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überfüllte Skigebiete

kann mir jemand sagen wie es in der Almenwelt Lofer aussieht, speziell an Samstagen und das wie jetzt in den Ferien? da wird ja geworben, dass Jugendliche bis 18 jahre in Begleitung von Eltern kostenlos fahren.
 
Wird definitiv voll sein.winklmoosalm und lofer haben das ähbliche einzugsgebiet.genetell:leer wirst du so ziemlich gar nix vorfinden,auch in den wilochengastekigeebieten wie Saalbach oder Kaprun nicht.geheimtip für Familien ist die buchensteinwand im pillerseetal.wenns bumsviloll ist an der winklmoos,ist's da halt "nur" voll.keine Ahnung,ob man da als U18 kostenlos fährt.
Edith:außerdem mach ich gerne Werbung für das Skigebiet,weil's klein ist, dafür ein verhältnismäßig gutes Pistenangebot hat.ich gönn denen jeden cent
 
Ich möchte mal versuchen mich der Frage nach Überfüllung kriteriengestützt zu nähern und die ganzen subjektiven Einschätzungen hier zu bündeln:

Entscheidend scheint die Nähe zu Ballungsgebieten, die Entfernung zu anderen umliegenden Skigebieten sowie die Verkehrsanbindung zu sein:
Feldberg im Schwarzwald ist das erste größere Gebiet, das man entlang der A5 erreicht. Entsprechend voll ist es an Wochenenden dort. Das Montafon, Damüls-Mellau, die Steinplatte, Garmisch, Ellmau, Zillertal sind Beispiele für Gebiete, die aus den süddeutschen Ballungsgebieten (Stuttgart, München) für einen Tagesausflug gut erreichbar sind. Hoch-Ybrig und Engelberg sind nahe von Luzern. Für Italien sind sicher die von Mailand/Turin erreichbaren Gebiete an Wochenenden voller.

Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.

Da Ischgl hier aus dem Raster zu fallen scheint (inneralpin, nicht das erste erreichbare Großskigebiet aus dem süddeutschen Raum) ist vermutlich auch die Bekanntheit und Tauglichkeit für Mehrtagesaufenthalte ein Faktor für den Füllungsgrad. Ischgl machen viele auch als Mehrtagestrip oder Wochenurlaub. Ähnlich dürften Zermatt oder Sölden sein.

Der Preis für die Lifttickets spielen vermutlich eine untergeordnete Rolle gegenüber der Erreichbarkeit. Spannend wäre es die Vermutungen anhand von Daten zu prüfen, aber dazu fehlt mir die Zeit und der Datenzugang.
 
Du meinst statt Hägele eher Galtür oder? Hägele. Ist zwar in der Regel im Montafon am leersten aber trotzdem recht gut gefüllt. Galtür hat so gut wie keine Tagesgäste…
 
Ich war gestern an einem sehr starken Weihnachtsferien Samstag in Haus im Ennstal.
Mega Ansturm mit Bussen und alle Parkplätze voll.
Dachte schon ums umkehren.
ABER:
Infrastruktur wurde am Hauser Kaibling enorm aufgewertet. Viele schnelle 8er Sessellifte mit großen Kapazitäten.
Es war NIE zu warten, max. 5min am alten Verbindungslift Richtung Planai.

Problematisch sind Skigebiete mit uralt Liften Mmn.
 
Graph schrieb:
Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.

Gargellen würde ich da eher mal durch Heiligenblut oder so ersetzen, da landen auch mehr als genug Tagesgäste nachdem das Gebiet einen Saisonpass mit den anderen Skigebieten im Montafon hat.
 
Graph schrieb:
Im Umkehrschluss sollte man also besser Gebiete anfahren, die von Ballungsgebieten nicht so leicht erreichbar sind und Wochenenden meiden, wenn viele Leute frei haben. Diese sind eher inneralpin gelegen (z.B. Val d'Anniviers, Savognin, Gargellen, SFL, Hochzeiger, Reschenpass). Eine Landkarte ist vermutlich der bessere Helfer nach dem passenden Skigebiet als die Werbung.
Also SFL würde ich da noch rausnehmen. Da auch noch eine gute Erreichbarkeit für Tagesgäste und die Größte des Gebietes.


Wo man schon bei einem weiteren Kriterium m.E. wäre: Die Größe dürfte auch ein Kriterium sein. Möglichst viel für das Geld. Klar sind die großen Gebiete am Tag teurer, aber nicht in dem Verhältnis was man in kleineren Gebieten am Tag zahlt.

Gargellen ist meist dann voll, wenn alle anderen Gebiete im Montafon bumsvoll sind und man nicht mal mehr einen Parkplatz bekommt. Dann ist Gargellen die letzte Lösung.

Aber generell passen Talendlagen gut ins Raster für geringe Attraktivität als Tagesziel und dann noch wenn davor größere Gebiete liegen: Ötztal > Sölden > Gurgl oder Paznauntal > Ischgl > Galtür oder Oberes Inntal > SFL > Nauders. Denke, da gibt es weitere Beispiele. Nur Zillertal passt nicht, da ist es überall voll :wink: :wink:
 
Da kann ich mal meine eigenen Erfahrungen über die Feiertage beisteuern. Letztes Jahr war ich z.B. über Weihnachten in Nauders, dort war praktisch Totentanz während es in SFL gut gefüllt war. Generell leerer ist es in Osttirol, also Kals/Matrei, Sillian, Obertilliach und begrenzt das Zettersfeld (hier viele Einheimische).
Gurgl wurde schon genannt, da ist es nur in der Vorsaison etwas voller, zur Hauptsaison bleiben die meisten in Oetz oder Sölden hängen. Am Hochzeiger fahren viele Einheimische, wenn die arbeiten müssen ists da leer. Ansonsten ist der Rifflsee im Schatten des Pitztaler Gletschers. Galtür ist auch immer sehr leer, vor Weihnachten kann man da die Skifahrer unter der Woche an 2 bis 4 Händen abzählen. Dafür taugt mir das Gebiet aber nicht so gut, wenig Höhendifferenz und bei durchwachsenem Wetter kaum Kontraste.
Vorarlberg kann man komplett knicken, da ist am WE alles überlaufen da der halbe süddeutsche Raum da einfällt. Diedamskopf ist da noch am wenigsten betroffen, da die meisten in Mellau hängen bleiben oder nach Warth weiterfahren.
Vom Kitzbüheler Gebiet ist ein Einstieg an der Resterhöhe relativ entspannt, man fährt gegen den Strom und steht selten an.
 
Kann noch folgendes beitragen: waren 4. - 6.1., also langes WE, in der Landecker Gegend unterwegs. Am Samstag waren wir ab späten Vormittag in Kappl, kaum Wartezeiten (maximal so 5 Sessel/Gondeln) trotz Traumwetter. Am Sonntag gings dann zum Hochzeiger, das Wetter war durchwachsen und es gab eigentlich keine Wartezeiten. Einzig der 8er-Sessel machte etwas Probleme, dieser stand sehr häufig. Am Montag gings dann nach Galtür, was eine Super-Entscheidung war, denn es war trotz Wind anderswo alles geöffnet (Ischgl hatte unheimlich viel zu, Kappl auch) und auch hier warteten wir nie länger als 1min bei meist sonnigem Wetter. In Kappl hingegen waren die oberen Lifte zu und dementsprechend lange Schlangen an der Gondel.
Hatten auch mit Arlberg, Serfaus oder Ischgl geliebäugelt, war aber auf jeden Fall gut, eher mittelgroße Gebiete aufzusuchen. Zudem war Samstag und Montag mit Freunden, die ein Freizeitticket haben, insofern war die Gebietsauswahl etwas eingeschränkt.
 
Ich war jetzt schon ein Paar Mal in der Hochsaison am Reschen und dort halten sich die Wartezeiten sehr in Grenzen. Morgens ein bisschen in Nauders oder Schöneben an der Talstation der Zubringerbahn. In St. Valentin keine relevante Wartezeit.
 
Florian86 schrieb:
Hatten auch mit Arlberg, Serfaus oder Ischgl geliebäugelt, war aber auf jeden Fall gut, eher mittelgroße Gebiete aufzusuchen. Zudem war Samstag und Montag mit Freunden, die ein Freizeitticket haben, insofern war die Gebietsauswahl etwas eingeschränkt.
Das war definitiv eine gute Entscheidung. In SFL war am 06.01. aufgrund des Windes oben alles zu. D. h. Nordseite komplett, Schönjoch 2 und Sattelbahn in Fiss zu. In Serfaus war alles hinter Lazid zu inkl. Lawens, die beiden Scheidlifte und Plansegg und Königsleithebahn.
D. h. die Skifahrer tummelten etwa sich etwa auf 40% der sonst üblichen Lift- und Pistenfläche und Warteizeiten von 25 bis 30 min an einigen Bahnen (Waldbahn, Möseralm, Schonjoch 1, Rastbahn etc.) waren zwischen 10:00 und 14:00 Uhr Mittag keine Seltenheit.
Trotzdem gab es, wenn man sich auskannte, auch Möglichkeiten dem Stau aus dem Weg zu gehen. So mieden die Skifahrer fast komplett die Schleppflifte (Wonne, Möser), an denen man trotz langen Schlangen an den anderen Hauptanlagen kaum oder keine Wartezeiten hatte, aber auch die ungeliebte Puizbahn hatte auch nur recht kurze Anstehzeiten...
Galtür war an diesem Tag aber sicher die bessere Wahl :D.
 
Nunja, Wartezeiten sind heutzutage in erstklassigen Skigebieten generell kein Problem mehr, allenfalls zu Betriebsbeginn oder an vereinzelten Punkten in einzelnen Gebieten kommt das noch vor (teilweise weil man wegen der Umweltheinis keinen Ausbau vornehmen darf). Wenn es sich anders verhält, würde ich nicht von einem erstklassigen Skigebiet sprechen.

Am beeindruckendsten konnte man das in der Sellaronda beobachten in den 00er und 10er-Jahren. Zu Beginn gab es noch eine ganze Reihe notorischer Warteschlagen-Lifte (Borest als das noch ne 4KSB war, Porta Vescovo usw.), die dann durch Ausbauten konsequent korrigiert wurden. Nur bei der Marmolada die PBs haben noch enorme Wartezeiten, wobei dort Ausbauten durch die Umweltheinis verboten wurden, also die Seilbahngesellschaft nichts machen kann.

Freilich muss auch das Geld da sein, bestes Beispiel finde ich hier immer Grindelwald, wo man dank der hohen Einnahmen die Jungfraujoch-Besucher ausmachen zwei tolle und teure neue Seilbahnen finanzieren konnte.
 
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