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Top 5 Skigebiete

1. Trois Vallees (da muss man einfach mal gewesen sein, ist für mich auch ganz klar und ohne wenn und aber die Nr.1!)
2. Zillertal
3. Kronplatz
4. Ischgl
5. Serfaus-Fiss-Ladis

...und ganz knapp dahinter:
6. Warth/Schröcken-Lech/Zürs
7. SkiWelt Wilder Kaiser

Die Sella Ronda kenne ich bisher leider nur vom Sommer.
Sonst wäre die sicher auch in meinen Top5 dabei, denke ich mal :wink:
 
Meine Top5:
1. Ischgl-Samnaun
2. Zillertalarena
3. Flims-Laax
4. Portes du Soleil
5. Arosa-Lenzerheide, Zermatt oder Sölden (kann mich grad nicht entscheiden)

Unschwer zu erkennen, dass bei mir die Grösse ein entscheidender Faktor ist.

In zwei Wochen gehe ich erstmals in die Dolomiten, das wird wohl die Rangliste verändern.

Und das Ende der Rangliste:
37. Engelberg-Titlis
38. Kaunertaler Gletscher
39. Andermatt-Gemsstock
40. Saas Fee
41. Stilfserjoch (und trotzdem gehe ich da jeden Sommer ein Mal)
 
Ich auch, da alle das wieder machen ;)

1. Gaißau - Hintersee
2. Tauplitz
3. Karerpass (einen Platz wegen der neuen EUB verloren)
4. Zwölferhorn
5. Hintertuxer Gletscher
 
Update:
1. Sellaronda (mit Marmolada, Seiseralm, usw.) - die großen Distanzen, die zurückgelegt werden können, sind unerreicht. Zudem find ich Südtirol toll :)
2. Trois Vallees - sehr großes Skigebiet (allerdings nicht so groß wie die Sellaronda, dafür weniger Flachstücke/Liftzeiten), moderne Liftanlagen (auch wenn die Franzosen von Wetterschutzhauben nichts halten), hier kann man gut Höhenmeter fressen. Essen ist irgendeine Pampe, aber wofür gibts den McDonalds. Englisch kann fast keiner von den Franzosen, das ist schon ne Frechheit. Naja, ich werde trotzdem niemals auch nur ein Wort Französisch sprechen, Englisch ist die Weltsprache, das müssen auch die Franzosen einsehen.
3. Paradiski - auch sehr groß, teilweise aber flache Pisten (gut, die kann man umgehen), oft gute Schneelage (Höhe, Exposition, Wald). Hab ich schon erwähnt, wie toll ich finde dass man in Frankreich nicht auf die Ökos hört und dort deswegen so schöne Skigebiete bauen kann?
4. Portes du Soleil - groß, allerdings relativ niedrig gelegen. Avoriaz hat ne beeindruckende Architektur!
5a. Espace Killy
5b. Zillertal Arena
 
Ja genau. La grande nation wird nie und nimmer Englisch sprechen. Es ist aber umgekehrt auch ziemlich eingebildet oder überheblich, zu meinen, man könne nach Frankreich gehen, ohne Französisch sprechen zu wollen... Oder es wenigstens zu versuchen!

Die Retortenpfuschbauweisebin Avoriaz als beeindruckend zu bezeichnen, finde ich etwas eine falsche Wortwahl...

Ich war diesen Winter erstmals sowohl in Portes du Soleil (ich spreche etwas Französisch!) und in den Dolomiten (auch etwas Italienisch kann ich zur Not) und muss sagen, dass es beide in meine Top5 geschafft haben. Obwohl die fehlenden Wetterschutzhauben in F etwas fehlen.
 
ski-chrigel schrieb:
Ja genau. La grande nation wird nie und nimmer Englisch sprechen. Es ist aber umgekehrt auch ziemlich eingebildet oder überheblich, zu meinen, man könne nach Frankreich gehen, ohne Französisch sprechen zu wollen... Oder es wenigstens zu versuchen!
Ich hab genau das gemacht, und ich werde auch wieder nach Frankreich fahren und dabei kein Wort Französisch sprechen (nicht mal ja und nein). Ich hab Englisch gelernt, da kann ich von denen erwarten, dass sie es auch tun. Für Arroganz sollte man die nicht belohnen.

Wobei ich sagen muss, dass es kein größeres Problem war: Ich habe einfach immer Englisch gesprochen, wenige von denen habens dann verstanden (die beiden Hotelbesitzer konnten Englisch, und das auch recht gut), bei den restlichen hab ich halt auf das gezeigt was ich wollte (zB beim Skipass in der Broschüre dort wo der Preis steht von meiner Variante), gegessen hab ich oft im McDonalds (die Franzosen kochen meist eh nur irgendeine Pampe) und dort EasyOrder benutzt (selbst Bestellung an einem Touchscreen-Bildschirm eingeben). Zur Not hab ich das Wort in meinem Wörterbuch eingegeben und dann den Leuten auf meinem Smartphone gezeigt (einerseits weil ich mich tatsächlich weigere Französisch zu sprechen, andererseits weils wohl eh sinnlos wäre weil die ne total Verquere Aussprache haben).

Einkaufen wiederum ging problemlos, weil ich die Schrift verstanden habe (Französisch ist schließlich nur Bauernlatein), an der Kasse blieb ich halt wortlos und hab auf dem Display den Preis abgelesen.

So, bin ich nun eingebildet, überheblich oder arrogant? Vielleicht, aber immer noch nicht in dem Maße wie die Franzosen. Von daher bin ich moralisch immer noch im Recht.

Denn man muss ja auch sehen: Wenn Ausländer in Deutschland Englisch sprechen, wird ihnen in den meisten Fällen problemlos auch auf Englisch geantwortet. Habe das schon oft beobachtet (oder wurde selber angesprochen). Auch in Skandinavien, Italien, Osteuropa etc. ist Englisch verbreitet (Spanien hingegen ist auch sehr schlimm).
 
In den französischen Schigebieten hatte ich in den letzten Jahren eigentlich wenig Probleme, mit Englisch durchzukommen. Ob bei den Liftkassen, Vermietern, Geschäften, ich hab den Eindruck, die haben schon erkannt, dass man den Umsatz steigern kann, wenn man auch nicht französisch sprechende Kundschaft bedient. Auch in der Gastronomie haben viele die Speisekarten in Englisch und Französisch und an der Kasse für die Liftkarten wurden wir sogar in Deutsch bedient!

Nur außerhalb der "Touristengebiete" sieht es halt anders aus, da mussten wir mal wegen eines akuten Falls zu einer Zahnärztin, der hat ausschließlich französisch gesprochen. War nicht einfach, weil sie die ganze Zeit was über "Merkel, Merkel" gesprochen hat, und ich mir nicht sicher war, ob ich zwecks Optimierung des Behandlungsergebnisses eher mit :ja: oder eher mit :nein: reagieren sollte.

Kann einem aber offensichtlich auch anderswo passieren, kürzlich auf der Hütte bei Canazei hat die Kellnerin auch ausschließlich perfekt Italienisch verstehen wollen, obwohl aus den Lautsprechern die ganze Zeit penetrant deutsche Rambazambamusik gedudelt hat...

Daher meine Top 5:
1. Val Thorens / 3 Vallees
2. Sella Ronda - schon vom ersten Besuch begeistert! Fantastische Landschaft, riesiges Schigebiet und als Vorteil gegenüber die 3V mehrere tolle lange Abfahrten, aber halt auch leichte Abzüge wegen etwas zu viel flachen Pisten ("Wanderwege" fürs Snowboard), geringerer Höhenlage (Schneequalität im Frühjahr) und weil man halt doch nicht immer bis ganz vor die Haustür fahren kann. Deswegen nach langem, langem Abwägen doch knapp auf Platz 2 gesetzt. 1b wär aber wohl richtiger...
3. Espace Killy - etwas kleiner als 3V, aber sonst auch prima
4. Les Arcs / Paradiski - Les Arcs ist auch richtig super, nur La Plagne (im Bereich Centre) fällt für mich etwas ab und ich hab irgendwie auch ein mentales Problem, dass man dort vom Gletscher zurück mit der Gondel fahren muss...
5. Portes du Soleil - ebenfalls sehr ausgedehntes Gebiet, leider fehlt ein 3000er

Sölden wär ebenfalls noch ein Top Kandidat, wären da nicht der nervige lange flache Ziehweg runter vom Gletscher und mehr Unterkunftsmöglichkeiten mit direktem Pistenzugang.
 
Wie wäre es, wenn wir das mit den Sprachkentnissen der Franzosen und Deutschen irgendwo separat ausdiskutieren?

Back to Topic:

Nach 3 Jahren und 6 neuen besuchten Regionen update ich mal meine Liste. Es kommen nach wie vor nur Skigebiete vor, die für einen abwechslungsreichen Aufenthalt für eine Woche in Frage kommen würden.

1. Verbier/4Vallees
Auf Platz 1 gerückt ist der Ort, der mich immer schon begeistert hat. Da ich mich mittlerweile noch weiter umgeschaut habe, weiß ich es noch besser zu würdigen. Das Angebot ist gigantisch und mit den Skirouten einfach perfekt abgerundet.

2. 3 Vallees
Sicherlich das größte und am perfektesten zusammenhängende und funktionierende Skigebiet. Nach 2 Aufenthalten dort kennt man einige zusätzliche Varianten, mit denen man das Großgebiet nocheinmal ganz neu für sich erschließen kann.

3. Chamonix
Der absolute Wahnsinn, was in diesen Bergen abgeht. Mir gefällt vor allem das internationale und ambitionierte Flair im Ort. Ein absoluter Geheimtip für Leute, die in Frankreich englisch sprechen wollen. Im Gegensatz zu anderen Skigebieten muss man sich jeden Tag für ein kleineres Areal entscheiden, aber meist sind hier die Möglichkeiten viel größer als man vermuten mag. Vor allem in Les Grands Montets. Die Aiguille du Midi ist dann noch die Krönung. Schande über den, der das Vallee Blanche bei einem Besuch nicht mitnimmt.

4. Les 2 Alpes/Alp d Huez
Die Destination hat es in die Top 5 geschafft, weil es einen gemeinsamen Skipass und eine brauchbare Busverbindung zwischen L2A und AdH gibt und man so 2 mittelgroße Gebiete zur Auswahl hat. Überzeugt haben mich die vielen anspruchsvollen schwarzen Pisten, die offpiste Möglichkeiten und die Schneequalität. Als zusätzliche Möglichkeit bietet sich dann auch noch ein Besuch in La Grave an, der bei meinem Besuch leider wetterbedingt gecancelt werden musste. Der Ort von L2A hat mir auch relativ gut gefallen, weil dort rund um die Uhr recht viel Leben auf den Straßen ist.

5. Zermatt, Portes du Soleil oder die Sella Ronda
Bei Platz 5 möchte ich mich nicht festlegen und spreche mich für die Destinationen aus, die ich jederzeit wieder Besuchen würde, wenn ich eine Wellnessskiwoche plane. Die Standarts sind in allen 3 Gebieten recht hoch (PdS mit abstrichen). Es bieten sich überall tolle Tagestouren an, bei denen man große Weiten zurücklegen kann. Zermatt überzeugt mit einem tollen Panorama, Schneesicherheit und genau wie die eher sportlichen PdS mit der Möglichkeit in 2 Ländern Ski zu fahren. Über die Sella Ronda und ihre Randgebiete ist hier ja schon genug gesagt worden. Landschaftlich tolles Industrieskifahren zu fairem Preis und mit guten Dienstleistungen.
 
Nach diesem Winter hat sich etwas geändert bei meinen Top 5:

1. Rund um die Sella Ronda: Das wird sich wohl nie ändern. Wunderschöne Landschaft und perfekte Pisten - jedes Jahr wieder wie im Märchen!
2. Zillertalarena: Bisher war ich kein Zillertalfan, aber nach meinem Skiurlaub im vergangenen Winter war ich dieses Jahr öfters dort. Mir gefällt vor allem die Tour von Zell zur Gerlosplatte und zurück - mit kleinen Abstechern natürlich. Die Sportabfahrt zum Schluss rundet das Ganze schön ab. Deutlicher Sprung nach vorne.
3. Serfaus - Fiss - Ladis: Von der Zillertalarena verdrängt, aber trotzdem einer meiner Favoriten. Morgens zum Masner, mittags nach Fiss und zum Abschluss gemütlich über die blauen Pisten nach Serfaus. Besonders erwähnenswert: das Personal sticht durch sene Freundlichkeit heraus.
4. Kaltenbach - Hochfügen: Vom Nicht-Zillertal-Fan und eigentlichem Kaltenbach-Verächter zum heimlichen Zillertal-Freund... Trotz allem habe ich diesen Winter zweimal die Fahrt nach Kaltenbach gewagt und wurde postiv überrascht. Mehr sogar: es waren richtig geile Skitage. Plötzlich gefallen mir Landschaft und Pisten.
5. Pitztaler Gletscher: Ischgl oder Gletscher - das war für Platz 5 die Frage. Die Größe ist natürlich der Vorteil für Ischgl, aber meine ersten Schritte auf dem Pitztaler Gletscher haben mich absolut überzeugt. Schöne Pisten und Top-Schnee-Qualität verdrängen Ischgl.
 
Nach diesem Winter hat sich auch bei mir etwas geändert:

1. Pitztaler Gletscher und Rifflsee
(Schöne Pisten, absolut hochalpines Gelände und etwas abgeschiedene Lage, Beeindruckender Blick zur Wildspitze, Moderne Lifte, Highlight: Notweg)

2. Kals-Matrei
(ganz knapp hinter 1, da noch schönere Pisten an der Kalser Seite. Also ich kenne kein größeres Schigebiet mit so schönen Pisten, herrlicher Blick zum Glockner)

3. Serfaus-Fiss-Ladis
(Groß, weitläufig, Modern, Super Lage und traumhaftes Panorama, Highlight: Adventure Night, Schöne Pisten, aber nicht schon schön wie bei 1 und 2, ausserdem so gut wie immer recht viel los, daher nur Platz 3

4. Schiwelt
(Irrsinnig Groß, weitläufig, Modern)

5. Aflenzer Bürgeralm
(Wunderschönes Alm-Ambiente, super Panorama und Sonnen-Lage, Schöne Pisten und auch einige Abseits-Varianten, wie man sie in der Schiregion Ostalpen kaum findet. Tagesskipass 20 Euro, somit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sicherlich das beste Österreichweit. Zumindest ist mir kein Schigebiet mit günstigerem Skipass bekannt.
Ein besseres Tagesskigebiet gibt es für mich nicht. Aufgrund der wirklich abwechslungsreichen Pisten und der vielen off-Pisten varianten, würde ich es auch für mehrere Tage interessant finden.
Highlight: Talabfahrt, vom Gipfel weg ca. 1000 Höhenmeter und ca. 8,5-9 km länge, 40 Minuten Abfahrt bei gemütlicher Fahrt, in der Schiregion Ostalpen einzigartig)
 
Mein aktueller Stand:

1. Dorfgastein/Großarl
2. 4 Berge Skischaukel (besonders Reiteralm)
3. Kitzsteinhorn
4. Saalbach-Hinterglemm-Leogang
5. Hochfügen-Hochzillertal
 
1. Laax

Weil's nahe liegt, eine gute Stunde von mir daheim, leicht erreichbar ist, ohne Pass und so, weil es zusammen hängt und jeder Punkt leicht von Flims erreichbar ist und weil es gross ist...

...schöne Offpisten für das Snowboard, die immer wieder Spass machen. Natürliche Half Pipes mit hohem Spassfaktor.

2. Engadin

Landschaftlich immer noch ein WOW. Leider hängen die Skigebiete nicht zusammen und die Schneelage ist in manchen Jahren ein wenig mau

3. Le 4 Vallées (Thyon 200-Verbier)

Einfach nur riesig. Tortin Mont Fort Spitzenklasse. Leider war ich länger schon nicht mehr dort

4. Davos Klosters

Auch sehr grosses Gebiet, das leider nicht zusammen hängt. Ueberall die Werbesachen haben mir weniger zugesagt.

5. Lenzerheide

Mal nett zwischendurch, aber etwas langweilig, da auf der einen Seite alles eine Bergflanke entlang...die Verbindung nach Arosa sicher nett und wertet das Gebiet auf.

Viele Gebiete kenne ich halt nicht..... ist halt angenehm, wenn man seine Homebasis hat.
 
j-d-s schrieb:
und ich werde auch wieder nach Frankreich fahren und dabei kein Wort Französisch sprechen (nicht mal ja und nein). Ich hab Englisch gelernt, da kann ich von denen erwarten, dass sie es auch tun. Für Arroganz sollte man die nicht belohnen.

Stellt sich nur die Frage wer hier arrogant ist - der Einheimische der eventuell keine Fremdsprache kann oder der Tourist der mit der falschen Fremdsprache ein Land besucht und Forderungen stellt. :mrgreen:


Top 5)

1) Damüls
Nahe gelegen, gross genug um sich nicht zu langweilen, keine Schickimicki-Veranstaltungen, übermässige "UZ UZ"-Beschallung auf der Piste und/oder Skibarbesäufnisstände für Schneeprolls, ausreichende Anzahl an Abfahrtsvarianten entlang und neben den Pisten die auch nicht sofort allesamt komplett zerfahren sind.

2) Zermatt
Grandiose Kulisse, grosses Gebiet mit viel Auswahl, leider weit weg und ein paar Bahnen (Klein Matterhorn) doch gerne mit erhöhter Wartezeit.

3) La Grave
Leider nur einmal dort gewesen aber das Ambiente hat etwas für sich. In welche anderem Gebiet sitzen alle Gäste im Bergrestaurant mit umgeschnalltem Hüftgurt herum am Tisch und wo sonst (ausser ev. Chamonix oder Zermatt) hat es eine solch zerklüftete und steile Umgebeung wie an der Meije.

4) Lenzerheide
Gerne belächelt weil sich das Gebiet (bis vor kurzem) vor allem auf einen langgestreckten Hangbereich beschränkte, aber es hat dafür zwischen den eigentlichen Pisten eben auch massenhaft schöne Abfahrten die auch mal mit Pulver locken.

5) Davos/Klosters
Leider auch mal ordentlich voll (vor allem unten am Lift in Klosters beim Bahnhof) aber sehr abwechslungsreiches und grosses Skigebiet. Speziell die eher wenig anspruchsvolle aber sehr lange Abfahrt von der Weissfluh bis Schifer hat es mir da angetan.


Dick Minus:
Silvretta Nova - Mit viel UZ UZ und unangenehmen Typen in Erinnerung geblieben die ab 12 Uhr nach der dritten Abfahrt sich lieber den Jagertee in den Rachen schütteten. Bergrüpel sag ich da nur.
 
Und an Skigebiete angelehnt, ohne Ranking 1-5) aber einen Blick wert:

Die Rugghubelrunde:
Mit der Bahn bei Oberrickenbach hoch und zu Fuss zur Rugghubelhütte. Am zweiten Tag dann auf den Brunnistock, nach Norden bis nach Schattenberg, per Bahn nach ober Egg und über den Pass zurück nach Rickenbach.

Dufourspitzrunde:
Per Bahn aufs Klein Matterhorn, zu Fuss auf das Breithorn, Abfahrt über den Schwärzegletscher zur Monterosahütte, am nächsten Tag zur Dufour und Abfahrt über den Grenzgletscher bis nach Zermatt.

Langwies - Jenaz:
Von Langwies auf das Mattjischhorn, in das Skigebiet Fideris Heuberg, weiter nach Norden nach Obersäss und Abfahrt nach Jenaz - An- und Heimfahrt nur per Bahn sinnvoll.

Strahlhorn:
Mit der Bahn ab Saas hoch, zur Britanniahütte und dann am nächsten Tag Strahlhorn - Britannia - Saas Fee

Urner Boden:
Mit der Bahn auf den Fisettenpass, von dort auf den Gemsfairenstock, Abfahrt auf den Claridenfirn, Aufstieg auf den Clariden, Abfahrt zurück bis zum Tüfelsjoch und dann die Nordrampe runter nach Urnerboden.

Piz Palü:
Mit der Bahn zur Diavolezza, Abfahrt auf den Gletscher, hoch auf den Palü und das ganze Tal dann raus bis nach Morteratsch



Die Hassliste:
Von Kandersteg mit der Bahn nach Sunnbüel von dort als Tagestour an der Lämmerenhütte vorbei bis auf den Wildstrubel, alles wieder zurück und Abfahrt nach Kandersteg. Das sind grob 32-34 km Strecke insgesamt von denen man etwas mehr als 21km die Ski schieben darf. Einmal und nie wieder.

Die Respektliste:
Hausstock ab Etzlihütte mit Abfahrt über den Bächenfirn. Respekt aufgrund der Bächenfirnrinne - 2m breit, 55°steil, da kommt Freude auf. Schon zuvor eine Abfahrt mit 40° Gefälle die spannend bei Vereiseung ist (und die man eigentlich gerade bei Tagesanbruch runter muss wenn noch alles hart ist).

Balmhorn Direktabfahrt die Ostflanke runter - die erste und einzige Tour bei der mein Kollege hinterher meinte: "wenn ich gewusst hätte wo wir runter müssen wäre ich da nicht rauf". Ab Gipfel runde 600 Höhenmeter mit Gefälle zwischen 30 und 45°, ohne jeglichen Balkon o.ä. Wer da fällt fällt tief.

Das untere Ende des Gornergletschers - Die Klamm auf dem Weg runter nach Zermatt:
Beim ersten Besuch dort im Frühjahr runter. Der Bach dick angeschwollen und die Schneebrücken über den Bach rüber so dünn dass die Stöcke widerstandslos bis in das fliessende Wasser darunter durchgedrückt werden konnten. Nach der Strecke mussten wir erst 10 Minuten im Schnee sitzend Adrenalin abbauen und wieder Gesichtsfarbe aufnehmen. Früher in der Saison dagegen eine prächtige Eisachterbahn 200m durch einen wenige Meter breiten Felsdurchbruch.

Wunschliste:
Engelberg Rundrunde mit Grassenbiwak, Abseilerei und sonstigen Kram; Finsteraarhorn; Tödi
 
Top 5 Großgebiete:

- Skiarea Dolomiti die Brenta
- SFL
- Sölden
- Silvretta Arena Ischgl Samnaun
- St Moritz/Corviglia

Top 5 kleine und mittlere Gebiete

- Reinswald/Sarntal
- Schnalstaler Gletscher
- Schöneben
- Katschberg
- Schwemmalm/Ultental
 
Persönliche Top5:

1. Saalbach-Hinterglemm
Wenn es die Verhältnisse zulassen, einfach klasse einmal den kompletten Zirkus an einem Tag abzufahren. Dazu wirklich urige Einkehrmöglichkeiten.

2. Ischgl
Es wird viel Aufwand betrieben, optimale Psitenverhältnisse herzustellen. Sehr schöne Abfahrt nach Samnaun. Natürlich kommt die Party nicht zu kurz.

3. Spieljoch
Kleines, aber feines Skigebiet. Für eine Tagesausfahrt genial

4. Damüls
Geniale Routen/Varianten. Im Gegensatz zu Ischgl für mich eher "sportfokussiert", es muss nicht immer Party sein

5. Salzwinkel (Alb)
Unser Feierabendskigebiet, wenn Schnee liegt. Nach ein paar Abfahrten ein Bier, ein Paar Saitenwürste - perfekt.
 
ski-chrigel schrieb:
Meine Top5:
1. Ischgl-Samnaun
2. Zillertalarena
3. Flims-Laax
4. Portes du Soleil
5. Arosa-Lenzerheide, Zermatt oder Sölden (kann mich grad nicht entscheiden)

Unschwer zu erkennen, dass bei mir die Grösse ein entscheidender Faktor ist.

In zwei Wochen gehe ich erstmals in die Dolomiten, das wird wohl die Rangliste verändern.

Und das Ende der Rangliste:
37. Engelberg-Titlis
38. Kaunertaler Gletscher
39. Andermatt-Gemsstock
40. Saas Fee
41. Stilfserjoch (und trotzdem gehe ich da jeden Sommer ein Mal)
Während meines aktuellen Dolomitenurlaubs hat sich nun die letztjährige Vermutung bestätigt:
1. Dolomiten
2. Ischgl-Samnaun
3. Zillertalarena
4. Flims-Laax
5. Portes du Soleil
6. Arosa-Lenzerheide, Zermatt oder Sölden (kann mich grad nicht entscheiden)

Und die meines Begleiters, der mit mir aktuell in den Dolos, aber nicht im Forum ist:
1. Dolomiten
2. Zillertalarena
3. Ischgl-Samnaun
4. Sölden
5. Flims-Laax
 
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