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Tiroler Ski- und Seilbahnprogramm

Ich bin mal die Karten überflogen und konnte ad hoc keine Anpassung der Skigebietsgrenzen feststellen. Im Gegenteil ... selbst die Bahnen, die die letzten Jahre außerhalb der Skigebietsgrenzen gebaut wurden, liegen weiterhin außerhalb :roll:
 
Scheinbar will man diese einmal festgelegten Grenzen - aus welchem Grund auch immer - nicht anpassen. Selbst Gebiete die schon ewig verbunden sind - wie Zillertal 3000 haben ihre Verbindung nach wie vor außerhalb der Gebietsgrenzen.
Komisch aber: Kaltenbach und Hochfügen wurden im selben Jahr verbunden, da ist die Verbindung innerhalb der Grenzen.

Übrigens, zu Zillertal 3000 fiel mir was interessantes auf:
Es ist eine Abfahrt außerhalb der Skigebietsgrenzen drin, die aber nicht existiert und die auch in den Pistenplänen nicht enthalten ist. Von der Bergstation des Horbergjoch 8ers, runter ins Horbergtal, also nach Mayrhofen. Scheinbar hat man hierfür eine Genehmigung, die man aber nicht nutzt.
Wäre schon interessant, und würde bei der Verbindung den 6er Wanglspitz ersparen. Aber wahrscheinlich will man genau das nicht :wink:
 
An der Eggalm verläuft die Skiverbindung vom Rastkogel zur Eggalm auch außerhalb der Gebietsgrenzen. Interessanterweise gibt es aber einen Korridor wo beide Skigebietsgrenzen miteinander verbunden sind: Über den Gasthof Geislerhof und dann anknüpfend an die Skiroute Weitental nördlich vom Lämmerbichl Lift.
 
David93 schrieb:
Übrigens, zu Zillertal 3000 fiel mir was interessantes auf:
Es ist eine Abfahrt außerhalb der Skigebietsgrenzen drin, die aber nicht existiert und die auch in den Pistenplänen nicht enthalten ist. Von der Bergstation des Horbergjoch 8ers, runter ins Horbergtal, also nach Mayrhofen. Scheinbar hat man hierfür eine Genehmigung, die man aber nicht nutzt.
Wäre schon interessant, und würde bei der Verbindung den 6er Wanglspitz ersparen. Aber wahrscheinlich will man genau das nicht :wink:

Lawienengefahr bzw. fehlender Lawienenschutz?
Die Piste läge ja unterhalb von gleich drei Bergflanken, wo Lawienen mgl. sind.

Außerdem hätte der 150er Tux zwei wdh Abfahrten; mit der schwarzen 56 sogar drei - das schafft der doch garnicht.

Ich wäre stattdessen für eine beidseitige Pangert Erschließung, statt dochnoch eine Verbindung Richtung Kaltenbach zu errichten.
Für diese Erschließung würde man eben jenes Tal dann brauchen (+ Pangert Pisten Nordseitig); das würde ein bisschen Ischgl Feeling nach Mayrhofen bringen ...
 
Und das Kitzbüheler Gebiet grenzt direkt an das Westendorfer Gebiet. Dort würde sogar ne gebrauchte fixgeklemmte Sesselbahn reichen, weniger als 1 km lang, um die endlich zu verbinden.

Kitzbühel und Skiwelt zusammen hätten 461 Pistenkilometer und wären das zweitgrößte Skigebiet der Welt.
 
Ski-Wahnsinn in Tirol. Das befürchten zumindest Gegner des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP). Seit Jahren tobt der Streit zwischen Alpenvereinen und der Landesregierung über die Grundsatzregeln für die Errichtung neuer Seilbahnen und Skipisten. Mit Ende des Jahres 2024 läuft die alte Verordnung in Österreich aus und die Pläne von ÖVP und SPÖ könnten greifen. Am Freitag (17. Mai) endete die Begutachtungsfrist.
Quelle: Riesen-Zoff um Skigebiete in Tirol: ÖAV und DAV außer sich – „Einwohner müssen sich wehren!“
 
Das Beratungsgremium des Landes Tirol befürwortet die Novelle des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP). Das Verbot von Neuerschließungen soll unangetastet bleiben. Die Landesregierung will den Empfehlungen des Beirats folgen und diese Verordnung beschließen.
Unangetastet bleibt das Verbot von Neuerschließungen. Ein gänzlicher Entwicklungsstopp sei verfassungsrechtlich nicht zulässig, hieß es in einer Aussendung des Landes. Zudem enthält das TSSP eine Reihe von Ausschlusskriterien, aber auch Positivkriterien hinsichtlich der Erweiterung von Skigebieten.
Erweiterungen oder Zusammenschlüsse unterliegen mit dem TSSP zusätzlich zu den ohnehin vorgeschriebenen Behördenverfahren einem strengen raumordnerischen Orientierungsrahmen. Für den Gletscherschutz hat Tirol zudem ein eigenes Programm. Aufgrund der Besonderheit der Gletscher ist dieses völlig unabhängig vom TSSP. Zusätzlich schließt das TSSP aber Erschließungen von Gletschern, deren Einzugsgebieten und Moränen dezidiert aus.
ÖVP begrüßt Einigung
Grüne mit Kritik an Kundmachung und Seilbahnprogramm
Quelle: Skigebiete: weiter keine Neuerschließungen
 
Die Landesregierung hat die Fortschreibung des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms (TSSP) beschlossen. Erweiterungen und Zusammenschlüsse würden zusätzlich zum vorgeschriebenen Behördenverfahren einem strengen raumordnerischen Orientierungsrahmen unterliegen, heißt es. Naturschutzorganisationen hatten etwa das Fehlen von Endausbaugrenzen kritisiert.
„Neuerschließungen sind zwar formal ausgeschlossen – weil Ausbaugrenzen für bestehende Skigebiete nicht klar festgeschrieben sind, begünstigt das Programm in Realität aber wirtschaftliche Interessen und nicht den Umweltschutz“, teilte der ÖAV mit. Der Gletscherschutz komme ebenfalls deutlich zu kurz.
Die Landesregierung verwies zuletzt darauf, dass man für den Gletscherschutz ein eigenes Programm habe, das vom TSSP unabhängig sei. Das bis Ende 2034 geltende Programm schließe trotzdem Erschließungen von Gletschern, deren Einzugsgebieten oder Moränen aus.
Quelle: Kritik an fehlenden Ausbaugrenzen
 
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