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Surselva Faschingswoche 2012

SURSELVA FASCHIGSWOCHE 2012

Nach den tollen Forumsberichten über die Skigebiete in der Surselva, haben wir uns entschlossen, (fast) allen Gebieten mal einen Besuch abzustatten.
Die Gebiete sind
Obersaxen
Brigels
Disentis
Sedrun
und Vals
Zudem darf man ab einer 6-Tage-Karte einen Tag in Flims-Laax fahren.
Hier ist der Link:
http://www.surselva.info/Surselva-Mehrtages-Skipass.7591.0.html
Bei unserem 7-Tage-Skipass lagen wir bei SFr 45 pro Tag. Kinder die Hälfte.
Einquartiert haben wir uns in Schnaus, ganz in der Nähe von Ilanz. Zu den Skigebieten nach Obersaxen, Brigels und Laax benötigt man mit dem Auto 15 bis 20 Minuten, nach Vals und Disentis etwa 35 Minuten. Sedrun etwa 45 Minuten.

Die Hütte in Schnaus. Unsere Wohnung war geräumig und sauber, die Vermieterin sehr liebenswürdig.
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Tag 1 Obersaxen 18.2.12
Skigebietsplan
http://www.obersaxen-mundaun.ch/fileadmin/user_upload/PDF/2011_12/obersaxen_winterpanorama.pdf

Das Skigebiet von Obersaxen besteht aus 4 Hauptgipfeln:
Der östlichste Gipfel (Bildmitte) heißt Piz Mundaun (2064m), gefolgt vom Hitzeggen (weiter rechts), der nur von der südlichen Seite aus dem Val Lumnezia erschlossen wird.
Das Gebiet links vom Piz Mundaun heißt Sasolas.
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In etwa der Mitte des Skigebietes ragt der Stein hoch, der von drei langsamen, alten Bahnen erschlossen wird.
Die beiden Schlepper Misanenga (1358m) - Untermatt (1610m) und Gischniga (1565m) - Stein (2170m) sollen wohl demnächst ersetzt werden. Man ist sich jedoch der Linienführung noch nicht einig. Eventuell soll auch der 3SB Kartitscha (1790m) - Stein weichen, was in meinen Augen sínnvoll wäre. Der Stein erschließt eine ganze Reihe von interessanten Abfahrten mittlerer Schwierigkeit.
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Am westlichen (rechten) Ende dann der Piz Sezner, der insgesamt sieben Abfahrten erschließt, vier nach Norden und drei nach Süden, zu denen ich später noch komme.
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Gestartet sind wir in Valata. Die Sesselbahn Valata - Cuolm Sura ist elendig lahm.
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Bergstation Cuolm Sura.
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Rüber geht`s zur 6KSB Cuolm Sura - Piz Mundaun.
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Auf dem Piz Mundaun hat man einen herrlichen Blick auf das südseitig Val Lumnezia mit dem Hauptort Vella.
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Wir sind aber gleich mal die nordseitige schwarze 22 zurück nach Cuolm Sura.
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Schwarze 22, meiner Meinung die steilste Piste im Gebiet. Noch in perfektem Zustand, später in der Woche teils dreckig und eisig. Hier braucht es eine Beschneiung.
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Wer wie ich die Hintenrum-Abfahrten liebt, ist auf der roten 34 zum Gasthaus Bündner Rigi gut aufgehoben.
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Viele Leute finden sie erst gar nicht, weil sie sich immer Richtung Liftanlagen orientieren.
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Dabei haben diese Abfahrten einen besonderen Reiz. Und weit und breit keine Seele.
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Hier wird sie dann doch noch etwas breiter.
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Und dann erreicht man das Gasthaus Bündner Rigi.
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Schon ist man im Gebiet Sasolas auf der roten 33.
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Hoffentlich wird dieser Skigebietsteil noch lange betrieben.
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An der Talstation des Schlepplifts Sasolas befindet sich gleichnamige Hütte, sehr empfehlenswert.
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Wartezeit am Schlepper ca. 3 - 5 Minuten. Die Talstation liegt auf 1330 m.
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Hersteller: Bühler
Baujahr: 1973
Länge: 1650 m
Höhendifferenz: 420 m
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Der SL Sasolas erschließt insgesamt 4 Pisten, wovon zwei blau und zwei rot sind. Hier die rote 32 (rechts) und die blaue 31 (links)
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Es gibt aber auch unzählige Möglichkeiten ins Gelände links und rechts des Lifts zu fahren.
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Landschaftlich sehr schön ist die blaue Außenrum-Abfahrt 30.
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Durch ein kurzes Waldstück.
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Und weiter Richtung Sasolas.
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Als Zubringer zum Sasolas-Gebiet von der Mundauner Seite dient der kurze Schlepper Plitsches.
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HIer hat man einen kleinen Snowpark mit Schanzen etc. errichtet.
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Der Vollständigkeit halber füge ich hier noch ein Bild von einem anderen Tag an, um aufzuzeigen, dass die beiden Bergstationen der Schlepper Plitsches (rechts) und Sasolas (links) viel weiter auseinander liegen als der Pistenplan vermuten lässt. Von der Bergstation Plitsches ist Sasolas nicht zu sehen (wurde hier im Forum mal diskutiert)
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Zurück am Piz Mundaun: Ein Ziehweg führt zur Einfahrt der landschaftlich beeindruckenden roten Piste 44 nach Triel.
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Der Einstieg führt durch diese Felsen.
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Eine südseitige Abfahrt, selbstverständlich nicht modelliert.
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Auch hier wieder kaum Leute unterwegs.
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Die Talstation Triel auf 1600 m.
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Die 4KSB Triel - Hitzeggen macht gute 500 Höhenmeter.
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Mittagessen auf der Meinrads Hitta, die sich im Bereich Gischniga befindet. Ein guter Tipp von Intermezzo!
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Käsekrainer oder Braturst mit Brot kosten 8 Franken. Es gibt auch Hamburger.
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So sieht die urige (urchige) Hütte innen aus.
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Der Skilift Gischniga - Stein, der bei einer Länge von 1982 m einen Höhenunterschied von 604 m überwindet, bringt einen in den westlichen Skigebietsteil. Vom Stein führen nicht weniger als 8 Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade (darunter die Carlo-Janka-Piste (schwarze 2)) in alle Himmelsrichtungen. Man ahnt, dass hier in Zukunft eine 6KSB stehen wird.
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Wieder hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Im Vordergrund die langsame 3SB Wali - Stein, weiter hinten der Piz Sezner mit der 6KSB.
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Die schwarze 11 vom Stein nach Wali hat eine starke Hangneigung, war aber vom Schnee her perfekt zu fahren.
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Wir hatten es relativ eilig, da wir uns die Talabfahrt nach Vignogn vorgenommen hatten, und der Bus sollte in 20 min. in Vignogn gehen. Die Abfahrt startet vom Piz Sezner in 2273 m Höhe.
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Zunächst fährt man noch auf der gemeinsamen Abfahrt nach Vella, Lumbrein und Vignogn.
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Es geht seeehr flach dahin.
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Dann muss man sich entscheiden. Links geht es nach Vella zurück zur Talstation.
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Ab hier ist Ruhe und Einsamkeit angesagt.
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Wir haben auf der ganzen Abfahrt, die vielleicht 9 km lang ist, niemanden mehr angetroffen.
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Ich muss gestehen, dass ich derartiges noch nicht erlebt habe. Skifahrer Fehlanzeige!
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Ohne Worte.
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Wir steuern auf Vignogn zu.
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Noch einmal ein Blick zurück.
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Und dann ist es fast vollbracht. Unvergessen! Für mich eine der reizvollsten Abfahrten.
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Eigentlich sollte uns das Postauto zurück nach Vella bringen, aber gerade an einem Samstag ging der Bus zur geplanten Uhrzeit nicht. Was tun? Wir hatten Glück, denn ein paar Einheimische haben uns gegen ein geringes Entgelt (das sie eigentlich gar nicht nehmen wollten) mit dem Auto nach Vella gebracht. Vielen Dank.

4KSB Vella - Triel
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In der 4KSB Triel - Hitzeggen.
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Auch auf dem Hitzeggen gibt es eine Hütte. Leider sind einige Hütten im Skiplan gar nicht eingzeichnet. Gibt es dafür einen Grund?
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Zoom ins Skigebiet Flims - La Siala-Bergstation in der Bildmitte
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Noch ein Blick ins Val Lumnezia.
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Dann haben wir uns auf den Heimweg nach Valata gemacht.
Die schwarze 21 nach Cuolm Sura.
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Die blaue 26 nach Valata. Es ist kurz vor vier Uhr und es ist Samstag und das ist eine Talabfahrt zum Parkplatz!!!
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dito
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Ich habe jetzt leider kein Bild der Stefan-Eberharter-Goldpiste-an-einem-Samstag-um-16Uhr zur Hand...

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Fortsetzung folgt...
 
Ammerland schrieb:
@Intermezzo: Bin gespannt, wie sich zwischenzeitlich die Situation auf allen Südhängen präsentiert. Wünsche dir eine tolle Woche in Obersaxen.

Danke. Bin ebenfalls gespannt, was für Verhältnisse ich in diesem Jahr dort antreffen werde. Es wird aber so oder so gut, da zweifle ich keine Sekunde dran. Schlechter als letztes Jahr (nur schneemässig) und 1994 (nur gerade 20 cm im ganzen Skigebiet) kann es nicht werden, dafür hat es auch jetzt schlicht zu viel Schnee. Zudem ist ja rechtzeitig auf kommenden Montag/Dienstag ein Kälteeinbruch und Neuschnee prognostiziert...

Nach Luven kann man übrigens auch offpisten-mässig, seitlich vom Ziehweg oberhalb der blauen Piste und oberhalb der Skilift-Sasolas-Talstation abgehend, schön in der Falllinie runter direkt ins Dorf fahren. Und von dort gibts wiederum die Möglichkeit nach Ilanz zu fahren. Unten in der Talebene muss man dann aber noch circa einen 15minütigen Fussmarsch hinlegen.

Lumbrein ist in der Tat ein sehr schönes Dorf; die Abfahrt dorthin ebenso. Das Gleiche gilt für Vignogn. Das Restaurant in Lumbrein kenne ich zwar; habe dort allerdings nur etwas getrunken...Vielleichts reichts ja in diesem Jahr für einen etwas grösseren Zwischenstopp.
 
Ammerland schrieb:
@Intermezzo: Bin gespannt, wie sich zwischenzeitlich die Situation auf allen Südhängen präsentiert. Wünsche dir eine tolle Woche in Obersaxen.

Gestern war es auf den Südhängen schon sehr sulzig, ähnlich wie heute im untere Bereich von Vals. Auf den meisten übrigen Hängen ging es aber sehr gut. Nur an den Mundaun Steilhängen kam schon etwas Dreck raus.
 
Tag 7: Brigels Waltensburg Andiast 24.2.12

Pistenplan Brigels:
http://www.surselva.info/fileadmin/user_upload/customers/surselva/Bergbahnen/Brigels/winterpanoramabrigels.jpg

Noch einmal war Sonnenschein angesagt. Somit habe ich auch einen sonnigen Eindruck aus dem südseitigem Skigebiet direkt gegenüber von Obersaxen erhalten.
Die Abfahrten sind sehr lang und manche sind extrabreit. Sie waren gut präpariert, allerdings aufgrund der Wärme mittags schon sehr weich.
Anlagen gibt es eigentlich nur fünf: Eine Liftkette aus Brigels mit einer KSB und einer fixgeklemmten Bahn. Und eine Liftkette aus Waltensburg mit 2 KSBs. Zusätzlich den Skilift Fils, der den höchsten Punkt des Skigebiets auf 2418m erschließt.

Die 4KSB Alp Dado - Fil.
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Die 2-er Sesselbahn Burleun (Crest Falla) - La Cauma.
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Ein 2 km langes Teil.
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Die dazgehörige Piste La Nera ist XXL.
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Und wieder einmal keine Leute.
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Die La Nera geht in die Verlängerung Richtung Brigels.
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Brigels auf 1300 m kommt in Sicht. Schöne lange Abfahrt.
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Nun aber zur Route ins Val Ladal. Sie beginnt am obersten Skilift und ist im Pistenplan orange mit der Nr. 25 markiert.
Folgendes Bild vom Freeride-Checkpoint mit Lawinen-Bulletin direkt an der Bergstation hatte ich bereits am Sonntag gemacht.
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Noch eines vorweg: die Abfahrt ist hochalpin, höchst anspruchsvoll und es braucht entspr. alpine Erfahrung und Ausrüstung.
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Am Grat entlang marschiert man ca. 200 Meter. Die Südseite ist teilweise schneefrei.
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Hier ist Trittsicherheit erfordert.
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Wir kommen dem Einstieg näher.
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Am Einstieg.
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Noch einmal den Ausblick genossen auf die Brigelser Hörner (links) und Bifertenstock (rechts).
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Im Zoom: rechts vom Bifertenstock sieht man den Nordgipfel des Tödimassivs, den sog. Sandgipfel, der hier unspektakulär flach aussieht.
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Die ersten Meter sind extrem steil und abgeschmirgelt. Hier sollte man nicht stürzen!
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Der Einstieg mal von unten gesehen. (links oben)
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Und im Zoom.
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Der erste Hang in der Totalen. Rechts des Ziehwegs und über den gesamten Hang wurde eine Leine gespannt, die die Wild-Schutzzone vom Freeride-Gebiet abgrenzt. Vorbildlich!
Bei Verstoß drohen Bußen von 800 SFr und Skipassentzug.
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Nach der Querfahrt gelangt man in flachere Gefilde.
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Hier ging es gut zu fahren.
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Im Hintergrund: Bergstation Alp Dado.
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Schließlich landet man auf einem Winterwanderweg.
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Weiter ging es für mich nach Andiast.
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Nach 1200 Hm Abfahrt ist das Ziel erreicht.
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Nach Andiast gibt es nur eine Abfahrt, keine Liftanbindung, aber es ist nicht weit nach Waltensburg.
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Mit Andiast endet mein Beitrag.
Insgesamt gesehen war es eine sagenhaft schöne Woche in der Surselva. Tolle Skigebiete, wenig Leute, urige Bündner Dörfer und gutes Essen. Und für solche Bedingungen akzepieren wir gerne den aus deutscher Sicht hohen Frankenkurs. Gerne wieder. Es gibt noch viel zu entdecken....
 
Schade, dass das bei euch in Laax nicht wirklich geklappt hat. Da ist ja vom Plan nicht mehr viel übrig geblieben.

Die Route vom Masegn nach Falera sieht aber auch interessant aus, vermutlich auch weniger Schieben als nach Ladir/Ruschein. Crest-la-Siala - Fuorcla ist halt vorwiegend Ziehweg, mMn ist die PB CrapSognGion - CrapMasegn eine gute Alternative, da mir die Abfahrt vom Masegn nach Furocla immer gefallen hat.
 
Hi, war zur gleichen Zeit auch in der Surselva (4 Tage FLF, je 1 Tag Obersaxen und Vals). Danke für prima Beitrag+Fotos.
Mit deinem Plan für Laax hast du dir auch ausgerechnet die Problemanlagen ausgesucht: 4KSB Falera-Curnius ist eine Katastrophe auch ohne technischen Defekt - wir sind auch die - schöne! - Route vom Masegn runter und standen gegen 10:30 deutlich über 40min an. Skiskulkurse dürfen vorrücken und während des Anstehens überholt einen dann ein und derselbe Kurs bis zu 3 Mal! Da muss ein extra Lift für die Skischule her. An der 4KSB Curnius-Crap Sogn Gion gings dann dank Singlespur relativ flott, allerdings war das Liftpersonal an der Talstation dieser Bahn...naja man will keinen beleidigen, aber helft mal lieber den Betriebsablauf zu beschleunigen als ihn durch Rumblödelei aufzuhalten.
Die 6EUB Fuorcla-Vorab sollte man auch ab 11:00 tunlichst vermeiden. Zudem ist der z.T. bergauf-Zieher von der 6KSB Alp Dado-Crest la Siala nach Fuorcla nun auch bestimmt nicht der Burner.
Alp Ruschein ist natürlich ein MUSS, am besten liftelt man aber möglichst früh am Morgen von der Flimser Seite über Mutta Rodunda und La Siala rauf, daa hats dann auch keine Wartezeit unten an der 2SB.
Ich persönlich bin an den FLF-Tagen dem Trubel, der dann doch um den Crap Sogn Gion herrschte ausgewichen und nachmittags nur noch am Cassons gefahren. M. E. schönster Skiberg des gesamten Gebiets, geile 26PB als Zubringer und wegen des scheinbar abschreckenden 10-Min-Aufstiegs an der Bergstation zu den Routen kaum Leute.
Ein Wort zu Vals:
Supergebiet, aber ist es anderen von euch auch schon aufgefallen, dass die Pistenklassifizierung doch etwas seltsam wirkt? Von der subjektiv gefühlten Hangneigung und Breite der Pisten kamen mir z. T. blaue Abfahrten schwieriger als schwarze vor ?!? In Obersaxen passt die Klassifizierung m.E. recht gut; in FLF hingegen sind eigentlich alle schwarzen rote; die wirklich steilen und somit schwarzen Stücke finden sich in den Routen.
 
@Haute-Franconie97
Interessante Kombination: 4 Tage FLF, je 1x Obersaxen und Vals; gibt es da ein Kombi-Ticket oder geht das nur einzeln? Oder Graubünden SnowPass?
Dass es in Falera diese Engpässe gibt, war mir in der Tat nicht bewusst. Ich weiß nicht, ob es Sinn machen würde, mehr Sesseln einzuhängen. 40 min Wartezeit sind, auch in der Faschingswoche, nicht hinnehmbar.
Und ja, der Cassons ist auch mein Lieblingsberg, aber mit zwei Kindern im Schlepptau vielleicht nicht so prickelnd.
Die Klassifizierung der Pisten scheint in der Tat manchmal willkürlich (Farben sind Schall und Rauch?)
 
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