• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Trend zum Helm?

Ahso....na denn....dann wirst aber im Lidl schon merken, ob er dir gscheit passt....heb den Helm doch auf für Bekannte...wir haben da mittlerweile nen Regen Verleih aufgemacht, inkl. Ski/Snowboardboots, Klamotten, Boards etc...in der Bucht kriegst fürn Lidlhelm wohl eh nix.... :D
 
Bei mir war damals auch die Frage: Helm von Burton oder Cox Swain Billigteil bei eBay ersteigern. Hab zwei billige für meine Freundin und mich für jeweils 10-20,- ersteigert und echt Glück gehabt, dass die Teile passen. Ausserdem war es ein bestimmtes Modell, das solche Schieberegler zur Lüftung integriert hat. Die funktionieren auch richtig gut!

Zur Diskussion, wie stabil und gut die jetzt sind, ist das dieselbe Diskussion wie bei den Rückenprotektoren. Da muss jeder einfach selbst wissen, wieviel Geld er für seine Gesundheit ausgeben will. Vom Tragekomfort habe ich bisher keine Mängel erkennen können (sei es Passform oder Schwitzen). Mein Schwager als Orthopäde sagt dazu ebenfalls, Billghelm und -potektor ist allemal besser als gar kein Helm.
Für meine Freundin habe ich die Billigteile auch gekauft, weil ich mir nicht um Stürze Sorgen machte, die sie selbst sich zufügen konnte, sondern rücksichtslose Leute auf der Piste.
 
Zur Sicherheit muss noch gesagt werden, dass motorradtaugliche Helme optisch (als Jet- oder Demi-Jethelm) optisch teilweise mit Skihelmen vergleichbar sind.
Man bekommt sogar teilweise schon extrem stylische Teile mit Visier für 100 Euro.
Gleichzeitig sind die Helme dann wesentlich sicherer als die viel teureren Skihelme, die natürlich im Trend mitschwimmend, völlig überteuert sind.

http://www.diliberti.it/catalog/pro...urers_id=53&products_id=1726&osCsid=568e0575.

Für einen vergleichbaren Style muss man bei Skihelmen wahrscheinlich 250 Euro plus X zahlen und hat dann immer noch ein wesentlich schlechteres Sicherheitsniveau.
 
3303 schrieb:
Also, ich werde mich hier sicher nicht dafür rechtfertigen, dass ich seit über 20 Jahren meist ohne Helm fahre und ich werde das auch nicht ändern.

Hat das jemand verlangt :nixweiss: :biggrin: ?
 
Also so ganz stimmt das auch nicht, dass jeder Helm besser ist als keiner. Egal ob ihr euch das eingesteht oder nicht, im Unterbewustsein ist immer das Gefühl, dass man ja einen Helm auf hat und mehr riskieren kann. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Helme. Ich fahre selbst mit einem Dainese Helm, und der war auch nicht so wahnsinnig teuer. Das merkt man schon, z.B. kann man die Innenpolster nicht rausnehmen und es gibt auch keine Kopfhörerpads, aber ich denke im Punkto Sicherheit ist der schon ok. Auch vom Tragekompfort her bin ich echt zufrieden. Mir geht's da wie Af, der Helm ist bequemer wie jede Mütze die ich probiert habe. Ich hab ihn schon bei strahlendem Sonnenschein und Plusgraden als auch bei -20 Grad und sturm in Ischgl benutzt, beides wunderbar. Zugegeben bei sehr kaltem Wetter ziehe ich eine Fliessturmhaube drunter.
 
Was der junkie anspricht nennt man Risikokompensation. Das kann man auch sehr gut im Strassenverkehr beobachten. Motto: "Warum bei Regen auf der Autobahn das Tempo drosseln, schliesslich habe ich ABS, ESP etc. Darum fahre ich weiter mit Tempo 170!".
 
Exakt. Nicht umsonst steigt die Zahl der autounfälle jährlich an. Allerdings ist die Technik und Medizin so schnell in ihrer Entwicklung, dass die Todesfälle sinken. Allerdings sollte man sich überlegen wie die Verletzten überleben, bzw. welche bleibenden Schäden sie davontragen. Ich denke, das lässt sich teilweise auch auf die Piste übertragen. Und ich will mich natürlich nicht davon ausnehmen.
 
ChaosB99 schrieb:
Egal ob ihr euch das eingesteht oder nicht, im Unterbewustsein ist immer das Gefühl, dass man ja einen Helm auf hat und mehr riskieren kann.

GMD schrieb:
Was der junkie anspricht nennt man Risikokompensation. Das kann man auch sehr gut im Strassenverkehr beobachten. Motto: "Warum bei Regen auf der Autobahn das Tempo drosseln, schliesslich habe ich ABS, ESP etc. Darum fahre ich weiter mit Tempo 170!".

Allein diese Überlegung sollte jedem Skifahrer den Gedanken nahe bringen, ob er nicht doch besser mit Helm fahren sollte. Denn das eventuell vorhandene höhere Risiko aufgrund der gefühlten Sicherheit gilt ja auch für alle anderen auf der Piste.

Was bringt es denn, besonnen "oben ohne" zu fahren, wenn die eh schon Pistensau sich mit Helm noch sicherer fühlt und alle anderen noch mehr in Gefahr bringt?

Das Hauptrisiko ist, das ist wahrscheinlich jedem hier bekannt, nicht der Sturz aus eigenem Unvermögen, sondern die Unachtsamkeiten einiger weniger und die damit verbundene Gefahr mit jemandem zusammenzustossen.

Um das Ganze abschliessend noch auf das Beispiel mit dem Auto anzuwenden sei nur gesagt, dass ich persönlich keinen kenne, der sich heute noch einen Neuwagen ohne Airbag kaufen würde, weil er ja selbst so langsam und besonne fährt, dass er den sowieso nie im Leben bräuchte.

In diesem Sinne!

Gruß André
 
Also ganz ehrlich merke ich bei mir eine erhöhte Risikobereitschaft nicht....war aber schon immer auf der Sichereren Seite. Und seit ich keine Lust mehr hab rumzurasen, sondern gemütlich zu Carven, ist das Risiko eher gesunken als gestiegen.

Bei vielen Ski-/Snowboardfahrern könnt ich mir eine gewachsene Risikobereitschaft aber vorstellen.
 
Hallo,

ich war bei Lidl, was soll ich sagen, der Helm passt mir und ich habe ihn gekauft.

Alles weitere wenn ich den Helm nach Weihnachten eine Woche genutzt habe

Gruß

Michael
 
Ich fahr seit letztem Jahr mit Helm (Red Mutiny) und bin eigentlich echt zufrieden..
Wenns es richtig kalt ist hält er wärmer als ne Mütze und auch die gefühlte erhöhte Sicherheit ist nicht zu verachten.
Und vor 2 Wochen kam er auch zum ersten mal so richtig zum "Einsatz" und da bin ich wirklich froh, ihn aufgehabt zu haben.
Bin auf ner Rail gegrindet, weggerutscht und mit Schulter und Kopf auf der Rail aufgekracht. Ich glaub wenn ich keinen auf gehabt hätte, würde ich hier jetzt nich wirklich schreiben können. So ist zum Glück nur n angebrochenes Schlüsselbein und 4 Wochen Pause übrig geblieben :(
Was mir auch schon desöfteren an Gondelbahnen passiert ist, ist dass Skifahrer ihre Latten geschultert hatten und sich, ohne sich umzusehn, gedreht haben. Da hätte es wohl ohne Helm auch ganz anders ausgesehen.
Von demher lohnt so ein Helm sogar wenn man gerade nicht am fahren ist.
Kann es also nur empfehlen, obwohl ich am Anfang auch eher skeptisch war.
 
Hallo,

ich habe den Helm gewogen, er wiegt 550g, ich denke das ist noch OK

Gruß

Michael
 
Hallo!

Also nach ganz langen Überlegungen habe ich mir gestern ebenfalls einen Helm von Lidl gekauft. Er passt gut und ich hätte nicht geadacht, dass das Hören nur minimal beeinflusst wird.

Optisch...naja, die Haare sehen bestimmt nach ein paar Std. bescheiden aus :? , aber mir ist die Sicherheit dann doch wichtiger. Habe mir letztes Jahr sooo eine schöne Eisbär-Mütze gekauft´...die werde ich jetzt wohl nur noch abends aufsetzen!

Werde den Helm jetzt erst mal testen und dann mal schauen!

Finde es übrigens sehr, sehr blöde, dass hier Leute die einen billigen Helm kaufen, gleich angemacht werden :x . Muss doch nicht sein, oder?!?! :?:
 
blauegd schrieb:
Finde es übrigens sehr, sehr blöde, dass hier Leute die einen billigen Helm kaufen, gleich angemacht werden :x . Muss doch nicht sein, oder?!?! :?:

Naja, so schlimm ist es doch nicht hier, finde ich.
vielleicht gibt es den Einen oder Anderen, der zum Missionieren neigt.
Man sollte einfach zu seinen Entscheidungen und Meinungen stehen.
 
Ich war dem Helm gegenüber lange skeptisch eingestellt, aber nachdem mich dann ein Snowboardanfänger von den Ski geholt hat und nur vor lauter Glück nix passiert ist, da war Umdenken angesagt. Außerdem hat das Tempo auf den Pisten im Vergleich zu früher arg zugenommen und viele Carver schauen halt nur auf den perfekten Schwung und nicht, ob vielleicht sonst noch wer auf der Piste ist.

Außerdem geht es mit dem Skibob auch mal abseits der Pisten entlang, wo ein Sturz mal unbequem sein könnte.

Hab mir einen schicken Helm von Giro besorgt, der noch dazu sehr bequem ist und seitdem hab ich auch nie wieder an den Ohren gefroren :)
 
Am Pistenrand zusammengestoßen.
Ist ja eine typische Situation für den "modernen Skilauf".
Hab auch schon wieder diverse "near misses" aus dem Lift gesehen.

Viel sicherer als einfach nur mit Helm zu fahren ist übrigens einfach neben der präparierten Piste zu fahren.
Weiter beweist der Unfall, dass Skihelme nicht wirklich sicher sind.
Man kann nur wiederholen, dass man sich eigentlich gleich einen sichereren Helm als die üblichen Skihelme zulegen könnte. Die sind dann oft sogar noch günstiger, da sie nicht als Wintersportaccessoire mit den üblichen extrem hohen Gewinnspannen vertrieben werden.
 
Also tschuldige...so einen Schwachsinn hab ich lang nichtmehr gehört...

3303 schrieb:
Am Pistenrand zusammengestoßen.
Ist ja eine typische Situation für den "modernen Skilauf".
Hab auch schon wieder diverse "near misses" aus dem Lift gesehen.
Da hast du allerdings recht.
3303 schrieb:
Viel sicherer als einfach nur mit Helm zu fahren ist übrigens einfach neben der präparierten Piste zu fahren.
Klar...lieber auf dem derzeit eisigen "Tiefschnee" zu Tal donnern, oder mal wieder wie so oft in den Kitzbühler Alpen in ne kleine Schlucht/Senke fliegen oder durch den Wald am Pistenrand. Auf Gletschern ist dies auch sehr beliebt...die Gletscherbahnen haben da schon extra Gerät um die "Sicherheitsfanaten" aus den Spalten zu ziehen. (Zur Zeit allerdings eine relativ geringe Gefahr)
Ganz beliebt sind auch die Jungs, die dann über den erhöhten Pistenrand in die Piste springen....sehr sicher...
3303 schrieb:
Weiter beweist der Unfall, dass Skihelme nicht wirklich sicher sind.
Man kann nur wiederholen, dass man sich eigentlich gleich einen sichereren Helm als die üblichen Skihelme zulegen könnte. Die sind dann oft sogar noch günstiger, da sie nicht als Wintersportaccessoire mit den üblichen extrem hohen Gewinnspannen vertrieben werden.
Genau...hätte der 18-jährige keinen Helm aufgehabt wärens beide sicher unverletzt geblieben....klar...logisch...

Fakt ist allerdings auch, dass viele Helme nur als Accessoire getragen werden oder einfach nicht richtig passen. Und da ists egal, ob der Helm 10 Euro oder 200 Euro kostet, der Schutz ist nicht in geeignetem Masse vorhanden. Und auch mit einem passendem Helm ist man nicht Unverwundbar. Man hat nur besseren Schutz vor Kopfverletzungen. 100% Schützen kann da kein Helm. Und spätestens am unteren Ende des Helms ist wieder die Wirbelsäule ein Schwachpunkt. Deswegen sollte man lieber vorrausschauend und dem eigenen Können entsprechend fahren. Aber das ist ja leider nichtmehr Angesagt.
 
ich hab jetzt auch einen Helm gekauft (Endlich). Eine der Marke Giro.
 
@Af:

Deine Interpretationen sind ja wirklich hochinteressant und auch in gewisser insicht amüsant, haben nur leider nicht mehr viel mit meinen Aussagen zu tun.

Wenn ich hier neben der Pste die bucklig ausgefahrenen Hänge fahre, habe ich jedenfalls noch nie kritische Situationen gehabt.
Und z.B. vorgestern in Madesimo waren die unpräparierten Abfahrten pefekt griffig und garantiert zusammenstoßfrei.
Kommt halt drauf an, wo Du fährtst ;-)

Und schau Dir mal die Normen für Skihelme im Vergleich zu denen für Helme für den Straßenverkehr (z.B. Jethelme für Rollerfahrer oder so) an, dann weißt Du, was sicherer ist.
Und wenn Du dann mal die Preise vergleichst wirst Du sehen, dass Du einen wesentlich sichereren Helm für weniger Geld bekommst, ganz einfach weil Skihelme anders kalkuliert werden, da Sportartikel und modisches Accessoire.
 
Zurück
Oben