: Am Albonanordhang windgepresst, am Südhang bester Pulverschnee, Auf der Variante von Maroiköpfle nach Langen allerbester Pulverschnee

Offene/Geschlossene Anlagen: In Stuben war alles offen, in Anton???

Offene/Geschlossene Pisten: Keine Ahnung

Meiste Gefahren mit:
2SB AlbonaI+II,2SB Albonagrat

Wenigste Gefahren mit:
Alle anderen Null Mal

Gefallen:
-Pulverschnee/Tiefschnee
-Wetter
-Variante vom Maroiköpfle nach Langen

Nicht gefallen:
-Albonanordhang windgepresst

Fazit: :D :D :D :D :D :D von :D :D :D :D :D :D Maximalen

Etwas ausführlicher Bericht mit Bildern folgt!!
 
So nun der Bericht mit Bildern:
Nach den Neuschneefällen der vergangenen Tagen wartete ich geduldig bis der Wetterbericht grünes Licht gab. Nun war es endlich soweit, also die Ski ins Auto und ab Richtung Arlberg!!
Schon auf der Anfahrt wuchsen die Schneewände am Strassenrand stetig, bis sie schließlich in Stuben über Auto hoch waren. Auf dem Parkplatz ging mein erster Blick gleich zum Albonanordhang, der sich zu meiner Freude ganz unverspürt präsentierte.
Dann noch ein kurzer Blick zur Albonabahn
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und zur Flexenstrasse und den Anfängerliften im Tal
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Doch die Anfängerliften interressierten mich nicht, und ich begab mich schließlich mit den Liften Albona I+II (bei denen ich doch lieber einen Decke hätte mitnehmen sollen, da doch ein eiskalter Wind von oben herab kam), und Albonagrat,zum Startpunkt der Variante "Mulde" die direkt wieder nach Stuben. Doch schon nach wenigen Meter würde mir klar, dass ich doch lieber auf dem Südhang bei der Albonagratbahn geblieben wäre. Der Gesamte hang war windgepresst, was man aber vom Lift aus nicht erkennen konnte. Da der Schnee den der Wind mitführte,
die Sicht auf die eigentliche Schneeoberfläche behinderte. Deshalb sah der Hang ´von unten auch so schön unverspurt aus.
Unten angekommen, fuhr ich gleich wieder hoch um wieder zur Alöbonagratbahn zugelangen und den Tiefschnee links der Bahn (Vom Lift aus gesehen) ein bißchen zuverzieren.
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Noch ein kurzer Blick hinüber zum Knödelkopf
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und dann erstmal ein Spur in den Schnee gesetzt
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Talstation der Albonagratbahn und Skigebiet St.Anton-Rendl im Hintergrund (das war die einzige Wolke an diesem Tag)
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Dann veruschte ich mal zwei paralelle Spuren zufahren, aber seht selbst
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Talabschluss mit Kaltenberg, auf den Hängen im Vordergrund kann man weiter abfahren bis zum Rasthaus Verwall, und von dort dann weiter mit dem Taxi nach St. Anton. Was an diesem Tag doch etliche machten, da der Schnee an der Südseite echt super war.
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Nachdem ich doch etliche Male am Südhang gefahren bin, versuchte ich es am Nordhnag nochmal. Diesmal aber weiter westlich, im oberen Teil war dann der Schnee echt noch gut , aber weiter unter wurde er immer gepresster.
Ausblick nach Westen ins Klostertal
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Da sieht man den gepressten Schnee, aber es ging noch zum fahren.
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Dort fuhr ich dann nochmal, allerdings stieg ich diesmal noch weiter oben ein.
Wie gesagt oben war es noch gut zum fahren, und man könnte schöne Spuren ziehen. Auf dem Bild sind beide von mir.
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Aber dann wurde es immer mehr gepresst,
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nochmal Nahaufnahme des windgepressten Schnee.
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Also begab ich mich wieder zum Südhang, bei dem es wenn auch nur mit kleinen Anstiegen noch genügend unverspurten Pulverschnee gab.
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Die Spuren gehen auch wieder zum Rasthaus Verwall
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Nachdem ich nocht etliche Male am Südhang gefahren war, beschloss ich zum Abschluss des Tages noch die Variante vom Maroiköpfle nach Langen(ca. 6,5km und 1300 Hm) zunehmen. Nachdem ich vom Restaurant Albonagrat gut 20-25min aufgestiegen war, genoss ich am Gipfel angekommen erstmal die herrliche Aussicht.
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Skigebiet Lech/Zürs
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Im Vordergrund Restaurant Albonagrat, Bergstation Albonagrat und Albona II(von Links), im Hintergdrund Skigebiet St.Anton mit Valluga, Schindlergrat,Kapall
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Stanzertal
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Skigebiet St. Anton-Rendl
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Und das Ganze als Panorama zusammengeklebt
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Einstieg der Variante, den Hang links kann man auch Herunterfahren und kommt wieder am Rasthaus Verwall heraus.
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So jetzt konnte der Spass richtig losgehen, nachdem ich diesen Hang hinuntergefahren war. War meine Jacke bis zur Bauchoberkante komplett weiss.
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Es waren auch noch andere unterwegs
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Der untere Teil lag dann schon im Schatten
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Der weitere Streckenverlauf
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Blick zurück
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Und wieder vor
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Und wieder zurück
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Unter in Langen angekommen ging es dann mit dem Postbus wieder zurück nach Stuben
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So das war's
 
Wie immer tolle Bilder von Stuben. Vielen Dank auch für die genaue Fotodoku der Varianten Maroi-Langen. Irgendwie ist sich (bis jetzt) der Arlberg heuer nicht ausgegangen für mich, aber für nächstes Jahr nehm ich mir Stuben/Langen wieder fest vor :lol:
 
bei denen ich doch lieber einen Decke hätte mitnehmen sollen, da doch ein eiskalter Wind von oben herab kam

Du bist nicht der einzige, der diesen Fehler gemacht hat, auch ich habe mir diverse Frostbäulen auf der Albona geholt. Dafür ist es dort immer so schön leer.

MFG Dachstein
 
Zitat:
bei denen ich doch lieber einen Decke hätte mitnehmen sollen, da doch ein eiskalter Wind von oben herab kam

Du bist nicht der einzige, der diesen Fehler gemacht hat, auch ich habe mir diverse Frostbäulen auf der Albona geholt. Dafür ist es dort immer so schön leer.

MFG Dachstein

Auf der Bahn ist es wirklich extrem kalt. Ich durfte das mal mit Wind erleben... Allerdings gab es da Pferdedecken an der Station. (habe aber keine genommen, da ich nicht dachte, dass das so kalt wird) :?
 
Tolle Bilder und toller Bericht. Danke dafür!
Für mich bleibt noch die Frage: "Wenn ich das richtig verfolgt habe, bist Du immer am Arlberg unterwegs. Machst Du die Touren immer allein?"
 
Toller Bericht, ein Genuss!

Vgl. aber Lawinenlagebericht Tirol vom 13.3.2006:
Erhebliche Gefahr - Ich hätte mich nicht alle Deine Abfahrten fahren getraut. Der windgepresste gebundene Schnee ist schon lawinenanfällig.

Wie waren/sind Deine Überlegungen/Erfahrungen mit Lawinengefahr auf der Albona? (Welche Abfahren kann man bei welcher Lawinenstufe noch fahren?)
 

Anhänge

oli schrieb:
Tolle Bilder und toller Bericht. Danke dafür!
Für mich bleibt noch die Frage: "Wenn ich das richtig verfolgt habe, bist Du immer am Arlberg unterwegs. Machst Du die Touren immer allein?"
Ja, bin ein eigentlich fast immer am Arlberg. Da ich meistens eh nur gehe wenn es davor geschneit hat. Und der Arlberg zum Tiefschneefahren natürlich einfach spitze ist. Und außerdem ist der Arlberg von Stuttgart aus, auch gut erreichbar.

Wenn ich nur Piste heizen will, gehe ich meistens dann zum kleinen Bruder nach Warth/Schröcken. Oder mit der Familie ( Grossfamilie ca. 15-20 Leute) gehen mir auch eher in kleinere Gebiete.

Es kommt darauf, je nachdem wie die entsprechenden Leute gerade Zeit haben. Gehe ich entweder mal allein oder in der Gruppe ( wo ich dann meistens den Guide spielen darf) zum Fahren. Diesmal war ich wieder alleine unterwegs.

@Schnee: Du solltest immer Triebschneeansammlungen meiden, diese befinden sich an der Albona meistens ostsseitig, da der Wind normallerweise aus westlichen Richtungen kommt. Die Variante Gaisleger geht eigentlich fast immer, da sie eigentlich keine Steilstücke enthält.
 
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