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Allein schon der Titel: Alte Bahnen sind ein Risiko. So pauschal kann man das sicher nicht behaupten.
Die Unglücksbahn ist also Stein alt. 1tens sieht das so aus als wolle er der Konkurrenz eines auswischen und 2tens kommt es ja darauf an wie gut die Anlage in stand gehalten wird. Das ist beim Auto ja auch nicht anders.
Zwei Wochen nach dem Unglück untersuchten gestern Spezialisten der Herstellerfirma das entgleiste Umlaufseil auf Schäden. Der Fallboden-Sessellift wird seinen Betrieb vermutlich Anfang Februar wieder aufnehmen.
wso schrieb:@Wombat
Allein schon der Titel: Alte Bahnen sind ein Risiko. So pauschal kann man das sicher nicht behaupten.
Aus den gemachten Aussagen der Interviewten zu schliessen ist das zwar eine zugespitzte, aber vertretbare Aussage. Wobei es eine Binsenwahrheit ist, dass neue Technologien (meist) sicherer sind als alte. Das ist halt oft einfach so. (Nicht immer, wohlgemerkt.)
Wengen | 30. Januar 2008
Fallboden fährt diesen Winter nicht mehr
Betriebsaufnahme der Sesselbahn erst nächste Saison
Weil die Umsetzung der Massnahmen, welche die Jungfraubahnen nach dem Unglück bei der Sesselbahn Fallboden treffen wollen, noch nicht abgeschlossen ist, haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Lift erst auf die kommende Saison hin wieder zu eröffnen.
Nach dem Unglück bei der Sesselbahn Fallboden sind die Prüfung der Masten, Sessel und des Seils erfolgt. Sie verliefen positiv. Weitere betriebliche und technische Massnahmen sind in der Umsetzung begriffen. Die Umsetzung der Massnahmen nimmt aber teils mehr Zeit in Anspruch, als vorerst angenommen. Deshalb entschieden die Verantwortlichen der Jungfraubahnen, den Betrieb der Bahn in dieser Wintersaison nicht mehr aufzunehmen. Unter anderem wollen die Jungfraubahnen bei der Sesselbahn Fallboden die Rollen mit überstehenden Bordscheiben ausrüsten. Mit diesen Scheiben soll das Risiko einer Seilentgleisung zusätzlich reduziert werden. Mit der Massnahme gehen die Jungfraubahnen bewusst über die Vorschriften der Sesselbahnverordnung hinaus. Der Umbau der Rollen kann auf Grund der Materialbeschaffung und der Montage mit relativ hohem Zeitbedarf aber erst im kommenden Sommer erfolgen. Deshalb wird der Betrieb der Sesselbahn Fallboden diesen Winter nicht mehr aufgenommen. Dafür sollen die Skizüge nach Eigergletscher bei Bedarf verstärkt werden, weil der Gästetransfer zum Skilift Salzegg von der Sesselbahn Fallboden nicht mehr gewährleistet werden kann.
Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen
Die weiteren technischen Massnahmen wie Seilprüfung, Sessel- und Mastprüfung haben aufgezeigt, dass die Bahn durch das Unfallereignis keinen Schaden genommen hat. Auch die geometrische und geodätische (Standort) Vermessung des Masten 11, wo das Seil aus den Rollen sprang, ergab einen positiven Befund. Im Bezug auf die Überschlagssicherung, die das Verdrehen der Rollenbatterie verhindert, sind die weiteren Abklärungen noch im Gang. Zudem entschieden sich die Jungfraubahnen für folgende betriebliche Massnahmen bei der Sesselbahn Fallboden: Es werden zusätzliche Windmesseinrichtungen installiert, die auch die Windrichtung anzeigen. Weitere Windprognosen, etwa das Leitsystem Jungfraubahn oder die Windprognose Jungfraubahn, werden kumulativ als Entscheidungshilfe beigezogen. Die Windgrenzwerte können dank der oben genannten Massnahmen auf dem heutigen branchenüblichen Stand (Windwarnung bei 40 Stundenkilometern und Windalarm bei 60 Stundenkilometern) belassen werden.
Kosten- und Versicherungsfragen
Gesamthaft kosten die Reparaturarbeiten und die Umsetzung all dieser Massnahmen zwischen 250'000 und 300'000 Franken. Dazu kommen die Kosten für den Personenschaden. Diese können aber noch nicht beziffert werden. Die 75 evakuierten Personen wurden von den Jungfraubahnen im Anschluss an den Unfall persönlich angeschrieben. In dem Brief erhielten sie auch Angaben zu Versicherungsfragen. Die Jungfraubahnen behandeln alle Anfragen unkompliziert und kulant.
Pressedienst
Wombat schrieb:Im aktuellen K-Tip ist auch ein Artikel drinen. Zu dem Artikel kann ich nur sagen, das es sich dabei um Boulevard Journalismus handelt und meiner Meinung nach, nichts in einer Konsumenten-Zeitschrift zu suchen hat.
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