Tag 3 - Spieserlifte Unterjoch
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch taute bei Sturm, Dauerregen und milden Temperaturen sämtlicher Naturschnee in den Tallagen weg. Der Sturm hatte leider morgens zugenommen und sollte über den Tag nicht weniger werden. Daher ging es für uns am 24.01., mangels Alternativen, zu den „Spieserliften“ nach Unterjoch. In Grän, Tannheim, Zöblen, Schattwald sowie Oberjoch war kein Skibetrieb.
Entsprechend voll war es auf dem Parkplatz bei unserer Ankunft gegen 09:45 Uhr. Geöffnet waren alle beschneiten Pisten mit einer wirklich beachtlichen Schneeauflage. Steine oder Gras kamen nicht zum Vorschein und eisige Stellen gab es, trotz des nächtlichen Regens, ebenfalls kaum. Den Sturm merkte man hier kaum und das Wetter hielt eigentlich den ganzen Tag (wolkig, gute Sicht).
Auf der Piste und an den Liften verteilte sich die Menge gut und man musste meistens nur ein paar Bügel warten. Am Nachmittag wurde es zudem leerer, weshalb es keine Wartezeiten mehr gab. Wir waren überrascht, wie viel Variation es gab und hatten eine Menge Spaß. Schon als kleines Kind war ich bei der Anfahrt ins „Tannheimer Tal“ beeindruckt vom Anblick des „Spieserlifts“ und wollte damals immer schon eines Tages dort Ski fahren. Die Trasse durch den Wald empfinde ich als sehr idyllisch.
Mittagessen gab es in der kleinen Hütte an der Talstation. Die Preise dort empfand ich wieder als günstig und fair für das Gebotene. Apres Ski gab es heute wieder nicht.
Auch der dritte Tag war somit, trotz der Umstände, wirklich erfolgreich.
Auf der Rückfahrt nach Tannheim machten wir noch halt an den Parkplätzen in Schattwald, Zöblen und Tannheim, um einen Eindruck zu bekommen, was das schlechte Wetter angerichtet hat.
Jetzt folgen noch ein paar Bilder:
Und hier noch Bilder nach dem schlechten Wetter aus den anderen Gebieten: