Da ich heute beruflich im Engelbergertal zu tun hatte und damit um 12.30 Uhr fertig war, ging es nachmittags ins Titlis-Gebiet, obwohl ich da ja bezahlen muss, es mir nicht so sehr gefällt und ich die Präparation oft ungenügend finde. A propos Bezahlen: Eigentlich wollte ich so ein Raiffeisen-Ticket für 39.- einlösen, konnte aber den heutigen Tag nicht auswählen. Geht das neuerdings nur noch am Vortag? So bezahlte ich kurz vor 13 Uhr halt die vollen 54.- für die Halbtageskarte.
Zuerst ging es auf den Titlis. Die Piste an der Sesselbahn war sehr gut, die Präparierung nicht ganz perfekt aber doch ziemlich gut. Wunderbarer Pulverschnee. Die Schneekanonen liefen. Die Nebelschwaden störten nicht.
Beim Rotegg-SL war es dann leider schon etwas schlechter. Zwar wenig zerfahren, aber halt die üblichen Absätze, die beim Carven stören. Auf den Bildern sieht man das halt wie üblich nicht. Aber da mein letzter Skitag vor einer Woche in den Dolomiten war, ist der Unterschied stark spürbar.
Frech wie so oft die Faulheit der Titlisianer, die Rotegg nicht zu präparieren. Buckelpiste pur. Aber wenigstens angenehmer Pulver. Nur der Einstieg wurde präpariert.
Danach fuhr ich die drei Varianten am Laubersgrat. Zu meiner Überraschung waren sie alle bis kurz oberhalb der Talstation der 4KSB noch pulvrig. Die Präparation etwas unterschiedlich von sehr gut bis mässig. Dass alle Pisten wenig zerfahren waren, ist wohl dem schlechten Wetter am Vormittag geschuldet. Es tat ja erst am späteren Vormittag auf.
Danach ging es rüber zum Jochpass. Engstlen war sulzig, aber gut zu fahren. Gerne erinnere ich mich an meine Wanderung letzten Herbst hier:
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=54&t=60123.
Vermutlich ist das nun meine letzte Fahrt mit der DSB, die es für meine Bedürfnisse auch noch eine Weile getan hätte. An den Pisten wird ja vermutlich kaum was geändert.
Jochstock war noch pulvrig. Und leider merkte man auch hier trotz der Spuren der Skifahrer die mangelhafte Präparierung. Die Absätze sah man sogar bei dem mittlerweile etwas bewölkten Himmel gut.
Da die Jochpasspisten schon sulzig und etwas mehr befahren waren, waren sie natürlich etwas unruhig.
Da mir die Pisten am Laubersgrat am besten gefielen, bin ich dann nochmal da rüber bis zur letzten Fahrt um 16.20 Uhr:
Die Talabfahrt war noch offen und hatte reichlich Schnee, der aber nicht sehr gut zu fahren war.
Darum brauchte ich einen Zwischenstopp
...bevor ich den letzten Rest in Angriff nahm:
Leider bestätigte der Titlis meine Meinung einmal mehr: Sie können oder wollen es nicht besser machen. Einzelne Piste sind sehr gut, andere richtig mies. So wie halt immer. Ich weiss, dass die Ansprüche verschieden sind und es User hier gibt, die mit dieser Präparierung kein Problem haben. Meine Ansprüche sind halt die, wie in den Dolomiten und in St.Moritz. Und davon ist der Titlis meilenweit entfernt. Selbst die Klewenalp kann das viel besser.
In diesem Leben wird das nie mehr was mit einer Liebe zwischen dem Titlis und mir. Und trotzdem komme ich halt nicht drum rum, immer mal wieder hierher zu kommen. So auch heute. Spass hat es nämlich trotzdem gemacht... Hauptsache Skifahren!
