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Sulden / 31.10.2009 / Herrlich!

Ganz ungewohnterweise gibt’s von mir mal einen Bericht aus Italien – auch wenn das manche Südtiroler so wahrscheinlich nicht so gerne hören würden :wink:

Skifahren am Allerheiligen-Wochenende ist ja so eine Sache, auf den Gletschern tendenziell eine überfüllte… Angesichts der tollen Verhältnisse ganz aufs Skifahren zu verzichten war allerdings auch keine prickelnde Alternative, also musste was Anderes her. Da hat es mir nur gut gepasst, dass in Sulden am Ortler dank der neuen Beschneiungsanlage das Madritschgebiet in Betrieb gehen konnte. Dass ich noch nie in Sulden war und immer gerne neue Gebiete kennen lernen, war ein weiteres Argument für eine Reise nach Südtirol.

Nach einem gemütlichen Frühstück ging’s gestern dann einigermaßen spät von Glurns aus in einer halben Stunde nach Sulden, am Parkplatz um 9:45 Uhr die erste positive Überraschung – schaut alles andere als überfüllt aus! Dann schnell Karten gekauft (überraschenderweise um 19,50 Euro und nicht um 30,50 – warum man das nicht auf der Homepage bewirbt?) und mit 10 anderen Leuten in der 110-Mann-Gondel auf 2610 Meter Höhe geschwebt.

Oben waren zwei Sesselbahnen geöffnet, nämlich die 4KSB Madrtisch und die 4SB Schöntauf I, dazu die Pisten 1, 2, 3 und 4. Die Piste 1 beim Madritsch liegt noch ziemlich im Schatten, daher geht’s gleich mal ganz hinauf auf 3150 Meter.

Blick aus dem Lift auf die Madritschhütte und die Talstationen der Schöntaufbahnen:

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Was außer der äußerst dünnen Schneedecke neben den Pisten sofort ins Aug sticht, sind natürlich die 3000er in der unmittelbaren Umgebung – hier Königspitze, Zebru und Ortler:

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Dieses Panorama ist schon etwas Besonderes, so viele 3000er zum Greifen nahe und das in dieser Höhe in einem Nicht-Gletscherskigebiet.

Dann gilt die Aufmerksamkeit aber den Pisten, ich bin ja schließlich nicht nur zum Aussicht genießen da :wink: Schaut ja schon mal ganz gut aus:

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Schnell stell ich fest: Schaut nicht nur gut aus, sondern ist auch gut :D

Dementsprechend genieße ich die Abfahrten und packe die Kamera erst wieder bei der Mittagspause auf der Terrasse der Madritschhütte aus:

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Lecker und preislich total ok – Apfelstrudel und Cappuccino um 4,80 Euro, da fällt mir im Salzburger Land auf die schnelle keine Hütte ein, die da mithalten kann…

Wie man sieht, war der anfänglich strahlende Sonnenschein nun etwas getrübt, das Skivergnügen dank ihr und ihren Kolleginnen aber nicht:

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Sowas hab ich auch noch nie gesehen – Schneekanone im Barbie-Design :wink:

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Auf den geöffneten Pisten wurde angenehmerweise nicht beschneit, dafür hieß auf der Piste 8 beim Schöntauf II den ganzen Tag über „Feuer frei“:

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Dementsprechend leer schon der Speicherteich hinter der Madritschhütte:

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Hab ich schon mal erwähnt, dass wenig los war? :D Hier die rote Piste Nr. 4 mit der Talstation Schöntauf I, wie alle anderen Pisten auch perfekt in Schuss!

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Piste 3 – hier waren ein paar Stangerlfahrer unterwegs, allerdings nur mit einem Kurs und nicht sonderlich viele, haben daher überhaupt nicht gestört.

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Am Nachmittag bin ich dann dazu übergegangen die beiden Sessellifte zu kombinieren um so eine Abfahrt von immerhin 500 Höhenmetern zu haben – auf dem folgenden Bild die Piste 1 in der Nähe der Talstation Madritsch. Schaut auf dem Bild flacher aus, als sie eigentlich ist – man kann’s hier richtig schön krachen lassen und fad wird einem dabei auch nicht, weil’s doch ein paar Kuppen und Kurven gibt, durchaus interessante Trassierung also.

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Gleicher Pistenabschnitt aus dem Lift fotografiert, schaut schon ein bisschen steiler aus:

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Hier wird gerade eine M18 an ihren neuen Einsatzort an der Piste 1 gebracht – das war wohl das einzige Manko gestern, dass ein kleines Stück dieser Piste noch nicht fertig war und man daher von oben kommend erst zur Madritschhütte musste und dann über die Piste 2 (= Ziehweg) zur Piste 1 zurück. Der Ziehweg ist zwar nicht sonderlich prickelnd, aber ohne Anschieben zu absolvieren und so hat man immerhin ein bisschen Zeit auch beim Fahren das Panorama zu genießen :wink:

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Nicht fehlen darf natürlich ein Foto der Pendelbahn:

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Und noch eines mit Blick ins herbstliche Tal:

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Zwischendurch kommt auch am Nachmittag immer mal wieder die Sonne heraus, hier genützt für eine Aufnahme der Piste 2 auf dem Weg der Madritsch-Bergstation zur Schöntauf-Talstation:

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Um drei wird das Licht ziemlich fahl, Zeit ans Aufhören zu denken, aber nicht ohne eine letzte und eine allerletzte Fahrt und ein paar weiteren Fotos:

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Bei der allerletzten Fahrt ist’s schon halb vier, vom Boden sieht man nicht mehr sonderlich viel, dafür glänzt der Speicherteich in den dünnen Sonnenstrahlen:

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Nach den Berichten, die ich hier im Voraus gelesen hatte, war ich guter Dinge, dass auch mir Sulden gefallen würde und meine Erwartungen wurden voll erfüllt, besser hätt’s auf keinem Gletscher sein können! Nachdem’s mein erster Besuch in Sulden war, nehm ich Hinweise natürlich gerne entgegen, falls ich irgendwas durcheinander gebracht habe und auch sonst freu ich mich wie immer über eure Kommentare :wink:
 
Gelungener Bericht, schafi! :zustimm:

Sulden bietet wirklich eine beeindruckende Szenerie mit imposanten hochgebirgs Impressionen.
Die Stimmung, die deine Bilder vermitteln, ist irgendwie sehr speziell, artifitiell, entlegen und futuristisch wie endzeitmäßig zugleich. Sehr genial!
 
War mit meiner Frau und meinem Sohn an Ostern in Sulden und kann deinen Eindruck nur bestätigen. Tolles Pano und super präparierte Pisten. Auch die Erschliessung mit nur 3 Sesselbahnen und wirklich ausreichenden Abfahrten hat mich überzeugt.
Mein Neid ist dir sicher. Würde aber persöhnlich nur hinfahren, wenns halt auch wirklich viel Schnee hat. Sieht einfach besser aus und es gehen noch ein paar Abfahrten mehr.
Bei knapp 700km Anfahrt aber auch zu verstehen :biggrin:
Im Ernst: wenn ichs so nah hätt wie du wär ich auch gefahren , ganz sicher!

Gruss Nils
 
War ja auch schon einige Male zum Saisonstart in Sulden, aber so wenig Schnee hab ich noch nie gesehen - die Steigerung der Beschneiung ist also merklich, früher hätte man bei so wenig Naturschnee den Saisonstart weiter hinauszögern müssen..

.. dann wiederum fragt man sich, warum Sulden unbedingt so früh starten muss, weil viel los ist da nie Anfang/Mitte November, dass sich das ganze lohnen würde...
 
Vielleicht wollen sie sich hin zu einer Gletscher-Konkurrenz entwickeln und mittelfristig die Region/das Tal mit ganzjährigem Skibetrieb vermarkten?

Klar, dies erscheint teils unwahrscheinlich, da offenschtlich zwischen Sulden und dem Stilvser-Joch gewisse Differnzen herrschen ....
.... aber rein technisch scheint es wohl machbar zu sein, oder? Sulden hat doch Betrieb bis Mitte / Ende Mai, wenns mich nicht täuscht.
Hat der Gletscher eigentlich noch auf oder herrscht dort schon Wintersperre?

Bedenkt man die vakante Situation bezüglich Trafoi, dann kann ich schon verstehen, dass Sulden versucht solangsam aber sicher gezielt Aufmerksamkeit früh in der Saison auf sich zu lenken. Der Ort ist nicht über Gebühr teuer, das Angebot ist aktuell kunkurrenzfähig und die Anfahrt zur Talstation ist leichter als z.B. in Stubai, Kauner, Mölltal. Mit dem Start zu den Allerheiligenferien wird man sich hier mittelfristig sicherlich eine eigene Klientel heranzüchten. Der Unterschied zu den Gletchern seitens der Pistenquali erscheint IMHO vernachlässigbar. Warum also nicht dahin anstatt in die klassischen Gebiete?
 
Schöne Bilder aus Sulden die Lust aufs Skifahren machen!
Das Panorama dort ist wirklich gealtig, ich glaub ich muss da auch mal hin.

CruisingT schrieb:
Hat der Gletscher eigentlich noch auf oder herrscht dort schon Wintersperre?
Der Pass ist noch offen. Wenn es so läuft wie die letzten Jahre, ist morgen der letzte Betriebstag auf dem Gletscher.
Auf der Webcam sieht man z. B. dass am Pirovano die Terasse schon leergeräumt und winterfertig gemacht wurde.
 
starli2 schrieb:
War ja auch schon einige Male zum Saisonstart in Sulden, aber so wenig Schnee hab ich noch nie gesehen - die Steigerung der Beschneiung ist also merklich, früher hätte man bei so wenig Naturschnee den Saisonstart weiter hinauszögern müssen..

.. dann wiederum fragt man sich, warum Sulden unbedingt so früh starten muss, weil viel los ist da nie Anfang/Mitte November, dass sich das ganze lohnen würde...

Ich war schon öfters an Allerheiligen im Vinschgau (eher zum Bergwandern). Da waren Jahre dabei mit deutlich weniger Schnee. 2001 war ich an Allerheiligen vom Martelltal aus auf der Madritschspitze. Der Weg war maximal etwas angezuckert im Bereich oberhalb 3000 Meter. Mitte der 90er Jahre (1995 oder 1996) war ich zu dieser Jahreszeit ohne jede Schneeberührung auf der über 3300 Meter hohen Orgelspitze. Zuletzt war an Allerheiligen 2006 mit Sicherheit weniger Schnee als heuer. Richtig ist natürlich, dass erst die neue Schneeanlage einen Saisonstart Anfang November bei dieser Schneelage möglich macht. Den Ruf, ein potentielles Ziel für den Spätherbst als Alternative zu den Gletschern zu sein, muss sich Sulden natürlich erst über mehrere Jahre hinweg erarbeiten. Zur Zeit ist Sulden jedenfalls, wie in diesem Bericht gut dokumentiert wurde, ein guter Geheimtipp für den Saisonauftakt Anfang November.
 
Wenn man bedenkt, dass sich die Diavolezza mit einer mickrigen Piste und einer Tageskarte für 45,.- € feiern lässt, ist das echt ein klasse Angebot, die Pisten sehen tadellos aus und wenn die so weiter beschneien geht zum nächsten Wochenende bestimmt auch noch die Schöntauf 2 auf. Bin echt neidisch, bei den Verhältnissen wäre ich jetzt auch gern oben.
 
Danke für den schönen Bericht! Die besondere Sulden-Stimmung kommt ganz toll rüber!

Jezt bin ich wieder am Überlegen, ob wir nicht doch die weite Anfahrt nach Sulden für unser geplantes Skiopening-WE in knapp drei Wochen machen sollen...statt Reiteralm oder Hauser Kaibling....
 
Als langjähriger Suldenliebhaber freue ich mich besonders über deinen Bericht, danke!

Zu den Anmerkungen zur Schneehöhe lässt sich sagen, dass die Suldener Seilbahnen in den letzten fünf Jahren riesige Probleme hatten Ihre Skitestwoche Mitte-Ende November durchzuführen, wegen der damals noch fehlenden Beschneiung fiel sie sogar zweimal aus. Von daher sieht es dieses Jahr bereits gar nicht so schlecht aus, und in den nächsten Tagen sollte ja wohl auch noch einiges dazukommen, siehe Bild unten.
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Kurze Frage noch: Ist eine Beschneiung der Piste zur Mittelstation eigentlich auch möglich?
 
Danke für eure Rückmeldungen - mal von für meine Berichte ungewohnten Leuten, was so ein Gebietswechsel ausmacht :wink:

Skihase schrieb:
Jezt bin ich wieder am Überlegen, ob wir nicht doch die weite Anfahrt nach Sulden für unser geplantes Skiopening-WE in knapp drei Wochen machen sollen...statt Reiteralm oder Hauser Kaibling....
Puh, Reiteralm bzw. Kaibling oder Sulden, recht viel krasser könnte der Gegensatz ja kaum sein. Schneetechnisch müsst's da wie dort passen, ansonsten natürlich eine Geschmackssache, was man bevorzugt. Für mich stellt sich die Frage zu dem Zeitpunkt dann nicht mehr wirklich, da ich dann meine SSSC habe und von daheim in ca. einer Stunde im Ennstal bin und sich Sulden für einen Tag leider gar nicht eignet, sonst würd ich sicher öfter herfahren.

Gut möglich, dass man sich in Sulden längerfristig als ab Ende Oktober schneesicheres Gebiet positionieren will - in Anbetracht der Höhenlage sollte das ja einigermaßen problemlos möglich sein, marketingtechnisch könnte man sich aber zB von den Schladmingern noch einige Scheiben abschneiden. Der Gratisskitag nächstes Wochenende wird auf der Homepage ja beworben, aber die stark ermäßigten Preise zum Start waren nirgends erwähnt und als wir in Glurns am Freitag erwähnt haben, dass wir am Samstag in Sulden Skifahren wollen, schaute uns jemand einigermaßen entgeistert an und meinte in der Zeitung gelesen zu haben, dass Sulden erst mit Ende November den Skibetrieb aufnehmen würde. Das war wohl eine falsche Erinnerung, zeigt aber auch ganz gut, dass der frühe Saisonstart nicht sonderlich intensiv beworben worden sein kann. Potential hätte Sulden um diese Jahreszeit sicher, war vor zwei bzw. drei Jahren zur selben Zeit am Schnalstaler Gletscher und das Angebot dort kann für meinen Geschmack nicht mit Sulden mithalten.
 
schafi schrieb:
Potential hätte Sulden um diese Jahreszeit sicher, war vor zwei bzw. drei Jahren zur selben Zeit am Schnalstaler Gletscher und das Angebot dort kann für meinen Geschmack nicht mit Sulden mithalten.

Ja, das kann ich vom letzten Jahr bestätigen. Im Schnalstal sind zu dieser Saisonzeit nur die Gletscherpisten geöffnet (sieht man von einem kurzen Stück zur Talstation der Gletscherseebahnen ab, das nicht auf dem Gletscher liegt). Wegen fehlender Beschneiung und wegen ihrer Exposition (südöstlich) beseht für die Schnalstaler keine Chance, zu dieser Jahreszeit Skibetrieb an ihren längeren Bahnen Teufelsegg und Hintereis anzubieten. Sie müssen sogar froh sein, wenn diese Bahnen mit ihren zugehörigen Pisten zur Weihnachtssaison geöffnet werden können. Anders sieht es in der Frühjahrsaison aus, wenn am Schnalstaler Gletscher Vollbetrieb ist. Dann ist der Schnalstaler Gletscher ein überaus lohnendes Skigebiet, das in fast jeder Hinsicht Sulden überlegen ist und sich vor keinem anderen Gletscherskigebiet der Ostalpen verstecken braucht.
 
@ Skihase:

Ich würd das Opening vom Wetter und den Bedingungen abhängig machen. Entweder im Norden oder im Süden wird schon gutes Wetter sein...
 
Toller Bericht. Sehr eindrückliche, stimmungsvolle Bilder, die das besondere Panorama in Sulden mit dem Dreigestirn Königsspitze, Zebru und Ortler wirklich hervorragend einfangen.Die (noch) geringe Schneedecke gibt dem ganzen sogar irgendwie durch die Farbkontraste einen zusätzlichen Reiz.

Zu den Fragen bez. Saisonöffnungszeiten: meines Wissens war Sulden traditionell ein Gebiet mit sehr frühen Öffnungszeiten (früher als die meisten anderen Nicht-Gletscherskigebiete). Auch die Skitests im späten Oktober (oder frühen November?) gehen zumindest bis in die 1980er Jahre zurück (wenn ich mich richtig erinner). Ohne Schneekanonen wird da natürlich die eine oder andere Saisonöffnung natürlich mal ins Wasser gefallen sein (bzw. eigentlich auf dem Trockenen gebleiben sein :)).
 
Hi,

vielen Dank für den informativen Bericht. Sulden ist wirklich eine Alternative zum Skisaisonbeginn auf einem Gletscher auf die ich bislang noch nicht gekommen bin. Aber das ist für nächstes Jahr sicherlich eine Überlegung wert. Danke für die Anregung!

Viele Grüsse

Micha
 
Sulden ist kein Gletscher! :lol:

Auf jeden Fall ein toller Bericht mit super Fotos! Das Vinschgau wäre sicher mal eine Überlegung für zwei, drei Tage wert. Mal sehen, vielleicht klappt's ja mal...
 
schafi schrieb:
Gut möglich, dass man sich in Sulden längerfristig als ab Ende Oktober schneesicheres Gebiet positionieren will...

... dass wir am Samstag in Sulden Skifahren wollen, schaute uns jemand einigermaßen entgeistert an und meinte in der Zeitung gelesen zu haben, dass Sulden erst mit Ende November den Skibetrieb aufnehmen würde. Das war wohl eine falsche Erinnerung, zeigt aber auch ganz gut, dass der frühe Saisonstart nicht sonderlich intensiv beworben worden sein kann.
Kann ich nicht ganz nachvollziehen, Sulden hat "schon immer" Skibetrieb ab Ende Oktober / Anfang November, meist wurde es in den letzten Jahren aber eher das 2. oder 3. Novemberwochenende, weil der Schnee nicht ganz gereicht hat, teilweise ging's aber auch pünktlich los, und so gab es mit dem Stelvio auch mal 1-2 Wochenenden Überschneidung.

Faustregel:
Mai - November : Stilfserjoch
November - Mai : Sulden/Madritsch
 
Toller Bericht, tolle Fotos

Solche Berichte liebe ich ja, die mehr mit Qualität als Quantität überzeugen. Du machst schöne Fotos, dickes LOB! :D
Schade ich war noch nie in Sölden, ich hoffe dass wenn ich 18 bin und n Auto hab auch zu solchen Touren komme...

mfg rabiator
 
Sulden nicht Sölden.... :D
 
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