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Texelbahn und Lodner Hütte - 1. 6. 2010

Vom 30.5. bis 4.6. war ich im Vinschgau in Südtirol. Mein Quartier war Morter. Folgende Unternehmungen habe ich gemacht:

30. 5. Kurze Wanderung am Sonnenberg bei Goldrain
1. 6. Martelltal: Stallwies-Schludertal (bis ca 2500m)
2. 6. Partschins: Texelbahn - Zieltal - Lodnerhütte
3. 6. Martelltal: Lyfital (bis ca 2600m)
4. 6. Trafoi: Bereich Furkelhütte (bis ca 2400m)

Bemerkenswert war, dass für für die Jahreszeit und die Region noch relativ viel Schnee in den Höhenregionen lag. Während man in anderen Jahren Anfang schon auf den Südhängen Gipfel über 3000 Meter Höhe weitgehend schneefrei besteigen konnte, gelangte man heuer dort schon über etwa 2500 Meter in den Schnee. Auf den Nordhängen wäre man sicher schon bei etwa 2000 - 2200 Meter im Schnee angekommen.

Einen kurzen Bericht schreibe ich über die Tour am 2. 6. zur Lodner Hütte.
Ich fuhr mit der Texelbahn hoch (Bergstation: etwa 1550 Meter) Auf einem Abschnitt des Meraner Höhenwegs gelangt man in einer guten Stunde ins Zieltal bei der Nassereithütte (1523 Meter). Das Zieltal führt vom Vinschgau nach Norden ins Zentrum der Texelgruppe. Im oberen Teil des Zieltals befindet sich die Lodner Hütte (2269 Meter), die man nach gut 2 bis 2 1/2 Stunden von der Nassereithütte erreichen kann. Bei der Wanderung war ich nicht ganz an der Lodnerhütte, jedoch in Sichtweite. Das letzte Stück zur Hütte wäre durchgängig im Schnee gewesen und hätte in Sachen Aussicht nichts Neues mehr geboten.

Hier ein paar Bilder mit Kommentaren


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Die Texelbahn am Sonnenberg bei Partschins


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Bergstation der Texelbahn


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Seilbahntrasse von oben. Die moderne Pendelbahn bewältigt gut 900 Höhenmeter und ist stützenlos.


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Blick von der Bergstation zum Hasenöhrl, dem westlichsten Dreitausender der Ortlergruppe. Sein Gipfel befindet sich 2500 Meter über dem Talboden des Vinschgaus.


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Blick in den Kessel von Meran


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Auf dem Weg zur Lodner Hütte musste über mehrere Lawienenkegel gegangen werden.


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Blick in die Dolomiten: Identifizieren kann ich links Sella, Langkofel und Marmolada.


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Beim Aufstieg zur Lodnerhütte kommt man immer wieder in eine neue Geländekammer, so dass der Weg sehr abwegslungsreich ist.


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Die Lodner Hütte und das obere Zieltal


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Ein Teil des Weges beim Abstieg.


Fazit:
Die Tour zur Lodnerhütte ist eine sehr lohnende Unternehmung von der Texelbahn aus. Es handelt sich um eine sehr abwechslungsreiche Tour, für die man aber schon den ganzen Tag einplanen sollte. Ich würde die Tour besonders im Frühsommer oder im Frühherbst empfehlen, weniger im Hochsommer.
 
Schöne Fotos, dankesehr!
So weit unten noch so viel Schnee? Das soll mal schön tauen bis ich im Juli auch in Südtirol umherstreife :)
 
Über einen kurzen Bericht und vielleicht auch Bilder über Trafoi bzw. Furkelhütte würde ich mich sehr freuen. Ich bin in zwei Wochen dort und kenne den Ort nur vom Skiurlaub her und bin für jeden Hinweis/Tipp sehr dankbar. :D

:dankeschoen: und LG
Nelli
 
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