Bei Skifahrern ist das aber genauso. Wenn zwei Leute mit einem T-Bügel-SL fahren, die wissen, wie das geht, dann ist das maximal entspannt. Wenn's nicht bergab geht, dann braucht keiner von beiden eine Hand an den Bügel zu legen. Das gilt erst recht bei Kurzbügelliften, weil dort das Kippmoment zur Seite bei einem Einzelfahrer ein dauerndes Festhalten des Bügels erfordert, damit einem der nicht wegrutscht. Dass so viele Leute mit einem T-Bügel-SL alleine fahren wollen, liegt auch daran, dass niemand denen beigebracht hat, wie man zu zweit richtig und entspannt SL fährt.
Hängt allerdings auch davon ab, dass man nicht hinsichtlich des seitlichen Gleichgewichts unsicher ist. Schlechte SL-Fahrer versuchen das durch breite Spur zu kompensieren, und dann kommt es zu den berüchtigten Spurkämpfen Schuh gegen Schuh innen. Mit Ausnahme stark vereister Spuren lässt sich das vermeiden, wenn beide den Skikontakt gegeneinander vermeiden und sich nach innen lehnen. Es gab noch Zeiten, wo das die Skilehrer ihren Schützlingen beigebracht haben, scheint aber heute aus der Mode gekommen zu sein, und dann kämpft wohl besser jeder für sich alleine (und lernt es dadurch nie).
Es gibt eine Ausnahme, bei der es bei bestehender Möglichkeit angenehmer ist, auch mit T-(Lang)-Bügel-SL alleine zu fahren, und zwar bei vereister Spur. Kommt z.B. im Herbst auf dem Daunscharten-SL im Stubai oder den Kitz-SL am Kitzsteinhorn vor.