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Surselva Faschingswoche 2012

SURSELVA FASCHIGSWOCHE 2012

Nach den tollen Forumsberichten über die Skigebiete in der Surselva, haben wir uns entschlossen, (fast) allen Gebieten mal einen Besuch abzustatten.
Die Gebiete sind
Obersaxen
Brigels
Disentis
Sedrun
und Vals
Zudem darf man ab einer 6-Tage-Karte einen Tag in Flims-Laax fahren.
Hier ist der Link:
http://www.surselva.info/Surselva-Mehrtages-Skipass.7591.0.html
Bei unserem 7-Tage-Skipass lagen wir bei SFr 45 pro Tag. Kinder die Hälfte.
Einquartiert haben wir uns in Schnaus, ganz in der Nähe von Ilanz. Zu den Skigebieten nach Obersaxen, Brigels und Laax benötigt man mit dem Auto 15 bis 20 Minuten, nach Vals und Disentis etwa 35 Minuten. Sedrun etwa 45 Minuten.

Die Hütte in Schnaus. Unsere Wohnung war geräumig und sauber, die Vermieterin sehr liebenswürdig.
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Tag 1 Obersaxen 18.2.12
Skigebietsplan
http://www.obersaxen-mundaun.ch/fileadmin/user_upload/PDF/2011_12/obersaxen_winterpanorama.pdf

Das Skigebiet von Obersaxen besteht aus 4 Hauptgipfeln:
Der östlichste Gipfel (Bildmitte) heißt Piz Mundaun (2064m), gefolgt vom Hitzeggen (weiter rechts), der nur von der südlichen Seite aus dem Val Lumnezia erschlossen wird.
Das Gebiet links vom Piz Mundaun heißt Sasolas.
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In etwa der Mitte des Skigebietes ragt der Stein hoch, der von drei langsamen, alten Bahnen erschlossen wird.
Die beiden Schlepper Misanenga (1358m) - Untermatt (1610m) und Gischniga (1565m) - Stein (2170m) sollen wohl demnächst ersetzt werden. Man ist sich jedoch der Linienführung noch nicht einig. Eventuell soll auch der 3SB Kartitscha (1790m) - Stein weichen, was in meinen Augen sínnvoll wäre. Der Stein erschließt eine ganze Reihe von interessanten Abfahrten mittlerer Schwierigkeit.
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Am westlichen (rechten) Ende dann der Piz Sezner, der insgesamt sieben Abfahrten erschließt, vier nach Norden und drei nach Süden, zu denen ich später noch komme.
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Gestartet sind wir in Valata. Die Sesselbahn Valata - Cuolm Sura ist elendig lahm.
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Bergstation Cuolm Sura.
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Rüber geht`s zur 6KSB Cuolm Sura - Piz Mundaun.
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Auf dem Piz Mundaun hat man einen herrlichen Blick auf das südseitig Val Lumnezia mit dem Hauptort Vella.
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Wir sind aber gleich mal die nordseitige schwarze 22 zurück nach Cuolm Sura.
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Schwarze 22, meiner Meinung die steilste Piste im Gebiet. Noch in perfektem Zustand, später in der Woche teils dreckig und eisig. Hier braucht es eine Beschneiung.
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Wer wie ich die Hintenrum-Abfahrten liebt, ist auf der roten 34 zum Gasthaus Bündner Rigi gut aufgehoben.
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Viele Leute finden sie erst gar nicht, weil sie sich immer Richtung Liftanlagen orientieren.
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Dabei haben diese Abfahrten einen besonderen Reiz. Und weit und breit keine Seele.
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Hier wird sie dann doch noch etwas breiter.
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Und dann erreicht man das Gasthaus Bündner Rigi.
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Schon ist man im Gebiet Sasolas auf der roten 33.
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Hoffentlich wird dieser Skigebietsteil noch lange betrieben.
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An der Talstation des Schlepplifts Sasolas befindet sich gleichnamige Hütte, sehr empfehlenswert.
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Wartezeit am Schlepper ca. 3 - 5 Minuten. Die Talstation liegt auf 1330 m.
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Hersteller: Bühler
Baujahr: 1973
Länge: 1650 m
Höhendifferenz: 420 m
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Der SL Sasolas erschließt insgesamt 4 Pisten, wovon zwei blau und zwei rot sind. Hier die rote 32 (rechts) und die blaue 31 (links)
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Es gibt aber auch unzählige Möglichkeiten ins Gelände links und rechts des Lifts zu fahren.
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Landschaftlich sehr schön ist die blaue Außenrum-Abfahrt 30.
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Durch ein kurzes Waldstück.
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Und weiter Richtung Sasolas.
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Als Zubringer zum Sasolas-Gebiet von der Mundauner Seite dient der kurze Schlepper Plitsches.
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HIer hat man einen kleinen Snowpark mit Schanzen etc. errichtet.
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Der Vollständigkeit halber füge ich hier noch ein Bild von einem anderen Tag an, um aufzuzeigen, dass die beiden Bergstationen der Schlepper Plitsches (rechts) und Sasolas (links) viel weiter auseinander liegen als der Pistenplan vermuten lässt. Von der Bergstation Plitsches ist Sasolas nicht zu sehen (wurde hier im Forum mal diskutiert)
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Zurück am Piz Mundaun: Ein Ziehweg führt zur Einfahrt der landschaftlich beeindruckenden roten Piste 44 nach Triel.
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Der Einstieg führt durch diese Felsen.
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Eine südseitige Abfahrt, selbstverständlich nicht modelliert.
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Auch hier wieder kaum Leute unterwegs.
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Die Talstation Triel auf 1600 m.
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Die 4KSB Triel - Hitzeggen macht gute 500 Höhenmeter.
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Mittagessen auf der Meinrads Hitta, die sich im Bereich Gischniga befindet. Ein guter Tipp von Intermezzo!
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Käsekrainer oder Braturst mit Brot kosten 8 Franken. Es gibt auch Hamburger.
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So sieht die urige (urchige) Hütte innen aus.
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Der Skilift Gischniga - Stein, der bei einer Länge von 1982 m einen Höhenunterschied von 604 m überwindet, bringt einen in den westlichen Skigebietsteil. Vom Stein führen nicht weniger als 8 Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade (darunter die Carlo-Janka-Piste (schwarze 2)) in alle Himmelsrichtungen. Man ahnt, dass hier in Zukunft eine 6KSB stehen wird.
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Wieder hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Im Vordergrund die langsame 3SB Wali - Stein, weiter hinten der Piz Sezner mit der 6KSB.
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Die schwarze 11 vom Stein nach Wali hat eine starke Hangneigung, war aber vom Schnee her perfekt zu fahren.
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Wir hatten es relativ eilig, da wir uns die Talabfahrt nach Vignogn vorgenommen hatten, und der Bus sollte in 20 min. in Vignogn gehen. Die Abfahrt startet vom Piz Sezner in 2273 m Höhe.
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Zunächst fährt man noch auf der gemeinsamen Abfahrt nach Vella, Lumbrein und Vignogn.
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Es geht seeehr flach dahin.
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Dann muss man sich entscheiden. Links geht es nach Vella zurück zur Talstation.
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Ab hier ist Ruhe und Einsamkeit angesagt.
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Wir haben auf der ganzen Abfahrt, die vielleicht 9 km lang ist, niemanden mehr angetroffen.
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Ich muss gestehen, dass ich derartiges noch nicht erlebt habe. Skifahrer Fehlanzeige!
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Ohne Worte.
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Wir steuern auf Vignogn zu.
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Noch einmal ein Blick zurück.
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Und dann ist es fast vollbracht. Unvergessen! Für mich eine der reizvollsten Abfahrten.
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Eigentlich sollte uns das Postauto zurück nach Vella bringen, aber gerade an einem Samstag ging der Bus zur geplanten Uhrzeit nicht. Was tun? Wir hatten Glück, denn ein paar Einheimische haben uns gegen ein geringes Entgelt (das sie eigentlich gar nicht nehmen wollten) mit dem Auto nach Vella gebracht. Vielen Dank.

4KSB Vella - Triel
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In der 4KSB Triel - Hitzeggen.
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Auch auf dem Hitzeggen gibt es eine Hütte. Leider sind einige Hütten im Skiplan gar nicht eingzeichnet. Gibt es dafür einen Grund?
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Zoom ins Skigebiet Flims - La Siala-Bergstation in der Bildmitte
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Noch ein Blick ins Val Lumnezia.
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Dann haben wir uns auf den Heimweg nach Valata gemacht.
Die schwarze 21 nach Cuolm Sura.
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Die blaue 26 nach Valata. Es ist kurz vor vier Uhr und es ist Samstag und das ist eine Talabfahrt zum Parkplatz!!!
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dito
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Ich habe jetzt leider kein Bild der Stefan-Eberharter-Goldpiste-an-einem-Samstag-um-16Uhr zur Hand...

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Fortsetzung folgt...
 
Super!
tolle Ecke will ich auch schon lange hin, bei den Schneeverhältnissen einfach super!
 
Super! :D War letztes Jahr eine Woche da, leider bei viel viel schlechteren Verhältnissen. Die unbeschneiten Pisten auf der Südseite waren damals komplett schneefrei leider... Dabei scheint das, wie ich auf den Bildern sehe, das Skigebiet noch um einiges besser zu machen... Hätte es jede verdient, einzeln erschlossen zu werden... :wink:

Traunmaft auch die Bilder aus dem Sasolas-Gebiet. Da waren letztes Jahr die Pisten trotz knapper Schneemenge am besten (ein bisschen Beschneiung, Almwiesen, Nordosthang). Unglaublich dass man das jahrelang stilllegen wollte...

Deine Hoffnung auf neue KSB kann ich im Moment ehrlich gesagt nicht Teilen. Es hat ein paar mühsame fixgeklemmte Sessellifte, das stimmt, aber diese erschliessen meistens auch nicht gerade die tollsten Pisten. Und die zwei grossen Schlepper die es noch gibt, geben dem Gebiet auch ein tolles Flair wie ich finde... Wenn schon, sähe ich dann lieber mal noch eine dieser Talabfahrten mit einer eigenen Bahn erschlossen. Doch da die Finanzlage glaub ich dort ziemlich angespannt ist, tut man m.E. besser daran, die Beschneiung auszubauen (so könnte man sich z.B. Verbindungspiste zwischen dem Piz Mundaun und Obersaxen sparen, weil man dann netter via Südseite fahren könnte - und das nicht nur in Top Wintern wie jetzt).
 
Interessanter Bericht aus meinem "Heimgebiet". Danke hierfür! In genau einer Woche bin ich ja dann für 7 Tage wieder oben im Mundauner Gebiet, und so werde ich dann im Anschluss vom Frühlingsskifahren berichten...es sei denn, es gibt nochmals einen Temperatursturz...

Mit etlichen Deiner Beschreibungen bin ich einverstanden, mit anderen (gar) nicht. Ein paar Anmerkungen meinerseits...

@Ammerland:
Die beiden Schlepper Misanenga (1358m) - Untermatt (1610m) und Gischniga (1565m) - Stein (2170m) sollen wohl demnächst ersetzt werden. Man ist sich jedoch der Linienführung noch nicht einig. Eventuell soll auch der 3SB Kartitscha (1790m) - Stein weichen, was in meinen Augen sínnvoll wäre. Der Stein erschließt eine ganze Reihe von interessanten Abfahrten mittlerer Schwierigkeit.

Wann die beiden Skilifte Untermatt und Gischniga ersetzt werden, ist noch völlig offen. Es war mal von 2013 die Rede, das kann aber noch viel länger dauern. Das hat hauptsächlich finanzielle Gründe. In meinen Augen ergäbe der Ersatz dieser beiden Schlepper durch eine - allerdings sehr lange - Sesselbahn zwar sicherlich eine Komfortsteigerung, für die Pisten wäre es aber "tödlich". Die beiden Schlepper mit ihrer vergleichsweise geringen Kapazität machen - wie Pilatus richtig feststellt - mitunter auch den Reiz dieses Skigebiets aus. Wenn am Schluss das ganze Gebiet nur noch aus 08.15-Mainstream-KSB besteht, dann hat man auch im Gebiet Stein-Gischniga das gleiche Phänomen wie am Sez Ner (Kapazitätsmonster=überfüllte Pisten).

Ein Ersatz der 3SB Kartitscha hat meines Wissens keinerlei Priorität. Ist so als Projekt auch nirgends festgeschrieben. Wesentlich sinnvoller wäre es in meinen Augen, irgendwann die 3SB Valata zu ersetzen - und vor allem dafür zu sorgen, dass das Sasolas-Gebiet ein integraler Bestandteil des gesamten Obersaxer Skigebiet BLEIBT.

@Ammerland:
Schwarze 22, meiner Meinung die steilste Piste im Gebiet. Noch in perfektem Zustand, später in der Woche teils dreckig und eisig. Hier braucht es eine Beschneiung.

Ist in der Tat so, dass diese beiden Abfahrten in Fallrichtung links und rechts der 6KSB Piz Mundaun die steilsten Pisten im Gebiet sind (links und rechts des Lifts). Die Nummerierung der Pisten lasse ich eh aussen vor, da es eine solche so oder so nur auf dem Pistenplan, nicht aber in Realität gibt. Die beiden schwarzen Pisten am Piz Mundaun: Hier braucht es defnitiv KEINE Beschneiung. Da bin ich strikte dagegen. Das würde m.E. auch nicht viel bringen. Diese Pisten hier sollte man so lassen wie sie sind, nämlich naturbelassen. Bei guten Verhältnissen sind sie ein Traum, bei schlechten werden sie halt für manche zur Qual.
 
Danke für das feedback.

Am zweiten Tag waren wir in Waltensburg / Brigels. Das Wetter war nicht so toll, die von mir gemachten Aufnahmen sind wenig ausdrucksvoll. Nach dem Mittagessen haben wir eine ausgedehnte Schlittelfahrt über 750 Hm gemacht, allerdings mit einigen Fußmärschen dazwischen. So richtig gut läuft die Schlittelbahn von Alp Dado nach Waltensburg nicht.
Da wir am siebten Tag das Gebiet bei Sonnenschein noch einmal besuchten, schenke ich mir Tag 2.


Tag 3: Vals 20.2.12

In der Nacht hatte es etwas geschneit, am Morgen riss es auf. Die Erwartungen waren hoch und sie sollten nicht enttäuscht werden.
Dann allerdings die Ernüchterung am Lift: Wir hatten den Skipass unseres Sohnes in der Wohnung vergessen. Ich konnte den Erwerb mittels Kassenzettel nachweisen, und wir bekamen (auf Kulanz!) ein 1-Tag-Ersatzticket ausgestellt. Super nett!

Pistenplan Vals: http://www.skigebiete-test.de/pistenplan/vollbild/vals.1440.900

Frühmorgens an der 6er-Gondel Vals - Gadastatt, die 550 hm macht.
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Eisskulpturen bei der Talstation.
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Bergstation Gadastatt.
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Die Talabfahrt sah verlockend aus. Also gleich mal runter. Vom Schnee her eine der besten Abfahrten der Woche.
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Wieder einmal allein unterwegs. Und das am Rosenmontag!
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Blick auf Vals.
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Und Blick zurück.
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Perfekte Bedingungen. Es war übrigens recht zapfig (-10°C)
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Der Übungsbereich auf Gadastatt.
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Weiter geht es dann mit dem relativ kurzen SL Glarr, der bis knapp über 2000Hm führt. Die dazugehörige Piste ist nicht so spektakulär.
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Bergstation Glarr. Links der Skilift Faltschona, die m.M. nach beste Anlage im Gebiet.
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Der Skilift Faltschona macht 500 Hm bei einer Länge von 1950 m und erschließt vier sagenhafte Abfahrten.
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An der Bergstation heißt es Aufsteigen, sowohl zu den Abfahrten als auch zum nächsten Schlepplift. Für Kinder nicht so prickelnd.
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Hier begibt man sich entweder auf eine der sensationellen Abfahrten oder man hält sich rechts...
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...um zum Skilift Dachberg zu gelangen.
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Felsenlandschaft, im Gelände ist Vorsicht geboten. Da hat man schnell den Ski ruiniert.
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Einige haben den richtigen Weg gefunden.
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Auf 2880 m, dem höchsten Punkt im Skigebiet.
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Rechts die rote 2. Manche sind gleich den ersten Tiefschneespuren hinterher.
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Wir haben uns für die Piste entschieden.
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Piste 2 Gletscher führt zurück zum Skilift.
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Piste 8 Sangga ist eine gewaltige Außenrum-Piste.
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Diese Dimensionen sind unglaublich.
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Und ich glaub, ich hab's schon mal erwähnt: Gähnende Leere auf den Pisten.
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Ihr Graubündner habt es wirklich gut. Manche eurer Skigebiete sind best kept secrets!
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Und dann erst noch die Hütten. Fährt man auf der Talabfahrt nach 2/3 der Strecke nach links, gelangt man in den Ort Leis. Am Ende der Gasse...
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...befindet sich das Ganni.
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Die Eigenwerbung lautet: Wer nicht im Ganni war, war nicht in Vals. Empfehlenswert ist das Ganni auf jeden Fall.
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Toller Blick von der Terasse auf Vals. Mal etwas andere Sitzbänke.
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Nach der Mittagspause sind wir wieder die vier Lifte ganz nach oben. Mittlerweile haben sich schon mehr ins Geläne gewagt.
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Und jetzt geht es auf die linke Abfahrt, die rote 1.
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Hier war schon etwas mehr los.
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Weiter unten heißt sie dann Bänder.
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Such den Skifahrer.
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Eine vorbildliche Gruppe.
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Hier treffen die rote 5 und die schwarze 6 (links) zusammen.
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Bergstation Glarr, Talstation Faltschona.
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Am Nachmittag zog es leider zu. Aber ich denke, die Bilder genügen, um einen guten Überblick zu erhalten. Von den Pisten her war dies der beste Tag. Vals sieht uns definitiv wieder.

coming up...Disentis
 
Schöne Bilder bis jetzt, Danke! :)

Ammerland schrieb:
Ihr Graubündner habt es wirklich gut. Manche eurer Skigebiete sind best kept secrets!
Wir nennen uns nur "Bündner". Obwohl, eigentlich hast du in diesem Fall nicht mal unrecht, da die Surselva im Grauen Bund liegt und somit die Einwohner Graubündner heissen.
Das ist übrigens eine interessante Geschichte: Der Kanton Graubünden besteht ja aus den drei Bünden (Grauer Bund, Gotteshausbund und Zehngerichtebund). Zur Zeit der Helvetischen Republik hiess de Kanton dann aber "Rätien", das hatte Napoléon so eingeführt. Als dann aber die Helvetische Republik aufgelöst wurde, wollte man einen anderen Namen, da alles von Napoléon schlecht war. Und mit sehr viel Phantasie kam man dann auf den Namen "Graubünden". Die Einwohner werden aber als Bündner bezeichnet, wie auch alles andere (Bündner Nusstorte, Bündner Gerstensuppe...)
 
....und für die Sprache der Bündner wurde vor langer Zeit der Begriff "Kauderwelsch" geprägt :D
 
Danke für die aufschlussreichen und witzigen Antworten.
Wir waren übrigens in Ilanz in einem Buchladen, hatten schon das Langenscheidt Wörterbuch Rätoromanisch in der Hand, uns aber letztendlich für das Buch Sez Ner von Arno Camenisch entschieden.
 
Tag 4: Disentis 21.2.12

Nach dem kürzlich erschienenen exzellenten Beitrag von piano, ist es schwierig, das Skigebiet ohne Wiederholungen zu präsentieren.
An dieser Stelle ein Dankeschön an piano für seinen Bericht vom 8.2.12 aus diesem einmaligen Skigebiet, der mir quasi ein Wegweiser war.
Disentis ist genauso wie Obersaxen, Brigels oder Vals (zumindest bei uns in München) ziemlich unbekannt. Wenn dann doch wer "schon mal was davon gehört" hat, dann betont er Disentis in der Mitte beim "en", wohingegen der Bündner (was dazugelernt) es in etwa wie dissen-tiss ausspricht. Womit wir wieder bei der Sprache wären.

Pistenplan: http://www.skigebiete-test.de/pistenplan/vollbild/disentis.1440.900

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Es war vom Wetter her der beste Tag der Woche. Keine Wolke am Himmel und auch kalt. Wir mussten eine Gondel beim Hochfahren warten.
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Auf Caischavedra. Zauberteppich zu den Zauberpisten?
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Weiter geht es mit der 4KSB Gendusas.
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Hier hat man einen Snowpark mit Crossstrecke errichtet.
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Und dann in den "dritten Stock". Ebenfalls eine 4KSB, nach Lai Alv. Hier ist schon mal anspruchsvolles Gelände.
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Eine weiche Buckelpiste, perfekt zu fahren.
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Die 4KSB Lai Alv in der Totalen.
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Die Antriebsscheibe des Skilifts Pez Ault. Findige tiroler Tourismusplaner würden hier sicherlich eine Attraktion draus machen :idea:
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Der Skilift Pez Ault führt zum höchsten Punkt im Skigebiet auf 2833m, gleichnamiger Berg dahinter ist rund 200m höher.
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Erster Respekt einflößender Blick Richtung Val Gronda.
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Über diese Scharte musst du geh'n...wenn du durch das Val Strem nach Sedrun willst. Hat diesen Klassiker schon wer aus dem AF gemacht?
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Die relativ flache Piste nach Lai Alv.
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Dann sind wir in den linken Skigebietsteil gewechselt. Der Skilift Dadens, fast ein Spiegelbild zum Pez Ault. Links Pez Strem, rechts Pez Gendusas. Auch da geht es über die Scharte ins Val Strem.
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Top Job auf Dadens oder eher fad(ens)?
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Weiter unten befindet sich eine lahme 3SB, die von Puozas nach Parlets führt, jedoch mit spektakulärem Bodenabstand.
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Und hier die dazugehörige Piste Cuolm da Vi.
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Die vielleicht schönste Piste im Gebiet. Perfekt zu fahren.
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Von hier kann man einen Blick nach Sedrun erhaschen.
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Sedrun (unten am Bildrand), Dieni bei den Bahnen.
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Oberer Sektor von Sedrun im Zoom. Sedrun hatten wir dieses Mal leider nicht mehr geschafft. Vielleicht beim nächsten Mal.
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Grundsätzlich kann man sagen, dass Disentis weniger durch sein Pisten besticht als vielmehr durch das riesige und anspruchsvolle Freeride-Gelände.
Die Abfahrt ins Val Gronda (was soviel wie groß heißt) bzw. ins Val Acletta, war der landschaftliche Höhepunkt das Tages.
Die Abfahrt/Tour beginnt beim Pez Ault Skilift und endet direkt an der Talstation der Luftseilbahn und überwindet dabei 1600Hm. Ein Wahnsinn!
Es war zwar kein Tiefschnee mehr zu finden, dafür waren schon zu viele runter gefahren. War aber egal. Sie ging problemlos zu fahren.

Der Einstieg.
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Im oberen Viertel.
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dito
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Gesamtansicht des oberen Teils.
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Traumhafte Bergkulisse.
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Von rechts mündet das Val Pintga in das Val Gronda, unten das Val Acletta.
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Das würde mich jetzt interessieren, wie lange es dauert, bis so ein Hang nach Neuschnee zerfahren ist.
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Das müsste das Val Pintga sein.
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Schließlich münden beide Täler ins Val Acletta, das immer enger und dunkler wird.
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Das zieht sich noch ganz schön hin.
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Und die Buckeln werden auch immer größer.
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Nach insgesamt 45 min. gemütlichen Fahrens mit vielen Fotostopps ist die Talstation erreicht.
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Abschließend noch zwei Fotos von der Talabfahrt, die als einzige Abfahrt im Gebiet schwarz ist.
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Auch Disentis wird mich definitiv wieder sehen. Ich würde das Gebiet mal gerne bei Neuschnee testen.
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up next...Laax-Falera
 
Ammerland schrieb:
Über diese Scharte musst du geh'n...wenn du durch das Val Strem nach Sedrun willst. Hat diesen Klassiker schon wer aus dem AF gemacht?
Ja, aber im Sommer zu Fuss.
 
Vielen Dank für die vielen Bilder. Bin gespannt wie und wo es weiter geht... :D

@ Obersaxen: Dort möchte ich nächsten Winter gerne wieder hin, wenn Sasolas offen ist. Ich hatte damals sehr hohe Erwartungen und wurde etwas enttäuscht, weil viele Pisten mangelhaft präpariert waren, es für meinen Geschmack zuviele langsame SBs hat und eben Sasolas zu war. Mit etwas Distanz ist mir aber v.a. eines in Erinnerung geblieben: Die Talabfahrt vom Sezner nach Lumbrein bei Sonnenuntergang. Sehr eindrücklich, da decken sich meine Eindrücke mit deinen.

@ Vals: Habe kürzlich auf Youtube ein Video von den Weihnachtsferien gesehen, eine Fahrt auf der blauen Valser. Kommentar lautete:
Hier hat es so wenige Leute, weil... weil Ferien sind. Und sonst... hats noch weniger Leute.
:wink:

@ Disentis: Bin auch mit dir einig: Die Offpiste-Möglichkeiten heben das Skigebiet massiv an. Bei der Acletta-Abfahrt war es mir auch egal, dass relativ viel verspurt war. Schon erstaunlich, was sich da auftut, wenn man einfach rasch vom Skilift wegfährt. 8O
 
Sehr sehr schön, hat mich doch gleich mal dazu inspiriert heute selbst nach Obersaxen zu fahren. Gut, es war schon länger mit Estiby abegsprochen dass wir dort die Tage vor dem Forumsweltcup einmal vorbeischauen wollten. Ich bin wirklich überzeugt von dem Skigebiet. Jeder Lift erschließt seine eigene Kammer, das Gebiet ist weitläufig und doch gemütlich. Rast haben wir heute Mittag übrigens auch an Meinrads Hitta gemacht. ;)

Morgen gehts nach Vals.
 
@piano: Lumbrein haben wir auch noch gemacht, allerdings war es bewölkt.
Weiter geht es allerdings mit Laax / Falera, und da muss ich mich wieder einmal bei dir bedanken, weil dein Bericht laax fine selection vom 12.1.12 mir eine große Hilfe bei der Tagesplanung sein sollte / aber leider nur sollte...denn es kam, wie so oft, ganz anders.
@McMaf: :D

Tag 5: >Laax / Falera 22.2.12


In Flims/Laax/Falera habe ich schon viele Skitage / -urlaube verbracht, das erste Mal 1978, da kann ich mich noch sehr genau daran erinnern, weil Deutschland zum ersten Mal Handballweltmeister wurde :) Bis dato kannte ich nur die Münchner Hausskigebiete und war von der Ausdehnung des Skigebiets und den Möglichkeiten ziemlich beeindruckt. Ich hatte den Pistenplan immer wieder studiert und mir eine mögliche Routenwahl ausgedacht. Cassonsgrat, La Siala, Crap Masegn, Crap Sogn Gion, Falera...und dann sollte im gleichen Jahr auch noch der Vorab-Gletscher erschlossen werden. Ein Wahnsinn!

Für den Aschermittwoch hab ich mir auch immer wieder den aktuellen Pistenplan http://www.bergfex.ch/laax/panorama/ angesehen, um eine Tour für meine Mitfahrer auszuwählen, die ihnen einen umfassenden Eindruck über das Skigebiet vermitteln sollte.
Der Plan: Anreise mit dem Bus: Schnaus - Ilanz - Laax (Murschetg)
Heimfahrt mit dem Bus: Ladir - Ilanz - Schnaus
Dazu hatte ich mir alle Abfahrtszeiten der Busse notiert.
Für das Skigebiet hatte ich vier Großabfahrten vorgesehen, die mit nur 14 Liftfahrten zu bewältigen waren.

1. Vorab - Alp Ruschein
2. Crap Masegn - Plaun
3. La Siala Ost - Stretg - Flims
4. Crap Masegn - Ladir

Der Plan wurde bereits am Morgen durchkreuzt, da der Bus in Schnaus (8:13 Uhr) aus unerfindlichen Gründen nicht kam. Eine weitere Stunde auf den nächsten Bus zu warten war definitiv nicht drin.
Schnell wollten wir noch mit unseren Autos zum Busbahnhof nach Ilanz, waren aber genau 1 Minute zu spät und verpassten den Bus nach Laax, der um 8:35 Uhr geht.
Die Stimmung war im Keller. Der nächste Bus nach Laax geht erst um 9:35 Uhr, keine Chance.
Wir fuhren also mit dem Auto, aber nicht nach Laax, weil ich dachte, in der Parkgarage würden wir eh keinen Parkplatz mehr ergattern.
Sind wir also nach Falera, da gibt's einen Parkplatz (der kostet nur 5 Franken statt 10 in Laax) und dann wartet man auf den Shuttle-Bus zur Bergbahn oder man läuft sich einen Wolf.
Die finale Talabfahrt nach Ladir konnte ich schon mal aus meiner Liste streichen.
Aber Alp Ruschein musste es dennoch sein, auch wenn wir schon gut hintendran waren und wertvolle Zeit verloren hatten.
Die Liftkette, die man von Falera zum Vorab-Gletscher benötigt, dürfte hinlänglich bekannt sein.

In der 4 KSB Falera - Curnius, die so große Sesselabstände hat, dass man in der Talstation glaubt, da geht überhaupt nichts weiter. Zudem muss man seine Skier in die Skiköcher stecken.
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Wie unschwer zu erkennen ist, war das Wetter wieder einmal auf unserer Seite.
Falera - Curnius : Ich kann mir gerade keinen besseren Ort für eine Kombibahn vorstellen. Die Kombibahn war aber 1995 noch nicht erfunden. :(
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Irgendwie ist es dann aber wieder nachvollziehbar, dass die Bahn aus Falera so gar keine Kapazität hat, denn schließlich muss die nachfolgende Hauptbeschäftigungsanlage 4KSB Curnius alles ausbaden. Die arme Curnius muss nicht nur die Leute aus Falera, sondern auch die Leute, die mit der 12er-Gondel aus Laax eintrudeln, auf den Crap Sogn Gion bugsieren. Zudem hat man an der Curnius einen Giga-Snowpark mit "endlosem Jibbing-Vergnügen" errichtet. Endlos sind dann auch die Warteschlangen an der Curnius, wenn man sozusagen zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Bei uns hielt es sich mit ca. 15 min noch in Grenzen.
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Der Snowpark zwischen Crap Sogn Gion und Crest la Siala. Da wird so einiges aufgeführt. Vom feinsten. Allgemein fiel mir in FLF die hohe Dichte an sehr guten Boardern, aber auch Skifahrern auf.
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Die Talstation der neuen 6KSB Alp Dado.
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Unterwegs von Crest la Siala nach Fuorcla.
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Fuorcla: Die gute Idee, zum Gletscher zu kommen, hatten mehr. Auch hier warteten wir wieder 15 min.
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Die langen Doppelschlepper auf den Vorab, fast zwei Stunden haben wir mittlerweile in Liften, Liftschlangen und auf Ziehwegen verbracht.
Wer Kilometer fressen will, der kommt bei dieser Routenwahl nicht auf seine Kosten.
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Endlich: Der Einstieg zur Abfahrt nach Alp Ruschein ist erreicht.
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Auf diesem Foto, das ich vom Piz Mundaun aus gemacht habe, sieht man die Abfahrt nach Alp Ruschein in der Totalen (linkes Bilddrittel).
Rechts oben der Crap Masegn mit der Bergstation der Sesselbahn Alp Ruschein.
Da die "Revolution am Berg" ja weiter geht, bin ich schon gespannt, auf welchen der Gipfel links des Crap Masegn die neue Alp-Ruschein-Bahn gehen wird.
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Die Alp Ruschein-Abfahrt, schwarz eingezeichnet, aber gefühlt rot. Kann wirklich jeder fahren...und fährt auch jeder.
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Das Anfangs-Steilstück.
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Aber schee is' scho.
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Scho schee.
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Und Platz hats auch.
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Und dann wird's flach.
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Und flacher.
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Nur die Strommasten stören.
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Stöckeln, wie der Schweizer an sich sagt.
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Die wenig befahrene Piste vom Crap Masegn nach Alp Ruschein. Klar, wer da runter fährt, muss mit Andrang rechnen.
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Den Würstlgriller noch einmal links liegen gelassen. Sieht aber schon sehr verlockend aus.
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Die Liftschlange sieht jetzt nicht so dramatisch aus, es dauert aber trotzdem rund 20 min. Das liegt vor allem auch daran, dass der Lift oft abgebremst werden muss.
Im Lift hatte ich dann manchmal das Gefühl: Wenn er jetzt noch langsamer fährt, dann fährt er rückwärts.
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Bis wir oben am Crap Masegn waren, waren mittlerweile fast drei Stunden (ab Falera) vergangen. Den Plan, noch nach Flims und auf die La Siala zu wechseln, konnte ich mittlerweile auch begraben, da ja auch noch eine Mittagspause ausstand.
Da fiel mir ein, dass vom Crap Masegn eine Route (84) nach Falera geht, die seit dieser Saison neu im Skiplan aufgeführt ist und die ich noch nicht kannte. Der Vorschlag fand breite Zustimmung.
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Die Route nach Falera verläuft zunächst genau wie die Piste nach Ladir.
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Irgendwie war der Schnee heute heller als sonst :?:
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Weiche Abfahrt / Route, problemlos zu fahren, auch für die kids.
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Nach einiger Strecke geht's mal durch einen Wald.
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very romantic
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Und dann wieder ein größerer Hang.
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Und wieder romantic.
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Bald ist Falera in Sicht.
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Die Route endet direkt am Schneewunderland bei Falera.
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Vermutlich vor lauter Hunger habe ich dummerweise keine Fotos von der kleinen Hütte direkt am Seillíft gemacht.
Die Hütte ist aber empfehlenswert! Ich weiß leider nicht mehr, wie sie heißt, aber ich weiß noch, dass sie von allen von uns in dieser Woche besuchten Hütten die billigste war! Kein Witz! 1/2 Liter Pet-Flaschen Softdrinks kosten um die 4 Franken, Bratwurst mit Brot ca. 7 SFr.

Nach der Mittagspause der nächste Schreck. Die Falera-Bahn hat einen technischen Defekt. Na super.
Alle Sessel mittlerweile garagiert.
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So so!
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Leider gab es keinen Shuttle-Service nach Laax. Wir mussten also auf das Postauto warten, das alle halbe Stunde geht, aber es fährt bei der Gemeinde los, und Falera kann verdammt groß sein, wenn man mit Kindern und Skiausrüstung von der Bergbahn zur Gemeinde läuft.
Okay, wir haben's dann irgendwie geschafft, sind noch einmal mit der 120er-Luftseilbahn von Laax auf den Crap Sogn Gion...
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dann noch die schwarze Fatschas nach Laax gefahren, ehe wir endgültig nach Falera abgefahren sind.
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Die letzte Abfahrt war dann doch noch ein versöhnlicher Ausklang eines ereignisreichen Skitages.
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Allgemein sehr schöne Bilder aus den Skigebieten und tolle Eindrücke!
Eine Woche später, sprich gestern war in Laax im Vergleich zu deinen Bildern nichts los. Überall wo du warten musstest bin ich direkt in die Bahnen rein und wir konnten ordentlich Kilometer fressen. Bericht dazu ist auch hier im Forum. Warum seid ihr nach Falera zum Mittagessen abgefahren? Essen im Auto? Die Abfahrt nach Falera sah von oben nicht "lohnenswert" aus, obwohl ich sagen muss, dass sie landschaftlich klasse aussieht auf den Bildern.
 
DiggaTwigga schrieb:
Warum seid ihr nach Falera zum Mittagessen abgefahren? Essen im Auto? Die Abfahrt nach Falera sah von oben nicht "lohnenswert" aus, obwohl ich sagen muss, dass sie landschaftlich klasse aussieht auf den Bildern.

Danke fürs feedback.
Von oben sieht man ja zunächst nur den langen Ziehweg. Die restlichen über 1000 Hm sind nicht einsehbar.
Und wenn im Skigebiet viel los ist, dann suche ich gerne mal die abgelegenen Ecken auf. Und die Route war "lohnenswert" und der Platz auf der Sonnenterrasse und das Essen war sogar "sehr lohnenswert".
 
A propos Talabfahrt Falera: Solche Schneemengen wie in dieser Saison sind für Ende Februar/Anfang März gerade auf den sonnenexponierten Hängen auf der Laax-Seite die Ausnahme. Genau vor einem Jahr sah es dort nämlich so aus:

Kunstschneeband der Talabfahrt nach Falera im Zoom im Morgenlicht:



Weitere Eindrücke davon, wenn mal nicht so viel Schnee liegt, gibts auch hier:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=38519
 
Ammerland schrieb:
Danke fürs feedback.
Von oben sieht man ja zunächst nur den langen Ziehweg. Die restlichen über 1000 Hm sind nicht einsehbar.
Und wenn im Skigebiet viel los ist, dann suche ich gerne mal die abgelegenen Ecken auf. Und die Route war "lohnenswert" und der Platz auf der Sonnenterrasse und das Essen war sogar "sehr lohnenswert".

Das muss man wohl bei dir einfach unter Pech abhaken :( Hatte mir überlegt die Talabfahrt nach Falera auch noch zu fahren, aber wir sind dann doch nur die nach Laax und Flims gefahren, wir wollten aber auch oben in jedem Bereich rumkommen.

@Intermezzo: Krasser Unterschied zu diesem Jahr!
 
Ammerland schrieb:
...Falera - Curnius : Ich kann mir gerade keinen besseren Ort für eine Kombibahn vorstellen. Die Kombibahn war aber 1995 noch nicht erfunden. :(
A Schmarn! Die Kombibahn gab es in Les 2 Alpes bereits um 1970.



... Im Lift hatte ich dann manchmal das Gefühl: Wenn er jetzt noch langsamer fährt, dann fährt er rückwärts.
Gut so! In diesem sonnigen Lift habe ich die ca. Viertelstunde Fahrzeit immer sehr genossen; idealerweise war ich alleine im Sessel und habe mich zu Sonnen quer gelegt. Wäre echt schade gewesen, wenn die Fahrt kürzer gedauert hätte.
 
Chasseral schrieb:
A Schmarn! Die Kombibahn gab es in Les 2 Alpes bereits um 1970.

Das habe ich freilich auch gewusst, ich wollte nur testen, ob meine Berichte auch aufmerksame Leser lesen. :D
 
@Intermezzo: Bin gespannt, wie sich zwischenzeitlich die Situation auf allen Südhängen präsentiert. Wünsche dir eine tolle Woche in Obersaxen.



Tag 6: Obersaxen 23.2.12

Am Donnerstag war es leider bewölkt. Noch einmal war unser Ziel Obersaxen. Da Frau Ammerland aufgrund von Knieproblemen einen Tag aussetzen wollte, sich aber als Chauffeur anbot, konnten wir dieses Mal getrost die Abfahrt nach Lumbrein unternehmen, da wir eine Rückfahrgelegenheit hatten und nicht auf das Postauto angewiesen waren.
Als Einstieg ins Skigebiet diente heute Vella, der nette Ort im Val Lumnezia. Von der Distanz her ist es praktisch egal, ob man von Ilanz nach Valata auf der Nordseite oder nach Vella auf der Südseite fährt. Für beide Strecken benötigt man 15-20 min.
Leider machen die Bilder vom heutigen Tag nicht viel her. Sie sind überhaupt nicht kontrastreich. Dennoch möchte ich euch die Abfahrt nach Lumbrein nicht vorenthalten.
Start ist, wie schon bei der Abfahrt nach Vignogn der Sez Ner.

Auf diesem Bild befinden wir uns schon fast am Ziel.
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Der Piz Terri (3149m).
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Lumbrein liegt auf 1405 m.
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LSAP: Wie lange dieser Seillift wohl gestanden hat?
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Gleich hinter dem Zaun endet die Piste.
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Und man findet auch eine feine Ustria in Lumbrein, nicht ganz billig, aber fabelhaftes Essen.
Nebenbei bemerkt: Die haben uns sogar extra ein Spezi zubereitet. (Wunsch der Kinder)
Frage an alle Schweizer: Gibt es das Mixgetränk bei euch eigentlich unter anderem Namen oder gebt ihr euch mit so einer "Plörre" erst gar nicht ab?
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Abschließend noch ein paar Bilder von der Abfahrt von Sasolas nach Luven, die etwa 300 hm macht. Sie ist zwar recht nett, man muss sie aber nicht unbedingt gemacht haben.
Man fährt bei Sasolas einfach geradeaus weiter.
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Sie ist nur eine Raupenspur breit.
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Hier ist Sense. Man marschiert noch ein schönes Stück bis zum Ort, wo auch der Bus geht. Wir wurden jedoch vom Chauffeur abgeholt, zum Glück.
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Kleiner Teaser:
coming up....Brigels mit der Abfahrt ins Val Ladal
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