Zusammenfassung: SNOWMATIC von SUPERSNOW - Herstellerübergreifende Steuerung der Beschneiung
Mit SNOWMATIC bietet SUPERSNOW ein zentrales Automatisierungssystem, das Schneeerzeuger unterschiedlicher Hersteller in einer gemeinsamen Plattform zusammenführt. Ziel ist es, die technische Beschneiung effizienter zu organisieren, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen und den Arbeitsaufwand für das Beschneiungsteam zu reduzieren.
Vor der Einführung wird zunächst die bestehende Infrastruktur des Skigebiets analysiert. Dabei prüfen die Techniker unter anderem die vorhandenen Schneeerzeuger, deren Kommunikationsschnittstellen und die Anbindung an Pumpstationen und Steuerungssysteme. Auch ältere Anlagen lassen sich integrieren, sofern ihre Kommunikation entsprechend analysiert und angepasst werden kann. Bei bekannten Schnittstellen kann die Einbindung eines weiteren Geräts laut SUPERSNOW in etwa 20 Minuten erfolgen; bei unbekannten Protokollen sind dagegen mehrere Tage Entwicklungs- und Testarbeit möglich.
Nach der Integration werden sämtliche eingebundenen Schneeerzeuger auf einer gemeinsamen digitalen Karte dargestellt – unabhängig vom Hersteller. Der Bediener erhält damit einen zentralen Überblick über Betriebszustände, Wasserverbrauch, Anlagenparameter und Störmeldungen. Welche Informationen verfügbar sind, hängt von den jeweiligen Geräten ab.
SNOWMATIC überwacht außerdem die Zusammenhänge zwischen Wasserbedarf, Pumpenleistung und Stromverbrauch. Das System berücksichtigt die verfügbaren Kapazitäten und kann verhindern, dass zusätzliche Schneeerzeuger gestartet oder mit zu hoher Leistung betrieben werden, wenn dadurch festgelegte Grenzwerte überschritten würden. Gerade bei kurzen Beschneiungsfenstern soll das helfen, die vorhandene Infrastruktur möglichst effizient auszunutzen.
Auch im täglichen Betrieb bringt die zentrale Steuerung Vorteile: Mitarbeiter können zahlreiche Einstellungen und Kontrollen aus der Ferne erledigen, schneller auf Störungen reagieren und müssen seltener zu einzelnen Schneeerzeugern auf die Piste fahren. Das spart potenziell Zeit und Personalaufwand und reduziert zugleich Risiken und Bedienfehler.
Fazit: SNOWMATIC setzt auf eine herstellerübergreifende Vernetzung und intelligente Ressourcensteuerung statt auf isolierte Einzellösungen. Besonders für Skigebiete mit vielen Schneeerzeugern und unterschiedlichen Anlagengenerationen kann die zentrale Überwachung die Organisation der Beschneiung deutlich vereinfachen. Die tatsächlichen Möglichkeiten hängen allerdings von der technischen Ausstattung und den verfügbaren Schnittstellen der eingebundenen Geräte ab.
Der originale Artikel dazu:
Durch SNOWMATIC Struktur in der Beschneiung