• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Tipps für Skitouren im Allgäu?

piotre22

Vogelsberg (520m)
Registriert
14. Aug. 2006
Beiträge
713
Reaktionspunkte
38
Hallo zusammen,

Da ja offenbar morgen die Grenzen zwischen D A und CH geschlossen werden, suche ich nach Tipps wo man mit Tourenski in Deutschland ein bisschen durch die Bergwelt laufen könnte. Mein Ausgangspunkt ist Friedrichshafen am Bodensee. Ich kenne mich mit den Gebieten im Allgäu quasi null aus. Das einzige was ich kenne ist Oberjoch, da war ich vor 15 Jahren mal. Wichtig wäre halt ein Ort wo man mit dem Auto zu einem Ausgangspunkt kommt wo Schnee liegt...

Habt ihr noch einen anderen bzw. besseren Vorschlag als Oberjoch?

Die nächsten Tage soll super Wetter sein, das würde ich gerne nutzen.


Vielleicht noch der Hinweis:
Bin ALLEINE unterwegs und habe auch nicht die Absicht andere Leute zu treffen.

Grüße und Danke.
Piotre
 
In Anbetracht der Tatsache, dass jede Outdoorsportart ein Verletzungsrisiko beinhaltet und damit potentiell Krankenhausbetten belegen kann, die man sehr bald anderweitig benötigt, bitte ich dich diese Idee zu verwerfen. Meine Mutter arbeitet als OP-Schwester im Allgäu und das letzte was man jetzt gebrauchen kann sind weitere Patienten wegen Freizeitaktivitäten! Es werden bereits reihenweise OPs abgesagt oder verschoben und Intensivbetten aufgestockt.
 
Schliesst Deutschland eigentlich auch die Grenze zum Kleinwalsertal?
 
flamesoldier schrieb:
In Anbetracht der Tatsache, dass jede Outdoorsportart ein Verletzungsrisiko beinhaltet und damit potentiell Krankenhausbetten belegen kann, die man sehr bald anderweitig benötigt, bitte ich dich diese Idee zu verwerfen. Meine Mutter arbeitet als OP-Schwester im Allgäu und das letzte was man jetzt gebrauchen kann sind weitere Patienten wegen Freizeitaktivitäten! Es werden bereits reihenweise OPs abgesagt oder verschoben und Intensivbetten aufgestockt.

Ich finde die Denkweise prinzipiell gut. Aber gar nicht an die Sonne und die frische Luft zu kommen ist
auch nicht sinnvolle. Eine einfach Skitour für einen geübten Skifahrer sollte jetzt nicht das Drama sein. Aber ja, bitte nichts bescheuertes machen.. Und schön von anderen Menschen fernhalten.
 
hch schrieb:
flamesoldier schrieb:
In Anbetracht der Tatsache, dass jede Outdoorsportart ein Verletzungsrisiko beinhaltet und damit potentiell Krankenhausbetten belegen kann, die man sehr bald anderweitig benötigt, bitte ich dich diese Idee zu verwerfen. Meine Mutter arbeitet als OP-Schwester im Allgäu und das letzte was man jetzt gebrauchen kann sind weitere Patienten wegen Freizeitaktivitäten! Es werden bereits reihenweise OPs abgesagt oder verschoben und Intensivbetten aufgestockt.

Ich finde die Denkweise prinzipiell gut. Aber gar nicht an die Sonne und die frische Luft zu kommen ist
auch nicht sinnvolle. Eine einfach Skitour für einen geübten Skifahrer sollte jetzt nicht das Drama sein. Aber ja, bitte nichts bescheuertes machen..

Auch unnötige Autofahrten sind ein Risiko, weshalb man ja in Tirol nun alles untersagt. Soweit denkt bei uns leider noch fast niemand...
Wer sich beim Skifahren das Knie verdreht ist von mir aus ohne KH-Aufenthalt selbst schuld, das heilt auch irgendwie so. Aber wer sein Auto in den Graben setzt oder den Gegenverkehr mitnimmt (kann immer passieren) muss sehr sicher in den OP.
 
Wir Oberstdorfer-Gastgeber haben heute von der Tourist-Info/Marktgemeinde die Nachricht bekommen, dass wir unsere (verbleibenden Gäste) darauf hinweisen sollen, dass bei Wanderungen oder Skitouren nicht die Grenze nach A ins Kleinwalsertal passiert werden darf!
 
Was die Betreiber jetzt am wenigsten brauchen können,sind Skitourengeher auf den geschloßenen Gebieten bzw Pisten.

Hier wird zum Teil schon kräftig mit den Windenbullys gearbeitet,um die Wege frei zu bekommen,die unter der Schneedecke liegen.
Windenseile sind gespannt,und da keine Pistensicherung mehr stattfindet,besteht hier LEBENSGEFAHR.

Also seid einfach vernünftig....... :idea:
 
manitou schrieb:
Wir Oberstdorfer-Gastgeber haben heute von der Tourist-Info/Marktgemeinde die Nachricht bekommen, dass wir unsere (verbleibenden Gäste) darauf hinweisen sollen, dass bei Wanderungen oder Skitouren nicht die Grenze nach A ins Kleinwalsertal passiert werden darf!

War klar dass es seltsame Blüten treibt...
 
Ich will gar nicht die Sinnhaftigkeit von Grenzkontrollen allgemein in Frage stellen, aber hier verstehe ich das nicht wirklich. Das KWT hat doch gar keine Verbindung zu AT. Oder will man es „virenfrei“ gegenüber dem Allgäu halten? Aber dann könnte man genauso das Tannheimer Tal, das Balderschwanger Tal und andere Täler absperren...
 
Gleitweggleiter schrieb:
Ich will gar nicht die Sinnhaftigkeit von Grenzkontrollen allgemein in Frage stellen, aber hier verstehe ich das nicht wirklich. Das KWT hat doch gar keine Verbindung zu AT. Oder will man es „virenfrei“ gegenüber dem Allgäu halten? Aber dann könnte man genauso das Tannheimer Tal, das Balderschwanger Tal und andere Täler absperren...

Anderer Staat anderes Recht? Könnte das sein?
 
Was ist eigentlich sooo schwierig dran, dass man sich einfach mal an die Vorgaben hält und so lange ruhe gibt bis sich alles wieder normalisiert hat?
Und muss bei jeder Massnahme die getroffen wird jedesmal drauf herumdiskutiert werden?
Nehmt das einfach mal hin und dann wird das wieder.
 
Ich finde es unerträglich wie die Quarantäne Fraktion ihre durchaus legitime Meinung als die allgemein gültige und nicht zu hinterfragende Meinung darstellt. (Siehe Banner) Eine entspannte Skitour im Freien bietet quasi kein größeres Gefahrenpotential als in der Badewanne auszurutschen und stärkt dabei mit Sonne und frischer Luft das Immunsystem. Anstecken wird man sich in der freien Natur wohl auch nicht.
Ich habe zwar keine Tourenski (da ich sonst immer mit den Liften unterwegs bin) aber dann mache ich mich eben für eine nette Winderwanderung in den nächsten Sonnentagen ins Allgäu auf!
 
^
Ich kapier diese Anti-Alpinforum-Haltung der meisten hier auch nicht. Kiffer (ich kenn mich da ja nicht aus) gehen ja wohl auch nicht in ein Hanfforum, um sich dann anhören zu müssen, wie scheiße und gefährlich das ist, sondern um vielleicht über die optimale Pflanzenzucht zu sprechen. Also sollte es hier m.E. eher Themen geben, wo man noch skifahren/skitouren/langlaufen darf und kann und wer da wie dort noch hinkann, anstatt dass man sich für seinen Lebensstil verteidigen muss.
 
markus schrieb:
Was ist eigentlich sooo schwierig dran, dass man sich einfach mal an die Vorgaben hält und so lange ruhe gibt bis sich alles wieder normalisiert hat?
Und muss bei jeder Massnahme die getroffen wird jedesmal drauf herumdiskutiert werden?
Nehmt das einfach mal hin und dann wird das wieder.

Es gibt noch keine Ausgangsperren . Und hier im Radio(BW) wird sogar aufgefordert raus zu gehen spazieren eine Radtour zu machen aber nicht in Gruppen. Und wenn man es nicht übertreibt ist da doch gar nichts dagegen zu sagen. Was ist daran so schwer zu verstehen?
 
starli schrieb:
^
Ich kapier diese Anti-Alpinforum-Haltung der meisten hier auch nicht. Kiffer (ich kenn mich da ja nicht aus) gehen ja wohl auch nicht in ein Hanfforum, um sich dann anhören zu müssen, wie scheiße und gefährlich das ist, sondern um vielleicht über die optimale Pflanzenzucht zu sprechen. Also sollte es hier m.E. eher Themen geben, wo man noch skifahren/skitouren/langlaufen darf und kann und wer da wie dort noch hinkann, anstatt dass man sich für seinen Lebensstil verteidigen muss.

Es muss sich keiner Verteidigen. Und ich will hoffen das der ganze Wahnsinn bald wieder vorbei ist und sich die Schäden in Grenzen halten. Ohne deine Reiseberichte wäre es hier auch sehr langweilig. Ich will davon noch ganz viele sehen. Und auch alle die noch Schi fahren waren, persönlich haben die nichts falsch gemacht. Der Fehler liegt ja in der Exikutive, die hätten entscheiden müssen nach den Daten die denen vorliegen.

Wir haben hier nur ein Generationenproblem. Viel von unseren jüngeren Forenteilnehmern können sich nicht an die Zeit der Grenzkontrollen erinnern da sie zu jung sind. Es ist einfach eine Selbstverständlichkeit mal eben zum Nachbarn nach Tirol zu fahren, die Schi anzulegen und los zu fahren. Das man für solche Tagesausflüge bis in die 90er Jahre sich in Kiefersfelden hinten anstellen musste und dann ein Uniformierter erst mal die Reisepässe sehen wollte, bei Lust und Laune der Kofferraum ausgeräumt werden musste und damit der schnelle Ausflug ziemlich langwierig werden konnte. Diese Staatsgrenzen sind seit letzter Woche wieder da. Du fährst ja sehr oft über den Brenner. Da durfte man sich, von Rosenheim bis Bozen, vier mal anstellen. Einmal in Kiefersfelden, einmal in Schönberg, einmal am Brenner und einmal in Sterzing. Aus Erzählungen von älteren Mitbürgern konnten des bis zu 3 Stunden mehr Reisezeit bedeuten und wenn den Uniformierten deine Nase nicht passte war am Schlagbaum Ende der Reise. So viel zu der Sache mit dem Kleinen Walsertal. Da ist eine Staatsgrenze. Und leider zu viele haben immer geschrien, Grenzen zu. Nun sind sie zu (wenn auch hier und da von der falschen Seite) und die Auswirkungen sind jetzt so langsam jedem klar.

Und ob jetzt mit diesem Virus Panik angebracht ist mag jeder selber drüber nachdenken. Wenn es Tote weit weg gibt, ist es einem Gleichgültig, wenn der Nachbar in einer Holzkiste aus der Wohnung getragen wird ist man betroffen und wenn man am Grab der Verwandten steht ist es eine Katastrophe. Bei dem der jetzt in der Holzkiste liegt kann es sich immer um den gleichen Menschen handeln.

In unserer Welt sind wir auch dazu übergegangen, alle Folgeschäden eines risikoreichen Freizeitverhaltens durch die Allgemeinheit zu übernehmen. Dazu gehören auch Unfälle auf den Schipisten. Keiner braucht Angst zu haben, auf allen Heilungskosten inklusive Lohnausfall sitzen zu bleiben. Nennt sich Solidargemeinschaft. Und jetzt werden die Kapazitäten der Solidargemeinschaft für andere Fälle gebraucht. Und all diese, die jetzt Hilfe brauchen haben diese unverschuldet verursacht, keiner steckt sich freiwillig mit diesem Virus an. Daher ist jetzt beschlossen worden, das bis auf weiteres das Risiko von Sport- und Freizeitunfällen zu minimieren. Ganz einfach.
 
Zurück
Oben