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Trends im Seilbahnbau

mark13 schrieb:
Eben, so betrachtet ist in St. Anton das Riesenrad (unterschied 11 m) in der Funitel Unsinn... Sieht zwar gut aus -war aber nicht umbedingt nötig. Tja wers Geld hat... :roll: :roll:

Dachstein schrieb:
Eine Seilbahn ist ein gewisses Aushängeschild eines Bergbahnbetriebes. Daher sind Investitionen wie Riesenräder ein "Marketinggag" (um es ganz salopp zu sagen). Also ganz sinnlos sind die Riesenräder nicht - man kam in die Zeitung - gute Werbung. Und bequem ist die Lösung außerdem.

MFG Dachstein

Eben. Da geht es hauptsächlich um Komfort. Ohne das Rad müsste man nämlich die 11m mit einer Rampe oder Treppe überwinden. Das man das Rad natürlich Marketingtechnisch sehr gut verkaufen kann, hat sicher diese Investition gefördert.
 
Schlecht ist das keineswegs... Ich finds eigentlich total Interessant . Ich war schon da- habs mir ja angeschaut. Wahnsinn. Tja stimmt , die bahn macht Publik - wer kennt die Galzig -bahn nicht? Wieviel hat die sondervorrichtung eig. gekostet??


_________
Gruß Mark13
 
Für Linearantriebe gibt es leider keine Standards. Gäbe es Einheiten die ähnlich wie IEC Asynchronmotoren (Käfigläufer) normiert wären, würden die Preise auch herunterkommen. Da es sich zurzeit so ziemlich um Nischenprodukte handelt sind solche Lösungen jedoch (noch) nicht wirtschaftlich.

Eigentlich würden sich Linearantriebe gut für PB- u. SSB-Türantriebe sowie zur Beförderung der FBM im Stationsbereich eignen, da nur geringe Kräfte erforderlich sind. Zur Beschleunigung sieht es weniger gut aus, zwar technisch lösbar, jedoch zu teuer.

Im Übrigen mögen sich Direktantriebe für Seilbahnen auch nicht durchsetzen obwohl die Technologie nicht brandneu ist.
 
Lagorce schrieb:
Im Übrigen mögen sich Direktantriebe für Seilbahnen auch nicht durchsetzen obwohl die Technologie nicht brandneu ist.
Ich Tippe mal darauf das es am Drehmoment und der Steuerung liegen könnte. Getriebe mit entsprechenden Untersetzungen sind da bei grossen Leistungen vielleicht noch im Vorteil. Auch dürfte die Ansteuerung nicht so einfach sein. Jede Unregelmäßigkeit wird vom Seil wie a Seilrad direkt auf den Motor übertragen und das gilt es auszugleichen.

Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.
 
Wombat schrieb:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.

Ach ja was hat dann die Silvrettabahn in Ischgl? Oder der eine Funitel "Funicamp" in Andora?

Edit: Das kann man auch netter sagen!

Gruss
GMD
 
Wombat schrieb:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.

Das sehe ich aber noch so als Innovation; eher als neue Kombination bekannter Techniken. Im Prinzip muss man ja "nur" zwei Stationen Rücken an Rücken bauen und die FBM dazwischen durchfahren lassen.

Wenn es jemand bestellen würde, würde es sicher gebaut werden.

Gruß, Tom
 
-tom- schrieb:
Wombat schrieb:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.

Das sehe ich aber noch so als Innovation; eher als neue Kombination bekannter Techniken. Im Prinzip muss man ja "nur" zwei Stationen Rücken an Rücken bauen und die FBM dazwischen durchfahren lassen.

Wenn es jemand bestellen würde, würde es sicher gebaut werden.

Gruß, Tom

Wie schon von Trial erwähnt: Silvrettabahn in Ischgl und Funicamp in Andorra haben es doch bereits...
 
Äh, Mittelstationen bei Funitels gibts doch schon.

Ischgl, (Österreich)
Encamp (Andorra)
 
Wombat schrieb:
Lagorce schrieb:
Im Übrigen mögen sich Direktantriebe für Seilbahnen auch nicht durchsetzen obwohl die Technologie nicht brandneu ist.
Ich Tippe mal darauf das es am Drehmoment und der Steuerung liegen könnte. Getriebe mit entsprechenden Untersetzungen sind da bei grossen Leistungen vielleicht noch im Vorteil. Auch dürfte die Ansteuerung nicht so einfach sein. Jede Unregelmäßigkeit wird vom Seil wie a Seilrad direkt auf den Motor übertragen und das gilt es auszugleichen.
Direktantriebe sind im Aufzugsbereich gängig (d.h. Waren- u. Personelifte), mieist mit permanentmagneterregten Motoren.

Man findet ebenfalls Torquemotoren für den Direktantrieb von Drehtischen in Bearbeitungszentren (Werkzeugmaschinen), dort werden Positioniergenauigkeiten im Winkelsekundenbereich erreicht.


Motoren für den Direktantrieb von Sesselbahnen sind sehr schwer. Bin nicht sicher, ob deren Gewicht einen erschwinglichen Helikoptertransport ermöglicht.
Die Frequenzumformertertechnik ist konventionnell (z.B. ABB ACS800), lediglich wird die FU-Software speziell angepasst. Die Parametrierung ist etwas aufwendiger als bei schnelldrehenden Asynchronmotoren, da u.a. Ungleichheiten in Geschwindigkeit bzw. Drehmoment eher bemerkbar sind. Gewisse Motoren haben Doppelwicklungssysteme, wobei jedes Wicklungssystem von einem FU gespiesen wird (Grossantriebe haben allerdings onehin stets zur Leistungserhöhung jeweils parallelgeschaltete Einpeise- und Umrichtereinheiten).
Nachteilig ist ebenfalls die Ersatzteilbeschaffung, da diese Motoren nicht normiert sind.und kaum ab Lager Lieferbar sind.
 
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