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Trend zum Helm?

Deswegen sollte man lieber vorrausschauend und dem eigenen Können entsprechend fahren. Aber das ist ja leider nichtmehr Angesagt.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und unterstelle genau das dem 18- jährigen Helmträger. Das Resultat ist ja bekannt.
 
@ 3303:
Jetzt mal ehrlich: Warst du zur Hauptsaison schon mal in Kitzbühel skifahren? Kennst du die Umgebung da Hinten? Hast du eine Vorstellung von den Wintersportlern und deren Können in der Hauptsaison?
Ich schon, und deswegen spar ich mir derzeit das Fahren ausser am Bettenwechsel-Samstag. (@ Hauptsaisonfahrer: Bitte nicht als Beleidigung ansehen. Aber wer schon mal abseits der Saison gefahren ist, weiss was ich meine. Aber gerade mit schulpflichtigen Kindern gehts halt nich anders.)

Ich persönlich fahre bei Massenbetrieb auf der Piste auch meist am Rand, da hier oft noch gute Bedingungen sind und man schneller vorankommt. Aber zu pauschalisieren, dass man lieber neben der Piste fahren sollte ist mir persönlich einfach zu platt. Dort wo es geht ok. Aber wenn ich mir den Wahn in den Kitzbühler Alpen anschau, hast´ meist sogar das Problem, dasst´ direkt neben der Piste von nem Freerider abgeschossen wirst, oder ein in die Piste rein und rausspringendes Kind/Jugendlichen erwischst.
Vorallem, da hier derzeit bis 1.500m vieles ziemlich vereist ist.

Übrigens gibts beim Hofer derzeit noch Restposten Skihelme und Protektoren. Sehen ganz gut aus, Helm passt mir aber nicht, und der Protektor ist IMO nicht sehr atmungsaktiv am Rücken. Dafür ist der Preis natürlich unschlagbar.
 
@Af:
Kitzbühel war ich noch nicht.
Aber gerade in St. Moritz, Pontresina und Madesimo.
Selbst in St.M kann man diverse Abfahrten machen und sich dabei dem Pisten"gewusel" entziehen. In Pontresina sowieso. In Madesimo gibt es trotz extremer Hochsaison und größtenteils "modernem" Skigebiet Sektoren, in denen man ebenfalls "gemütlich" fahren kann.
Mit gemütlich meine ich dabei durchaus anspruchsvolle Abfahrten ohne Präparation und ohne Kunstschnee - oder Gelände, das diese Voraussetzungen erfüllt. Das hat nichts mit Freeride oder so zu tun.
Es ist eher Skifahren, wie es vor einigen Jahrzehnten üblich war, also sehr unmodern. Aber auch sicherer und für mich persönlich gleichzeitig ungleich interessanter.
 
@ 3303: Ich weiss, dass dir solche Pisten und vorallem Gebiete sehr gefallen, und habe auch eine Hochachtung vor eurem Können Abseits der präparierten Piste und eurem Skifahrerischen Können allgemein.
Jedoch passierte der Unfall halt nun mal auf den überfüllten Grasspisten von Kitz und nicht auf den angenehm ausgelasteten Gebieten deines Vorzuges. Bei wenig Andrang und Off-Piste ist ein Helm IMO nicht wirklich wichtig. Off-Piste evtl. schon, bzgl. Baumstumpf und Fels-Gefahr.
Hier in den bevorzugten "Massengebieten" allerdings schon. Ich würde dich gerne mal auf einen Tag Scheffau, Kitzbühel (Fleckalmabfahrt), Sölden (Giggijoch), Ischgl einladen, damit wir uns den Wahn anschauen, und anschliessend über Helme und deren Sinn zu diskutieren. Auch können wir uns gerne mal anschauen, was sich für Leute die Schwarzen-Pisten und Skirouten hier runterstürzen, die eher auf den blauen Übrungspisten zuhause wären.
Aber da ich in der Hauptsaison diese Gebiete meide, und du ausserdem eher ruhigere Gebiete mit mehr Anspruch vorziehst, können wir uns halt nur über die Theorie unterhalten.
 
Dazu gab es letztens einen interessanten Beitrag im Bayrischen Fernseh. Einer vom Alpenverein hat dort das Helmtragen stark verfochten und sie haben auch Umfragen in Garmisch gemacht was die Leute von einer Helmplicht halten. Die Antworten waren sehr geteilt. Selbst en Arzt aus dem Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen meinte das sei nicht so sinnvoll. Ich persönlich fände eine Helmplicht nicht schlecht.
 
Ich bin ja der Meinung "Wer Hirn hat schützt es".

Schon seit einigen Jahren fahre ich mit Helm und empfehle dies auch jedem. Von einer Helmpflicht halte ich dagegen bei Erwachsenen wenig. Jeder sollte selbst soviel gesunden Menschenverstand mitbringen zu entscheiden, ob er sich schützen will oder nicht. Bei Kindern finde ich eine Helmpflicht allerdings schon sinnvoll, so wie in Italien. Und ich denke mal, dass die wenigsten Kinder dann wenn sie aus der Helmpflicht rausfallen auf den Helm verzichten werden..

Wenn ich das bei uns in den Skikursen mal beobachte - wir haben keine Helmpflicht, weisen aber in der Anmeldung darauf hin, dass ein Helm "sehr empfehlenswert" ist - es kommen fast alle Kinder mit Helm. Von den ca. 40 Kindern, die wir heuer im Kurs hatten, waren noch 2 oder 3 ohne unterwegs. Ein Problem entsteht aber immer mehr: Wohin mit den ganzen Helmen beim Mittagessen ;) Aber dafür findet sich auch immer eine Lösung...
 
Es wäre jetzt wohl möglich, dass sich die Sache so entwickelt wie damals mit der Einführung der Gurtenpflicht.
Sicher kann man argumentieren, jeder ist für seinen Kopf selbst verantwortlich, aber es gilt natürlich auch, folgenden Aspekt zu bedenken:
Wenn mir (und niemand ist unfehlbar) einmal ein Fehler passiert und ich kollidiere mit einem anderen Fahrer und wir haben beide einen Helm auf, dann passiert vielleicht nur wenig oder es kommt wenigstens nicht zu allzu schweren Verletzungen, wenn der andere aber nun keinen Helm aufhat, dann kann beim gleichen Unfallhergang rasch eine fahrlässige schwere Körperverletzung oder sogar fahrlässige Tötung resultieren. Aus diesem Grund schützt der Helm nicht nur den eigenen Kopf sondern - in übertragenem Sinne - auch den des potentiell (teil)schuldigen Unfallgegners.
 
Interessanter Ansatz.
Über die Helmplicht bei Motorrädern regen sich auch noch einige auf, aber es verringert nunmal die Unfallgefahr.
 
es ist nun mal immer die Frage zu beantworten, ob sich das Risiko lediglich auf den Betroffenen auswirkt oder die Allgemeinheit etwas davon hat.
Und da es praktisch nicht möglich ist einem Verletzen nur die Kosten der Heilbehandlung zu erstatten die entstanden wären, hätte er einen Helm getragen (pragmatisch weitergedacht, wär er gar nicht Skilaufen gewesen also statt der Helmpflicht ein Verbot von Freizeitsportarten) und konsequenterweise (das mag jetzt pietätslos erscheinen aber Versicherungen rechnen so, bzw. müssen so rechnen) mit dem Anteil derer, die dann keine Behandlung mehr brachen, gegenrechnet stehen hier die persönliche Freiheit und Selbstbestimmung der Reglementierung gegenüber.

Ich selbst schliesse mich der Meinung eines DSV-Vertreters an, die ich unmittelbar nach dem Unfall der slowenischen Skiläuferin im Radio gehört habe: "Wir sind gegen eine Helmpflicht und wollen dass der Helm aus Überzeugung getragen wird, nur dann wird er auch richtig ausgewählt und getragen"

Den wo hören wir mit der Reglementierung auf? Helmpflicht für Fussgänger im Strassenverkehr? Würde bestimmt auch diverse Unfallschäden verhindern.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Interessanter Ansatz.
Über die Helmplicht bei Motorrädern regen sich auch noch einige auf, aber es verringert nunmal die Unfallgefahr.

Nein, aber sie mildert die Folgen ab. Und da liegt der große Unterschied zum Ski- oder Fahrradhelm. Die leichten Schüsseln bieten bei weitem nicht den erwiesenermaßen wirksamen Schutz eines Motrorradhelmes, gaukeln also eine trügerische Sicherheit vor. Wenn ich in den letzten Wochen unterwegs war sind mir im übrigen ausschließlich Helmträger unangenehm aufgefallen, die Risikokompensation wirkt also hervorragend.

Gruß, Tom (Für eine Helmpflicht beim Treppensteigen!) :lol:
 
-tom- schrieb:
Die leichten Schüsseln bieten bei weitem nicht den erwiesenermaßen wirksamen Schutz eines Motrorradhelmes, gaukeln also eine trügerische Sicherheit vor. Wenn ich in den letzten Wochen unterwegs war sind mir im übrigen ausschließlich Helmträger unangenehm aufgefallen, die Risikokompensation wirkt also hervorragend.

Gruß, Tom (Für eine Helmpflicht beim Treppensteigen!) :lol:

Genau! Deswegen trage ich beim Motorradfahren gerne den Helm, aber nicht beim Skifahren.
 
-tom schrieb:
...Die leichten Schüsseln bieten bei weitem nicht den erwiesenermaßen wirksamen Schutz eines Motrorradhelmes, ...

Die Schutzwirkung für Ski- und Fahrradhelme ist ebenso erwiesen, wie die der Motorradhelme. Jede Helmart wird belastungsspezifisch nach bestimmten genormten Testverfahren überprüft.
Ski- und Radhelme müssen überhaupt nicht den Belastungen standhalten, die ein Motorradhelm aushalten muss.

Leider wirkt dieser Schutz jedoch nur bei optimalem Sitz, weshalb besonders bei Kindern, die ja meistens noch nicht selbstverantwortlich handeln können, unbedingt auf eben diesen zu achten ist. Ich hab da schon Konstruktionen gesehen, die in der Tat gefährlicher sind, als ohne Helm zu fahren. (z.B. leider sehr häufige Konstruktionen mit dicker Mütze und zu weiten Kinnriemen, bei denen der Helm nur auf dem Hinterkopf sitzt, so dass bei einem Sturz erhebliche Strangulationsgefahr besteht)

Bei Kindern finde ich das immer besonders erschreckend. Allerdings gibt es auch genug Erwachsene, die ihre Helme komplett falsch ja teilweise sogar falschherum anhaben. (Kein Scherz, mir sind letztes Jahr in Serfaus an einem Tag vier dieser Extremfälle begegnet. Als ich in der Gondel einen älteren Mann, der zudem noch mit offenem Riemen gefahren ist, darauf ansprach, meinte der doch tatsächlich, dass es so bequemer wäre)
Das schlimmste dabei war, dass er nüchtern war und das vollkommen ernst meinte!
 
Naja, wird halt in sein....Base-Caps trug man auch ne Zeit falsch herum...

Aber das deckt sich mit meiner Beobachtung im Hervis, wo Leute sich einfach einen Helm der Farbe nach kaufen, ohne Infos bzgl. Sitz, Komfort, Sicherheit etc....Hauptsache Helm.
 
anno_80 schrieb:
-tom schrieb:
...Die leichten Schüsseln bieten bei weitem nicht den erwiesenermaßen wirksamen Schutz eines Motrorradhelmes, ...

Die Schutzwirkung für Ski- und Fahrradhelme ist ebenso erwiesen, wie die der Motorradhelme. Jede Helmart wird belastungsspezifisch nach bestimmten genormten Testverfahren überprüft.
Ski- und Radhelme müssen überhaupt nicht den Belastungen standhalten, die ein Motorradhelm aushalten muss.

Wenn ein Radfahrer vom Rad geschossen wird, wirken die gleichen Kräfte wie bei einem Motorradfahrer. Bei einem Skihelm ist ein Aufprall bei 100km/h auch nicht so weit hergeholt, weil sich die Geschwindikeiten der beiden Unfallpartner im ungünstigsten Fall addieren. In beiden Fällen helfen aber die entsprechenden Helme nur sehr bedingt, ein Motorradhelm schon deutlich besser.

Dass es genormte Testkriterien gibt, die auf theoretsichen Annahnen beruhen bedeutet nicht, dass die Helme in der Praxis auch tatsächlich schützen. Bisher habe ich dazu nich keine wissenschaftliche Studie gesehen, die belastbar wäre.

Ohne es ins lächerliche ziehen zu wollen, gibt es statistisch deutlich gefährlichere Tätikeiten (Treppen steigen, Fenster putzen, über die Straße gehen, etc.) bei denen niemand auf die Idee kommen würde, einen Helm zu tragen obwohl er hier genauso gut oder schlecht schützen würde wie auf dem Rad oder auf Ski.

Davon abgesehen will ich natürlich niemandem seinen Helm madig machen, jeder sollte hier selbst entscheiden (dürfen).

Gruß, Tom

P.S.: In Serfaus habe ich letztens einen Skifahrer mit Bauarbeiterhelm (auch falsch herum) gesehen. Ich fand das witzig.
 
-tom- schrieb:
Wenn ein Radfahrer vom Rad geschossen wird, wirken die gleichen Kräfte wie bei einem Motorradfahrer.
Das kommt drauf an, von was. Ein Radfahrer fährt klassischerweise gegen ein fast stehendes Fahrzeug, dass ihm die Vorfahrt genommen hat, um nur mal eine Modellsituation durchzuspielen. Dabei hat er wahrscheinlich eine Geschwindigkeit von 10-30km/h.
Nimmt man nun mal den klassischen Motorradunfall, bei dem jemand mit ca. 80-100km/h in der Kurve wegrutscht und gegen ein Hindernis prallt, so muss man keine große Rechnung aufmachen, um festzustellen, dass die Belastungen, die die jeweiligen Helme aushalten müssen doch leicht unterschiedlich sind.

Bei einem Skihelm ist ein Aufprall bei 100km/h auch nicht so weit hergeholt, weil sich die Geschwindikeiten der beiden Unfallpartner im ungünstigsten Fall addieren.
Da hast Du Recht. Gleiches gilt aber für Rad- und Motorradfahrer ebenso.

In beiden Fällen helfen aber die entsprechenden Helme nur sehr bedingt, ein Motorradhelm schon deutlich besser.
Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Allerdings ist jeder zusätzliche Schutzmechanismus, egal in welchem Bereich wünschenswert, wenn, und da sind wir bei dem zweiten Punkt, die Relationen stimmen. In unserem Fall (Wintersport) haben klassische Motorradintegralhelme nichts zu suchen, da sie durch ihre massive Bauweise den Sportler zu sehr von seiner Umwelt abschirmen. Die daraus resultierende mangelhafte Wahrnehmung der Umgebung birgt daher unkalkulierbare Risiken.
Mal ganz davon abgesehen, ist Skifahren immernoch ein Freizeitsport, der Spaß machen soll und dazu gehört für mich, dass mein Helm auch für den ganzen Tag bequem sein soll.

Dass es genormte Testkriterien gibt, die auf theoretsichen Annahnen beruhen bedeutet nicht, dass die Helme in der Praxis auch tatsächlich schützen. Bisher habe ich dazu nich keine wissenschaftliche Studie gesehen, die belastbar wäre.
Ganze Crashsimulationen in der KFZ-Industrie beruhen ausschließlich auf theoretischen Annahmen. Und der berühmte EuroNCAP-Crashtest wird mit nur 64 km/h durchgeführt.

Ohne es ins lächerliche ziehen zu wollen, gibt es statistisch deutlich gefährlichere Tätikeiten (Treppen steigen, Fenster putzen, über die Straße gehen, etc.) bei denen niemand auf die Idee kommen würde, einen Helm zu tragen obwohl er hier genauso gut oder schlecht schützen würde wie auf dem Rad oder auf Ski.
Natürlich ereignen sich die meisten Unfälle im Alltag. Das liegt jedoch nicht unwesentlich daran, dass im Alltagstrott oft die Konzentration verloren geht.
Im Übrigen kann man auch von einem Asteroiden erschlagen werden, während man über einen Zebrastreifen geht.
(gibts dafür eigntlich Versicherungen?) :?:

Davon abgesehen will ich natürlich niemandem seinen Helm madig machen, jeder sollte hier selbst entscheiden (dürfen).
Hey, wieder eine tausendprozentige Übereinstimmung. Jeder soll und muss sogar selbst entscheiden, ob er einen Helm trägt. Da jeder in erster Linie für sich selbst verantwortlich ist, bin auch ich, als langjähriger Helmträger, gegen eine Helmpflicht zumindest für Erwachsene. Bei Kindern und Jugendlichen sollte man darüber allerdings nochmal nachdenken. Wie bereits erwähnt, schaffen es ja manche Erwachsene nicht, sich selbst zu organisieren.

In Serfaus habe ich letztens einen Skifahrer mit Bauarbeiterhelm (auch falsch herum) gesehen. Ich fand das witzig.
Vielleicht hat der sich auf Karneval vorbereitet.

In diesem Sinne
passt auf Euch auf!
 
anno_80 schrieb:
In Serfaus habe ich letztens einen Skifahrer mit Bauarbeiterhelm (auch falsch herum) gesehen. Ich fand das witzig.
Vielleicht hat der sich auf Karneval vorbereitet.
So einen haben wir auch in Serfaus gesehen, der ernsthafte Hintergrund dürfte da aber gefehlt haben. Aber jeder halt so wie er lustig ist ...
 
Was ich jetzt in den Dolomiten sah war ein Helm mit verspiegeltem Visier. Sah ziemlich cool aus, und ich könnte mir vorstellen dass das gar nicht so unpraktisch ist. Man spart sich auf alle Fälle die Sonnen- und Schneebrille. Allerdings hätte ich Bedenken dass das Visier beschlägt. Leider konnte ich kein Bild im Internet finden.
 
Leider wirkt dieser Schutz jedoch nur bei optimalem Sitz, weshalb besonders bei Kindern, die ja meistens noch nicht selbstverantwortlich handeln können, unbedingt auf eben diesen zu achten ist.

Im vorletzten Skiurlaub hat der Verleih meiner Nichte einen sehr schlecht sitzenden Helm auf den Kopf gesetzt und wollte das Kind wegschicken. Sie war nicht ganz zufrieden, wäre aber so gegangen. Mein Mann hat interveniert und bekam zur Antwort. "Das geht schon, andere Helme haben wir nicht, die setzen den alle auf." Nachdem er dann etwas deutlicher geworden ist und zum Schluss damit gedroht hat, dass wir die Skiausrüstung von 4 Personen nicht mitnehmen und im anderen Verleih holen, wenn die Kleine nicht endlich einen passenden Helm bekommt, hat man dem Kind einen passenden Helm gegeben - 2 Nummern größer (!)...


Was ich jetzt in den Dolomiten sah war ein Helm mit verspiegeltem Visier. Sah ziemlich cool aus, und ich könnte mir vorstellen dass das gar nicht so unpraktisch ist. Man spart sich auf alle Fälle die Sonnen- und Schneebrille. Allerdings hätte ich Bedenken dass das Visier beschlägt. Leider konnte ich kein Bild im Internet finden.

Im Motorradzubehör hab ich schon öfter verspiegelte Visiere gesehen, die im Prinzip nicht viel stärker getönt waren als ein klares Visier. Außerdem schützt die Verspiegelung nicht auch automatisch vor UV-Strahlung, da würde ich mich genau erkundigen (am besten beim hersteller, nicht beim Händler...), bevor ich auf die Sonnenbrille verzichte.
Dass das Visier beschlägt glaube ich nicht. Mein Motorradhelm beschlägt während der Fahrt selbst bei geschlossenem Visier und geschlossener Kinnbelüftung auch nicht...
 
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