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Titlis 7.4.16 & 12.4.16

Eigentlich mag ich dieses Skigebiet ja nicht wirklich, aber immer im Frühling reizt es mich dann doch. Zum einen, wenn ich aufgrund anderer Verpflichtungen nur etwas in der Nähe besuchen kann und mein Heimgebiet Klewenalp nicht mehr in Betrieb ist, zum anderen weil der Titlis im Frühling dank seiner Höhe und Nordhanglage besser taugt, als im Hochwinter. Der Gemsstock wäre die Alternative, die in meinem Graubündenpass sogar inkludiert wäre, aber den mag ich noch deutlich weniger als den Titlis. Idealerweise gibt es die Vormittagskarten bis 12.30 Uhr, die im Frühling aufgrund der Wärme oder ebensolchen anderen Verpflichtungen gut taugen.

Somit fuhr ich heute erstmals mit der neuen Gondelbahn. Abgesehen vom ziemlich mühsamen Umweg zur Kasse und zurück ist das gut gelungen und viel schneller/bequemer, um bis zum Stand zu gelangen. Wie ich gehört habe, wird das nächstes Jahr dann noch besser. Überhaupt sieht man noch einige unfertige Dinge und es wird noch immer an der Fertigstellung gearbeitet.
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Leider hat es zwei Nebelschichten, die eine oberhalb der Gerschnialp bis knapp oberhalb Trübsee...
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In der Mittelstation sieht noch einiges nicht ganz fertig aus
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... die zweite oberhalb dem Stand bis...
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...aaaaaahhh. Bis zur Rotegg-Einfahrt.
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Die Nebelobergrenze schwankte stark, manchmal kam sie bis zum Gipfel hoch, dann sank der Spassfaktor gegen 0. Wenige Minuten später war er aber jeweils schon wieder weg.
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Als sie wieder mal bis zur Bergstation des Iceflyers reichte, beschloss ich, mal weiter unten zu schauen. Mehr oder weniger ein Whiteout auf der Rotegg. Dankenswerterweise war wenigstens eine Bullyspur-Breite frisch präpariert, das machte es dann doch etwas leichter.
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Der Nebel zog sich bis Trübsee fast ununterbrochen weiter. Offenbar hatten sich die beiden Nebelschichten vereint. Selbst auf dem Trübsee-Hopper sah man kaum die Hand vor den Augen. Erst danach kam man unten raus: Das Kanonenrohr perfekt präpariert und der Schnee ein Firntraum. Ich wäre es gerne ein paar Mal gefahren, aber das Älplerseil hat es ja nicht nötig, öfters als alle 30min zu fahren -> untauglich.
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Also ging es weiter zur Talstation. Die Abfahrt hält nicht mehr lange durch:
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Glücklicherweise hat es bei meiner zweiten Gipfelankunft wieder aufgerissen. Der Wind hat aufgefrischt und die Wolken nach unten gedrückt.
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Vor allem die Piste rechts vom SL war superschön, kompakter, griffiger Pulver:
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Um es bis 12.30 Uhr ins Tal zu schaffen, musste ich mich also um 12.00 von der Sonne verabschieden. Dieses Mal kam ich etwas weiter oben wieder aus dem Nebel:
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Für die Talabfahrt holte ich noch etwas "Schuss" auf dem ebenfalls nebligen Jochpass...
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Um um 12.29 Uhr die Karte an der Kasse zurückzugeben 8)
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Die Livebilder zeigten ab 13 Uhr dauerhaft Nebel auf dem Titlis. Alles richtig gemacht. 8)

Edit 12.4.16: Zusätzliches Datum im Titel eingefügt
 
Als einen meiner Gründe, wieso ich den Titlis nicht mag, habe ich vor ein paar Tagen das Personal genannt. Und siehe da, heute hat es sich wieder bestätigt: ich habe heute Mittag den Mitarbeiter an der Mittelstation Trübsee gefragt, wann die letzte Bergfahrt zum Stand sei. Er antwortete mit 16.30 Uhr. Ich habe dies fragend wiederholt und er hat es nochmal bestätigt. Als ich um 16.23 Uhr an der Schiebetüre stand, ging diese nicht mehr auf. Daraufhin bin ich durch den Ausgang rein und der Mitarbeiter wollte nichts mehr von 16.30 Uhr wissen. 16.20 Uhr sei die letzte Bergfahrt. Nach einer nicht zielführenden Diskussion bin ich einfach eingestiegen und er wollte mich beinahe mit Gewalt rausholen. Die Pistenkontrolle sei auch schon vorbei... So ein Quatsch. Als ich oben ankam, waren noch einige Leute in der Rotegg und auf der Terasse der Standhütte.
Genau sowas ärgert mich am Titlis immer wieder.
 
Haha, sehr geil :mrgreen:
Also, dass du drinnen geblieben bist in der Gondel ;D

Kenne ich aus Saas Fee. Da wird auch schon mal das gesamte Skigebiet 45 Minuten früher geschlossen :rolleyes: :nein:
 
Uh ja, bei sowas steigt mein Puls... Er hatte sogar meine Skis wieder aus dem Köcher genommen. Nachdem ich sie mir wieder behändigt hatte, bin ich mit den Skiern in der Hand in die Gondel rein und war gespannt, ob er die Bahn abstellt. Aber ich habe gewonnen 8) Drum trinke ich heute ein Sieges- statt Abschlussbier in der Untertrübseehütte :-)
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Das sind mal wieder schöne Bilder. Interessant, dass die Engstlenpiste so gut geht. Bei meinem Besuch anfang Januar war sie gar nicht gut...

ski-chrigel schrieb:
Als einen meiner Gründe, wieso ich den Titlis nicht mag, habe ich vor ein paar Tagen das Personal genannt. Und siehe da, heute hat es sich wieder bestätigt: ich habe heute Mittag den Mitarbeiter an der Mittelstation Trübsee gefragt, wann die letzte Bergfahrt zum Stand sei. Er antwortete mit 16.30 Uhr. Ich habe dies fragend wiederholt und er hat es nochmal bestätigt. Als ich um 16.23 Uhr an der Schiebetüre stand, ging diese nicht mehr auf. Daraufhin bin ich durch den Ausgang rein und der Mitarbeiter wollte nichts mehr von 16.30 Uhr wissen. 16.20 Uhr sei die letzte Bergfahrt. Nach einer nicht zielführenden Diskussion bin ich einfach eingestiegen und er wollte mich beinahe mit Gewalt rausholen. Die Pistenkontrolle sei auch schon vorbei... So ein Quatsch. Als ich oben ankam, waren noch einige Leute in der Rotegg und auf der Terasse der Standhütte.
Genau sowas ärgert mich am Titlis immer wieder.

Das ist jetzt aber wirklich eine bodenlose Frechheit! Aber gewalttätige Bergbahnangestellte sind ja nichts neues. Aber mit Hartnäckigkeit klappt es doch immer :D

Sorry für OT: Kommt zwar etwas gar spät 8O
intermezzo schrieb:
Nun, ich bin der Letzte, der sich an alten Anlagen stört.

Ich auch. Ich mag alle Arten von Seilbahnen. Nicht nur die neuen[OT AUS]
 
Übrigens noch zur Talabfahrt:
Im Wald noch 1/2m breit, ich war zu spät mit Fotografieren und konnte auf dem schmalen Stück nicht bremsen:
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Kurz vor der Talstation half dann nur noch drüberhüpfen:
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ski-chrigel schrieb:
Als einen meiner Gründe, wieso ich den Titlis nicht mag, habe ich vor ein paar Tagen das Personal genannt. Und siehe da, heute hat es sich wieder bestätigt: ich habe heute Mittag den Mitarbeiter an der Mittelstation Trübsee gefragt, wann die letzte Bergfahrt zum Stand sei. Er antwortete mit 16.30 Uhr. Ich habe dies fragend wiederholt und er hat es nochmal bestätigt. Als ich um 16.23 Uhr an der Schiebetüre stand, ging diese nicht mehr auf. Daraufhin bin ich durch den Ausgang rein und der Mitarbeiter wollte nichts mehr von 16.30 Uhr wissen. 16.20 Uhr sei die letzte Bergfahrt. Nach einer nicht zielführenden Diskussion bin ich einfach eingestiegen und er wollte mich beinahe mit Gewalt rausholen. Die Pistenkontrolle sei auch schon vorbei... So ein Quatsch. Als ich oben ankam, waren noch einige Leute in der Rotegg und auf der Terasse der Standhütte.
Genau sowas ärgert mich am Titlis immer wieder.

Unglaublich, was war das wieder für ein innerschweizer Stieregrend? Hattest du schon mehrere solche Vorfälle am Titlis?
 
Ja, ich hätte noch einige weitere Geschichten. ZB. war ich mal vor Jahren bei der PB Trübsee-Titlis in schnellen Schritten unterwegs, um die abfahrbereite Bahn noch zu erreichen. Ich konnte durchs (nicht gesperrte) Drehkreuz gehen und der Mitarbeiter im Kontrollraum, der anschliessend nicht mit der Bahn fuhr, sah mich. Trotzdem begann er die elektrische Schiebetüre zwischen Warteraum und Perron zu schliessen. Ich konnte aber noch knapp durchhuschen. Das passte diesem Mitarbeiter nicht und betitelte mich, extra aus dem Kontrollraum kommend, als Ar..., obwohl die letzte Passagiere inkl. Bahnführer in die nur zu 2/3 gefüllte Bahn noch am Einsteigen waren.
Am Laubersgrat-Sessel bin auch schon mal drei Minuten vor Betriebsschluss weggewiesen worden.
Und an der Kasse kann man gerne mal länger warten, während zwei Mitarbeiter miteinander am Computer im Hintergrund irgendwas besprechen und es nicht wirklich eilig haben, die Kasse zu bedienen. So geschehen letzten Donnerstag.
Den Hut hat es mir mal def. gelupft, als ich nach einer Kritik per Mail betreffend Pistenpräparation einen Telefonanruf erhielt, der mir dann in etwa zu verstehen gab, dass ich keine Ahnung hätte und sie die besten Präparierer der Welt seien...

Aber vielleicht bin ich ja auch einfach überempfindlich am Titlis und mir fällt sonstwo solches Verhalten dank positiverer Grundhaltung einfach nicht auf. Erstaunlich nur, dass ich sowas an anderen Orten nicht erlebe... :| Freunde werden dieses Skigebiet und ich wohl nie, aber der Tag heute hat trotzdem viel Spass gemacht.
 
Das mit zu frühem Schliessen ist mir auch schon passiert nicht am Titlis am Piz Nair. Begründung der Geschäftsleitung ich sei zu langsam zum runterfahren bis es dunkel ist :evil:
 
ski-chrigel schrieb:
Hihiii, dann musst Du an Deinem Fahrstil arbeiten :wink: :lol:
Oder mal mit Herr Moser und Herr Meile (Chef Piz Nair und Corvatsch) Skifahren :D. Um 16:30 bin ich zu hause wenn ich um 16:00 den Piz Nair hochfahre.
 
@ski-chrigel

Obergurgl: Du kennst ja das Gebiet. Engelberg ist halt bei Dir um die Ecke. Für mich ist die Anfahrt bei beiden - leider - nahezu gleich weit.
Obergurgl / Hochgurgl: ähnliche Höhenlage, herrliche Landschaft durch die Dreitausender der Ötztaler. Aus meiner Erfahrung recht freundliches Liftpersonal, nicht so überfüllt wie Sölden oder Ischgl (fasst Schweizer Verhältnisse :lol: ) sowie gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders jetzt im Frühjahr, es ist ja noch bis 24.04.2016 offen.
 
Schon erstaunlich was die sich da am Titlis immer wieder leisten. Auch an der Korrektur der Anzahl Pistenkilometer wollten die nicht glauben und haben immer wieder bestimmte ausreden. Auch die mitbenützung von Fußgänger am Ice-Flyer während des Skibetriebes geht gar nicht! Du kannst ja wenn die Touristen da sind nur bei jede 2. Sessel einsteigen. Aber darüber hatten wir vor kurzem schon diskutiert. :wink:

Alles im allen ist mir das benachbarte Skigebiet Melchsee-Frutt um einiges symphatischer, obwohl ich den Titlis im Frühling wenns ruhig ist mit viel Sonne schon sehr mag.
 
@Bergwanderer: Ja klar, ich würde 100x lieber nach Gurgl. Aber 00:35 versus 3:45 Fahrzeit ist halt schon ein "kleiner" Unterschied...
 
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