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David93 schrieb:Übrigens, zu Zillertal 3000 fiel mir was interessantes auf:
Es ist eine Abfahrt außerhalb der Skigebietsgrenzen drin, die aber nicht existiert und die auch in den Pistenplänen nicht enthalten ist. Von der Bergstation des Horbergjoch 8ers, runter ins Horbergtal, also nach Mayrhofen. Scheinbar hat man hierfür eine Genehmigung, die man aber nicht nutzt.
Wäre schon interessant, und würde bei der Verbindung den 6er Wanglspitz ersparen. Aber wahrscheinlich will man genau das nicht![]()
Quelle: Riesen-Zoff um Skigebiete in Tirol: ÖAV und DAV außer sich – „Einwohner müssen sich wehren!“Ski-Wahnsinn in Tirol. Das befürchten zumindest Gegner des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP). Seit Jahren tobt der Streit zwischen Alpenvereinen und der Landesregierung über die Grundsatzregeln für die Errichtung neuer Seilbahnen und Skipisten. Mit Ende des Jahres 2024 läuft die alte Verordnung in Österreich aus und die Pläne von ÖVP und SPÖ könnten greifen. Am Freitag (17. Mai) endete die Begutachtungsfrist.
Das Beratungsgremium des Landes Tirol befürwortet die Novelle des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP). Das Verbot von Neuerschließungen soll unangetastet bleiben. Die Landesregierung will den Empfehlungen des Beirats folgen und diese Verordnung beschließen.
Unangetastet bleibt das Verbot von Neuerschließungen. Ein gänzlicher Entwicklungsstopp sei verfassungsrechtlich nicht zulässig, hieß es in einer Aussendung des Landes. Zudem enthält das TSSP eine Reihe von Ausschlusskriterien, aber auch Positivkriterien hinsichtlich der Erweiterung von Skigebieten.
Erweiterungen oder Zusammenschlüsse unterliegen mit dem TSSP zusätzlich zu den ohnehin vorgeschriebenen Behördenverfahren einem strengen raumordnerischen Orientierungsrahmen. Für den Gletscherschutz hat Tirol zudem ein eigenes Programm. Aufgrund der Besonderheit der Gletscher ist dieses völlig unabhängig vom TSSP. Zusätzlich schließt das TSSP aber Erschließungen von Gletschern, deren Einzugsgebieten und Moränen dezidiert aus.
ÖVP begrüßt Einigung
Quelle: Skigebiete: weiter keine NeuerschließungenGrüne mit Kritik an Kundmachung und Seilbahnprogramm
Die Landesregierung hat die Fortschreibung des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP) beschlossen. Erweiterungen und Zusammenschlüsse würden zusätzlich zum vorgeschriebenen Behördenverfahren einem strengen raumordnerischen Orientierungsrahmen unterliegen, heißt es. Naturschutzorganisationen hatten etwa das Fehlen von Endausbaugrenzen kritisiert.
„Neuerschließungen sind zwar formal ausgeschlossen – weil Ausbaugrenzen für bestehende Skigebiete nicht klar festgeschrieben sind, begünstigt das Programm in Realität aber wirtschaftliche Interessen und nicht den Umweltschutz“, teilte der ÖAV mit. Der Gletscherschutz komme ebenfalls deutlich zu kurz.
Quelle: Kritik an fehlenden AusbaugrenzenDie Landesregierung verwies zuletzt darauf, dass man für den Gletscherschutz ein eigenes Programm habe, das vom TSSP unabhängig sei. Das bis Ende 2034 geltende Programm schließe trotzdem Erschließungen von Gletschern, deren Einzugsgebieten oder Moränen aus.
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