• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Südschwarzwald 23/24

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wooly schrieb:
Zu meiner Skilehrerzeit am Feldberg haben die Leute bei solchen Verhältnissen (die wir damals nur 1-2 Mal hatten) ordentlich gekotzt ... und bei Regen ist kaum einer in den Kurs gekommen.

Und heutzutage stehen die Massen sich im Kackwetter am Lift die Beine in den Bauch.
Ich kann ja nachvollziehen, dass es dich verwundert. Mich auch. Aber die Leute sind da.
 
judyclt schrieb:
Aber die Leute sind da.

Vielleicht sind Sie heute einfach nur verzweifelter ... wir konnten uns damals ob der Schneelage ja meistens eher locker machen ... :biggrin:

.... ich gehe zwar jetzt nicht fahren, aber meine Familie rollt inzwischen auch schon die Augen wenn ich zum dritten mal am Tage die Schneelage beweine ...
 
Wooly schrieb:
judyclt schrieb:
Aber die Leute sind da.

Vielleicht sind Sie heute einfach nur verzweifelter ... wir konnten uns damals ob der Schneelage ja meistens eher locker machen ... :biggrin:

.... ich gehe zwar jetzt nicht fahren, aber meine Familie rollt inzwischen auch schon die Augen wenn ich zum dritten mal am Tage die Schneelage beweine ...

Ich bin auch immer wieder überrascht, dass wir bei diesen Kackbedingungen mehr Gäste als erwartet begrüßen können.....Fakt ist jedoch auch, dass diese Anzahl an Gästen in keinem Verhätnis zu einem Normalen Wintertag in der Ferien oder am WE steht.
So kann man zwar die variablen Kosten decken, danach wars das dann aber auch schon.
Und das ist auch in Winterberg so. Würden dort alle Anlagen laufen, wäre es auch sehr überschaubar.
 
Bin ich froh, dass ich nicht mehr skifahren muss (alt, Fasnet, Sicht, Knie, ...).
Wobei es ja heute noch irgendwie interessant wäre: ein halber Resilift (2), ein halber Grafenmatt 2 (bis Emmendinger Hütte) und dazu je ein ganzer Resi (1) und ein ganzes Förderband. Für 20 Flocken, das ist in etwa so viel, wie es bei mir daheim gestern Abend "geschneit" hat :wink:
Der Langfristtrend macht auch eher keine Hoffnung, und dann ist auch schon März.
 
Haben die SLs eigentlich eingetragene Mittelausstiege?
Ansonsten ist das ein ziemlich heißes Eisen, dass so offiziell zu bertrieben...
 
basti.ethal schrieb:
Haben die SLs eigentlich eingetragene Mittelausstiege?
Ansonsten ist das ein ziemlich heißes Eisen, dass so offiziell zu bertrieben...

Wie wird ein eingetragener Mittelausstieg definiert?

Heute war trotz mehr geöffneten Anlagen die Anstehsituation nicht besser wie gestern. :roll: Viele Leute fragten warum der 6er Sessellift nicht läuft. Es gab ja auch nur 5cm Neuschnee seit Samstag.
Ab morgen läuft er aber dann endlich auch wieder der 6er Sessel am Seebuck aber nur für Fußgänger. Damit wurde meiner Meinung nach dann die Saison 23/24 am Feldberg beendet. Es wird noch auf dem Restschnee solange gerutscht wie Gäste da sind, also bis Donnerstag, und dann war es das.

judyclt schrieb:
Wooly schrieb:
Zu meiner Skilehrerzeit am Feldberg haben die Leute bei solchen Verhältnissen (die wir damals nur 1-2 Mal hatten) ordentlich gekotzt ... und bei Regen ist kaum einer in den Kurs gekommen.

Und heutzutage stehen die Massen sich im Kackwetter am Lift die Beine in den Bauch.
Ich kann ja nachvollziehen, dass es dich verwundert. Mich auch. Aber die Leute sind da.

Kann ich auch so bestätigen, beim schlechten Wetter (Regen) gibt es weniger absagen bei den Skikursen wie bei schönerem Wetter. Vielleicht zählt ja bei den Gästen das Motto jetzt haben wir eh schon gebucht also ziehen wir es durch.
 
Ne, die erste von zwei Wochen ist schon angebrochen.
 
Ich weiß, aber das bezog sich auf Donnerstag schließen.
 
Wenn man sich diese Tristesse so anschaut, muss man sich dort wohl bald mal entscheiden: Entweder eine wirklich schlagkräftige Beschneiungsanlage, die innerhalb kürzester Zeit das ganze Gebiet mit einer ordentlichen Grundlage versorgt, oder zusperren.

Wünschen würde ich mir Ersteres, politisch ist das aber glaube ich nicht durchsetzbar.

Schade um den Skisport im Schwarzwald…
 
frank123 schrieb:
Wenn man sich diese Tristesse so anschaut, muss man sich dort wohl bald mal entscheiden: Entweder eine wirklich schlagkräftige Beschneiungsanlage, die innerhalb kürzester Zeit das ganze Gebiet mit einer ordentlichen Grundlage versorgt, oder zusperren.
Wünschen würde ich mir Ersteres, politisch ist das aber glaube ich nicht durchsetzbar.
Schade um den Skisport im Schwarzwald…

Scroll bitte mal ein wenig durch den Thread, das ist nämlich alles nicht so einfach ...

- Bei den aktuellen hohen Temperaturen und Dauerregen hilft dir die schlagkräftigste Beschneiungsanlage nicht.
- Bei den aktuellen hohen Temperaturen und Dauerregen wird das ständige Beschneien auch einfach zu teuer.
- Die Wasservorräte am Feldberg sind endlich, und irgendwann auch der Platz/Geld für Speicherseen.
- Die meisten seriösen Studien geben dem Skisport auf Dauer unter 2000m keine langen Aussichten mehr.
- Politisch ist es nicht durchsetzbar weil es aus oben genannten Gründen keinen Sinn macht, und das ist auch gut so.
- Schade um den Skisport im Schwarzwald .. Veränderungen tun weh, aber wirklich etwas ändern können wir wohl nicht mehr daran.
 
Wooly schrieb:
frank123 schrieb:
Wenn man sich diese Tristesse so anschaut, muss man sich dort wohl bald mal entscheiden: Entweder eine wirklich schlagkräftige Beschneiungsanlage, die innerhalb kürzester Zeit das ganze Gebiet mit einer ordentlichen Grundlage versorgt, oder zusperren.
Wünschen würde ich mir Ersteres, politisch ist das aber glaube ich nicht durchsetzbar.
Schade um den Skisport im Schwarzwald…

Scroll bitte mal ein wenig durch den Thread, das ist nämlich alles nicht so einfach ...

- Bei den aktuellen hohen Temperaturen und Dauerregen hilft dir die schlagkräftigste Beschneiungsanlage nicht.
- Bei den aktuellen hohen Temperaturen und Dauerregen wird das ständige Beschneien auch einfach zu teuer.
- Die Wasservorräte am Feldberg sind endlich, und irgendwann auch der Platz/Geld für Speicherseen.
- Die meisten seriösen Studien geben dem Skisport auf Dauer unter 2000m keine langen Aussichten mehr.
- Politisch ist es nicht durchsetzbar weil es aus oben genannten Gründen keinen Sinn macht, und das ist auch gut so.
- Schade um den Skisport im Schwarzwald .. Veränderungen tun weh, aber wirklich etwas ändern können wir wohl nicht mehr daran.

Bin ich voll bei dir.

Da ich aber aus der Region bin, schaue ich mir das Gemurkse schon die letzten 20 Jahre an. Die Investitionen, die da getätigt wurden, sind für mich auf Basis der vorhandenen Beschneiung schon länger nicht nachvollziehbar.
Natürlich würde eine vernünftige Anlage bei den aktuellen Temperaturen auch nichts nutzen. Der Punkt ist aber, dass sie auch bei passenden Temperaturen nicht schnell genug eine ordentliche Unterlage hinbekommen können und das ist kein neues Problem.
Zum Jahreswechsel hätte man beispielsweise mit einer passenden Anlage recht gute Bedingungen bieten können.

… ja, der Schwarzwald ist auch ohne Schnee schön, und für Schnee und ordentliche Pisten sind die Alpen ja zum Glück nicht weit entfernt.
 
frank123 schrieb:
Bin ich voll bei dir.
Da ich aber aus der Region bin, schaue ich mir das Gemurkse schon die letzten 20 Jahre an. Die Investitionen, die da getätigt wurden, sind für mich auf Basis der vorhandenen Beschneiung schon länger nicht nachvollziehbar.

ich schaue mir das schon länger an ;-) ich bin mit 3 Jahren auf orangenen Rutscherski in St.Peter losgefahren, hatte meinen ersten Skikurs mit 5 am Notschrei, war lange im Skiclub Kirchzarten und Kinderkurs Skilehrer am Feldberg. Ja, es gab manches Gewürge zwischen Gemeinde & Umland, aber eigentlich haben sie den Spagat zwischen Ski & Natur ganz gut hinbekommen ... was du beschreibst ist ein wenig der Winterberg-Weg .... ich persönlich kann dem nichts abgewinnen, dazu ist der Schwarzwald zu wenig Tourist Playground für mich ... wenn man sich komplett prostituieren will kein Ding ... aber ich finde es schön das es Regionen gibt die dem widerstehen ....
 
frank123 schrieb:
Wenn man sich diese Tristesse so anschaut, muss man sich dort wohl bald mal entscheiden: Entweder eine wirklich schlagkräftige Beschneiungsanlage, die innerhalb kürzester Zeit das ganze Gebiet mit einer ordentlichen Grundlage versorgt, oder zusperren.

Wünschen würde ich mir Ersteres, politisch ist das aber glaube ich nicht durchsetzbar.

Schade um den Skisport im Schwarzwald…
Besser ist es, zu erkennen, dass der Klimawandel fortschreitet und weitere Investitionen keinen Sinn mehr machen.
 
Schade aber auch, dass es in anderen Regionen (welche klimatologisch nicht so gut da stehen wie der Feldberg, dafür aber bessere Schneeanlagen haben) derzeit bessere Bedingungen vorweisen.
Doch mit der Lobby dort geht nunmal nix mehr. Aber okay, dann fahren die Menschen halt mit dem Auto weiter bis in die Alpen. Ob das dann ökologisch sinnvoller ist als ein Speicherteich, sei mal dahingestellt.
 
basti.ethal schrieb:
... dann fahren die Menschen halt mit dem Auto weiter bis in die Alpen. Ob das dann ökologisch sinnvoller ist als ein Speicherteich, sei mal dahingestellt.

Das braucht gar nicht dahingestellt sein. Die lange Autofahrt mit dem Verbrenner ist definitiv umweltschädlicher als das lokale Skifahren mit intensiver Beschneiung. Vor allem mit dem 13l/100km Verbrenner wie mancher im Autotopic.
 
Es ist halt nicht nur das fehlende Wasser und nicht nur der viel zu warme Winter.
Die strukturellen Probleme schleppt der einstige Liftverbund ja schon seit Jahrzehnten
mit sich herum (Investitionen!), dazu kommen dann noch so heitere Spezialthemen wie
die Gemarkungsverläufe und Sanierungsstau (August-Euler-Platz!). Prinzipiell kann man
nur hoffen, dass die Feldbergbahnen diese Saison finanziell überleben.
 
basti.ethal schrieb:
Schade aber auch, dass es in anderen Regionen (welche klimatologisch nicht so gut da stehen wie der Feldberg, dafür aber bessere Schneeanlagen haben) derzeit bessere Bedingungen vorweisen.
Doch mit der Lobby dort geht nunmal nix mehr. Aber okay, dann fahren die Menschen halt mit dem Auto weiter bis in die Alpen. Ob das dann ökologisch sinnvoller ist als ein Speicherteich, sei mal dahingestellt.

stefan1893 schrieb:
Besser ist es, zu erkennen, dass der Klimawandel fortschreitet und weitere Investitionen keinen Sinn mehr machen.
 
Wooly schrieb:
frank123 schrieb:
Bin ich voll bei dir.
Da ich aber aus der Region bin, schaue ich mir das Gemurkse schon die letzten 20 Jahre an. Die Investitionen, die da getätigt wurden, sind für mich auf Basis der vorhandenen Beschneiung schon länger nicht nachvollziehbar.

ich schaue mir das schon länger an ;-) ich bin mit 3 Jahren auf orangenen Rutscherski in St.Peter losgefahren, hatte meinen ersten Skikurs mit 5 am Notschrei, war lange im Skiclub Kirchzarten und Kinderkurs Skilehrer am Feldberg. Ja, es gab manches Gewürge zwischen Gemeinde & Umland, aber eigentlich haben sie den Spagat zwischen Ski & Natur ganz gut hinbekommen ... was du beschreibst ist ein wenig der Winterberg-Weg .... ich persönlich kann dem nichts abgewinnen, dazu ist der Schwarzwald zu wenig Tourist Playground für mich ... wenn man sich komplett prostituieren will kein Ding ... aber ich finde es schön das es Regionen gibt die dem widerstehen ....

Da muss ich widersprechen. Den "Spagat" haben sie niemals gut hinbekommen. Schon vor 30 Jahren hieß es, als es um den Bau der - viel zu spät kommenden - ersten modernen Bahn, also des Seebuck-6ers, ging, von Seiten des DAV: "in 10 Jahren liegt eh kein Schnee mehr". Wenn der Wirbser das damals nicht einfach durchgezogen hätte - was aus persönlicher Sicht vollkommen wahnsinnig war - wäre das Skigebiet schon lange erledigt. Die Beschneiungsanlage hat er halt nimmer rechtzeitig hingekriegt. Und das ist ein in meinen Augen ein Jammer. Wasser hat's da oben genug, Problem ist die Fläche. Eigentlich auch nicht, vielmehr die Anstellerei darum. Sinnvoller Kompromiss wäre in meinen Augen gewesen, am Feldi richtig zu investieren und andernorts so laufen zu lassen. Letzteres ist ja auch passiert, sind ja seit der Hochzeit in den 70ern mehr als genug Beherbergungsbetriebe im Schwarzwald über die Wupper gegangen. Da können sich jetzt Fuchs und Hase ungestört gute Nacht sagen.

Gebe dir allerdings dahingehend Recht, dass viele der jetzigen Gäste wohl nicht so schnell noch einmal langfristig für den Winter buchen werden. Der Vergleich mit Winterberg hinkt da leider. Aus den NL und dem Metropolraum Rhein/Ruhr liegen zwischen dem Feldberg und Österreich kaum 1-2 Stunden mehr Anfahrtszeit. Auf eine Woche gesehen ist das absolut nachrangig. Sauerland ist halt nah, geht auch für 2-3 Tage - und ist in der Hinsicht alternativlos.
Als ich da oben noch geskilehrert habe, waren neben Anfängern viele Familien mit Kindern zu Gast, auch aus der Schweiz. Die haben den vergleichsweise sehr günstigen Hotelkomfort mitgenommen. Aber Schnee war für die natürlich schon Grundvoraussetzung.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben