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Thüringer Wald 2021/2022

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Rhön333 schrieb:
Ich will diese Woche Donnerstag oder Fretag mal zum Fallbachhang nach Oberhof fahren. Wie sieht es denn da immer mit den Anstehzeiten aus? Und weiß jemand wie die Piste vom Schnee her aussieht?

Da solltest du keine Probleme haben. Unter der Woche gibt es eigentlich keien Wartezeiten. Das kannst du auch auf der Webcam checken:
https://bikepark-oberhof.de/webcams/3F007CFPAL01274/Snapshot/Kasse.jpg
Die Schneelage sollte auch noch recht gut sein, wenngleich schon die ganze Saison nur die halbe Pistenbreite zur Verfügugn steht.
 
Wiedermal ein kleines Update von mir.
Dass wir nach all diesen Sturmklatschen im Februar nun nochmal so eine tolle Spätsaison bekommen, hätte wohl keiner gedacht.
So gab es in der 2. Wochenhälfte letzter Woche noch einmal ca. 10cm Neuschnee und danach herrliches trockenes und kaltes Hochdruckwetter.
Die Loipen im TW waren am vergangenen WE noch einmal in Bestform und pünktich zu den Bayernferien stellt sich aktuell traumhaftes Skiwetter ein.
Somit werden wir diese Saison wohl sehr gut abschließen können.
Wie immer ein paar Fotos
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Die Loipensituation am Samstag Morgen
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Auch die Pisten derzeit in einem genialen Zustand
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Und die Blue Hour macht derzeit auch ihrem Namen alle Ehre
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Wenn das Wetter so bleibt, wie es in den Prognosen aussieht, wäre wohl eine Saisonverlängerung über den 20.3. hinaus auch noch möglich.
Allerdings bleibt dann abzuwarten, ob die Nachfrage noch ausreichend hoch ist.
 
Abseits von Winterberg bricht die Nachfrage gen Frühjahr idR rasant ein. Für Skifahrer toll, für die Betreiber wenig lohnenswert.
 
Basti, die Bilder sind toll 8) !!!

Für Freitag hab ich frei genommen, da kommen wir das erste Mal zum Silbersattel. Bin schon mega gespannt. :D :D :D

Hab neuerdings Keycards für alle. Kann ich damit Tickets online kaufen, oder muss ich eh an die Kasse wg. Impfnachweis?
 
Ich war am Wochenende ebenfalls zum ersten Mal im Winter im Thüringer Wald, da die Schneelage im Sauerland abseits der beschneiten Pisten aktuell sehr mager ausschaut.

Von Oberhof aus gibt es einige Loipen, wobei die südseitigen und tiefer gelegenen Loipen auch nicht mehr geöffnet waren. Bin speziell am Sonntag eine große Runde gelaufen und dabei quasi alles geöffnete zwischen Oberhof (Hohe Möst) und Schmiedefeld gelaufen. Wirklich beeindruckend, wie viel Schnee es in den höchsten Lagen aktuell hat. Auf der Nordseite vom Schneekopf hat man schon fast das Gefühl man wäre eher in den Alpen, nicht jedoch in einem Mittelgebirge unter 1.000m. Und Loipenkilometer hat es hier wirklich etliche. Direkt am Rennsteig leider teilweise sehr voll und auch teilweise viel Fußvolk, die schwarze Loipen breit nebeneinander hinauflatschen. Aber logisch bei dem perfekten Wetter und solch großartigen Verhältnissen.

Interessant ist auch, dass rund um Oberhof wirklich alles auf Skilanglauf ausgelegt zu sein scheint. Während man anderswo einen Skiverleih, der auch den nordischen Bereich abdeckt, eher suchen muss, ist das hier wohl die Regel.

Ich hätte nicht gedacht, dass die etwas höhere Lage, sowie die paar Kilometer östlicher, so einen großen Unterschied machen. Der Thüringer Wald ist für Langläufer wirklich sehr zu empfehlen, ich werde dort die nächsten Winter bestimmt regelmäßig auflaufen. Die Zeit, in der der Rennsteig fast durchgängig gespurt war, habe ich dieses Jahr leider verpasst.
 
Geiz doch nicht so mit den Bildern ;-)

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#1
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#2
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#3 Müsste an der Hohen Möst sein
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#4 hundeschlitten waren genauso wie Pferdeschlitten unterwegs. Erstere waren allerdings nicht loipenrein ;-)
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#5
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#6 Blick ins Geratal vom Schneekopf aus
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#7 Viel Betrieb
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#8 Blick auf Suhl vom Aussichtsturm an "Plänckners Aussicht" am Gr. Beerberg, dem höchsten Berg im Thür. Wald.
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#9 Höchster Punkt des Rennsteigs
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#10 Kurz nach Sonnenaufgang auf der frisch präparierten Loipe am Sonntag. Am Ende standen gut 100 km auf Hibbes Uhr, doppelt so viele wie am Vortag.
Reife Leistung! :bia: :bia: :bia:
 
Da es für mich am Sonntag in die Dolomiten geht, wollten wir gestern den nordischen Saisonabschluss durchführen.
Am Mittwoch haben wir die Loipen nochmal frisch aufgefahren, das musste natürlich nochmal getestet werden.
Kurzum: Die Schnee war so fest und schnell wie die ganze Saison nocht nicht.
Und wenn ich mir die Wetterprognosen so anschaue, ist es gut möglich, dass nach meiner Rückkehr immernoch was geht 8)


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Südseitig firnt es schon etwas auf, dieser Abschnitt geht wohl nicht mehr allzu lang.
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im Schatten und im Wald aber weiterhin absolut!
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Feierabend-Halbe (oder auch 2 :wink: )
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It's a wrap!
Gestern wurde die Wintersaison im Thüringer Wald beendet.
So haben sich in Oberhof und in Steinach die Lifte das letzte mal in dieser Saison für die Skifahrer gedreht.
In Heubach hat gestern ebenfalls das mittlerweile zur Tradition gewordene Teichspringen stattgefunden.
Hier gibts ein paar lustige Bilder dazu:
https://www.insuedthueringen.de/inh...ang.bd060d36-e80e-4d24-8ec0-2a892ea5ed92.html

Und auch von mir noch ein paar Impressionen der letzten 3 Wochen, welche bzgl der Bedingungen wohl mit Abstand die Besten der ganzen Saison waren.

Südtiroler Bedingungen mitten in Deutschland :wink:
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Diese Motive werden einfach nicht langweilig
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Für die Abschlussparty am 20.03 haben wir dann noch eine kleine Schneebühne gebaut.
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Alles in allem können die Betreiber im TW auf eine recht gute und lange Saison zurück blicken.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Nachfrage auch in den Nach-Corona-Jahren so hoch bleibt.
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basti.ethal schrieb:
https://www.insuedthueringen.de/inhalt.winter-bilanz-ohne-kunstschnee-kaum-chancen.c7ddea47-eb45-4854-86ae-73443ac821be.html

Hier nochmal ein Fazit des Verbandes.
Können wir so gut bestätigen. Aber zeigt auch wieder: mit halbwegs zeitgemäßer Beschneiung ist Wintersport im Mittelgebirge noch lang nicht Geschichte!
88 Langlauftage klingen ja auch recht ordentlich. Würde mich mal interessieren, wie das im Vorjahr war.

Mir ist auch aufgefallen, dass die SFG oft relativ hoch lag (um 700 m). Unterhalb war nicht viel. Also z. B. im Schneetiegel ganz unten oder auch am Lindenberg bei Ilmenau, da habe ich mich diesen Winter nie hingetraut, weil ich nie sicher war, dass der Schnee reicht (Tal auf 500/515 m). Ansonsten will ich mich nicht beschweren. Insbesondere der Wintereinbruch Anfang April war nochmal ein später Höhepunkt.

Heute oder morgen lade ich auch noch ein paar Bilder von den letzten Tagen im Thüringer Wald hoch.
 
Spätsaison im Thüringer Wald

01.04.2022, Großer Inselsberg:
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#1 Freitag Abend zunächst alleine, dank 20 cm Pulverneuschnee super zu fahren. Hier oben war auch noch eine ausreichende Altschneeunterlage gegeben, weiter unten nicht mehr.
Ein Wermutstropfen war leider, dass später auch ein Auto 2x über einen Teil der Piste pflügte. Im nahen Wald waren ich und ein anderer Tourengeher aber sicher.


02.04.2022, Großer Inselsberg:
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#2 Auch am nächsten Tag ging es wieder zum Inselsberg. Der über Nacht gefallene Neuschnee konnte die Autospuren zum Glück überdecken. Dadurch, dass beide Vereinslifte in Betrieb waren, waren die oberen Hänge aber schon recht stark verspurt, als ich ankam. Der große Lift lief leider nicht, obwohl auch er mittlerweile vom SV Tabarz betrieben wird, wie ich im Lauf des Tages erfahren habe.
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#3 Nach Nebellichtung zeigte sich auch das Thüringer Becken, komplett verschneit. Die Skier steckten da übrigens in einer Schneewehe.
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#4 Firstlines waren eher selten, hier ist mir das ganz gut gelungen, auch wenn die Abfahrt ein bisschen flach ist.
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#5 Abends wurde dann noch mit dem kleinen PB (110) präpariert, am nächsten Tag sollte nochmal ein Training oder Rennen stattfinden. Für den öffentlichen Betrieb reiche der Schnee aber nicht, sagte der PB-Fahrer auf Nachfrage.
Mit gut 2200 hm endete nach 11 Aufstiegen der Tag mit einem persönlichen Rekord.


03.04.2022, Schneekopf:
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#6 Am Sonntag nahm ich mir bei deutlich besserem Wetter nochmal den Schneekopf vor. Hier der Erfurter Hang. Auf dem Westhang liegt der meiste Schnee im Schatten, von hier aus gesehen links.
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#7 Die Loipen waren recht gut besucht, obwohl hier leider nicht nochmal präpariert wurde. Ein Langläufer erzählte, er sei von Oberhof bis hierher gelaufen.
Ich war hingegen der einzige Tourengeher, der unterwegs war - auch wenn ich auf dem Hang noch eine ältere Spur erkennen konnte.
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#8
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#9 Blick nach Erfurt
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#10 Der Hang im Schneetiegel war etwas verblasener, hier links lag der meiste Schnee (ca. 10-15 cm kompakter/verblasener Pulverschnee; etwas bremsig). Das war dann auch meine erste Firstline auf diesem Hang.
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#11 Bis ganz runter ging es nicht, dass hier ist der vorletzte Abschnitt. Den Neuschnee hatte es in die zentrale Rinne geweht. Beim letzten Schwung bin ich leider vornüber gekippt, da war ich schneller als meine Skier im tiefen und relativ schweren Triebschnee.
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#12 Danach querte ich zum Felsenschlagturm. Diese Schneise bin ich dann aber doch nicht abgefahren, da mir oben zu viel Gestrüpp war - im Februar war das kein Problem, nun aber schon unangenehem.
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#13 Stattdessen nahm ich die mehr oder weniger parallele Schneise. Hier hatte es nur noch vereinzelt eine Altschneeunterlage und Bodenkontakte gab es häufiger. Ganz unten gab es dann auch nochmal Bruchharsch. Die von hier aus gesehen oberen 35 hm wiederholte ich noch einige Male mit geschulterten Skiern.
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#14 Tiefstehende Sonne auf dem Rückweg zum Gipfelplateau, ehe es dann über eine kurze Abfahrt zum Parkplatz Güldene Brücke ging.

12.04.2022, Schneekopf (Resteskitour):
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#15 Der Schnee schmolz leider sehr schnell wieder und daher war ich erst 9 Tage später wieder im Thüringer Wald. Hier die Abendstimmung am Schneekopfturm, der gerade so noch auf einem durchgehenden Schneeband erreichbar war. Möglich, dass zu der Färbung des Himmels wieder Sahara-Sand beitrug.
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#16 Auf dem Weg zur "Hölle" nahm ich dann leider doch die falsche Variante und musste noch ein paar Meter aufsteigen.
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#17 Aufgrund der engen Tallage mit ein paar säumenden Felsen zwar landschaftlich reizvoll und schneesicher, aber nicht so einfach zu fahren.
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#18 Der Neuschnee vom vorigen Wochenende war schon angetaut und ließ sich in Verbindung mit der harten Unterlage mittelgut fahren.
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#19 Von der Hölle wechselte ich über den Ziehweg zum Schneetiegel, der sich aber aufgrund der unebenen Altschneeunterlage größtenteils nur mäßig gut fahren ließ - hier einer der besten Abschnitte. Vom Wochenende waren hier noch 3 Spuren zu sehen.
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#20 Aufstieg durch die Hölle mit Mond
Anschließend fuhr ich noch zum Erfurter Hang, wo sich der feucht-weiche Neuschnee auf dem ebenen, harten Altschnee sehr schön fahren ließ. Aufgrund der Dunkelheit habe ich von meinen 6 Fahrten dort keine guten Bilder.

20.04.2022, Schneekopf (Resteski):
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#21 In der nächsten Woche ging es dann direkt ohne Felle los und auf Schusters Rappen zum Erfurter Hang. Auch wenn ich auf der Hinfahrt von Gräfenroda hinauf gesehen hatte, dass am Schneetiegel ebenfalls noch Schnee liegt - aber bei wenig Schnee kann dieser Hang seine Stärken nicht ausspielen.
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#22 Abendstimmung am 45 hm (865-910 m) langen Schneefeld.
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#23 Sonnenuntergang. Anschließend ging ich über den unteren Weg wieder zurück, da ich dort annahm, dass keine Schneereste mehr auf dem Weg liegen...naja, war dann auch so, aber ich bin fast 1 km ununterbrochen über Schnee gelaufen. :D

20.04.2022, Schmücke (Resteski):
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#24 Schon auf dem Hinweg hielt ich kurz an der Schmücke. Dort gab es auch noch dieses ca. 300 m (35 hm) lange Schneefeld. Lt. einiger älterer Karten gab es hier auch mal einen Skilift.
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#25 Auf dem Rückweg hielt ich dann nochmal kurz an - ließ sich ganz gut fahren und hat - wie man sieht - eine gute Schneesicherheit und ein gutes Gefälle für Wedler oder Anfänger.

27.04.2022, Schmücke (Resteski):
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#26 An diesem Tag wollte ich die Runde von letzter Woche umdrehen und so ein ganzes Stück abfahren...leider hatte das Tauwetter ziemlich zugeschlagen und daraus wurde nichts. Ich musste mehrere 100 m Tragen auf mehreren Abschnitten. Und das waren dann auch die besten Schwünge auf der Strecke. :-(
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#27 Am Erfurter Hang sah es kaum besser aus, das durchgehende Schneefeld existierte so nicht mehr, sondern war schon in mehrere Flecken zerfallen - letztes Jahr konnte ich am 3.5. noch auf 35 hm abfahren. Dieses Mal waren es immerhin noch 5 und 50 mit reichlich Heide - die war immerhin recht schnell.
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#28 Blick den hang hinab.
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#29 Nach ein paar Schwüngen ließ ich es gut sein.
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#30 Aufstieg zum Gipfel, bis zum Sonnenuntergang wollte ich dort sein. Leider war die Sonne dann wieder hinter den Wolken verschwunden, als ich oben ankam.
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#31 Nun wollte ich nochmal zum Schneetiegel, um dort nach der Schneelage zu sehen. Dabei nahm ich noch ein kurzes, aber steiles Schneefeld mit.
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#32 Bei der Abfahrt durch die "Hölle" kam ich leider nicht sonderlich weit, da ich an einer Art Bachlauf einbrach (ca. 1 m tief) und gegen einen Fels oder dergleichen fuhr. War relativ unangenehm, aber verletzt habe ich mich nicht. Der Ski wurde hingegen um ca. 10° nach oben verbogen...damit endet die Skisaison im Thüringer Wald für mich und das Leben des Skis nach 7 Jahren und ca. 150 Skitagen. :-(

Am Schneetiegel lag übrigens fast gar kein Schnee mehr, nur noch ein paar handgroße Fleckchen.
 
Ich bewundere immer wieder deine Renitenz gegen alle Frühlingsboten selbst bei nicht mehr nennenswerten Restschneefeldern :D
Allerdings hast du am letzten Tag den Bogen (oder eher den Ski) dann wohl doch etwas überspannt :wink:
 
Vielen dank für deinen Bericht Cedric! Das macht Spaß zu lesen und ehrt deine Leidenschaft zum Schnee sehr. Zum Totalschaden deines Skis dürftest du zumindest anmerken, dass der auch vorher schon schwer ramponiert war und die Kanten auch im Service keine Chance mehr hatten ;-). Immerhin lässt sich die Bindung recyclen.

Und wie immer schaut das landschaftlich (bspw. durch die Hölle) wesentlich reizvoller aus als das klassische Restefahren bei Möppi in Winterberg.
 
Hibbe schrieb:
Zum Totalschaden deines Skis dürftest du zumindest anmerken, dass der auch vorher schon schwer ramponiert war und die Kanten auch im Service keine Chance mehr hatten ;-). Immerhin lässt sich die Bindung recyclen.

Naja heutzutage sollte man noch mehr recyceln. :mrgreen:
Z.B. kann man sehr wohl die Ski als Zaunlatten benutzen... :smilingplanet: dann weiss auch jeder das da ein Skiverrückter wohnt .
:guckstduhier: :magic:
 
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