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Unfall bei Revision der Schönleitenbahn

Dieseltom

Rigi-Kulm (1797m)
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Quelle: Salzburger Nachrichten !

47-Jähriger von Liftstütze gestürzt
Von Sn | Aktualisiert vor 2 Stunden

Ein 47-jähriger Angestellte aus Saalbach stürzte bei Wartungsarbeiten der Liftstütze der Schönleitenbahn zehn Meter in die Tiefe. Das Podest, das er zur Kontrolle der Rollen verwendete, war gebrochen.
 
Muß man sich da nicht mit einem Seil sichern??
 
War selbst lange Zeit auf dem Bau tätig. Das ist halt immer so ne Sache mit dem "was man muss" und "was man tut". Meistens geht`s auch gut, aber halt nicht immer.
 
Richtig, zudem ist die Frage, ob es sinnvoll gewesen wäre, sich mit nem Klettergurt am Podestgeländer zu sichern.
 
Ehrlich gestanden wartete ich aufgrund meiner Beobachtungen schon seit längerer Zeit auf so einen Vorfall. Bedingt durch den heutzutage leider üblichen Stützenleichtbau zeigen viele Stützen im Betrieb leichte bis deutlich merkbare Schwingungen im Jochbereich. Wenn nun ein ungünstiges Schwingungsresonanzverhalten der Wartungspodeste hinzukommt, unterliegen die Bauteile einer dauernden Schwingungsbiegebelastung und dann sind Materialermüdungsbrüche nur eine Frage der Zeit.
 
Könnte man dem mittels Gummipuffer unter den Aufhängungsbolzen entgegenwirken?
 
Die Schönleitenbahn hat Fachwerkstützen, ich weiß jetzt nicht, wie stark die Schwingungen bei solchen im Jochbereich sind, wahrscheinlich aber nicht so stark wie bei Rundrohrstützen. Ob Gummipuffer das ganze Problem zuverlässig lösen würden, kann ich jetzt auch nicht sagen, es wäre jedoch sicherlich ein weiterer Punkt, der die ganze Konstruktion etwas schwieriger und kostenintensiver gestalten würde (Verschleiß von Gummi, Wartung). Stellt sich die Frage ob die Puffer dann wirklich einen entsprechenden Gewinn für die Sicherheit mit sich bringen, der die Kosten dafür rechtfertigt.
Jetzt muss man eh erst mal die Ursache für das Brechen des Wartungspodestes abwarten, kann ja auch andere Gründe gehabt haben.
 
Drahtseil schrieb:
Richtig, zudem ist die Frage, ob es sinnvoll gewesen wäre, sich mit nem Klettergurt am Podestgeländer zu sichern.

Weiss jetzt nicht wie erfahren du bist, aber am Geländer ist selten der Sicherrungpunkt integriert, normalerweise gibt es bei so etwas speziell eingerichtete Sicherheitsanhängungen, die halt auf eine Sturzbelastung gerechnet sind.
Man kann natürlich nicht ausschliessen, dass sich jemand am Geländer einhängt, allerdins ist dies in den seltesten Fällen Sinnvoll!
 
^^^Wer rechnet auch damit, dass er mitsamt des Wartungspodestes abstürtzt?
 
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