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Tirol: Eine Hand wäscht die andere...

Kris

Nebelhorn (2224m)
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23. Feb. 2004
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Nein, der schockiert niemanden. An Stelle von Schultz würde ich jetzt in die Offensive gehen und mal Klartext reden. Wie das so läuft, in Tirol und dass man keine Chance hat, etwas weiter zu bekommen, wenn man nicht Leute schmiert. Hallo Italien. ;)
 
Aufpassen! Mit so einer Ansicht bin ich bei dem Mods bereits negativ aufgefallen, auch wenn ich Beispiele aus meiner "Tiroler" Erfahrung gebracht habe. Freunderlwirtschaft gibts nämlich in Tirol und vorallem in der Seilbahnbranche nicht. :twisted:

Ist aber auch im benachbarten Ausland (Bayern) ned anderst. Aber so krass wie in Italien ists sicherlich nicht.
 
Herrlich die Geschichte.
Ich weiß nicht, was einen zu einem Landesrat (u.a. für Personalwesen) qualifiziert, der von sich selbst behauptet, nicht zu wissen, dass man dazu verpflichtet ist, sich innerhalb von 3Tagen nach dem Umzug im Meldebereich die neue Adresse hinterlegen zu lassen.
Man kann viel "nicht wissen", wenn die Seilschaften im Hintergrund drohen aufgedeckt zu werden.
Allein dafür sollte man diesen Herrn schon mit nassen Fetzen aus dem Landhaus jagen. In Deutschland hätte die Partei dies schon längst erledigt.. :?


Der gute Herr Zwieback verspricht auch seit Tagen, die entsprechenden Belege vorzulegen. In Zeiten von OnlineBanking könnte man das (wenn alles korrekt ist) in nullkommanix erledigen.
Bis jetzt kamen ja noch keine Belege.

Das schlimme an der ganzen Sache ist aber, wer diese Schweinerei ans Licht gebracht hat: Markus Wilhelm, ein freier Bürger >>> www.dietiwag.org
Da im heiligen Land Tirol die Journallie gleichgeschalten (per Maulkorberlass) ist, kann man solche Enthüllungen vom ORF oder der TirolerTageszeitung nicht erwarten. Journalisten sind ja eigentlich der Überpartelichkeit verpflichtet, betonung auf "eigentlich".
Diesurfen lieber auf diverse Internetseiten um dann per Copy and paste "Ihre" Artikel zu schreiben!
 
@Af: Jemand, der sich intensiv für Skigebiete interessiert, muss sich auch mal die dunklen Seiten ansehen. Oder einfach die Entstehungsgeschichte vieler Gebiete ansehen. Den Stubaier Gletscher gäb's ohne die Seilschaft Klier-Wallnöfer wahrscheinlich heute noch nicht. Ötztal -> detto mit Buggls Hans. Kaunertaler Gletscher -> Rubatscher, der nebenbei das neue Innsbrucker Rathaus finanziert hat.
Ich kritisiere das nicht, ich will nur zeigen, wie es oft läuft und was hinter dem Erfolg stecken kann.
Wie gesagt, anders kommt man oft einfach nicht weiter.
 
Also für mich ist so eine Situation immer noch weitaus besser als wenn sich die Roten untereinander die billigen Sozialwohnungen zuschanzen.
Da wohnt dann einfach ein kinderloses Päärchen in einer Wohnung wo für eine sechsköpfige Famile mit nicht so tollem Einkommen gedacht ist und weniger als die Hälfte der üblichen Miete kostet.
Was das Titelthema angeht und auch für andere Regionen gilt: Vor 30 Jahren gab es nur eine Partei und die hat alles bestimmt. Es war nicht immer korrekt aber es funktionierte. Heute gibt es mehrere Parteien und alles muss korrekt sein. Zwangsläufiges Resultat, nichts funktioniert mehr richtig.

Ja wenn es denn so ist dass der Stubaier und der Ötztaler nur wegen solcher machenschaften entstanden sind, dann bin ich ja gradezu froh dass es damals diese machenschaften gab denn die Resultate zeigen ja dass im endeffekt richtig gehandelt wurde.
 
Nun ja, der betreffende Landesrat war bisher in der Wohnung seiner Mutter gemeldet, angeblich, um dort den Mieterschutz nicht zu verlieren.

Klar ist es gut, wenn man sich solche Großprojekte einfach so und auf die schnelle ausmachen kann, aber das funktioniert für die Gesellschaft nur dann zum Positiven, wenn es sich dabei um umsichtige Menschen handelt. Gerade Klier ist doch ein Paradebeispiel für so eine Person.
 
Theo schrieb:
Also für mich ist so eine Situation immer noch weitaus besser als wenn sich die Roten untereinander die billigen Sozialwohnungen zuschanzen.
Da wohnt dann einfach ein kinderloses Päärchen in einer Wohnung wo für eine sechsköpfige Famile mit nicht so tollem Einkommen gedacht ist und weniger als die Hälfte der üblichen Miete kostet.
Was das Titelthema angeht und auch für andere Regionen gilt: Vor 30 Jahren gab es nur eine Partei und die hat alles bestimmt. Es war nicht immer korrekt aber es funktionierte. Heute gibt es mehrere Parteien und alles muss korrekt sein. Zwangsläufiges Resultat, nichts funktioniert mehr richtig.

Ja wenn es denn so ist dass der Stubaier und der Ötztaler nur wegen solcher machenschaften entstanden sind, dann bin ich ja gradezu froh dass es damals diese machenschaften gab denn die Resultate zeigen ja dass im endeffekt richtig gehandelt wurde.
meinst du das im ernst?
 
Wieso um alles in der Welt sollte ich das nicht ernst meinen?
Haben der Herr Klier, die Familie Falkner und der Herr Schultz irgendwann irgendwo jemanden geschädigt mit den von ihnen aufgebauten Skigebieten. Die Antwort dürfte ja wohl ziemlich sicher NEIN sein.
Für mich gibt es in der hinsicht zweierlei Menschen. Es gibt diejenigen wo ich achte weil sie in ihrem Leben was geschaffen haben wovon ganze Talschaften auch noch Jahrzehnte später profitieren. Das sind, um nur einige zu nennen: Walter Gurtner/Laax, Leo Gurschler/Schnals, Hubert Bumann/Saas Fee, und noch viele andere.
Dann gibt es für mich noch die andere Gruppe. Das sind diejenigen wo in ihrem Leben noch nie etwas zum wohle der Allgemeinheit getan haben und ihr ganzes Leben auch nichts anderes tun werden als als andere Leute in den Dreck zu ziehen, wenns geht am besten noch grad mit Steuergeldern.

Nein, ich bin nicht von Natur aus für Vetternwirtschaft und Korruption. Aber solange niemand geschädigt wird ist mir eine funktionierende Korruption tausendmal lieber als das was sich vornehmich SP und Grüne unter einer ehrlichen Gesllschaft vorstellen und über die Dauer dazu führt dass wir ins tiefste Mittelalter zurück fallen.
Auf dem besten Weg dzu sind wir bereits und falls es eintreffen sollte wird der zwangsäufig daraus resultierende Krieg weitaus sichtbarere Folgen in der Natur hinterlassen als alle Skigebiete im Alpenraum zusammen.
 
Theo schrieb:
Wieso um alles in der Welt sollte ich das nicht ernst meinen?
Haben der Herr Klier, die Familie Falkner und der Herr Schultz irgendwann irgendwo jemanden geschädigt mit den von ihnen aufgebauten Skigebieten. Die Antwort dürfte ja wohl ziemlich sicher NEIN sein.
und deswegen würdest du ihnen das recht einräumen landesräte, beamte für was auch immer zu bestechen?
Theo schrieb:
Nein, ich bin nicht von Natur aus für Vetternwirtschaft und Korruption. Aber solange niemand geschädigt wird ist mir eine funktionierende Korruption tausendmal lieber
was verstehst du unter funktionierender korruption? wo soll die beginnen und wo enden?
mal ein bsp aus der sandkiste
wenn ich meinen zuständigen finanzreferenten besteche damit er mir meine steuern rücküberweist bzw. ich die gar nicht bezahle, weil ich damit in eine immobilie entwickle ist das für dich auch funktionierende korruption? ist ja schließlich sinnvoll, oder?

Theo schrieb:
als das was sich vornehmich SP und Grüne unter einer ehrlichen Gesllschaft vorstellen und über die Dauer dazu führt dass wir ins tiefste Mittelalter zurück fallen.
Auf dem besten Weg dzu sind wir bereits und falls es eintreffen sollte wird der zwangsäufig daraus resultierende Krieg weitaus sichtbarere Folgen in der Natur hinterlassen als alle Skigebiete im Alpenraum zusammen.
was verstehen sp und gruene unter "ehrlichen" gesellschaft? wieso fallen wir dann ins tiefste mittelalter zurück?

dir ist es also lieber dass behörden, beamte ihre machtposition fürs hand aufhalten ausnutzen dürfen, anstatt gesetze und die daraus resultierenden prozesse einzuhalten!?

interessanter standpunkt!
 
Erschreckend, wie schnell Rechtsgrundsätze und Gundsätze der Demokratie über Bord geworfen werden, wenn es um den persönlichen Vorteil und die Verfolgung eigener Interessen geht.
Wen interessieren schon die Nachbartäler und ihre Menschen, wo man vielleicht ehrlicher war?
Wen interessieren schon demokratisch entstandene Gesetze, wenn man sie hintergehen, und dadurch selbst bequemer Skifahren kann?
Diese egoistische Einstellung ist Realität, wie man hier lesen kann.
 
Zu Tyrolens Einwand: Dass in der Vergangenheit zB. im Ötztal "ungestört" Schund und Luder getrieben wurde, ist vielleicht dadurch zu erkären dass das damals (1972) einfach möglich war. Wenn man sich vorstellt, dass dort eine Strasse bis auf 2800 Meter hinaufgezogen wurde, die jetzt an guten Tagen den Transfer einer ganzen Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern in ihren individuellen stinkenden Blechvehikeln ins Hochgebirge bis vor die Gletscherzunge ermöglicht, kann man sich nur hinterm Ohr kratzen ob der damaligen Selbsterrlichkeit der Mächtigen..

(((( Eine Gornergratbahn Sölden-Rettenbachferner-Tiefenbachferner statt der Mautstrasse wäre übrigens cool gewesen. Nebst dem Erhalt und der Zugänglichmachung einer Bergwelt mit wahrhaftigem Anmut hätte Sölden zudem Gäste gewonnen, die sich Zeit nehmen, einen Tag im Ort übernachten (=Geld da lassen)...statt dem vollautobasierten blödmachenden Tagestourismus mit all seinen Konsequenzen wie es jetzt haben.. ))))


Das unverschämte am jetzigen Verhalten von Herrn Schulz und des Landesrats Switak ist m.M.n. eigentlich nichmal so die Tatsache, daß dieser Freundschaftsdeal gemacht wurde (Kaltmiete 800 Euro/Monat für eine Penthousewohnung in allerbester Innenstadtlage mit etwa 125qm, ortsüblich wären für diese Immobilie etwa 1800 Euro. Das ergibt etwa 12.000 Euro pro Jahr mehr in der Tasche, in 5 Jahren 60.000 Euro...unter guten Freunden...).

Traurig für die tiroler politische Kultur ist für mich, daß die beiden Akteue (Schulz und der Landesrat) ihr Vergehen nicht im geringsten zugeben, keine Reue zeigen, sondern stattdessen in Gegenangriff gehen, und jene attakieren die die Sache aufgedeckt und publik gemacht haben.
Das unglückliche hierbei ist, daß regionale Tiroler Medien sich generell hüten, Akteure der politischen und wirtschaftlichen Macht zu kritisieren. Vielmehr boten sie Schulz und dem Landesrat noch ausreichend mediale Präsenz, welche die beiden durchaus gekonnt zu ihren Gunsten zu Nutzen wussten. Wenig wunder, handelt es sich um Profis der Kommunikation. Die Aufdecker werden bisweilen als die Schlechten dargestellt. In einem funktionierenden Rechtssystem hätte man den Landesrat vorläufig vom Dienst suspendiert und ein Untersuchungsverfahren eingeleitet...

Investigativen Journalismus in den Leitmedien, der gerade dann bitter nötig wäre, wenn eine politische Macht ununterbrochen über Jahrzehnte regiert gibt es in Tirol nicht.
Stellt euch das mal analog in Bayern vor: Bayernkurier als führende maßgebliche Tageszeitung, die Süddeutsche allenfalls als kleine Studentenzeitung mit Veranstaltungstips...das in etwa ist die Situation in Tirol...

Ein guter Freund und Redakteur bei der Tiroler Tageszeitung schildert mir die Sache so, daß es sehr wohl junge engagierte Journalisten gibt, die investigativen Journalismus betreien würden. Die Jungs kommen viel rum, sie wissen durchaus viel von dem was hinter den Kulissen der Macht vor sich geht, und -surprise- gerade weil sie dieses Wissen besitzen sind die im Kopf keineswegs Linientreu!
Aber in ihrer Arbeit müssen Tiroler Redakteure dennoch nahezu voll und ganz den Machtverhältnissen ergeben sein:
Zum einen weil sie derart mit Workload zugemüllt werden, dass aufdeckender (d.h. zeitraubender) Journalismus verunmöglicht wird, denn jede Behauptung muss Wasserdicht belegbar und abgesichert sein, Wissen alleine reicht hier nicht aus.
In der Redaktion muss stattdessen alles husch und schnell gehen, Artikel müssen runtergespult werden in einer gleichgültig machenden Geschwindigkeit, mit der anderswo Bierkisten vom Laster geladen werden...
Zudem kann es sich ein simpler Redakteur nicht erlauben, eine grosse Figur aus Politik oder Wirtschaft zu kritisieren: Tut er dies dennoch, läutet am gleichen Tag das Telefon beim Chefredaktuer und ein poltender Landeshauptmann (="Tiroler Ministerpräsident") lädt seine Wut ab und droht zwischen den Zeilen mit Konsequenzen einer Art, die der Zeitung durchaus substantiell weh tun...
Manche Redakteure bei der TT haben eine durchaus fundierte gute Ausbildung, man schimpft leicht oft mal über dieses "Käseblatt", aber mit ein bisschen Hintergrundwissen liest sich die TT dann doch etwas anders...

Nunja, politische Realität halt... hat ja auch was gutes wenn Touristen zu hunderttausenden auf unsere Gletscher fahren ... die zahlen mein Gehalt, und ich kann damit nach Gallizien zum Wellenreiten...die dort haben eine fantastisch schöne und kaum verblödete Landschaft...aber auch viel Arbeitslosigeit und kein Geld...
 
Schon damals als die Affäre um van Staa' Schwein Sager aufkam, war ich der Meinung, dass die Sache einfach aus der Welt zu schaffen gewesen wäre, wäre van Staa ehrlich gewesen und hätte alles zugegen und noch mehr: Gesagt, dass das seine ehrliche Meinung ist.
Das Problem in Tirol, wie anderenorts sind ja nicht die Seilschaften. Die gibt es überall. Aber diese unglaubliche Verlogenheit, diese Falschheit, die bei den meisten ja aus Feigheit entsteht ist unerträglich.

Natürlich würde man heute keine Straße mehr auf 2.800 m rauf bauen. Aber wenn man sich die Entstehung der Stubaier Gletscherbahn ansieht. Klier hat wirklich etwas für die Region getan, dabei natürlich auch gut verdient, aber auch andere mitverdienen lassen. Bei anderen bin ich mir nicht so sicher, ob die auch andere noch aufkommen lassen. Gerade wenn Naturraum verbaut wird, sollten doch alle etwas davon haben.
 
Tyrolens schrieb:
Das Problem in Tirol, wie anderenorts sind ja nicht die Seilschaften.


Seilschaften sind sehr wohl für das Wohlergehen des Umfeldes ein Problem! Wieso sollte das in Tirol anders sein?
Im Gegenteil, ich meine sogar, daß Tirol besonders von Sielschaften durchdrungen ist:

1.) Es hat in Tirol über zu viele Dekaden keine Machtablöse gegeben. Auf allen Ebenen die gleichen Exponenten der gleichen Partei über einen sehr Langen Zeitraum führen dazu, dass diese Stück für Stück mit ihrer Klientel opportune Seilschaften bilden. Machtbildung- und Ausübung finden mehr und mehr unkontrollierbar hinter der Bühne statt...was nicht gut ist, auch wenn von "aussen" alles überwiegend rein und sauber aussehen mag... .
Eine periodische Machtablöse fördert hingegen das "Ausmisten" von Parteibuch-Nepotismus auf allen Ebenen (Landesenergieversorger, Landesbanken etc...).
Es kommen halt neue dran, aber die müssen erst mal wieder bei Null anfangen zum Seilschaften bilden.
--> Womit es in dieser Beziehung ziemlich egal ist, ob "links" oder "rechts" regiert
2.) Eine nur beschränkt funktionierende Kontrolle durch Medien und Behörden (...)

Tyrolens schrieb:
Aber diese unglaubliche Verlogenheit, diese Falschheit, die bei den meisten ja aus Feigheit entsteht ist unerträglich.
Derartiges Verhalten wird aber auch durch einen zu tief gefesten Machtapparat begünstigt...


Positiv vermerken mag ich schon -weil ich ja sonst doch recht viel kritisiere, man möge es verzeihen dort wo möglich :-)- positiv zu vermerken ist dennoch, dass es in Tirol auch in den Machtstrukturen noch ein gewisses Wertegerüst wirkt, welches ein Abdriften richtung völlig absurder südländischer Verhältnisse bisweilen noch gut verhindert, es gibt trotz allem einen ausgeprägten Willen auch "für das Land als solches" handeln zu wollen...darunter fällt ursprünglich sicherlich auch Klier...auch wenn jetzt überschwänglicher Reichtum im Tourismus...ach lassen wir das :-)
 
Ich sehe es halt so: Die Seilschaften sind kein Problem, so lange sie öffentlich sind und vor allem offen. Ist doch klar, dass man sich unter Freunden hilft. Wichtig wär's halt wirklich, auch andere partizipieren zu lassen. Das ist leider bei uns nicht der Fall. Die Gier oder die Angst derer, die das Sagen haben, verhindert das.
 
Wieder alles in bester Ordnung in Tirol, die Hände waren eh stets sauber und rein lässt unser Landeshauptmann Platter (=Ministerpräseident) wissen. Dies obwohl der Juniorpartner der Regierungspartei zuvor gewagt hatte, den Glücksmieter und für Seilbahnraumordnung zuständigen Landesrat Switak zu kritisieren. Ab nun herrscht wieder Ruhe, denn 'in der Landesregierung werde "konstruktiv und gut gearbeitet", betonten Landeshauptmann Günther Platter'

"Platter findet nicht das Wohnverhältnis seines Landesrates, sondern vielmehr den politischen Stil der Oppositionsparteien Grüne und der Liste Fritz (Bürgerforum Tirol) kritiwürdig. Dieser Stil sei "auf sehr niedrigem Niveau"

Aha.

http://derstandard.at/1319183477601/Tirol-Trotz-Penthouse-Affaere-Eintracht-in-Tiroler-Koalition
 
Endlich hat jemand Strafanzeige erstattet. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
 
Danke für diese instruktiven Einblicke in die Tiroler Landespolitik.

Am Dienstagabend war im Congress in Innsbruck eine Podiumsdiskussion mit LH Stellvetr. H. Gschwendtner, Peter Habeler, Hans Haid und H. Kromp-Kolb. Original-Ton des für Umweltschutz zuständigen Gschwendter: "...wenn also wieder ein Touristiker zu mir kommt und eine Ausnahme-Genehmigung... ähm Genehmigung braucht...". Ein Freud' scher Versprecher?! :D
 
hagelschlag schrieb:
Endlich hat jemand Strafanzeige erstattet. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Eine Strafverfahren nützt leider praktisch nichts solange das Delikt nicht auch entsprechend strafbewehrt ist; Leute mit größerem Kapitalvolumen zahlen eine Geldbuße nämlich dann praktisch aus der "Portokasse". Wenn schwerere Delikte grundsätzlich mit Haftstrafen ohne der Möglichkeit einer Ersatzgeldbuße bestraft würden, wäre das Abschreckungspotential sicher deshalb deutlich höher weil ein Gefängnisaufenthalt mit den damit verbundenen Folgen für die Lebensumstände des Betroffenen jeden Delinquenten eher vergleichbar hart träfen...:ja:
 
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