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Unesco: Buga-Seilbahn schadet Welterbe nicht

Na, dann hoffen wir mal, daß Doppelmayr und die Stadt Koblenz sich einig werden und die Bahn langfristig da stehen bleibt!
 
Allerdings. Die Anlage ist ein echter Gewinn für Koblenz - schöner kann man so etwas eigentlich kaum realisieren.
Wenngleich ich der Unesco-Welterbe-Organistion aufgrund der nicht vorhandenen demokratischen Legitimation generell sehr skeptisch gegenüberstehe, finde ich es doch positiv, dass man auch dort bereit ist, sich eines Besseren belehren zu lassen und den eigenen Standpunkt zu revidieren.
Mit der Finanzierung sollte sich das schon ausgehen; gerade im touristisch intensiv genutzten Mittelrheintal müsste das zu machen sein.
 
Vor allem weil es mit Sicherheit auch zusätzliche Besucherströme auf die Festung bringt und nicht nur Leute mit der Bahn fahren die sonst anderst da rauf gefahren wären.
 
Und wer ist dagegen?

Der BUND.
http://koblenz.bund-rlp.de/themen_projekte/buga_2011/

Die Koblenzer Gruppe des BUND hatte dagegen in ihrer Mitgliederversammlung kürzlich "harten Widerstand" gegen einen Weiterbetrieb angekündigt. „Die Talstation liegt im Hochwasser-Abflussbereich und stört empfindlich die Sichtbeziehungen zum kulturhistorischen wertvollsten Bereich der Rheinpromenade“, hatte der 2. Vorsitzende Egbert Bialk argumentiert.
 
Normalerweise sage ich sowas nicht, aber die haben wohl wirklich eine Dagegen-Mentalität.
 
Was wäre dieses Land ohne seine Bedenkenträger... :?:

Wenn die Talstation unter Hochwasser steht, ist das wohl ein Problem der Fa. Doppelmayr bzw. der Stadt Koblenz. Rhein und Mosel werden dadurch ja nicht beeinträchtigt.
Und wenn die Talstation meine "Sichtbeziehung" zur Rheinpromenade stört, stelle ich mich halt woanders hin. Mit Umwelt- und Naturschutz hat das auch nichts zu tun.
 
Ja und mit den Bäumen die vorher dort standen hat man ja viel mehr gesehen...
 
Seilbahnjunkie schrieb:
...aber die haben wohl wirklich eine Dagegen-Mentalität.
Außer beim Nationalpark Nordschwarzwald, da sind sie (als einzige) dafür... :nein:
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Normalerweise sage ich sowas nicht, aber die haben wohl wirklich eine Dagegen-Mentalität.

Beim BUND ist das keine Mentalität mehr - Das ist Ideologie ... oder um das Kind beim Namen zu nennen versucht der BUND seine sämtlichen Mitglieder auf einer Pseudoökologischen Schiene gleichzuschalten. Den Sinn dahinter hab ich immernoch nicht verstanden ... Vllt. wirds ja die New World Order in der die Bäume den Menschen versklaven?

Wie auch immer die Leute vom BUND haben nen annähernd so großen Schuss wie die von PETA und das will was heissen.
 
Die Talstation kann ruhig bzw. stand schon unter Wasser.
Deshalb liegt auch der Komandoraum mit der Steuerung ca. 2 bis 2,5m über dem Einstiegsbereich.

Und das die Station die Sicht behindert ist wohl eher Ansichtssache bzw. ein Grund den man finden musste um zu meckern.
 
Zitat BUND - Page
2. Vorsitzende Egbert Bialk. „Sie sieht aus wie eine Kirmesbude und passt zur Kastor-Basilika wie die Faust aufs Auge. Eines von beiden Bauwerken muss also schnellstens abgerissen werden.“
Yep aber bitte unbedingt letzteres denn die sieht aus wie fünf mit nem Modellbulldozer auf nen Haufen zusammengeschobene Dorfkirchen von Faller, Kibri, Pola etc....:ja:
BUND - BinUnbediNgtDagegen...:tongue: :lach:
 
Gegen wen will den denn der BUND kämpfen? Ist der jetzt pro PKW um die Leute über den Fluß zu bringen? :gruebel:

Na, mal sehn wie viele Leute dann nächstes Jahr dort noch auf dem weg sind und ob es sich dann noch rechnet.
 
Ram-Brand schrieb:
Da braucht man sich nur mal die ersten zwei Artikel durchzulesen, das sagt alles. Ein netter Mix: Anti-Buga, Anti-Seilbahn, Anti-Akw, Anti-Anti. Schön, dass man aber auch etwas auf der Haben-Seite verbuchen durfte: Die Begrüßung einer türkischen Umweltgruppe - süß! Bei dem Themen-Mix geht mir doch echt das Herz auf. :biggrin:
 
Die Bahn hat ja eine überaus hohe Förderleistung. Könnte es sein, wenn die Bahn stehenbleiben würde, dass allenfalls einige Kabinen abgezogen und anderswo eingesetzt würden?
 
Könnte es denn auch sein, dass noch ein paar Dinge an der Bahn ergänzt werden die man jetzt nicht gebaut hat weil die Bahn als Provisorium galt? Ich denke da an einen Bahnhof z.B.
 
Sicher würde es dann so was geben. Eine Drehweiche ist ja schon eingebaut. :-)

Ich vermute aber mal das nach der Buga zu wenig Leute mit der Bahn fahren würden, das sich ein Weiterbetrieb auch lohnen würde.
Nach der Buga reicht bestimmt auch eine Förderleistung von 1000 p/h massig aus.

Anstatt der großen Kabine könnte man dann auch eine kleinere nehmen max. 10 Pers oder so. ;-)
 
Also da würde ich aber eher tippen, dass sie nur die Anzahl der Kabinen reduzieren.
 
Ich habe gerade die Quelle nicht zur Hand, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sofort nach der Gartenschau die Kabinenzahl reduziert wird. Ich meine da stand sogar die exakte Anzahl.
 
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