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Tödlicher Rodelunfall in Mariazell

Jay

Mt. Blanc (4807m)
oe24.at berichtet:

St.Pölten , 06. März 2007 Auf der Bürgeralm bei Mariazell verunglückte am Dienstag ein 40-jähriger Wiener bei einem Rodelunfall tödlich.



Auf der Mariazeller Bürgeralpe ist es am frühen Dienstagnachmittag zu einem tödlichen Rodelunfall gekommen. Zwei Wiener, ein 40-jähriger Mann und eine 44-jährige Frau, waren von einer - gesperrten - Skipiste abgekommen und in den Wald gestürzt. Der Mann erlitt einen Genickbruch, die Frau, die aus Mariazell gebürtig ist, schwere Verletzungen.

Tödlicher Leichtsinn
Nach Angaben der Polizei hatten die beiden um 12.40 Uhr bei der Talstation der Gondelbahn in Mariazell Karten gelöst und eine Doppelsitzer-Rodel mitgebracht. Vom Personal waren sie darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Wintersportbetrieb wegen zu geringer Schneelage bereits eingestellt worden sei.

Frau alarmierte Hilfskräfte mit Handy
Gegen 13.45 Uhr erhielt das Rote Kreuz einen Notruf: Eine Frau, wie sich herausstellte, bat via Handy um Hilfe. Als die Einsatzkräfte an die Unfallstelle auf der Nordwestabfahrt nahe der so genannten Holzknechthütte kamen, fanden sie die schwer verletzte Frau. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 15 ins Krankenhaus nach St. Pölten gebracht. Für ihren Begleiter kam jede Hilfe zu spät: Er hatte schwerste Kopfverletzungen und einen Genickbruch erlitten.

Laut Polizei hatten die beiden die Absperrung ignoriert und waren auf der bei Betrieb nur Ski- bzw. Snowboardfahrern vorbehaltenen Piste, die zum Teil ausgeapert ist, mit hoher Geschwindigkeit zu Tal gefahren. In einer Kurve hatten sie die Herrschaft über das Gefährt verloren, das gerade aus in einen Wald flog.
 
ist leider so, dass schlitteln kollektiv unterschätzt wird. man ist sich der gefahr durch stürze und kollisionen (letztere auch und besonders auf offenen schlittelwegen) häufig nciht bewusst. drum: helm auf und nicht kopfsvoran...
 
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