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Südtiroler Rekordwinter

Alle, die behaupteten, wegen der Preissteigerungen und der Stromkrise würden die Zahlen einbrechen, wurden Lügen gestraft…

Interessant finde ich ja das:
Drittstärkstes Herkunftsland war die Schweiz: Es wurden 114.000 Ankünfte und 494.000 Übernachtungen von Schweizer Gästen gemeldet.
Nach Deutschland und Italien bereits die Schweiz finde ich doch recht überraschend.
 
Die Zahlen bedeuten aber auch, dass die Preisentwicklung in den nächsten Jahren weiter deutlich nach oben gehen wird. Das Experiment mit den stark erhöhten Skipasspreisen ist in diesem Winter voll aufgegangen und so wird man auch in den nächsten Jahren, zumindest bis eine signifikante Delle kommt, die Preisschraube deutlich nach oben drehen. Angebot und Nachfrage eben.
 
Interessant, dass da keine anderen Nationen aus Osteuropa vor der CH liegen. Ich fand, es hatte in den Dolomiten in den letzten Jahren immer viele Russen, Polen, Slowaken, Tschechen, etc.
Ok, die Russen sind jetzt erst mal raus und die anderen genannten Nationen fahren vielleicht aufgrund der angezogenen Preise nicht mehr so oft in die Dolomiten.

Interessant ist aber auch, dass dort kaum Briten, Holländer und Belgier sind. Die fahren ja viel in die Westschweiz oder nach Frankreich. Aber gerade die Holländer und Belgier sind ja auch oft in AT anzutreffen und da wäre es bis nach Südtirol auch nicht mehr weit. Die Briten brauchen ja meist ein Flughafen, aber da gibt es doch auch viele Verbindungen nach Innsbruck, Verona etc. die sich anbieten würden... Das wäre nicht weiter in die Skigebiete Südtirols wie von Genf, Turin, Lyon aus nach FR, oder ins Aostatal bzw. Wallis.
 
frank123 schrieb:
Die Zahlen bedeuten aber auch, dass die Preisentwicklung in den nächsten Jahren weiter deutlich nach oben gehen wird. Das Experiment mit den stark erhöhten Skipasspreisen ist in diesem Winter voll aufgegangen und so wird man auch in den nächsten Jahren, zumindest bis eine signifikante Delle kommt, die Preisschraube deutlich nach oben drehen. Angebot und Nachfrage eben.

Das habe ich mir auch gedacht, die Bergbahnen machen alles richtig. Sieht man ja jetzt an den neuen Preisen für Südtirol.
 
Natürlich, ich fahre ja auch jedes Jahr nach Südtirol. Aber es überrascht dennoch. Einerseits weil viele Skigebiete vor der Haustüre eines Schweizers sind, andererseits alleine von der Bevölkerungszahl her (was Downhill dann aber etwas relativiert hatte).
 
frank123 schrieb:
Die Zahlen bedeuten aber auch, dass die Preisentwicklung in den nächsten Jahren weiter deutlich nach oben gehen wird. Das Experiment mit den stark erhöhten Skipasspreisen ist in diesem Winter voll aufgegangen und so wird man auch in den nächsten Jahren, zumindest bis eine signifikante Delle kommt, die Preisschraube deutlich nach oben drehen. Angebot und Nachfrage eben.

Ich denke das wird man erst in der kommenden Saison wirklich sehen. Ich vermute die meisten Gäste werden die Preissteigerungen erst dann wirklich registrieren, wenn das Geld weg ist. Also nicht schon vor der Saison, wo man theoretisch noch stornieren könnte. Sondern erst dann, wenn der Urlaub zuende ist, und man sieht, wieviel er insgesamt gekostet hat. Daher vermute ich, dass sich Preissteigerungen erst in der Folgesaison auf die Buchungszahlen bemerkbar machen (wenn es denn so ist).
 
Alle, die behaupteten, wegen der Preissteigerungen und der Stromkrise würden die Zahlen einbrechen, wurden Lügen gestraft…

Für das Protokoll stelle ich dem eine andere Interpretation dazu: Warte einige wenige Jahre, dann nehmen die derzeitigen "Roaring Twenties" ihr abruptes Ende. Das was jetzt ist, ist in vielerlei Hinsicht auf Nichts gebaut, eine Illusion.
 
barmuc73 schrieb:
Daher vermute ich, dass sich Preissteigerungen erst in der Folgesaison auf die Buchungszahlen bemerkbar machen (wenn es denn so ist).

Glaube ich nicht. Energiepreise gehen schon wieder runter und notfalls kommen neue Gäste aus dem Osten. Die großen Gebiete wie Ischgl werden weiter Kasse machen.
 
Ich habe auch den Eindruck, dass die Menschen in den letzten Jahre immer mehr den Drang nach Urlaub haben und insbesondere schöne Naturlandschaften aufsuchen. Die Zahlen aus der Kreuzfahrtindustrie sprechen beispielsweise auch die gleiche Sprache.
Erhöhte Kosten scheinen den Leuten gar nicht so sehr zu schmerzen, so lange sie etwas tolles geboten bekommen. Wahrscheinlich wird dieser Trend auch anhalten.
 
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