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Teuflisch schön / Diavolezza 11.5.09 \

Hallo zusammen

Nachdem ich eigentlich dachte, der 25.4.09 werde mein letzter Skitag diese Saison (Samnaun/ Ischgl) hat es mich, trotz Frühling hier im Tal, nochmals in den Schnee gezogen.

Wie schon zu Saisonbeginn am 18. Oktober war die Diavolezza mein Ziel.

Am Morgen erwarteten mich 3 Stunden Zug mit vier mal Umsteigen, aber was tut man nicht alles für einige Stunden im Schnee...

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Im grünen Landwassertal, zwischen Davos Frauenkirch und Glaris

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Über beziehungsweise durch den Albula ging es dann ins Engadin, nach Samedan, das Weiss im Hintergrund passt schon besser.

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Nach 10 Minütigem warten auf den Zug aus St. Moritz (wegen Stromausfall im Oberengadin / Puschlav) in Pontresina ging es dann doch noch weiter auf der Berninalinie, hier in der langen Ebene vor Morteratsch, das Ziel ist im Hintergrund zu sehen, die Langlaufloipe ist verschwunden...

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Mehrere Rutsche mit viel Holz kamen bis zur und teilweise sogar über die Bahnlinie.

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Standart Japaner Foto.

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Dank dem Stromausfall konnte ich der 09.30 Bahn, die zwar auch mit etwas Verspätung fuhr, aber trotz Spurt für mich etwas zu früh, nur noch winken...
Hier der Blick aus der Bahn auf die bereits jetzt überfüllten Pisten. (Wer findet die zwei Skifahrer?)

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Um die übernächste Bahn wieder zu erreichen (am Morgen verkehrten sie im 15 Minuten Takt, am späteren Nachmittag nur noch Halbstündlich), legte ich eine Runde auf dem Gletschersessel ein (langsam unterwegs und mit laaaangen Sesselabständen)

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Auch hier, viele Leute...

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Einfach schön oder? Piz Palü, Vadret Pers, Piz Bernina

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Bernina

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Auf einer der Talabfahrten, Blick Richtung Piz Albris, Piz Alv, Piz Minor, Val Minor, Lagalb

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Piz Albris, Val dal Fain, Piz dal Fain, Piz Alv und die jetzt schon etwas aufgeweichte Piste.

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Ein Teil der Bullyparade, Formatic 350 und PB 400 (wahrscheinlich Testfahrzeuge, bei der Bergstation standen noch prominent 2 PB 600 und im Tal noch einige Bullys)

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Die ersten Nebelschwaden ziehen hoch, jedoch war meist nur die Bergstation der Sesselbahn im Nebel, der Rest frei.

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Piz Lagalb, Lej Diavolezza und Berninapass

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Piste bis zur Talstation

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Während der Mittagspause auf der warmen Sonnenterasse rumpelte es ab und zu von der Berninakette her, hier der grösste Abbruch während meiner Pause, die Schneewolke sah recht eindrücklich aus.

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Flanke des Piz Palü, darunter der Persgletscher

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Berninapass, Lej Nair, Lago Bianco, so langsam ziehen die Wolken rüber.

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Auf der Talabfahrt der Blick zum künstlichen Eisfall Corn da Diavolezza

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Tja, es hat wirklich noch etwas Schnee, Piz Alv im Hintergrund

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Die restlichen Maschinen wurden garagiert, der PB 400 und der Formatic 350 bleiben draussen.

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Während dem warten auf die Bahn wurde unter der Kabine ein angelieferter „Pipe Magician“ an einen Pistenbully montiert, jedenfalls wurde das versucht. Als ein zweiter vorfuhr und die Winde abrollte, wurde ich stutzig und schaute mir das ganze etwas genauer an:

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Tja, da lief wohl etwas nicht wie geplant.
Da die Bahn dann fuhr, kann ich euch nicht sagen ob sie es später noch hingekriegt haben...

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Auf der letzten Talfahrt, Wolken zogen auf und die Sicht wurde rapid schlechter.

Am Nachmittag war eigentlich nur noch der Gletscher wirklich gut zu fahren, der restliche Teil wurde durch die Wärme (ca. +10°C im Tal) rasch weich und faul.

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So, das wars, ob es aber wirklich mein Saisonschluss ist lass ich diesmal offen =)

Fazit: Nach wie vor super Verhältnise, Pisten bis Mittag gut, unten halt rasch aufgeweicht. Praktisch keine Gäste (jedenfalls unter der Woche), man sah ständig die gleichen Gesichter, leere Pisten und Bahnen.

mfg m.
 
Hehe, merci fürd Pic`s :D

Eindrügliche Fotos, vorallem die Lawine und die geberstete Scheibe am Pistenbully :lol:
 
Danke für den Bericht.
Was mich mal interessieren würde:
Gab es noch frische Spuren auf der Morteratschabfahrt?
 
Ach ja da werden wieder schöne Erinnerungen wach. Aber schade, dass so wenig Leute unterwegs waren. Das rentiert sich doch einfach nicht.
 
nineknights schrieb:
Das rentiert sich doch einfach nicht
Was meinen die anderen dazu???

Der Frühjahrsbetrieb hat hauptsächlich 3 Gründe:

1. Den Versuch, die tote Phase im Mai und Anfangs Juni mit Angebot für Touristen zu füllen und so mittelfristig die Buchungslage zu verbessern.

2. Sich im extrem dünnen Markt des Frühjahrsskifahrens zu platzieren und so mittelfristig als Destination dafür bekannt zu werden.

3. Mit einer möglichst langen Wintersaison von über 6 Monaten werben zu können. (In Verbindung mit Herbstskilauf auf Kunstschnee ab Mitte Oktober)

Kurzfristig gerechnet kann es sich mE nicht lohnen.
Mittel- bis langfristig bleibt es abzuwarten.
Fakt ist allerdings, dass sich Faktoren wie das häufig ungemütliche Wetter (ist ja nicht beeinflussbar) und die rege Bautätigkeit im Mai, die man wohl kaum wird abstellen können, nicht ändern werden. Außerdem ist der Mai keine Ferienzeit, jedenfalls nicht, dass ich wüsste.

Ich glaube nicht, dass das Tal im Mai als Ziel für Wochengäste etc. langfristig wesentlich interessanter werden wird. Tages- und Wochenendgeste könnten den Betrieb an der Diavolezza selbst eventuell irgendwann tragfähig machen. Der Mai hat ja auch viele Feiertage. Aber im Endeffekt wird es wohl eine Marketingangelegenheit bleiben, die eventuell über die gesamte Saison hinweg profitabel wird. Wobei ich persönlich auch das nicht glaube.

Anzumerken wäre meinerseits noch, dass ich die Sache mit dem Frühjahrsski einfach genial finde :)
Was noch wünschenswert wäre, wäre ein Betrieb im Mai und länger am Corvatsch an der Gipfelbahn. Das wäre wirklich ein Traum!
 
@cavok: Danke.

@ Rendite:
Ich glaube nicht, dass sich jeder einzelne Tag rentiert, aber es sollte zu Grenzkosten auch kein großes Zuschussgeschäft sein, so dass die von 3303 beschriebene Mittel- / Langfristwirkung im Vordergrund stehen dürfte.

Wichtig für das teilweise Betreiben eines Skigebietes mit wenigen Gästen ohne große Verluste sind:

- ein genrell erfolgreiches Skigebiet (bzw. Sommerausflugsgebiet) zu haben, was sich das erlauben kann
- die in der aktuellen Phase beschäftigten Arbeitnehmen sind Festangestellte (Grenzkosten = 0)

Da die übrigen Kosten oft fix sind (AfA für Anlagen, Bullys, etc. -> Grenzkosten = 0) fallen eigentlich nur die variablen Kosten für Strom und Treibstoff ins Gewicht.
 
Aber warum sind fast 10 Kässbohrer Maschinen da? Ist es ein demo-tour für ganze Engadin? In Diavolezza brauchen sie nicht so viele Maschinen, ebenfalls nicht ohne Winde! :?:
 
RManniviers schrieb:
Aber warum sind fast 10 Kässbohrer Maschinen da? Ist es ein demo-tour für ganze Engadin? In Diavolezza brauchen sie nicht so viele Maschinen, ebenfalls nicht ohne Winde! :?:

Demo-Tour.

Im Oberengadin selbst hat es (sofern ich mich nicht irre) erst einen 400er auf Corviglia (Werkstatt Marguns).
Alles was auf Diavolezza von Kässbohrer und Formatic ist, ist wohl zum Testen da.
Diavolezza hat sonst nur Prinoth Fahrzeuge. Ein 1-Jähriger Everest Power mit Winde, paar t4s und paar Everest solo. Einer davon aus Corviglia transferiert.
 
corviglia-fan schrieb:
RManniviers schrieb:
Aber warum sind fast 10 Kässbohrer Maschinen da? Ist es ein demo-tour für ganze Engadin? In Diavolezza brauchen sie nicht so viele Maschinen, ebenfalls nicht ohne Winde! :?:

Demo-Tour.

Im Oberengadin selbst hat es (sofern ich mich nicht irre) erst einen 400er auf Corviglia (Werkstatt Marguns).
Alles was auf Diavolezza von Kässbohrer und Formatic ist, ist wohl zum Testen da.
Diavolezza hat sonst nur Prinoth Fahrzeuge. Ein 1-Jähriger Everest Power mit Winde, paar t4s und paar Everest solo. Einer davon aus Corviglia transferiert.

Auf Corviglia gab es aber für diese Saison ein PB 600 solo, oder wurde dieser ausgetauscht?

Gruss TITLIS
 
Es findet dort ab dem 25ten Mai die ganze Woche lang das diesjährige PistenBully professionals camp statt. Desshalb die ganzen maschinen.
Super Bilder, freue mich schon auf übernächste woche...
 
Ui, danke für das Feedback =)

Naja, ob es sich rentiert...

Was noch anzumerken ist: Im Moment ist Diavolezza die einzige Bergbahn im Oberengadin die fährt, d.h. auch allfällige Fussgäner die auf einen Berg (fahren) wollen "müssen" auf die Diavolezza und können nicht auf einen anderen, insofern ist es natürlich nur schon daher gut, dass eine Bahn fährt, wenn dann noch einige Skifahrer kommen umso besser. Der Zusätzliche Personalaufwand dürfte wie erwähnt vorwiegend durch Jahresangestellte (ev. auch von anderen Bergen) gedeckt sein.

Am Wochenende hat es nach Aussagen eines Gastes schon noch einige Verrückte die auf die Piste gehen, unter der Woche war es wirklich sehr schwach frequentiert, keine Bahn mit mehr als 15 Personen, die Leute kannte man nach einigen Fahrten, mann traf sich immer wieder.

Auf dem Gletscher sah ich nicht wirklich viele neue Spuren, vom Palü her hat es eine halbe Piste, total zerfahren, aber durch die Absperrung gehen kaum viele durch, ich sah zumindest nichts.

mfg m.
 
Wieso ist der Piz Lagalb eigentlich nicht auch noch auf? Wie schon beim Bericht von Corviglia-Fan bin ich tierisch neidisch auf euch Schweizer! ;-)
 
Arlbergfan schrieb:
Wieso ist der Piz Lagalb eigentlich nicht auch noch auf? Wie schon beim Bericht von Corviglia-Fan bin ich tierisch neidisch auf euch Schweizer! ;-)

Kaum Frequenzen. Dort wäre es dann so richtig tot.
Außerdem hat Lagalb durch die Exposition im Fühjahr den Nachteil, dass vormittags oft alles sehr vereist ist und erst spät auffirnt, dann aber richtig.
Diavolezza ist da, vermutlich wegen Nordlage mit leichter ostorientierung offenbar Perfekt.
Es firnt früh auf und hält sich dann recht gut den Tag über.
 
Eine Frage an die Experten. Vor einiger Zeit waren doch in diesem Gebiet zwei neue Sesselbahnen geplant. Was ist denn aus diesen Projekten geworden?
 
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