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Tour du Valais c'est magic 4.2.24-10.2.24

Heuer habe ich mir den Magic-Pass gekauft und möchte daher auch einige Gebiete erkunden die für mich als Tagesausflug mit dem ÖV ab Bern kaum zu schaffen sind. Den Anfang hatte das Val d'Anniviers in der Altjahrswoche gemacht, mit einer Unterkunft in Vercorin und Besuchen in St. Luc-Chandolin und Grimentz Zinal. Für einen Bericht hatte ich aber leider keine Zeit gefunden.
Jetzt habe ich mir noch eine Woche Urlaub genommen, da Freunde von mir mich eingeladen haben sie in ihren Skiferien in Nendaz ein paar Tage zu besuchen. Drum herum hab ich mir eine kleine Skisafari gebastelt und am letzten Samstag alles spontan gebucht.

4. Februar Lauchernalp
Den Anfang machte am Sonntag die Lauchernalp. Auch hier hatte ich noch Begleitung. Eigentlich dachte ich die Lauchernalp wäre für ihn noch preiswert mit SnownRail aber auch hier haben sie dynamische Preise eingeführt und ziemlich aufgeschlagen.
Die Verhältnisse waren super. Bis zum Bügellift war der Schnee den ganzen Tag pulvrig, darunter wurde es dann immer sulziger. Der Andrang war am Anfang sehr gross, gegen Mittag brutzelten aber die meisten in der Sonne und man stand nur 1-2min an.
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Den ganzen Tag Sonne und dennoch hielt der Schnee super.
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Am Abend verabschiedete ich mich in Goppenstein und ich ging alleine weiter Richtung Unterwallis. Via Sion hoch in den hübschen Walliserort Vernamiège, wo ich ein BnB für 75.- Chf fand. Mit dem Bus war das praktisch erreichbar und auch gut gelegen für den nächsten Tag in... (fortsetzung folgt)
 
Ist einfach zu erraten, wo es dich als nächstes hin verschlägt. Nach Nax, ich Spielverderber;-)

Werde dort in drei Wochen sein - und freue mich schon jetzt drauf.
 
5. Februar Nax mont-noble
Irgendwo hab ich hier mal ein oder zwei Berichte von Nax gesehen. Ich glaube einer war von Intermezzo (man mag mir verzeihen wenn ich die nicht heraussuche und verlinke, am Handy Berichte zu schreiben finde ich sehr mühselig :roll: ). Eigentlich wäre auch Anzère auf der Wunschliste gestanden, aber da fand ich keine Unterkunft die mir zusagte. Zum Glück (auch wenn Anzère vielleicht auch ganz toll wäre) denn das war ein Traumtag heute. Die Berichte hatten vieles versprochen und es wurde alles gehalten. Es war leer, noch am Mittag Rillen im Schnee, super pulvrig, gut präpariert, ruhig und entspannt, schöne Pisten, viel Abwechslung mit hochalpinem Gelände, Arvenwäldern, Tiefblicken, Fernsicht, Sonne, warm, einer sehr tollen Alphütte und wohl noch mehr. :D
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Der Blick am Morgen aus aus dem Fenster.
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Die erste Auffahrt. Es lag noch viel im Schatten, daher gings zuerst in den hinteren Skigebietsteil.
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Tolle Aussichten auf unberührte Landschaften.
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Solche Pisten liebe ich. Fernab von Infrastruktur einfach dirch wilde Natur und dann noch solche Tiefblicke. Auch wenn das Rohnetal keine Schönheit ist.
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Carvingträume überall. Der Pistenplan täuscht, die Pisten sind lang. Die Höhenunterschiede gross.
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Die Alphütte von innen. Sehr nett und preiswert hier. Alles selbstgemacht.
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Die Bar am Ende der Talabfahrt war nicht offen. Einen Busstop gibt es auch in Grindelwald an der First. :)
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Der hintere Skigebietsteil beim Combe ist dann Baumlos und ist richtig Hochalpin. Oben sieht man auch rüber nach Vercorin und bis zum Bietschhorn.
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Einfach wow
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Die Eine Talabfahrt (links im Plan) machte auch viel Spass.
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Die Alphütte Chiesso mit leckerem Essen
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Der Burger mit Ehringerfleisch, selbstgemachten Sossen, Speck, Raclettekäse und glasierten Zwiebeln ist die 18.- wert.
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Ein Raclette musste auch noch sein für 5.- Franken.
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Die Lifte schliessen langsam. Vom Mont Noble bis zu den Parkplätzen kann man in einem Zug fahren und fast alles Carven, keine nennenswerten Ziehwege oder Flachstücke. Echt eine traumhafte Abfahrt die über 1100m Höhe überwindet. Leider muss man zum wiederholen wieder jeden Skilift im Gebiet fahren. Solche Abfahrten mag ich aber auch, wenn man sie nicht einfach sofort wiederholen kann. Als Abschluss mach ich das eh immer gern, nochmals von ganz oben bis runter in einem Zug, dass die Schenkel nochmals glühn :lol: soll ja auch Sport sein. :wink:
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Schön diese Pisten und auch jetzt noch toll Pulvrig.
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Letzte Talabfahrt. Wunderbar durch wohlriechende Arvenwälder. Unten Richtung Parkplätze dann leider etwas abgefahren, aber da nicht so viel Andrang war, ging es noch.
Ich komme auf jedenfall wieder hier her, auch wenn die lifte etwas lahm sind, an so leeren Tagen stört das aber überhaupt nicht und die Ruhe mit dem Vogelgezwitscher ist Erholung pur. Es wird jetzt dann 3 Tage sicher ganz anders.
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Übrigens mein Marschgepäck. Geht super so und hat alles Platz für eine Woche.
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Im Bus runter nach Sion, da hat man auf den teils spektakulären Strassen schöne Aussichten. In Sion dann Umstieg in den Bus nach Vex zu meinem Übernachtungsort. Von hier geht es morgen dann in die 4 Vallees von Les masses aus.
 

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Toller Reisebericht! So soll es sein - ich möchte mehr sehen! :)
Von Nax würde mich nur die Tatsache abhalten, dass auf der andere Seite vom Rhonetal die Sonne länger scheint... :wink:
 
Betreffend der höheren Preise fürs Snow and Rail liegt dies wohl weniger an den dynamischen Preisen, sondern an der Tatsache, dass Magic Pass keine Rabatte auf Tageskarten erlaubt.
 
6. Februar 4 Vallées Nendaz-Veysonnaz-Thyon

Heute gehts mit dem Einstieg in Les Masses rüber nach Nendaz.
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Ein sehr reichhaltiges Frühstück in diesem kleinen BnB.
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Warten auf den Bus. Die Bushaltestelle erinnert mich eher an Südeuropa als an die Schweiz.
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Es versprach ein guter Tag zu werden. Einstieg in Les Masses. Einige hübsche Feriensiedlungen. Dennoch die Verbauung hier oben ist schon gewaltig.
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Gleich auf diese Schwarze. Super zu fahren, schön pulvrig und gar nicht speziell hart wie oben gewarnt.
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Allgemein gute Bedingungen. Den Kunstschnee merkt man aber und auch dass die Pisten stärker als in Nax beansprucht werden. Auch wenn sich die Massen in Grenzen halten.
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Auf dem Weg nach Siviez wo ich meine Freunde treffe. Hier wollen alle rüberwechseln. Die Verbindung ist richtig schlecht gelöst. Mehrere Bügel und Tellerlifte. Ernsthaft? Auch Kurios: Am Bügellift hat es ein Drehkreuz, am Doppeltellerlift 4 Stück.
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Noch rüber nach Veysonnaz. Pisten ok, crushed ice aber, zum glück nix los. Die Tiefblicke sind sehr cool, die Trassierungen der Pisten auch. Aber zu warm für diese Sonnenhänge.
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Könnte auch in Bern-Bümpliz oder Witigkofen sein. Praktisch ist das sicher und ich hätte ja auch nichts gegen ganze Komplexe aber ginge das nicht schöner? Allgemein dünkt mich hier oben hat es extrem viel Investitionsstau, sieht alles heruntergekommen aus.
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Mittagessen. Die d'Alpage richtung Les Masses runter ist sehr zu empfehlen. Nette und schnelle Bedienung, moderate Preise, leckeres Essen und gute Aussicht.
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Witzige Übersetzung: Auf Hochdeutsch Baiser wohl richtig, kommt ja aber aus dem französischen und in der Deutschschweiz heisst es eigentlich auch Meringue und kommt von Meiringen :lach:
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Teilweise richtige Schlachten. Obschones es hiess es sei noch nicht voll. Die Wallisser haben erst nächste Woche Ferien.
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Schöne Landschaften und Pisten hat es. Der Schnee meist gut aber öfters auch nicht mehr so. Die Anlagen nerven aber...
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...so was hab ich noch nie gesehen :lol: war etwa 15min anstehen. Ich habe nichts gegen mal Teller-, Bügel- oder alte Lifte die was spezielles oder eine ruhige Ecke erschliessen. Aber ist ein absolutes Nadelöhr für die Verbindung.
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Siviez, auch ganz schlimm. Die Pisten wären nett, aber total abgefahren. Viele eisige Stellen.
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Richtung Nendaz etwas besser, viele meiden die schwarze hier undd nehmen die Gondel runter.
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Schöne Lichtstimmung am Abend.
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Talabfahrt. Einigermassen ok für die Uhrzeit. Nendaz bietet aber leider nicht so viel.
 
Stark, viel Spaß! Freue mich auf die weiteren Berichte.

Nax ist vielleicht das am meisten unterschätzte Skigebiet im Wallis.

Ja Markus, aber dafür hast Du i.d.R. super Naturschneeverhältnisse auf der Seite. ;)
 
Spannend - ein Tag in den 4 Vallées ohne Mont Fort - dachte das geht gar nicht. :wink:
Insgeheim merkt man alleine an der Architektur, dass man bereits in der französischsprachigen Schweiz ist.
 
7.2.24 Nendaz-Verbier

Heute sollte es Richtung Verbier gehen. Ich war bereits einmal im Sektor La Tzoumaz aber noch nie in Verbier. Meine Mitfahrer erzählten, dass der Schnee, besonders in den oberen Etagen, besser wäre als a Tag zuvor. Und so war es dann auch. Meist war es sehr Pulvrig in den Breichen Attelas, Mont-Fort, La-Chaux und uch bis Les Ruinettes runter war es sehr gut. Etwas weiter unten dann allmählich weicher und man merkte den Kunstschnee, aber immer noch gut zu fahren.

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Am Morgen war es in Nendaz noch neblig. Hat aber auch was so ein Nebelmeer. Die etwas in die Jahre gekommene Bahn von Nendaz soll bald erneuert werden.
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Erste Abfahrt nach Prarion. Eigentlich recht hübsch die Ecke, leider dann schnell stark Zerfahren. Nendaz bietet leider praktisch nur 3 Pisten.
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Auch heute ist es trotz anfänglichem Nebel sehr sonnig. Die Abfahrt nach Siviez macht viel spass.
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Das Tal nach Tortin hinten gefällt mir Landschaftlich sehr gut. Ich werde es am Abend noch erkunden.
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Die Auffahrt nach Chaussoure mit der gleichnamigen Route darunter. Ich bin da eigentlich nicht so Fan aber wo man runterfahren kann versuche ich zumindest auch runter zu fahren. Die Mur Suisse war eine coole Herausforderung aber hat mir nicht gerade den Weg geöffnet um an solchen abfahrten Spass zu haben.
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Lac des Vaux...
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... Sehr pulvrig hier. Wir fuhren einige male die Schwarze an der Sonne.
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Verbier. Unglaublich verbaut. Verstehe auch nicht wie man die Skgebiete und auch die Möglichkeit nach Ski-In/Ski-Out sich nicht besser zu nutzen machte. Jetzt ist es wohl eh zu spät. Immerhin sind hier alles recht hübsche Chalets und nicht so hässliche Bunker wie in Thyon, Siviez oder auch Nendaz.
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Der Grand-Combin. Den finde ich einen sehr "anmächeligen" Berg mit seiner grossen Vergletscherung und isolierten Lage.
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Auch La Chaux gefiel mir. Aber hier war jetzt etwas mehr los, die Pisten waren dennoch sehr gut. Allgmein konnte ich schon hier sagen dass mich Verbier weit mehr überzeugt als am Tag zuvor Veysonnaz-Thyon. Bessere Anlagen und besserer Schnee. Verbier wird mich sicher wieder mal sehen.
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Jetzt solls hochgehen zum Mont-Fort. Vor der steilen Wand hatte ich schon etwas respekt aber da auch meine Freunde nochmals hochkamen (Sie hatten die Tage zuvor bereits eine Abfahrt gewagt) war ich guter Dinge.
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Oben ist die Aussicht Phänomenal. Es war aber sehr zugig und Kalt, daher war ich nur wenige Minuten auf der Aussichtsplattform. Auch Witzig das total verschneite Iglu und die Toiletten nebenan. Vor lauter Konzentration hab ich dann total vergessen ein Foto der Abfahrt zu machen. Der Einstieg ist zwar sehr steil und braucht etwas überwindung aber grundsätzlich ging es ganz gut und flott runter. Das machte mir dann sogar so sehr Spass dass ich mich auf die Abfahrt am Abend Richtung Siviez freute.
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Mittagspause in der sehr netten Hütte La Mayentzet richtung Verbier runter. Einen 3-Gänger mit grosszügigem Salat, Osso-Bucco und kleinem Dessert für 20.- Franken wird man in der Schweiz lange suchen. Die Pasta und das Gemüse war sehr simpel aber das Fleisch und die Sosse scheckten sehr gut.
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Es war mittlerweile Frühlingshaft warm, auch das Tal lässt nicht auf Anfang Februar vermuten.
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Auf dem Weg zurück auf der Abfahrt runter nach Siviez. Das Routenfahren fängt an mir Spass zu machen.
Leider habe ich von diesem genialen Skitag nicht so viele Fotos gemacht. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin mag ich nicht die ganze Zeit das Handy zücken und vergesse es schlichtwegs öfters. Vom Zeitnahen Berichteschrieben ganz zu schweigen. Das würde mich mal wunder nehmen wie das einige machen die fast live berichten. Schon um nur ein paar Fotos am Handy hochzuladen und noch etwas mit dem Touchscreen zu schreiben, erfordert für mich einen grossen Zeitbedarf. Und dann in der Gondel 10 Minuten aufs Handy starren und sich nicht mit den Mitmenschen zu unterhalten, käme für mich nicht in Frage.
Weitere Berichte folgen...
 
Arlbergfan schrieb:
Spannend - ein Tag in den 4 Vallées ohne Mont Fort - dachte das geht gar nicht. :wink:
Insgeheim merkt man alleine an der Architektur, dass man bereits in der französischsprachigen Schweiz ist.
Ach da müsste man schon ziemlich viel hin und her gondeln. Ich hatte ja Zeit und nicht nur den einen Tag :wink:
 
8.2.24 Nendaz-Verbier

Den dritten Tag verbrachte ich noch einmal mit meinen Freunden in Nendaz und Verbier, bevor ich mich am Abend auf den Weg machte nach Evolène.
Der Tag war ähnlich wie der Vortag, daher einfach ein paar Bilder.
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Es war wechselhaft aber meist gut.
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Etwas befremdlich sind die Absperrungen und Schranken bei der Pendelbahn in La Chaux. Sowas kenn ich nur von Auswärtssektoren bei hochrisiko Fussballspielen.
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Schöner sehr alter Baum bei Prarion.
Am Abend fuhr ich dann mit dem Postauto via Sion nach Evolène. Beim Aussteigen aus dem Bus in Evolène dann der Schock: Ich hatte gerade meine Skistöcke aus dem Köcher hinten im Bus geholt als das Postauto samt Skis einfach davon fuhr und mein rufen und winken nicht bemerkte. Etwas verdutzt und wütend überlegte ich was ich tun könnte und hoffte der Bus würde evtl. Wieder zurück fahren. Tat er aber nicht. In der Hoffnung im Hotel könnten sie mir hefen bin ich zum Hotel gelaufen. Die Leute vom Hotel Eden waren sehr hilfsbereit und die Chefin? Fuhr persönlich zum Busdepot nach Les Hauderes und konnte dort die Skis aus dem Köcher holen. Das Hotel kann ich auch sonst empfehlen, die Zimmer sind zwar rustikal aber vieles ist sanft renovoert und den alten Charme mag ich. Auch war das Essen sehr lecker und der Koch/Chef? Sehr engagiert um das Wohl.
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Ich machte noch einen Rundgang durch den sehr schönen Ort. Es war gerade Fasnacht und die "Tschäggättä" trieben sich rum.
 

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9.2.24 Arolla
Heute ging es von Evolène per Bus hoch zum sehnsuchtsziel Arolla. Der Pistenplan, die Abgeschiedenheit, die schlechte Erreichbarkeit (zumindest mit dem ÖV) und das umgebende Bergpanorama hatten schon lange den Wunsch geweckt mal nach Arolla zu gehen. Leider schienen die Wetteraussicht nicht sehr rosig. Doch morgens hatte ich noch voll Glück. Etwas Neuschnee lag auf den Pisten und die Sonne zeigte sich immer wieder. Das Wolkenspiel hatte seinen Reiz, bis es dann ganz zuzog. Los war praktisch Null.
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Unten war noch Nebel, doch dann stach bei der ersten Auffahrt die Sonne durch.
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Ganz oben. Fantastische Bergwelt.
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Auch die Pisten waren tadellos. Wunderbare Pulverteppiche.
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Ich komme aus dem Sattsehen nicht mehr raus. Schade soll es bald schlechter werden.
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Die Pisten ganz oben waren genial.
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Wozu dient dieser Gurt um den Stein?
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Die Schwarze Variante hintenrum. Doof muss man von der Bergstation hochsteigen.
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Schönes Skigelände. Hier merkte ich aber auch dass die meisten Pistenpläne veraltet sind. Leider wurde offenbar stark abgebaut in Arolla.
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Das Lichtspiel war fantastisch.
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Unten verzog sich dann der Nebel. Die Pisten unten waren etwas härter aber gut zu fahren.
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Doch jetzt zogen die Wolken rein und die Sonne war weg. Leichter chneefall setzte ein und ich entschied mich für eine Pause.
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Die Piste durch den Wald war etwas gewöhnungsbedürftig. Schade kann man nicht per Ski ins Dorf fahren. Allgemein sind einige Dinge schlecht gelöst hier. Von der Bushaltestelle muss man zB. Ein gutes Stück hochlaufen. Ins Dorf musste ich dann auch hochlaufen zum Hotel. Die Beschilderung ist quasi inexistent. In der Jurte wollte mir die Frau um 16:25 kein Getränk mehr geben, sie würden schliessen. Aussen auf einem Schild steht Aprés-Ski bis 17:00...
Dennoch hat es mir hier dank der Natur und den guten Pisten sehr gut gefallen und ich komme sicher wieder. Ich hoffe sie schöpfen hier noch ihr Potenzial besser aus. Eine Idee wäre schon nur eine anständige, durchgehende und gleich bleibende ÖV-Verbindung.
Fortsetzung folgt.
 
Cool, eine Reportage über Espace Dent Blanche. Danke für den Bericht.
Das Hotel Eden wurde vor einem Jahr wiedereröffnet, davor war es 20 Jahre lang geschlossen.
Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht sehr gut, aber immerhin wurde es seit Januar 2024 verbessert. Der Fahrplan ist nun sonntags derselbe wie an anderen Tagen und es wurden einige Fahrten hinzugefügt.
Das Skigebiet von Arolla ist sehr schön, aber ja: Der gesamte Ort ist nicht wirklich organisiert oder durchdacht. Das ist sowohl der Charme von Arolla als auch seine Schwäche.
Zu den Pisten: Die alten Pisten sind jetzt gelbe Pisten, auch wenn präparierte Pisten besser wären.
 
Nun ein paar Probleme mit dem Fahrplan bleiben. In der Schweiz ist es usus dass die Züge, Busse, etc.imm zur gleichen Zeit fahren, sprich xx.02 und xx.32, oder stündlich oder zweistündlich. Die letzte! Fahrt von Sion ist ab 16:05. Das ist ja selbst für Schüler in der Regel zu früh. Dann hatte es früher fast keine ÖV-Verbindung? Ein Grund weshalb ich in Evolene übernachtete. Bei der Planung der Reise wollte ich zu viele Unterkunftswechsel eigentlich vermeiden, aber es ging nicht anders. Allerdings war das eine gute Entscheidung, das nächste mal würde ich gleich nur im Eden übernachten, viel besser als das Hotel in Arolla :D
Es ist ja OK viele gelbe Pisten zu haben, aber gerade die eine Abfahrt aussenrum wäre schon noch nett und gäbe sehr viel mehr Abwechslung.
 
Im Wallis gibt es (leider) immer noch viele Täler, in denen die Busfahrpläne nicht getaktet sind (jede Stunde, halbe Stunde, etc.), sondern "zufällig" sind (z. B. 9:45, 11:32, 13:57, ...). Im Val d'Hérens besteht die wichtigste Verbesserung in der Abschaffung des reduzierten Fahrplans für den Sonntag und der Hinzufügung einiger zusätzlicher Kurse. Das Problem bleibt in der Tat der Anschluss an die Züge, der nicht immer gut ist.
Was die Pisten in Arolla betrifft, stimme ich voll und ganz zu: Pra-Gra sollte präpariert werden.
 
Die letzte! Fahrt von Sion ist ab 16:05. Das ist ja selbst für Schüler in der Regel zu früh.
Das Problem ist halt, dass Arolla weniger als 100 ganzjährige Einwohner hat und somit kein Anspruch auf eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr besteht.
Somit wird es vom Bund schon mal kein Geld geben. Der Kanton beteiligt sich vielleicht aus Goodwill oder Eigeninteressen (Tourismus) an der Finanzierung der Linie. Aber die meisten Kosten bleiben wohl an der Gemeinde hängen. Und da kommt es für die paar Schüler vielleicht günstiger einen Schulbus oder Taxidienst zu organisieren?
 
TPD schrieb:
Aber die meisten Kosten bleiben wohl an der Gemeinde hängen. Und da kommt es für die paar Schüler vielleicht günstiger einen Schulbus oder Taxidienst zu organisieren?
Unter der Woche fährt der letzte Bus nach Arolla um 16:05 Uhr von Sitten ab, aber am Samstag und Sonntag gibt es noch einen um 17:45 Uhr.
Für Schüler (Primarschule) gibt es einen Schulbus.
Für Studenten haben die Familien entweder eine zweite Wohnung, z. B. in Les Haudères, oder sie wohnen während der Woche in Sitten. So oder so wäre die Fahrt von Arolla nach Sitten 2x täglich zu lang und langweilig. Und in Arolla gibt es "nur" etwa 5 Jugendliche.
 
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