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Umfahrung der Seilscheibe?

Also gut wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir das auch richtig beschreiben.
Grundsätzlich will jeder Körper seinen aktuellen Bewegungszustand aufrecht erhalten. Das bedeutet er will sowohl Richtung als auch Geschwindigkeit nicht verändern. Das ist dann die angesprochene Trägheit. Will man nun Richtung oder Geschwindigkeit des Körpers verändern muss man eine Kraft auf ihn einwirken lassen. Je schwerer und je schneller der Körper desto mehr Kraft ist notwendig. Wenn man nun also um die Seilscheibe fährt will der Körper (und der Sessel natürlich auch) eigentlich geradeaus weiter. Die Befestigung am Seil und die Seilscheibe wirken aber nun als Kraft richtung Mittelpunkt der Scheibe und lenken den Sessel somit eben auf eine Kreisbahn. Eine Kraft die einen nach Außen zieht gibt es eigentlich garnicht, sondern eben nur die Trägheit die einen an jedem Punkt der Kreisbewegung wenn man so will genau nach vorne zieht, aber immer von der eigenen Position aus gesehen. Wenn euch das Kräfteparalellogram noch ein Begriff ist, könnt ihr leicht sehen, dass daraus die Zentrifugalkraft resultiert die euch nach außen zu ziehen scheint.
Die Zentrifugalkraft ist also nicht die Trägheit, sie resultiert nur daraus. Und wenn die Trägheit groß genug ist im Vergleich zur Zentripedalkraft, dann fliegt man wirklich geradeaus weiter. Aber nicht, wenn die Trägheit größer ist als die Zentripedalkraft. Die Zentripedalkraft muss nämlich nur einen Teil der Kraft ableiten die durch die Trägheit entsteht.
:schlaumeier:
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Also gut wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir das auch richtig beschreiben.
Grundsätzlich will jeder Körper seinen aktuellen Bewegungszustand aufrecht erhalten. Das bedeutet er will sowohl Richtung als auch Geschwindigkeit nicht verändern. Das ist dann die angesprochene Trägheit. Will man nun Richtung oder Geschwindigkeit des Körpers verändern muss man eine Kraft auf ihn einwirken lassen. Je schwerer und je schneller der Körper desto mehr Kraft ist notwendig. Wenn man nun also um die Seilscheibe fährt will der Körper (und der Sessel natürlich auch) eigentlich geradeaus weiter. Die Befestigung am Seil und die Seilscheibe wirken aber nun als Kraft richtung Mittelpunkt der Scheibe und lenken den Sessel somit eben auf eine Kreisbahn. Eine Kraft die einen nach Außen zieht gibt es eigentlich garnicht, sondern eben nur die Trägheit die einen an jedem Punkt der Kreisbewegung wenn man so will genau nach vorne zieht, aber immer von der eigenen Position aus gesehen. Wenn euch das Kräfteparalellogram noch ein Begriff ist, könnt ihr leicht sehen, dass daraus die Zentrifugalkraft resultiert die euch nach außen zu ziehen scheint.
Die Zentrifugalkraft ist also nicht die Trägheit, sie resultiert nur daraus. Und wenn die Trägheit groß genug ist im Vergleich zur Zentripedalkraft, dann fliegt man wirklich geradeaus weiter. Aber nicht, wenn die Trägheit größer ist als die Zentripedalkraft. Die Zentripedalkraft muss nämlich nur einen Teil der Kraft ableiten die durch die Trägheit entsteht.
:schlaumeier:
Ja, so hab ichs doch auch geschriebn!
Stimmt auf alle Fälle alles, was du schreibst!
 
darkstar schrieb:
@ATV
Danke dir für die Infos, noch eine Frage an dich, was würde passieren wenn sich die Umlenkscheibe in einem Stationsgebäude befände? Zum Beispiel hier:
p2150090.jpg
Normalerweise auch nichts nur mit langen Brettln an den Beinen würd ich es besser nicht probieren weil man damit unter Umständen an den Wänden oder irgendwelchem Gerümpel einer eng gebauten Station "einsticht" wenn man die Schi nicht "in die Kurve legt".

Generell könnte es dann problematisch werden wenn der obere Umlenkscheibenseilfangring nicht am Klemmenlager aufliegt und eine Klemme mit geringem Vertikalarretierungsprofil verwendet wird, da kann ein belastetes FBM dann durchaus mal auch nach außen schwenken.
 
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