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Technikdiskussion des Umbaus am Hocheck

Die Zähne an den Rädern müssen ja auch nicht gerade ausgerichtet sein.
 
Beim Leitner ist es so, dass die Zahnräder ziemlich gerade ineinander greifen und keine einseitige belastung vorhanden ist.
Das ist schon richtig konstruiert worden, dass es auch dauerhaft funktioniert.
Wie es beim LST genau ist kann ich nicht sagen.
 
Ist die Oberflächenreibung der Zahnräder wirklich durch den Kunststoff so gering, dass es keiner Schmierung bedarf? Was ist mit Schmutz der evtl. Kratzer auf der Oberfläche hinterlässt? Oder ist die Zahnkonstruktion selbstreinigend? Das Zahnräder vermehrt aus Kunststoff gegossen/gefräßt werden wegen der geringeren Bearbeitungskosten wusste ich ja schon... nur dass sie auch im offenen Betrieb, ohne umschließendes Gehäuse verwendet werden, ist mir neu!
 
Da es einwandfrei funktioniert, wird es wohl so sein!
 
Was mich am Umrüstsatz interessieren würde: Jetzt wurde mal eine LST Bahn umgerüstet, da die meisten fixgeklemmten Anlagen aber nicht von LST sind, frage ich mich gerade, wie es da mit der Umrüstung ausschaut. Denn zwische den Grundkomponenten der Hersteller sind ja Welten. Und selbst innerhalb eines Herstellers gibt es wieder verschiedene Bahnvarianten. Darum glaube ich mitlerweile nicht, dass man da einfach einen Umrüstsatz konstruieren kann, sondern man braucht für jede Bahn einen eigenen, auf die Bahn exakt abgestimmten Umbau. Oder sehe ich das falsch?

MFG Dachstein
 
Das siehst Du nicht falsch.
Ich behaupte mal, dass es fast nur im vernünftigen Masse möglich sein wird wenn DM eine fixe Sesselbahn von DM umbaut und Leitner eine Von Leitner....
Ich glaube nicht, dass es viele solcher Umbauten geben wird, da es meistens so läuft, wenn eine fixe 4er nicht mehr ausreicht, dass dann eine 6er oder 8er mit Hauben gebaut wird.

So etwas wie am Hocheck gab es auch schon bei Leitner Bahnen.
In Neukirchen wurde eine fixe DM vierer praktisch auch so ähnlich umgebaut.
Dort blieben die DM Stützenschäfte stehen.
Darauf kamen die Leitner Jöcher und die Leitner Compakt Stationen wurden dazugebaut.

Die DM Bahn wurde versetzt und bekam Leitner Schäfte.
Und ein Leitner Compac Förderband.
Aber im Prinzip ist das auchn icht viel billiger als gleich eine Neue zu Bauen.
Der LST wollte einfach eine kuppelbare Bauen und das kam ihm jetzt gerade Recht.
 
seilbahner schrieb:
Der LST wollte einfach eine kuppelbare Bauen und das kam ihm jetzt gerade Recht.

Danke Seilbaner für die schnelle Antwort! :D

Auf den Gedanken kam ich auch schon, aber der Loitpolder hat ja schon eine (2EUB Rüdesheim). Wieso jetzt plötzlich eine 4CLD? Und vor allem, warum kein Neubau? Ich kann mir desweiteren nicht vorstellen, dass der Umbau günstiger ist, als eine neue Bahn. Vor allem: beim Umrüsten ist ja noch ein gewisses Risiko dabei, bei einem Neubau von Leitner oder DM eher weniger......

MFG Dachstein
 
Das Risiko ist sicher enorm, wenn man bedenkt, dass die Wopfner Technik ja schon ein bisserl angegraut ist, wie man auch sieht.
Aber vielleicht hat er den Oberaudorfern so ein gutes angebot gemacht, dass sie nicht aussschlagen konnten und er ja in der nähe ist.

Vielleicht hat er ja am Sudelfeld das selbe angebot gemacht und die wollten nicht, oder trauten sich nicht?
Das sind spekulationen.

Tatsache ist auf alle fälle das enorme Risiko für beide Parteien.

Was ich so gehört habe, bekommen sie klemmkraftprüftechnisch noch ein grosses Problem, aber dazu darf ich im Moment noch nicht mehr sagen.

Ich glaube auf alle fälle, dass das eine extrem knappe angelegenheit wird und wünsche allen beteiligten viel Glück.
 
^^ na das hört sich ja hervorrsagend an, wenn unser Seilbahner da schon allen Beteiligten viel Glück wünscht.
Ich frage mich gerade, was du mit "die Wopfnertechnik ist angegraut" meinst. Sie ist nicht oft verwendet, das stimmt, aber ob man da von angegraut sprechen kann? Ich frage mich ausserdem, wie es mit der Weiterentwicklung der Wopfnertechnik ausschaut. Die Schönbodenbahn im Lizum hat ja schon eine etwas andere Technik als jetzt die Hocheckbahn. Es würde mich also ein technischer Vergleich beider Anlagen interessieren. ;)
Wäre interessant, sich beide Anlagen mal an einem Tag anzuschauen und dann direkt zu vergleichen.

MFG Dachstein
 
Mit angegraut meinti ich die nicht mehr Zeitgemässe gesammte Stahlbauweise und verschiedene Details in der Hardware, die ich mir gestern genauer angesehen habe.
Auch die Wartungsfreundlichkeit und zugänglichkeit ist nicht so überragend.

Weiters bin ich von der Klemmentechnik nicht ganz so überzeugt, wobei sie der Leitner- Garaventa Agamatic Klemme leicht ähnelt.
Aber ich kann mich an einige Wopfner kuppelklemmen Unglücke erinnern.

Am Brenner lag mal eine oder 2 (weiss nicht mehr so genau) Kabine beim beschicken eines tages am boden.
Letzes Jahr bei der 4er Sesselbahn lag ein sessel am Boden.
in Korea bei einer Wopfner Bahn lagen 2 FBMs am Boden.
Und ganz umsonst ist der Wopfner nicht in konkurs gegangen, mein vogesetzter bei Leitner war lange beim Wopfner und hat mir so einiges erzählt.( Er war dort Techn.Ingenieur)

Jetzt warten wir einfach mal der Dinge die da kommen und lassen uns überraschen.

Ich wünsche dem LST trotzdem alles gute und viel Erfolg auf dem kuppelbahnsektor.
 
Ich glaube schon, dass so ein Umbau billiger ist als ein Neubau. Der Unterschied zu deinem Leitnerbeispiel ist ja, dass hier Praktisch die ganze Bahn weiterverwendet wurde. Man hat ja den Antrieb und die Spannung z.B. beibehalten und auch die Sessel übernommen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich glaube schon, dass so ein Umbau billiger ist als ein Neubau. Der Unterschied zu deinem Leitnerbeispiel ist ja, dass hier Praktisch die ganze Bahn weiterverwendet wurde. Man hat ja den Antrieb und die Spannung z.B. beibehalten und auch die Sessel übernommen.

Ich formuliere es mal etwas anders (und damit korrekter): Wenn alles gut geht, ist die Bahn sicher günstiger als ein Neubau, ich frage mich aber, was ist, wenn etwas schiefgeht, dann wird es teuer.....

MFG Dachstein
 
So ist es.
Für den betreiber ist das ganze sicher billiger, weil er es ja sonst nicht getan hätte. Aber wahrscheinlich nur, da der lST so ein Vorzeigeprojekt und eine Referenz haben möchte.

Aber ich kann Dir sagen, der Aufwand an einreichungen und genehmigungen ist enorm für so einen Umbau.

Allein für unsere Gebrauchte Rossalmbahn haben wir dem TÜV über 150.000 euro überwiesen für die Prüfung und genehmigung. Und das war noch nicht alles.

bei einem kompletten Neubau hast Du es viel einfacher.

Und die Bahn bekommt keinen Bahnhof.
Warte mal ab bis die sich einen Zwilling oder noch schlimmeres Reibfahren. Dann werden die alle sehr laut Weinen und zwar so laut dass ich es bis nach Reit im Winkl höre. Glaub mir.

Da wird noch einiges auf die zukommen und die werden sich noch einige Zwillinge oder schlimmeres reinfahren. Da Wette ich einen Monatslohn.
 
seilbahner schrieb:
Da Wette ich einen Monatslohn.

Ich wette lieber nicht, da diese Aktion dein Konto etwas mehr füllen dürfte, während dessen sich mein Kontostand erheblich minimieren dürfte. Und dann hörst du mich bis Reit im Winkel weinen, darauf verwette ich jetzt was ;)

Zur Referenzanlage: Braucht er unbedingt eine Referenzanlage, die nicht einmal eine KSB ist, sondern nur eine umgegradete CLF? Oder macht er sich Hoffnung, dass er da noch andere Bahnen umrüsten kann. Oder versucht er ein Bausystem zu kreieren, wo er fast die gleichen Komponeten bei CLF und CLD hat? Würde nämlich die Konstruktions und Herstellungskosten minimieren.

MFG Dachstein
 
Das war jetzt gut. :lol:
Mit Refernz meine ich, er kann eine Vorzeigeanlage bewerben und hat sie in seiner Nähe.
Mit irgendwas musst ja anfangen.
Die Bahn die er vor 2 Jahren gebaut hat kann er ja nicht dazuzählen.
und fixe Sesselbahnen sind ja nicht das Problem. Oben eine Scheibe und unten eine und gut.
Er wird ja nicht an die grosse Glocke hängen, dass es eine Wopfner Bahn ist.
Was meionst wie blöd er geschaut hat, als ich zu Ihm sagte, dass ja alles Wopfner Patente sind. Damit hat er nicht gerechnet.
Seine eigene erfindung ist hauptsächlich der Keilriemenantrieb, der abschaut wurde und die Zahnräder, die mir wirklich gut gefallen.
 
seilbahner schrieb:
Seine eigene erfindung ist hauptsächlich der Keilriemenantrieb, der abschaut wurde und die Zahnräder, die mir wirklich gut gefallen.

Meinst du die weissen räder in der umlauf der Station? Irgendwie fand ich das sehr komisch. Ander kuppelstelle sind es normale gummireifen mit normale riemenantrieb, aber weiter nach hinter richtung der umlenkung sind es weisse Räder mit Zahnen drauf. Hmm ein Bilder hab ich davon leider nicht. Aber hoffentlich verstehst du was ich mein.
 
Ja genau die Zahnräder.
Bei Leitner und Poma sind solche ähnlichen Zahnräder seit 2 Jahren im Umlauf schond standard.
Beschleuniger und verzögerer sind natürlich normale Reibradförderer mit Seilantrieb wie es auch bei den anderen Herstellern ist. Nur die Bauweise hier ist etwas anders.

Aber das Zahnradsystem hab ich eh schon ausführlich erklärt.
Musst ein bisserl suchen.
 
Das ist, wenn sich durch Schlupf oder falsch laufende Regelstrecke oder andere Einflüsse die Sesselabstände verändern oder 2 oder mehr Sessel sehr knapp hintereinander in der Station hängen.
Ganz schlimm ist das, wenn sich das ganze schleichend aufbaut, bevor es die ABÜ merkt. Dann ist es zu spät und man müsste eigentlich ausschieben.
So etwas passiert in der Inbetriebnahmezeit sehr oft.
 
seilbahner, weißt du schon ob man die Probleme mit der Klemmkraftprüfung behoben hat... oder gibt es weiterhin probleme?
 
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