• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Unfall mit Pistengerät (Ischgl 11.04.2008)

Dachstein

Mount Everest (8850m)
Registriert
07. Okt. 2005
Beiträge
9.461
Reaktionspunkte
8
In Ischgl wurden heute 6 Bergbahnangestellte von eine Pistenraupe erfasst. Dazu folgender PresseText in Tirol. com:

Quelle: Tirol.com
Datum: 11.04.08
Autor: keiner angegeben
LINK

Ischgl: Sechs Menschen von Pistengerät überfahren

Schrecklicher Unfall heute Morgen auf der Idalpe in Ischgl. Sechs Mitarbeiter der Silvretta Seilbahn AG sind von einem Pistengerät überfahren worden.

Der Ratrack fuhr gerade auf eine wartende Gruppe Arbeiter zu. "Die Männer hätten mit dem Fahrzeug eigentlich zu ihren Arbeitsplätzen transportiert werden sollen", sagt Hannes Parth, der Vorstand der Silvretta Seilbahn AG.

Plötzlich gab der Ratrack Vollgas!

"Plötzlich drehte der Motor des Fahrzeugs auf Vollgas", schildert Parth die Ereignisse. Sechs Leute, die vor dem Gerät standen, sind überfahren worden." Drei wurden schwer verletzt. Vier mussten mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen werden.

Zwei weitere Angestellte mit leichteren Verletzungen konnten an Ort und Stelle versorgt werden. Der Fahrer der Pistenraupe steht unter Schock. Er wird derzeit betreut.

Keine Details zur Unfallursache

Bisher gibt es keine genauen Details zur Unfallursache. Das Pistengerät wurde von der Polizei beschlagnahmt. Sachverständige sollen nun herausfinden, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

11.04.2008 10:30

MFG Dachstein
 
Das ist ja wirklich ein schrecklicher Unfall. 8O

Stellt sich nur die Frage, ob ein Fahrer drinnen gesessen ist oder ob das Ding selbstständig losgefahren ist ?
 
O Gott, hoffentlich überstehen es alle Beteiligten. Hört sich so an,als ob der Fahrer drin gesessen hat. Erinnert mich an einen Radlader, den ich mal gefahren bin. Da klemmte auch plötzlich das Gaspedal. Nur mit Glück und allen Bremsen konnte ich ihn zum Stehen bringen.Kann man so ein Gerät nicht irgendwie bremsen oder auskuppeln?
Aber selbst wenn, dann muss der Fahrer ja auch blitzschnell reagieren.
 
Das ist mein persöhlicher Alpen-Alptraum...seit ich das erste mal nen Bully gesehn habe. Dann glecih 6 Man... Man o man glück ich hab immer gedacht das man das nicht überleben kann : /
 
Da kann man nur hoffen, dass die Schwerverletzten das Unglück ohne bleibende Schäden überstehen. Ist glaube ich nicht das erste mal, dass so ein Unfall passiert ist :?
 
Stoppen kann man die Maschine nur, wenn man den Schlüssel rumdrecht oder auf den Not-Aus knopf haut.
 
Übrigens wurde der Artikel im Lauf des Nachmittags überarbeitet und mit neueren Infos versehen. Der Unfall scheint wohl doch etwas glimpflicher abgegangen zu sein, als zunächst gemeldet.
 
Das ist das Problem bei den Käss Maschinen.
Meine 300er ist auch mal von selber losgefahren und hat das gragentor niedergemäht.
War am Anfang der Saison und kein Mensch weiß wieso das so war.
Auf der Steinplatte ist ihnen mal einer losgefahren und einen Steilhang runter.(war abends).

Die Konkurrenzmaschinen haben eine sperre wenn die Türe offen ist und kein Fahrer drinnsitzt, das haben die Käss nicht. Wie es bei den neuen ist weiß ich nicht.

Ich habe mir im laufe der Jahre eigentlich angewöhnt, sobald ich stehenbleibe die Feststellbremse zu ziehen, dann ist die Hydraulik abgesperrt und nichts mehr geht.
 
Pistenraupen haben einen hydraulischen Antrieb, da gibt es keine Kupplung die den Antriebsstrang trennen könnte.
 
du kannst zwar den Hydraulikmotor nicht vom laufenden Motor trennen, aber die Verbindung vom Hydromotor zum Antrieb. Der laufenden Hydromotor wälzt also nur eine Mindestmenge um und die, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, reicht nie aus um den Antrieb zum alufen zu bringen und zudem wird beim abschalten (einlegen der Festellbremse) vom ANtrieb die Hydrauliklietung so umgestellt, dass der Hydraulikmotor am Dieselmotor immer die gleiche Menge umwälzt. Dieses Öl wird vor dem Antirieb dann direkt umgeleitet.

Man möge mich verbessern, da das schon eine Weile her ist, wo ich das gesagt bekommen habe.
 
Bitte unterscheiden: in Kraftflussrichtung
Dieselmotor -> Verteilergetriebe -> Verstellpumpen für Fahren (daneben Pumpen füür Fräse, Schildverstellung u.dergl.) -> Hydraulikmotor links und rechts direkt an den Ketten.

Die Sollfahrgeschwindigkeit wird elektrisch vom Poti an die Verstelleinrichtung der Pumpe übertrtagen. Ob es zusätzliche verblockungen gibt - wo ist der PB Servicetechniker???

Mögliche Schwachstellen gibts hier viele:

def. Poti, Wackelkontakt in den Leitungen und Steckverbindungen, "spinnende" Elektronik dazwischen, ob eine Verschmutzung in der Verstellpumpe ein vollstädiges schliessen des Steuerventils verhindern kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

NIchts desto trotz einfach tragisch, zeigt, dass man sich von Fahrzeugen einfach fernhalten sollte...

grüsse
 
seilbahner schrieb:
Die Konkurrenzmaschinen haben eine sperre wenn die Türe offen ist und kein Fahrer drinnsitzt, das haben die Käss nicht. Wie es bei den neuen ist weiß ich nicht.

Bei den"neuen" Polar, 600, etc. ertönt ein Warnton, wenn man die Tür öffnet ohne die Feststellbremse eingelegt zu haben,
das fahren ist aber weiterhin möglich!
Hier ist der Türkontakt/ Lichtschranken sehr praktisch, da neben dem Antrieb auch alle Hydraulifunktionen stillgelegt werden


seilbahner schrieb:
Ich habe mir im laufe der Jahre eigentlich angewöhnt, sobald ich stehenbleibe die Feststellbremse zu ziehen, dann ist die Hydraulik abgesperrt und nichts mehr geht.

Wir machen es genauso und den Fahrtrichtungschalter auf neutral stellen!
 
Das mit dem Türkontakt oder Lichtschranken haben aber nur die Prinoth/Leitnerischen Maschinen, oder?
Ich versteh nicht ganz, warum das der Kässborer nicht auch so macht. Ein Problem wäre das sicher nicht.
 
Ja, die Prinoth + Leitwolf haben einen Türschalter der die Feststellbremse betätigt, sobald diese geöffnet wird.
Die Leitner inkl. LH 500 haben einen Lichtschranken im Fahrersitz, der die gleiche Funktion hat.

Sicher wäre es kein Problem so etwas auch bei den PBs einzubauen.
 
So ein Sicherheitsschalter in der Türe würde mich persönlich nicht recht begeistern. Gerade an warmen Frühlingstagen oder im Sommer aufm Gletscher in der Sonne ist es dann doch schon manchmal recht nett ein paar minuten mit offener Türe zu fahren um wenigstens ein bisschen Abkühlung zu erlangen. Kein PB hat klimaanlage oder so was, nur das dachfenster was einen kleinen spalt aufgeht sowie die zwei seitenscheiben welche sich auch nicht gerade großvolumig öffnen lassen... Dann noch die ganze Wärme die die Maschinen an sich abgibt... Wie gesagt, Türe auf und Frischluft rein. Würde so ein Schalter alles eleminieren.
 
Meines Wissens nach kannst du über einen Schalterdruck die Funktion auch deaktivieren.
 
Von einer Pistenraupe überfahren zu werden, lässt sich bei weichem Schnee sogar recht gut überleben... in Wikipedia steht, die hätten einen Auflagedruck von nur 5 bis 6 kN/m². Tut zwar sicher trotzdem sehr weh und ganz heil bleibt man bestimmt nicht, aber das ist sicher besser, als von einem Auto überfahren zu werden (ca. 40-50kN/m²).
 
Jop. Auf die gesamte Kettenfläche von mehreren Quadratmetern gerechnet. Jetzt rechne das aber mal um auf die Fläche der Stege, die es in dich rein drückt. Da sind wir dann in der Größenordnung von Quadratzentimetern. Würd ich nicht ausprobieren wollen.
 
Der Fahrer saß drin (ich kenne ihn). Er gab wohl nur leicht Gas worauf die Maschine auf vollen Vorschub ging und die Köche an die Wand drückte.
 
Zurück
Oben